wo beginnt Gewalt?

„Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ Mt.10.34

„Im Moment opfert man ca. 1/3 der Menschen des Imperiums, damit für den Rest diese heile Scheinwelt erhalten werden kann.“
M.B.
„Eine unmittelbare Konsequenz davon, daß der Mensch dem Produkt seiner Arbeit, seiner Lebenstätigkeit, seinem Gattungswesen entfremdet ist, ist die Entfremdung des Menschen von dem Menschen. Wenn der Mensch sich selbst gegenübersteht, so steht ihm der andre Mensch gegenüber. Was von dem Verhältnis des Menschen zu seiner Arbeit, zum Produkt seiner Arbeit und zu sich selbst, das gilt von dem Verhältnis des Menschen zum andren Menschen, wie zu der Arbeit und dem Gegenstand der Arbeit des andren Menschen.
Überhaupt, der Satz, daß der Mensch seinem Gattungswesen entfremdet ist, heißt, daß ein Mensch dem andern, wie jeder von ihnen dem menschlichen Wesen entfremdet ist.
Die Entfremdung des Menschen, überhaupt jedes Verhältnis, in dem der Mensch zu sich selbst [steht], ist erst verwirklicht, drückt sich aus in dem Verhältnis, in welchem der Mensch zu d[em] andren Menschen steht.“
[Marx: Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844, S. 100. Digitale Bibliothek Band 11: Marx/Engels, S. 669 (vgl. MEW Bd. 40, S. 517-518)]

„Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, Vereinigt euch!“
„Manifest der kommunistischen Partei“ Karl Marx

„ Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muß gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.“
[Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. Marx/Engels: Ausgewählte Werke, S. 556
(vgl. MEW Bd. 1, S. 385)
http://www.digitale-bibliothek.de/band11.htm ]

Nun, wo beginnt sie, die Gewalt? Um es vorweg zu nehmen, ich bin Gegner jeglicher psychischer und physischer Gewalt. Kann man aber heute, in einer Welt der Gewalt, der Macht und des Geldes so leben? Habe ich die Welt falsch verstanden?
Morgen ist „Weltfriedenstag“, aber genau da planen die USA einen „Militärschlag“ gegen Syrien, auch wenn viele Vasallen offiziell nicht „mitmachen wollen“, ja auch die Bundeskanzlerin fürchtet kurz vor den Wahlen um „Stimmen“, nun, es wird früher oder später Kommen, die Logistik, die Startrampen der Bomber stehen auch in Deutschland, Israel ist „bereit“, vielleicht fallen dann auch noch ein paar „Siedlungsgebiete“ mehr ab, meine Frage ist: Was können wir dagegen tun, ohne Gewalt? Reicht protestieren, demonstrieren, Petitionen, Anklage aus?

Denkt darüber nach!
Andreas Krödel

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