Arbeiter werden „abgeschafft“!

Zitat:
„Deutschland schafft seine Arbeiter ab. Der Niedriglohnsektor boomt in kaum einem europäischen Land so wie in Deutschland. Von einer sozialen Marktwirtschaft kann nicht mehr die Rede sein. Die deutschen Arbeiter bezahlen den Preis für die hemmungslose Globalisierung.“
…weiter im Zitat:
„Die deutsche Lohnentwicklung zeigt die deutlichsten Spuren des schrittweisen Untergangs der Sozialen Marktwirtschaft. Besondere Stichworte sind: Lohnquote, Globalisierung, Niedriglöhne, Niedriglohnfalle, Aufstocke.
Der deutsche Durchschnittslohn stand seit dem Jahr 2000 unter besonderem dreifachem Druck nach unten. Das war erstens der von der Bundesregierung vor allem durch Verweigerung gesetzlicher Mindestlöhne und durch Erleichterung der Leiharbeit geförderte Niedriglohnsektor.
Zweitens war es der Abbau der Arbeitslosenversorgung im Rahmen der Hartz-Gesetze, was immer mehr Arbeitnehmer veranlasste, jede Arbeit anzunehmen.
Drittens war es der zunehmende Wettbewerb der Niedriglohnländer wie China, der ebenfalls von der Bundesregierung über die EU-Handelspolitik gefördert wurde. So unter Druck gesetzt konnte sich der Durchschnittslohn nicht mehr der Preisentwicklung anpassen und schon gar nicht der Entwicklung der Produktivität“
Zitat Ende
Quelle:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/29/die-schande-von-europa-deutschland-beutet-seine-arbeiter-aus/

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noch einmal zu Karl und Rosa

Morgen ist der 15. Januar, der Tag, an dem Karl und Rosa ermordet wurden, der Tag, wo in Deutschland die letzten wirklichen Bestrebungen nach Freiheit und Demokratie ausgelöscht wurden und bis heute ausgelöscht werden.
Ja, es gibt überall viele Aufrufe zu Demonstrationen, Protesten oder Konferenzen, das ist gut so, eben fand ich etwas im Internet, was ich Euch nicht vorenthalten will:
Zitat:
„Wer den proletarischen Internationalismus vergisst, wer vergisst, dass „ das Proletariat zunächst (…) die politische Herrschaft erobern, sich zur nationalen Klasse erheben, sich selbst als Nation konstituieren muss“, aber gleichzeitig gilt, dass „die Arbeiter kein Vaterland haben“, der wird heute dem Standortdenken auf den Leim gehen, läuft Gefahr sich zum Rassismus zu wenden und sitzt letztendlich mit der Bourgeoisie in einem scheinbaren gemeinsamen Boot, einem Boot, das heute auf dem Mittelmeer patrouilliert und hunderte, tausende Menschen in den Tod treibt.
Wer sich von diesem Opportunismus nicht trennt, der landet dort, wo die SPD 1914 landete oder, wo sie heute in der großen Koalition sitzt.
Deswegen steht für uns die Schande von 1914 in einem untrennbaren Zusammenhang zum Mut des Jahreswechsels von 17/18, dem endgültigen Bruch mit dem stinkenden Leichnam SPD, der Gründung der KPD. Wann soll man dies besser betonen, als bei der Konferenz mit dem Namen von Rosa und am Vorabend der Demonstration im Namen von Rosa, Karl und für uns auch immer noch Wladimir. Sie zogen aus Reformismus, Revisionismus und Kriegsbegeisterung der Sozialdemokratie die Notwendigkeit der autonomen Organisation der Kommunisten, sie hatten recht – bis heute.
Haben sie recht ? – Guck Dir Euren Laden doch an. Die Gesichter sind alt, die Zahl ist klein, viele sagen Schmuddelkinder und wollen nicht mit uns spielen. Andere wollen mit uns spielen, wenn wir denn aufhören davon zu reden, dass man die Diktatur des Kapitals durch die Herrschaft der Arbeiterklasse ablösen müsse.
Aus meiner Sicht wird uns das alles nicht helfen. Wir werden nicht um das „Trotz alledem“ von Liebknecht und Luxemburg herumkommen, wir werden nicht um die zähe Kleinarbeit herumkommen, deren zentrale Botschaft und Inhalt die Notwendigkeit der Stärkung der kommunistischen Komponente ist – das ist kein Widerspruch zur Stärkung der fortschrittlichen Bewegung, sondern eine dialektische Einheit und Voraussetzung.“
Zitat Ende
Quelle:
http://news.dkp.de/2014/01/lll-wochenende-rede-des-dkp-vorsitzenden-auf-der-veranstaltung-der-dkp/

