{"id":65,"date":"2010-07-18T19:29:03","date_gmt":"2010-07-18T17:29:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/kroedel\/wp\/?p=65"},"modified":"2010-07-18T19:29:03","modified_gmt":"2010-07-18T17:29:03","slug":"das-freigeistige-wort-zm-sonntag-den-18072010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=65","title":{"rendered":"&#8222;Das freigeistige Wort zm Sonntag&#8220;, den 18.07.2010"},"content":{"rendered":"<table cellPadding=\"0\" cellSpacing=\"0\" border=\"0\" class=\"MsoNormalTable\">\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: #ece9d8; padding: 0cm\" vAlign=\"top\">\n<p style=\"text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt\"><span class=\"apple-style-span\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"3\">Hinweis zu &#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;: Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche\u00a0 dann diskutiert werden kann.<\/font><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt\"><span class=\"apple-style-span\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"3\">\u00a0 <\/font><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt\"><span class=\"apple-style-span\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"3\">Die Redaktion liegt bei Andreas Kr\u00f6del. Das bedeutet, das an seine Adresse<span>\u00a0 <\/span>(<\/font><a href=\"mailto:kroedel@t-online.de\"><font size=\"3\">kroedel@t-online.de<\/font><\/a><font size=\"3\">) jederzeit unter der Bemerkung &#8222;WzS &#8211; Entwurf&#8220; Texte gesendet werden k\u00f6nnen und diese dann zeitlich eingeordnet und dann in der Freidenker-ML jeweils am Sonnabend oder Sonntag ver\u00f6ffentlicht werden. Ich hoffe auf aktive Vielfalt. F\u00fcr die Texte ist der jeweilige Autor selbst verantwortlich. <\/font><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt\"><span class=\"apple-style-span\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"3\">Dargestellte Meinungen m\u00fcssen nicht mit der Meinung der Redaktion \u00fcbereinstimmen. <\/font><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt\">&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"apple-style-span\"><\/span><span style=\"font-family: Arial; font-size: 14pt\">Das freigeistige Wort zum Sonntag, den 18.07.2010 von Andreas Kr\u00f6del<\/span><span style=\"font-family: Arial; font-size: 14pt\"><\/span><font size=\"3\" face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: #ece9d8; padding: 0cm\" vAlign=\"top\"><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"3\">\u00a0<\/font><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: #ece9d8; padding: 0cm\" vAlign=\"top\"><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"3\">\u00a0<\/font><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: #ece9d8; padding: 0cm\" vAlign=\"top\"><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"3\">\u00a0<\/font><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: #ece9d8; padding: 0cm\" vAlign=\"top\"><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"3\">\u00a0<\/font><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: transparent; border: #ece9d8; padding: 0cm\" vAlign=\"top\"><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"3\">\u00a0<\/font><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>\u201e<span>\u00a0 <\/span>Wer Bedingung fr\u00fch erf\u00e4hrt,<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Gelangt bequem zur Freiheit.<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Wem Bedingung sich sp\u00e4t aufdringt,<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Gewinnt nur bittre Freiheit.\u201c<\/u><\/em><\/strong><em><span style=\"font-family: Arial\">[Goethe: [Gedichte. Nachlese]. Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, S. 47083<\/span><\/em><em><span style=\"font-family: Arial\" lang=\"EN-GB\">(vgl. Goethe-BA Bd. 2, S. 395)<\/span><\/em><em><span style=\"font-family: Arial\" lang=\"EN-GB\">http:\/\/www.digitale-bibliothek.de\/band1.htm ]<\/span><\/em><span style=\"font-family: Arial\" lang=\"EN-GB\"> <\/span><span style=\"font-family: Arial\" lang=\"EN-GB\">\u00a0<\/span><span style=\"font-family: Arial\" lang=\"EN-GB\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">Nun steigen die Beitr\u00e4ge zur Krankenversicherung wieder, bei der Polizei wird gespart, Medikamente werden teurer und irgendwann steigt auch die sogenannte Mehrwertsteuer auf 25 %, das Erd\u00f6l wird knapp und bald beginnen die K\u00e4mpfe um die letzten unverseuchten Wasserreserven \u2013 und wir haben die Freiheit, diese Bedingungen hinzunehmen; bleibt uns wirklich nicht besseres \u00fcbrig?<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201eFreiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit\u201c, dieses oft zitierte Wort von Hegel unterst\u00fctzt diese Theorie, ich denke heute weiter und mein immer wieder beschriebene Traum von einer gerechten Zukunft f\u00fcr alle Menschen dieser Welt kann sich erf\u00fcllen, wenn die Menschen ihn begreifen, zum Gegenstand ihre Handelns machen.