{"id":34,"date":"2007-03-14T18:34:03","date_gmt":"2007-03-14T17:34:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/kroedel\/wp\/?p=34"},"modified":"2007-03-14T18:55:07","modified_gmt":"2007-03-14T17:55:07","slug":"das-freigeistige-wort-zum-sonntag-den-21012007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=34","title":{"rendered":"&#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;, den 21.01.2007"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Das &#8222;freigeistige Wort zum Sonntag&#8220; ist ein Beitrag des &#8222;Brandenburgischen Freidenkerverbandes&#8220;.<span>\u00a0 <\/span>Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche man dann diskutieren kann.<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman'\">Die Redaktion liegt z.Z. auf Bitte des Vorstandes in meiner Hand, das. bedeutet, das an meine Adresse jederzeit unter der Bemerkung &#8222;WzS &#8211; Entwurf&#8220; Texte gesendet werden k\u00f6nnen und ich diese dann zeitlich einordne. Ich hoffe auf aktive Vielfalt! F\u00fcr die Texte ist der jeweilige Autor selbst verantwortlich. Dargestellte Meinungen m\u00fcssen nicht mit der Meinung der Redaktion \u00fcbereinstimmen.<\/span><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">A. Kr\u00f6del<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">\u201eDas freigeistige Wort zum Sonntag&#8220; , den 21.01.2007 von Andreas Kr\u00f6del<\/font><\/p>\n<p><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\">\u201eIrgendwo gibt es noch V\u00f6lker und Herden, doch nicht bei uns, meine Br\u00fcder: da gibt es Staaten.<\/span><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Staat? Was ist das? Wohlan! Jetzt tut mir die Ohren auf, denn jetzt sage ich euch mein Wort vom Tode der V\u00f6lker.<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Staat hei\u00dft das k\u00e4lteste aller kalten Ungeheuer. Kalt l\u00fcgt es auch; und diese L\u00fcge kriecht aus seinem Munde: \u00bbIch, der Staat, bin das Volk.\u00ab\u201c<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial\">[Nietzsche: Also sprach Zarathustra, S. 62. 100 Werke der Philosophie, die jeder haben muss, S. 32728 (vgl. Nietzsche-W Bd. 2, S. 313)]<\/span><strong><em><u><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\">\u00a0<\/span><\/u><\/em><\/strong><strong><em><u> <\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\">Nun gibt es ja schon lange eine Theorie, die beweist, dass Staaten an sich \u00fcberfl\u00fcssig sind, aber die gilt ja als \u00fcberholt. Lieber pflegt man eine freiheitliche, demokratische und soziale Ordnung im Kapitalismus, auf die keines der Bezeichnungen zutrifft.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Da sich nicht einmal die Freidenker auf eine gemeinsam vertretbare Definition solcher Worte wie Materialismus einigen k\u00f6nnen und die Diskussion in den Listen schon lange eingeschlafen ist, stelle ich bewusst die Frage nach der Zukunft. Soll dieser Kapitalismus\/ Imperialismus, der auch immer mit der M\u00f6glichkeit des Faschismus schwanger geht, das letzte Stadium der menschlichen Entwicklung sein und bleiben? Ich hoffe nicht, auch angesichts der immer katastrophaleren L\u00f6sung von Staatsaufgaben wie Gesundheitswesen und Bildung f\u00fcr alle. Wie gro\u00df mu\u00df denn die Zahl der Armen noch sein, die von maximaler gesundheitlicher Betreuung und einem allseitigem Bildungsanspruch den Finanzen nach ausgeschlossen sind? Wie viel hart verdientes Geld rafft der Staatskolo\u00df in Form von Steuern ein f\u00fcr seine pure Existenz, f\u00fcr Di\u00e4ten (immer noch ein Unwort) der Politiker, von denen nicht ein Bruchteil den \u201eSteuerzahler\u201c in irgendeiner Form zu Gute kommt?<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Wie lange noch wird Arbeit so ungerecht verteilt, das die einen \u00dcberstunden schruppen und \u00fcberall Bearbeitungsfristen von Jahren anstehen und die anderen von ihr v\u00f6llig ausgeschlossen sind, von irgendwelchen st\u00e4ndig gek\u00fcrzten Arbeitslosenunterst\u00fctzung an den Rand von Existenzminimum gedr\u00fcckt? Arbeit ist freilich f\u00fcr alle da und die Rente mit 60 realistisch f\u00fcr alle, allein den Staat interessiert das nicht, denn seine Aufgabe ist die Sicherung des Maximalprofites des Kapitals beim niedrigsten Niveau der Kosten f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Das ist inhuman, da hilft auch keine noch so gef\u00e4rbte Brille und das kann einfach nicht das Ziel sein, wonach der Mensch strebt, es ist die Sklaverei der modernen Zivilisation und ihr Untergang ist absehbar. Das Wie dieses Unterganges bestimmen die Menschen, ob sie bereit sind, das System hinwegzufegen und Willens, ein neues, menschlicheres und wirklich gerechtes System ohne Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, zu errichten; oder ob sie mit und an dem jetzigen System zu Grunde gehen wollen. Die Selbstvernichtung ist dem Kapitalismus in die Wiege gelegt, auch wenn die neue Machts\u00e4ule Medien tausendfach vom Aufschwung faseln.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Ich kann auf dieses L\u00fcgengebilde nicht hereinfallen, vielleicht gerade deshalb, weil mein Standpunkt ein dialektischer Materialismus ist, eine lebendige Weltanschauung voller M\u00f6glichkeiten der Freiheit, auch der Freiheit des Denkens.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">Andreas Kr\u00f6del<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das &#8222;freigeistige Wort zum Sonntag&#8220; ist ein Beitrag des &#8222;Brandenburgischen Freidenkerverbandes&#8220;.\u00a0 Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche man dann diskutieren kann. 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