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Unendlichkeit und Menschen

Menschen wollen Unendlichkeit begreifen, nur, sie können es nicht!
Dieses Thema spielt in der Geschichte der Menschheit eine besondere Rolle. Es wird geforscht und gegrübelt, der Mensch will alles wissen, Milliarden Bücher sind geschrieben worden, noch mehr Wissen steht inzwischen per Internet zur Verfügung.
Aber Fakt ist, das Unendliche jemals voll zu begreifen, dazu ist kein menschliches Gehirn in der Lage.
Nicht unendlich sondern ungeheuerlich, aber begreifbar für jeden sind heute die Preise. Solche Vergleiche „hinken“, aber hier können wir Protest einlegen, dagegen kann man etwas tun.
Z.B.: 47 Cent für eine Semmel, das sind 94 Pfennig der BRD, oder 1,88 Mark der DDR, damals haben wir 10 Pfennig (einen Alugroschen) dafür bezahlt,
oder nun eben 60 Cent für einen Brief, gleiches Spiel, gleiches Muster,
Energiewende, Kraftstoffe, Heizkosten, Mieten usw., Lebensmittel und nun auch Wasser quasi alles, was man zum Leben braucht, wird immer teurer und wenn man wie ich gar keinen Fernseher besitzt, muss man per Gesetz seine „Rundfunkgebühr“ bezahlen, obwohl auch die „öffentlich rechtlichen Anstalten/ Sender“ Offen oder versteckt („Das Wetter wurde ihnen präsentiert von…“) Werbung machen und dafür reichlich Geld kassieren, welches die Unternehmer ja von der Steuer absetzen dürfen, hier bezahlen wir ja auch!
All die Kriegswaffen, Bomber und Drohnen, Hubschrauber für den „Häuserkampf“, radioaktive Munition, „High- Speed- Waffen“ und noch ein paar Kriegsschiffe und Flugzeugträger, Atom-U-Boote, damit lässt sich ja viel Geld „verdienen“;
gut, einen Nachrichtensatellit lasse ich mir ja noch gefallen, der ermöglicht schnelle Informationen, Wissensaustausch, nur wozu all die Spionagesatelliten, die Satelliten, die es ermöglichen, das der so „gute Papa“ von seinem Wohnzimmer aus todbringende Drohen in alle Welt schießen kann, zwischendurch hat er ja Zeit, mit den Kindern zu spielen!
gut, ob man wissen muss, ob es auf dem Mars Wasser gibt oder welche Rohstoffe der Mond hat, mir ist das egal;
Fazit ist und bleibt, nur von diesen Geldern könnte die ganze Welt sich vernünftig ernähren, kleiden, wohnen, es müsste weder Hunger noch Armut geben, Kriege schon gar nicht. Und die Erforschung neuer Medikamente, die Bekämpfung von Krankheiten, das wäre alles für jeden Menschen dieser Welt zugänglich und auch bezahlbar! Nur heute sind Krankenhäuser, Ärzte, Forschung „Kostenfaktoren“, „unrentables Muß“; ebenso Bildung und Kultur, Sport ist zur Geldsache degradiert!
Als es Deutschland gut ging, wollte kein Arbeiter mehr den Müll wegfahren, da rief man die „Türken“, heute, wo das dominante Deutschland ganze Staaten finanziell in den Abgrund schickt, dürfen „Flüchtlinge“ möglichst nicht mehr ins Land, nur, wo sind denn die Menschen damals untergekommen, als Hitler in Deutschland gewütet hat, waren sie nicht auch Flüchtlinge, um sich vor dem sicheren Tod im KZ zu bewahren.

