{"id":42,"date":"2007-09-01T06:38:13","date_gmt":"2007-09-01T04:38:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/kroedel\/wp\/?p=42"},"modified":"2007-09-01T06:38:13","modified_gmt":"2007-09-01T04:38:13","slug":"das-freigeistige-wort-zum-sonntag-den-26082007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=42","title":{"rendered":"&#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;, den 26.08.2007"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Das &#8222;freigeistige Wort zum Sonntag&#8220; ist ein Beitrag des &#8222;Brandenburgischen Freidenkerverbandes&#8220;.<span>\u00a0 <\/span>Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche man dann diskutieren kann.<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman'\">Die Redaktion liegt z.Z. auf Bitte des Vorstandes in meiner Hand, das. bedeutet, das an meine Adresse jederzeit unter der Bemerkung &#8222;WzS &#8211; Entwurf&#8220; Texte gesendet werden k\u00f6nnen und ich diese dann zeitlich einordne. Ich hoffe auf aktive Vielfalt! F\u00fcr die Texte ist der jeweilige Autor selbst verantwortlich. Dargestellte Meinungen m\u00fcssen nicht mit der Meinung der Redaktion \u00fcbereinstimmen.<\/span><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">A. Kr\u00f6del<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">\u201eDas freigeistige Wort zum Sonntag&#8220; , den 26.08.2007 von Andreas Kr\u00f6del<\/font><\/p>\n<p><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p><span style=\"color: black\"><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p><\/span><span style=\"color: black\"><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p><\/span><span style=\"color: black\"><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p><\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201cFrei denken zu k\u00f6nnen ist der auszeichnende Unterschied des Menschenverstandes vom Tierverstande.\u201d<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/p>\n<p><\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201cSolange die Menschen nicht weiser und gerechter werden, sind alle ihre Bem\u00fchungen, gl\u00fccklich zu werden, vergebens.\u201d<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/p>\n<p><\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201cNein, F\u00fcrst, du bist nicht unser Gott. Von ihm erwarten wir Gl\u00fcckseligkeit, von dir die Besch\u00fctzung unserer Rechte. G\u00fctig sollst du nicht gegen uns sein; du sollst gerecht sein.\u201d<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/p>\n<p><\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201c So ist es z.B. ewige menschliche und g\u00f6ttliche Wahrheit, da\u00df es unver\u00e4u\u00dferliche Menschenrechte gibt, da\u00df die Denkfreiheit darunter geh\u00f6rt \u2013 da\u00df derjenige, dem wir unsere Macht in die H\u00e4nde geben, um unsere Rechte zu besch\u00fctzen, h\u00f6chst ungerecht handelt, wenn er sich eben dieser Macht bedient, sie, und besonders die Denkfreiheit, zu unterdr\u00fccken.\u201d<\/span><span style=\"color: black; font-family: Arial\">\u00a0<\/p>\n<p><\/span><\/p>\n<h2 style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\"><span style=\"font-weight: normal; font-size: 10pt; font-style: normal; text-decoration: none; text-underline: none\"><u><font face=\"Arial\">Zitate aus: \u201cJohann Gottlieb Fichte \u2013 \u201eSchriften zur franz\u00f6sischen Revolution\u201c \u2013 Reclam<\/font><\/u><\/span><\/h2>\n<p><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/p>\n<p><\/span><span style=\"color: black; font-family: Arial\">Denkt nun bitte nicht, mir seien die Zitate ausgegangen, weil ich diese Zeilen nicht zum ersten Mal verwende. Sie tragen aber so viel Wahrheit, dass sie mir Freude bereiten. Nat\u00fcrlich kann man den Text heute nicht mehr so stehen lassen, er hat etwa 150 Jahre auf dem Buckel und inzwischen hat sich die Philosophie als Wissenschaft mit der Menschheit im Ganzen und dem einzelnen Menschen im Besonderen, m\u00e4chtig weiter entwickelt.