{"id":25,"date":"2007-03-03T17:59:06","date_gmt":"2007-03-03T16:59:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/kroedel\/wp\/?p=25"},"modified":"2007-03-03T17:59:06","modified_gmt":"2007-03-03T16:59:06","slug":"traum-eines-freidenkers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=25","title":{"rendered":"Traum eines Freidenkers"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\"><em><u><font size=\"3\" face=\"Arial\">Traum eines Freidenkers<\/font><\/u><\/em><\/h1>\n<p><span style=\"font-family: Arial\">August 2006<\/span><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">Es war einmal eine Welt ohne Ausbeutung des Menschen durch Menschen, eine Welt ohne dem Regime des Geldes\/Kapitals, hier war die Entfremdung \u00fcberwunden. Die <\/span><span>\u00a0<\/span>Menschen brachten sich ein in der maximalen Entfaltung ihrer selbst. Sie waren so weit entwickelt, das sie sich selbst achteten wie die anderen Milliarden dieser Welt, es gab kein B\u00f6ses mehr und es war keine Macht des Staates mehr vonn\u00f6ten, sie in ihrer Freiheit ausleben zu lassen. Das Eigentum entsprach dem pers\u00f6nlichen Bed\u00fcrfnis und wurde aufgewogen durch den pers\u00f6nlichen Einsatz f\u00fcr die Gesellschaft. Es gab weder Gleichheit oder Gleichmacherei sondern jeder wurde als freies Wesen , sich selbst verwirklichend, gewertet. Dies ist die absolute Freiheit des Menschen, aufgehend in Selbstverwirklichung. F\u00fcr diesen optimalen Anspruch arbeite ich, denn es ist weder Traum noch unrealistisch, es ist m\u00f6glich, dies zu erreichen in Menschengedenken, Menschengedanken auf einer Welt, auf der ganzen Welt. Es ist die Welt des Friedens, die dem Krieg an sich jeglichen N\u00e4hrboden l\u00e4ngst entzogen hat. <span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">Diese Arbeit widme ich allen Freidenkern als Ansporn zum T\u00e4tigwerden in einer Zeit der Resignation und Desillusionierung. Ich f\u00fcge grunds\u00e4tzliche Arbeiten meinerseits zusammen mit Zitaten und Einf\u00fcgungen zu einem \u00fcberlegenswerten Ganzen. <\/span><span style=\"font-family: Arial\">Es ist eine Arbeit f\u00fcr die Philosophie, so wie sie im Buch von Joachim Kahl \u201eWeltlicher Humanismus\u201c LIT Verlag Berlin 2006 (ISBN 3-8258-8511-9) beschrieben steht. Wir k\u00f6nnen auf S. 16 lesen:<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201ePhilosophie ist eine differenzierte und konzentrierte Form, die Wirklichkeit gedanklich zu erfassen. Sie verlangt Abschied von Denkfaulheit und Mut zur Wahrheit.\u201c<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Wo ich pers\u00f6nlich im Text nicht mitgehen kann, lesen wir auf Seite 33:<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201eDie Teilhabe m\u00f6glichst vieler, tendenziell aller Menschen an einem guten Leben in Freiheit und Wohlstand, in Gerechtigkeit und Demokratie, in Gesundheit und Sicherheit ist der politisch-gesellschaftliche Kernbereich einer humanistischen Vision. Er l\u00e4sst sich nur verwirklichen auf der Grundlage einer erfolgreichen und vielfach bew\u00e4hrten \u00d6konomie, das hei\u00dft einer Marktwirtschaft, die sich in einem rechts- und sozialstaatlichen Ordnungsrahmen entfalten kann.\u201c (ebenda)<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Ich habe bei Marx gelernt, das Marktwirtschaft als kapitalistische Wirtschaftsform dasteht und in einer solchen \u00d6konomie k\u00f6nnen sich genannte Attribute nicht verwirklichen, dazu bedarf es einer anders gestalteten Basis, wo der Mensch als Einzelwesen nicht der Ausbeutung unterliegen kann. Auch die Begriffe rechts- und sozialstaatlich sind belegt mit einem Marionettenregime der Politik zur Realisierung von Maximalprofit f\u00fcr weniger reiche Konzernbosse, Versicherungen und Banken.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Kehren wir aber zum Ausgangspunkt zur\u00fcck.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\">Freidenkerarbeit beginnt mit Toleranz, dazu die erste Einf\u00fcgung:<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><span style=\"font-family: Arial\"> <\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\"><strong><u>Toleranz<\/u><\/strong>, die [lat. tolerantia \u2013 geduldiges Ausharren; toleratio \u2013 das Erdulden]<span>\u00a0 <\/span><\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Die Gedanken zur T. sind so alt wie die Menschen an sich. T. ist auch als Gegenpart zu Dogmen und Willensunterwerfung (z. B. unter Religionen) zu verstehen.