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Nachtrag Gleichnis

Ich komme immer mehr zur Erkenntnis, welche mich schon Jahrzehnte beschäftigt, meine Art, mich auszudrücken ist zu oft von so tiefen Widersprüchen, Missverständnissen Fehlschlüssen behaftet, bin eben auch nur Mensch, ich biete zum wiederholten Male an, wenn Ihr konkrete Themen angehen wollt, ich bin zeitlich in der Lage, Euch zuzuarbeiten, aber wie ebenso oft geschrieben, das eigene Denken, eigene Schlüsse Eurerseits kann ich NIEMAND abnehmen, in dem Sinne möchte ich mich zukünftig, wollte ich mich eigentlich schon immer einbringen, was Ihr davon abfordert, ist rein Euer Anliegen. Stehe zur Verfügung.
Ich werde nur noch auf spezielle Anfragen meine feste Überzeugung, MEINEN Standpunkt darlegen – Gründe s.o.
Hinweis auf: „Warum schreibt Krödel so wenig“
Es ist viel geschrieben, wozu also noch mehr.
„Gleichnis“ Zitate noch als Ergänzung
In der Schule haben wir Bücher, Texte, Gedichte behandelt, mein „großer Hass“ bestand damals bis heute darin, darüber einen Aufsatz schreiben zu müssen, „mit eigenen Worten“, was soll man an diesen Zitaten anders „umschreiben“, anstelle sie endlich in die Tat umzusetzen? Hier liegt ein großer Fehler menschlichen Denkens aus meiner Sicht, „Millionen schrieben vor hunderten, tausenden Jahren das Gleiche,, entsprechend ihrer gesellschaftlichen Verhältnisse und schreiben es heute auch, nur, was ändert dies.
Hier nun in Ergänzung von neulich, weitere Zitate, welche belegen, wo ein Ausweg liegt, aufgearbeitet, mit Quellen versehen, für all die, die ein „Erklären“ möchten, ja, das Wort, die Betonung, möchten!

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Gleichnis

Gleichnis
Mal ein Versuch meinerseits:
Stellt Euch mal vor, da ist vor Euch ein tiefer braun/schwarzer Sumpf (hier Anspielung auf Goethe), den Ihr aber überwinden wollt für eine bessere Zukunft, die Sonne geht rot im Westen unter, ihr nehmt ein Brett, da wird Euch vorgeworfen, wieso wurde ein Baum gefällt, im Sägewerk für Geld und teuren Strom das Brett hergestellt, es ist doch sinnlos, zu kurz, hält nicht, bringt nichts!
Gut, all das muss man einsehen, also quasi nach/ weiterdenken, aufgeben ist nicht!
Ja, nun allein bist Du einsam, kraftlos, kannst nichts tun oder doch?!!
Nur, da kommen Dir viele Gedanken in den Kopf, so zB. „Ein Holz kann man brechen, einen Bündel aber nicht“ (frei nach Lessing), „Gemeinsam sind wir stark“ oder auch „Wir sind das Volk“ und viele tausende Gedanken in diese Richtung,und Du überlegst noch immer.
Dann bastelst Du einen passenden Spruch, unabhängig von jeder Philosophie (idealistisch oder materialistisch) und schreibst:
„Was wir brauchen, ist eine Einheit in Vielheit wider das System.“,
das untermauerst Du mit Kant und Marx, sogar mit der Bibel.
Da wären doch viele Hände, Köpfe, aber auch Balken, Bretter , Hämmer und Spaten da, damit alle Menschen sicher auf die andere Seite, weg von der gegenwärtigen Entfremdung gelangen könnten!
Plötzlich bist Du böse!

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„Die Internationale und die SPD“

Kleine Arbeit zur Internationalen und der SPD als sogenannte Arbeiterpartei 

Oktober 2007 

Nun habe ich pünktlich zum 07.10.2007 die Nationalhymne der DDR in Erinnerung gerufen. Heute möchte ich ein ganz altes Lied der Arbeiterbewegung, die „Internationale“ im Aspekt des Verrates der kommunistischen Idee durch die SPD ansprechen. Doch lesen wir zunächst den Text und einige Auszüge aus „Wikipedia“ (Internet): 

 „Eugène Pottiers Text, der unmittelbar nach der gewaltsamen Niederschlagung der Pariser Kommune um 1871 entstand, bezog sich in einem verherrlichenden Sinn auf die Internationale Arbeiterassoziation (IAA), den ersten übernationalen Zusammenschluss von verschiedenen politisch divergierenden Gruppen der Arbeiterbewegung, der 1864 von Karl Marx initiiert worden war.“

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Kritik an der Hinnahme der Entfremdung

„Kritik an der Hinnahme der Entfremdung“ 

G.G.M. 

Was ist Entfremdung des Menschen von sich selbst?

 

Wir haben uns aus dem Stadium der Freiheit in die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen begeben. Jeder Mensch möchte nach seinem Charakter ein kleiner Ausbeuter sein, Recht für sich aushebeln, Macht ausüben gegenüber den Schwächeren. Diese Brutalität ist ein Gegensatz zu meinem Menschenbild; es stellt in meinen Augen die Entfremdung dar. Schlimm ist, das die Menschen dies dulden!

Darauf baut sich eine Gesellschaft auf, wo sich diese Entmenschlichung mit Zunahme der Geldumfänge potenziert.

 

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