<\/span><span style=\"color: black; font-family: Arial\">Von Gott ist die Rede, etwas, was Gl\u00fccksseligkeit bedeutet. Fehlt uns Atheisten da nicht etwas, wenn wir sagen, wir leiten alles von wissenschaftlich fundierten Tatsachen ab, glauben weder an einen Gott, der f\u00fcr uns denkt, das k\u00f6nnen wir selber tun. Wir glauben auch nicht an seine Wunder, \u00fcberhaupt an alles \u00dcbernat\u00fcrliche wie Au\u00dferirdische. Also wo nehmen wir unsere Gl\u00fccksseligkeit her oder brauchen realistisch lebende Menschen so etwas nicht? \u2013 Ich denke schon, dass ich f\u00fcr mich etwas brauche was Gef\u00fchl und Gl\u00fcck ausmacht. Mir ist v\u00f6llig klar, das ich mir dies allein mit meinem Gewissen aushandeln mu\u00df, das ich mir alles allein aufbauen mu\u00df, Gl\u00fcck mu\u00df erarbeitet werden. Das beginnt schon als Kind mit der Beziehung zu den Eltern, geht weiter mit Familie und dem Verwirklichen in der Arbeitsaufgabe, vielleicht noch der Philosophie als Hobby. \u2013 klingt doch echt gut?!!<\/span><span style=\"color: black; font-family: Arial\">Scheitert aber all zu oft, wie viele Kinder werden in Not und Elend geboren, sterben schon als Baby, weil Hygiene oder \u00e4rztliche Versorgung, Medikamente und Wasser fehlen. Die Heranwachsenden, fr\u00fcher hie\u00dfen sie Kinder, heute sind es Kids und Teenies; verrohen vor Fernseher und Computer, einseitig entwickelt verdummen viele auf das Niveau unserer Medien. Doch nicht genug, viele werden dann auf dem \u201eersten Arbeitsmarkt\u201c nicht gebraucht, menschlicher Sonderm\u00fcll, Basis der Dummenf\u00e4nger, die Drogen vermarkten, die Religion oder Sekten anbieten oder gar die faschistischen Szene. Es entstehen gewaltige Potentiale unzufriedener Menschen, die gegen alles Bestehende sind, Nihilisten \u2013 oder etwa die Tr\u00e4ger des Umbruchs?<\/span><span>\u00a0 <\/span>&#8211; ist das Chaos nicht Inhalt dieser Gesellschaft?!<span style=\"color: black; font-family: Arial\">Damit kommen wir zum zweiten Fehler bei Herrn Fichte, den Gedanke, das Volk habe jemand \u201eMacht in die H\u00e4nde\u201c gegeben.<\/span><span>\u00a0 <\/span>Auch hier spalten sich Wahrheit und Realit\u00e4t deutlich von einander ab. So etwas gab es bisher nicht und wird es auch nie in dieser Gesellschaftsformation geben, geben k\u00f6nnen. Der Grundbeschi\u00df, die absolute L\u00fcge liegt in diesem Gedanken, alle gro\u00dfen und kleinen Dokumente, Verfassungen und Resolutionen sehen das zwar so vor, wurden bislang aber nie Wirklichkeit. Die wahre Macht liegt in den H\u00e4nden der Ausbeuter, fr\u00fcher F\u00fcrsten und K\u00f6nige, dann Fabrikbesitzer, heute kam noch einem Einzelwesen zuordenbar, Konzerne, Banken und Versicherungen. Dort wird festgelegt, wo die Politik hinzumarschieren hat \u2013 der Staat hat die Aufgabe, das auszuf\u00fchren, basta. Ob da rot oder blau, gelb oder schwarz gew\u00e4hlt wird, ist pure Augenwischerei, Schwindel, letztlich Betrug am Volk. <span style=\"color: black; font-family: Arial\">Zusammenfassend kann man getrost sagen,<\/span><span>\u00a0 <\/span>dass alle bisherigen Gesellschaftsmodelle auf der Basis standen,<span>\u00a0 <\/span>die V\u00f6lker der Erde zu betr\u00fcgen. Soll dies abgeschafft, ver\u00e4ndert werden, bedarf es einer Ver\u00e4nderung der \u00f6konomischen Wurzeln. Erst dann kann sich Gl\u00fccksseligkeit f\u00fcr alle Menschen ausbreiten, erst dann kommt der Masse der Menschen, allen, in ihrer Verwirklichung ihrer selbst, Freiheit wirklich sp\u00fcrbar als Lebenselixier, <span>\u00a0<\/span>zum tragen. <span style=\"color: black; font-family: Arial\">Das schreibe und diskutiere ich schon etliche Jahre, so an die 35 Jahre Besch\u00e4ftigung mit Philosophie haben Gedanken entstehen lassen, reifen lassen, \u00dcberzeugung und Thesen haben sich herausgebildet, wurden ver\u00e4ndert, entwickeln sich st\u00e4ndig weiter. Viel Text von mir ist zu finden auf meiner Internetseite: <a href=\"http:\/\/www.andreas-kroedel.de.vu\/\">http:\/\/\/www.andreas-kroedel.de.vu<\/a><\/span><span>\u00a0\u00a0 <\/span>, was mir immer wieder fehlt sind Mitmenschen, die mit mir diskutieren, Fehler und Irrt\u00fcmer ausmerzen helfen, die sich auch einmal mit mir streiten.<span style=\"color: black; font-family: Arial\">\u00a0<\/p>\n<p><\/span><span style=\"color: black; font-family: Arial\">Andreas Kr\u00f6del<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das &#8222;freigeistige Wort zum Sonntag&#8220; ist ein Beitrag des &#8222;Brandenburgischen Freidenkerverbandes&#8220;.\u00a0 Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche man dann diskutieren kann. 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