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Nat\u00fcrlich darf Freiheit nicht in Willk\u00fcr ausarten, man mu\u00df schon begreifen, da\u00df Milliarden Menschen alle gleiches Recht auf Freiheit haben. Wenn heute die Religionen wieder zu heiligen Kriegen aufrufen, ist das f\u00fcr die Welt eine Herausforderung, dem aber wieder Gewalt und Krieg entgegenzusetzen, ist eindeutig der falsche Weg. Religionen an sich m\u00fcssen durch Aufkl\u00e4rung \u00fcberwunden werden, sie haben schon lange die Notwendigkeit ihrer Existenz verloren, diese Bedingung engt Freiheit absolut ein.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\">Denkt dar\u00fcber nach!<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Andreas Kr\u00f6del<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333333\">P.S.; Das WzS sucht dringend Autoren. Hier einmal zwei Zitate, die ber\u00fchmt geworden sind; einfach mal so als Anregung zu einem eigenen Textbeitrag, Vieles dazu wurde ja hier in der Liste schon diskutiert , Eure Beitr\u00e4ge sind uns wichtig:<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333333\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial; color: #333333\"><\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333333\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201eDer Mensch ist der Menschen Gott.\u201c<\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>\u201e Unser Verh\u00e4ltnis zur Religion ist daher kein <em>nur verneinendes<\/em>, sondern ein <em>kritisches<\/em>; wir scheiden nur das <em>Wahre<\/em> vom <em>Falschen<\/em> \u2013 obgleich allerdings die von der Falschheit ausgeschiedne Wahrheit immer eine <em>neue<\/em>, von der alten <em>wesentlich unterschiedne<\/em> Wahrheit ist. Die Religion ist das erste Selbstbewu\u00dftsein des Menschen. Heilig sind die Religionen, eben weil sie die \u00dcberlieferungen des ersten Bewu\u00dftseins sind. Aber was der Religion das Erste ist, Gott, das ist, wie bewiesen, an sich, der Wahrheit nach das Zweite, denn er ist nur das sich <em>gegenst\u00e4ndliche<\/em> Wesen des Menschen, und was ihr das Zweite ist, der Mensch, das mu\u00df daher <em>als das Erste gesetzt<\/em> und<em> ausgesprochen<\/em> werden. Die Liebe zum Menschen darf keine abgeleitete sein; sie mu\u00df zur <em>urspr\u00fcnglichen<\/em> werden. Dann allein wird die Liebe eine <em>wahre, heilige, zuverl\u00e4ssige<\/em> Macht. Ist das Wesen des Menschen das <em>h\u00f6chste Wesen<\/em> des Menschen, so mu\u00df auch praktisch das <em>h\u00f6chste<\/em> und <em>erste Gesetz<\/em> die <em>Liebe des Menschen zum Menschen sein<\/em>. <em>Homo homini Deus est <\/em>\u2013 dies ist der oberste praktische Grundsatz \u2013, dies der Wendepunkt der Weltgeschichte.\u201c<em><span style=\"font-family: Arial\">[Feuerbach: Das Wesen des Christentums. Philosophie von Platon bis Nietzsche, S. 46846<\/span><\/em><em><span style=\"font-family: Arial\">(vgl. Feuerbach-Wesen Bd. 2, S. 409)<\/span><\/em><em><span style=\"font-family: Arial\">http:\/\/www.digitale-bibliothek.de\/band2.htm ]<\/span><\/em><span style=\"font-family: Arial\"> <\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333333\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\">\u201eAufkl\u00e4rung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unm\u00fcndigkeit. Unm\u00fcndigkeit ist das Unverm\u00f6gen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unm\u00fcndigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel<\/span><span>\u00a0 <\/span>des Verstandes, sondern der Erschlie\u00dfung und des Muthes liegt, sich seiner ohne eines anderen zu bedienen. <em>Sapere aude!<\/em> Habe den Muth dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Ist also der Wahlspruch der Aufkl\u00e4rung&#8230;&#8230;..<span style=\"font-family: Arial\">Es ist so bequem, unm\u00fcndig zu sein.\u201c<\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><span style=\"font-family: Arial\">Kant Werke<\/span><span>\u00a0 <\/span>Band 6 S.162 K\u00f6nemann-Verlag<strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\">\u00a0<\/span><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\"><\/span><\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\"><\/span><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\"><\/span><\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\"><\/span><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\"><\/span><\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\"><\/span><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\"><\/span><\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\"><\/span><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><\/p>\n<p><\/u><\/em><\/strong><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis zu &#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;: Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche\u00a0 dann diskutiert werden kann. \u00a0 Die Redaktion liegt bei Andreas Kr\u00f6del. 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