{"id":312,"date":"2014-05-23T22:17:42","date_gmt":"2014-05-23T21:17:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-kroedel.de\/wp\/?p=312"},"modified":"2014-05-24T20:57:36","modified_gmt":"2014-05-24T19:57:36","slug":"dfwzs-26-05-2014-simone-weil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=312","title":{"rendered":"dfWzS 25.05.2014 &#8222;Simone Weil&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Stark revidierte Ausgabe, bitte nur diese Fassung verwenden!<br \/>\n\u201eDas freigeistige Wort zum Sonntag\u201c, den 25.05.2014<br \/>\nvon Andreas Kr\u00f6del<\/p>\n<p>Zitat:<br \/>\n\u201eDen Zweck jeder Gemeinschaft und des Staates sah Simone Weil darin, Krieg und die Unterdr\u00fcckung des einzelnen Menschen zu verhindern. Sie wollte die Politik individualisieren. Jeder Einzelne solle sich der Verantwortung dem anderen und der Gesellschaft gegen\u00fcber stellen. Parteien seien vom Prinzip her schlecht, ihre Auswirkungen in der Praxis seien ebenfalls schlecht. Man solle sie abschaffen. Die Kandidaten f\u00fcr ein Parlament w\u00fcrden dann den W\u00e4hlern nicht mehr sagen k\u00f6nnen: \u201eIch trage dieses Etikett\u201c \u2013 was den W\u00e4hlern \u00fcber ihre konkrete Haltung zu einzelnen Problemen praktisch \u00fcberhaupt nichts mitteilt \u2013, sondern: \u201eich denke dies, dies und dies zu diesem und diesem gro\u00dfen Problem.\u201c[32]\u201c<br \/>\nZitat Ende, Quelle:<br \/>\nhttp:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Simone_Weil#Pflichten_gegen.C3.BCber_dem_menschlichen_Wesen<\/p>\n<p>Ein guter Freund machte mich auf diese Philosophin aufmerksam. Erst habe ich den Vorschlag von mir gewiesen, heute stelle ich sie hier zur Diskussion, auch wenn ich nicht alle Worte gelesen habe und ihre Reaktionen oft nach wie vor nicht verstehe. Die S\u00e4tze im o.g. Zitat, ich wage zu denken, da f\u00fchlen sich viele der Leser schon angesprochen! Dies ist aktueller denn je!<\/p>\n<p>Bevor ich auf Parteien an sich eingehe, nur ein \u201eNebensatz\u201c, welcher viel, viel wichtiger ist als das Marionettentheater dieser Politik:<br \/>\n\u201eDen Zweck jeder Gemeinschaft und des Staates sah Simone Weil darin, Krieg und die Unterdr\u00fcckung des einzelnen Menschen zu verhindern.\u201c<br \/>\nDas mu\u00df ein wichtiger Punkt sein, um Schranken zu \u00fcberwinden. Nur, steht so etwas nicht im Grundgesetz?<\/p>\n<p>Ich kann mich dem voll anschlie\u00dfen, viele Jahre schon ist auch dies Ansatz meiner \u00dcberlegungen, ob in der DDR\/BRD oder sonst wo auf der Welt, immer stellen \u201eParteimehrheiten\u201c eine Regierung und nennen dies dann auch noch \u201eDemokratie\u201c; \u201eHerrschaft des Volkes\u201c, nur haben ja die Menschen nicht umsonst ihre Stimme dem Kandidaten gegeben, anvertraut, weil sie eben nicht mit anderen Meinungen so konform gehen k\u00f6nnen, pl\u00f6tzlich sind die alle aber eine \u201eKoalition\u201c, ist doch Betrug, oder?<br \/>\nWer vor den hohen H\u00e4usern sprechen will, muss erst den vorzutragenden Text von seiner \u201eFraktion best\u00e4tigen\u201c lassen; \u201eAbweichlern\u201c droht gar Parteistrafe! Alles nat\u00fcrlich \u201estreng geheim\u201c! Nur, ist das mit dem Grundgesetz vereinbar?<\/p>\n<p>Die Antwort mag sich jeder selbst f\u00fcr sich geben, sie liegt offen und einer allein kann nichts \u00e4ndern, Massen schon, wenn sie eben nicht  Statuten-; Satzungen-; oder Fraktions- oder sonstigen \u201eChef\u201c-; zw\u00e4ngen unterworfen sind, sondern als Menschen handeln, als Menschen w\u00e4hlen, gew\u00e4hlt werden und als Menschen ihr gew\u00e4hltes Vertrauen rechtfertigen m\u00fcssen. Das w\u00e4re doch Demokratie.<br \/>\nNur, gegenw\u00e4rtig ist die Realit\u00e4t weit davon entfernt und auch in der Hoffnung, das es dies je einmal geben wird, heute, jetzt reicht es f\u00fcr immer mehr Menschen nicht einmal, um \u00fcber den Monat zu kommen.<br \/>\nEntfremdung pur l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen, und wir zersplittern uns immer mehr in Gr\u00fcppchen und\u2026\u2026.., obwohl wir gleiche Ziele\/ Interessen haben.<br \/>\nFazit: So wird das NIE, NICHT zum Sein!<\/p>\n<p>In diesem gemeinsamen Sinne w\u00fcnsche ich ein sch\u00f6nes Wochenende all denen, die sich davon angesprochen f\u00fchlen!<br \/>\nAndreas Kr\u00f6del<\/p>\n<p>Hinweis zu &#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;: Die Idee besteht darin, da\u00df ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber die dann diskutiert werden kann.<\/p>\n<p>Die Redaktion liegt bei Andreas Kr\u00f6del. Das bedeutet, da\u00df an seine Adresse<br \/>\n(an-kroedel@t-online.de)<br \/>\njederzeit unter der Bemerkung &#8222;WzS &#8211; Entwurf&#8220;, Texte gesendet werden k\u00f6nnen und diese dann zeitlich eingeordnet in der Freidenker-ML jeweils am Sonnabend oder Sonntag ver\u00f6ffentlicht werden. Aktive Vielfalt ist erw\u00fcnscht. F\u00fcr die Texte ist der jeweilige Autor selbst verantwortlich.<br \/>\nDargestellte Meinungen m\u00fcssen nicht mit der Meinung der Redaktion \u00fcbereinstimmen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stark revidierte Ausgabe, bitte nur diese Fassung verwenden! \u201eDas freigeistige Wort zum Sonntag\u201c, den 25.05.2014 von Andreas Kr\u00f6del Zitat: \u201eDen Zweck jeder Gemeinschaft und des Staates sah Simone Weil darin, Krieg und die Unterdr\u00fcckung des einzelnen Menschen zu verhindern. 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