„Hurra, es geht uns gut!“

Autor: Andreas Krödel
Datum: 30.11.2017
Thema: „Hurra, es geht uns gut!“

Die Wirtschaft in Deutschland boomt, immer weniger Arbeitslose, beste Quoten bei Umsatz und Kaufverhalten, alle scheinen zu Frieden, leben gerne hier und es geht uns doch so gut wie noch nie. Wer kennt solche Propaganda nicht aus den öffentlichen Medien, aus den Schmierblättern, aus der Politik – die schwächelt zur Zeit zwar etwas, weil die Wähler nicht richtig „gewählt“ haben, das korrigiert nun aber Herr Bundespräsident persönlich.
Was wir essen, trinken, konsumieren, dürfen wir eigentlich nicht wissen, alles ist doch laut Werbung supergünstig zu haben, es hagelt förmlich Sonderangebote überall.
Was deshalb in der Welt geschieht an Kriegen,, Massenelend, Umweltzerstörung – „Experten“ stellen „plötzlich“ fest, die Bienen sterben, Singvögel nehmen stark ab, Seuchen und Krankheiten steigen sowohl bei Mensch, dem „Zuchtvieh“ wie in der Natur, auf den Wiesen und Feldern – „Feldhasen“, Hamster, Lerchen gibt es kaum noch; wilde Tiere, eigentlich scheu, verwüsten in Städten und Dörfern die „Kulturen“ und die Müllplätze – Skandal (nur wer hat ihre Lebensräume zugebaut, betoniert, Wälder abgeholzt, Landwirtschaft industriell vermarktet) – hat uns doch nicht zu interessieren; uns soll auch nicht interessieren, wie hier produziert wird, wie Dein Nachbar lebt, jeder soll nur an sich selbst denken.
Ob das richtig ist, bezweifle ich stark, es ist von „Oben“ eingehämmerte Ideologie des Egoismus, der Brutalität, von Gewalt und Zynismus, eigentlich doch keine Dinge, welche Mensch an sich überhaupt benötigt.
Das hier im zentralen Blickfeld nur Konzerinteressen und deren Profit steht, „Statistiken“ dafür gefälscht werden, das ein künstlich am Leben erhaltenes Finanzsystem alles beherrscht, das unsere Politiker „Menschenrechtsverletzungen“ überall in der Welt „ansprechen“, aber dafür im eigenen Land blind sind; das es Ungleichbehandlungen durch Übervorteilen von Menschen anderer Herkunft und Unterordnung unter deren Lebensweise für uns gibt, soll uns nicht interessieren.
16 Millionen von Armut bedrohte Menschen, 860000 Obdachlose, ein industrielles Gesundheitswesen, wo Kassen und Pharmaindustrie reich werden, das medizinische Personal und die Patienten die Verlierer sind, ein marodes Bildungssystem – hallo, „BRD“, siehst Du auch das nicht? Es reicht!
Wird es nicht endlich Zeit, gegen dieses System endlich gemeinsam aufzustehen um es zu beseitigen – ja, die Zeit drängt!

Denkt darüber nach! Gemeinsam verrecken oder kämpfen – das ist auch keine Wahl im Sinne der Herrschenden, sondern unsere ureigenste Sache als Menschen!

Andreas Krödel

Ein Gedanke zu „„Hurra, es geht uns gut!“

  1. Antwort zum Thema: „Hurra, es geht uns gut!“

    Die Welt befindet sich in einen ständigen Wandel, es herrscht außer Reichtum auch sehr viel Elend. Klar, daß gab es ja schon immer, allerdings rollt schon seit Jahren ganz offensichtlich ein riesengroßes Flüchtlingsproblem auf uns zu. Erst waren es die Kosovo Kriegsflüchtlinge, und nun sind es aktuell Menschen aus den Kriegsgebieten aus Syrien, Irak, Libyen,. Gleichzeitig wird unser Land auch millionenfach mit Wirtschaftsflüchtlingen aus Nordafrika und andere Maghreb-Staaten überflutet.

    Auch wenn von der Wirtschaft immer wieder propagiert wird, das sie dringend freie Arbeitsplätze mit diesen Leuten besetzen wollen, kommen überwiegend nur Menschen zu uns, die für die angebotenen Arbeitsplätze absolut ungeeignet sind, was dann einer Vollversorgung durch den Deutschen Steuerzahler zur Folge hat.

    Zugegeben, wer in der heutigen Zeit noch das Glück hat, einen festen, gut bezahlten Arbeitsplatz zu seinen Lebensinhalt zu zählen, der kann seinen Lebensunterhalt sicherlich selbst bestreiten. Doch was ist mit den Menschen, die z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeitsfähig und fortan auf die Hilfe vom Amt angewiesen sind ?
    Von der Arbeitsagentur wird uns immer wieder vorgegaukelt, das sich die Arbeitslosenzahlen im Abwärtstrend befinden, doch nur sehr wenige Betroffene profitieren davon.

    Vielleicht sollte die politische Riege einmal ihr Augenmerk wieder auf das Wohl unserer eigenen, bereits im zunehmenden Maße verarmte Bevölkerung richten, statt sich für Flüchtlinge einzusetzen, Banken im Ausland zu retten oder Bürgschaften für fremde Pleite-Länder zu übernehmen. Aber im eigenen Land müssen Menschen aus der Misere Hartz 4 und Altersarmut heraus Flaschen sammeln, um sich für ihr tägliches Brot über Wasser zu halten.

    Und NEIN… Es geht uns hier überhaupt nicht gut, denn in Deutschland läuft gerade zu vieles falsch, was für die Bürger viel besser sein könnte.

    In diesen Sinne
    Gruß Hepe

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