dfWzS 04.05.2014 1. Mai

„Das freigeistige Wort zum Sonntag“, den 04.05.2014
von Andreas Krödel

Ist das noch der 1. Mai?

Der 1. Mai, internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeiter.
Die „falschen Medien“ freuen sich, sie haben Schlagzeilen:
„Ausschreitungen – Gewalt – Krawalle“, ja, das brauchen die.
Die „arme“ Polizei wird provoziert, mit Steinen beworfen, Autos brennen, Schaufenster gehen zu Bruch; also schnell Gummiknüppel, Wasserwerfer, Tränengas.
Es sind „Autonome“ und „Extremisten“ (links- oder rechtsradikal), die friedliche Demonstrationen aushebeln, ob, und in wie weit sie von Geheimdiensten oder „Verfassungsschutz“ „bestellt“, bezahlt, ausgebildet sind, um als Provokateure überall dort aufzutreten, wo sich Menschen zu Protesten gegen das System versammeln, ist wohl „Staatsgeheimnis“, nur, rein logischer Menschenverstand hat das längt durchschaut aber – wer soll das beweisen?
Die „Macht geht vom Volk aus“ oder Begriffe wie „Volkswirtschaft“; alles Lug und Trug, Massenverblödung
Ja, und die SPD hält Reden, wie im Gedicht vom „Revoluzzer“, gut, die „Internationale“ singen sie eher selten, verraten und verkauft für ein paar „Regierungspöstchen“ haben sie ihre eigenen Ansprüche – sozial; demokratisch – schon mit Beginn ihrer Gründung.
Das tausende und tausende friedlich demonstriert haben, ihre Meinung gegen die Finanzherrschaft und deren politische Vasallen manifestiert haben, ach, das interessiert doch nicht, schweigt man tot in dieser „Republik“, sind Notizen am Rande.
Mir fällt auf, das sich die Wut der Menschen immer mehr gegen den „unsichtbaren“ Krieg des Bankenfaschismus überall auf der Erde richtet, das finde ich gut. Die Gewalt, die offenen Kriege und Konflikte basieren ja auf dieser Tatsache; was wir Menschen wirklich brauchen, ist als allererstes und Wichtigstes FRIEDEN!
Hamburg: Gewerkschafter durften am 01.Mai nicht zum Tag der offenen Tür in das Gewerkschaftshaus, weil der Oberbürgermeister das neu renovierte Gebäude besichtigte, Die Polizei riegelte das Gelände ab. Ich finde dass eine besonders „nette“ Geste der Bürgernähe unserer Politiker.

Denkt darüber nach!
Andreas Krödel

Hinweis zu „Das freigeistige Wort zum Sonntag“: Die Idee besteht darin, daß ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren veröffentlicht wird, über die dann diskutiert werden kann.

Die Redaktion liegt bei Andreas Krödel. Das bedeutet, daß an seine Adresse
(an-kroedel@t-online.de)
jederzeit unter der Bemerkung „WzS – Entwurf“, Texte gesendet werden können und diese dann zeitlich eingeordnet in der Freidenker-ML jeweils am Sonnabend oder Sonntag veröffentlicht werden. Aktive Vielfalt ist erwünscht. Für die Texte ist der jeweilige Autor selbst verantwortlich.
Dargestellte Meinungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

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