15.01.2012

Gedanken zum 15.01.2012
Ist dies ein besonderer Tag? Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden 1919 an diesem Tag ermordet. Gut, Kommunistenmord ist nicht neu, und es sind inzwischen tausende Menschen Opfer einer solchen Gewalt geworden.
Die beiden Helden sind zu einem Symbol geworden, sie haben sich nicht geduckt, sie sind aufrecht in den Tod gegangen, ohne ihre Ziele, ihren Kampf für die Arbeiterklasse zu leugnen im tiefen Wissen, das es eine bessere Zukunft geben wird.
Menschlich (human), sie entlarvten den Trug der SPD, sie gründeten die KPD, eine Partei für Menschen, die ja heute noch in der BRD verboten ist.
Menschenwürde, Frieden, Demokratie, Freiheit, das strebten sie an, bis heute ist das nicht in Erfüllung gegangen und in den sogenannten „Medien“ wird von der Demonstration tausender Menschen höchstens berichtet, wenn es zu Ausschreitungen kommt, wenn es Störenfriede (oft sogar eingeschleuste V-Männer des „Staatsschutzes“) wieder gelingt, Übergriffe der Polizei zu ermöglichen.
Naziaufmärsche sind besser beschützt als linke Gedenkfeiern und so zieht sich der braune Faden durch die Geschichte eben bis heute unverändert fort, „der Schoß ist fruchtbar noch“.
Hören wir das Getöse um den Euro, die Mißbräuche von Worten durch die Medien, sehen wir die praktischen Taten dieser Scheingesellschaft, ihrer Justiz, Polizei, Behörden, Politiker nicht zu vergessen, dann lernt man schnell zu begreifen, warum Rosa und Karl sterben mußten und auch eben heute noch ermordet werden würden, sie haben die Wahrheit gesagt: Es ist das kapitalistische System, welches abgeschafft werden muß. Damit fallen Kriege, Gewalt (psychisch und physisch), aber auch Korruption, Amtsmissbrauch, ja dieser Unrechtsstaat an sich.
Allen, denen es die Gesundheit erlaubt, die sich auf den Weg zur Gedenkstätte der Sozialisten gemacht haben, einen friedlichen Verlauf und Millionen roter Nelken für die Kämpfer, für Menschenrechte.
In Gedanken bin ich dabei!
Andreas Krödel

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