<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman'\">Viele Menschen sprechen von Akzeptieren und Anerkennen anderer Meinungen; von Achtung gegen\u00fcber &#8222;Andersdenkenden&#8220;; Verst\u00e4ndnis wird eingefordert, Duldung erwartet.. Die Menschen sollen dulden, gew\u00e4hren lassen und erlauben. Letztlich l\u00e4uft alles auf die Ansicht von der Gleichwertigkeit aller Menschen hinaus, egal, wo sie geboren sind und wie sie denken. Auch verschiedene Weltsichten und Religionen m\u00fcssen keinen Hass gegen\u00fcber dem anderen Denken hervorrufen.<\/span><span style=\"font-family: 'Times New Roman'\">T. kann eng und weit gesehen werden. Die Betrachtungen enthalten \u00fcbereinstimmende Elemente: T. bedeutet Duldsamkeit, bes. in religi\u00f6sen Fragen (Glaubensfreiheit),<\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: 'Times New Roman'\"> <\/span><span style=\"font-family: 'Times New Roman'\">das Gelten lassen anderer Gewohnheiten, Meinungen, Weltanschauungen, Sitten. T. existiert nicht losgel\u00f6st von gesellschaftlichen Strukturen; sie ist vielmehr abh\u00e4ngig von den jeweiligen Klasseninteressen. <\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Sehr bedeutsam ist die Einstellung des Einzelnen zu T., z. B:<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Ich achte alle Menschen, gleich welchem Glauben sie sich zugeh\u00f6rig f\u00fchlen. Ich bin gegen Gewalt jeglicher Art. Sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn ich mit diesen S\u00e4tzen dieses Thema beenden k\u00f6nnte. Es dr\u00e4ngt sich jedoch ein Fragenkomplex auf, der einer Antwort bedarf. Muss man tolerieren, wenn zu Gewalt und Krieg, zum T\u00f6ten aufgerufen, wenn Selbstaufgabe gepriesen wird? Darf man tolerieren, wenn im Medienspektakel Gewalt als Unterhaltungsshow dargestellt wird?<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Ich kann Gegenargumente bringen, kann diskutieren, Meinung vertreten; ich kann das Fernsehger\u00e4t ausschalten und die Zeitung nicht kaufen. Ich kann selbst schreiben und die Aspekte der Vernunft darstellen, ohne nat\u00fcrlich den Anspruch auf die absolute Wahrheit zu erheben. Ist das tolerant? Ist meine Meinung vern\u00fcnftig, weil ich andere Menschen, anderen Glauben, andere \u00dcberzeugungen achte, weil ich mich gegen Gewalt ausspreche? Ich meine doch, denn auf solcher Grundlage ist der fruchtbare Meinungsstreit erst m\u00f6glich.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Aber es muss auch etwas gegen den Hass und die Intoleranz getan werden. Kommen wir also vom theoretischen Disput zum praktischen Handeln. Es gibt Menschen, die bewusst und vors\u00e4tzlich Menschen t\u00f6ten, es gibt Krieger von Beruf; solche, die Gewalt anwenden, physische oder psychische, um ihre Macht zu erh\u00f6hen. Es gibt Menschen, die Frauen vergewaltigen, die foltern, die Flugzeuge entf\u00fchren oder Krankenh\u00e4user zerst\u00f6ren, um ihre Ziele zu erreichen; und es gibt Menschen die Umwelt zerst\u00f6ren, B\u00e4ume und Tiere vernichten, M\u00fcll in die Meere entsorgen, alles um des Profites willen.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Kann man, soll man das alles tolerieren? Nat\u00fcrlich nicht, sagen wir alle. Ich kann meinen Mitmenschen darauf aufmerksam machen, ich kann demonstrieren, kann die gew\u00e4hlten Politiker auffordern, den Kriegern der Gewalt, den Umweltzerst\u00f6rern die Hilfe, sprich das Geld zu entziehen, und wir k\u00f6nnen den Opfern spenden. Was aber tun wir, wenn die Politiker selbst Gewalt wollen, weil Krieg Geld bringt, wenn von den Spenden Waffen gekauft werden f\u00fcr noch mehr Krieg? Sind wir ohnm\u00e4chtig?<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Wir d\u00fcrfen auf keinen Fall m\u00fcde werden wider solche Politik, Wir d\u00fcrfen nicht gleichg\u00fcltig uns das Elend und den Egoismus vorflimmern lassen, als w\u00e4re es nicht unser Leben, das da beendet wird! Aber nicht Rache sollten wir fordern, sondern Gerechtigkeit <\/font><span style=\"font-family: Symbol\"><\/span><span>\u00ad<\/span><font face=\"Times New Roman\">.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Erkennbar wird hier eine Schwierigkeit, welche T. in sich birgt. Sie erscheint uns bisweilen mit dem Gef\u00fchl der Ohnmacht und Ungerechtigkeit gekoppelt. Wie oft denkt man an einen Schlag in das Gesicht, an einen Tritt, w\u00fctet in sich hinein, wenn man all die Ungerechtigkeiten erf\u00e4hrt, im eigenen Alltag oder im gro\u00dfen &#8222;Weltengeschehen&#8220;; wenn man gequ\u00e4lte, verhungernde Menschen sieht, aufgenommen mit einer Kamera, deren Preis viele dieser Menschen lange Zeit ges\u00e4ttigt h\u00e4tte.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Erinnern wir uns an den Satz der Aufkl\u00e4rung, formuliert von <span style=\"font-variant: small-caps\">Immanuel Kant (<\/span>1724 \u2013 1804): &#8222;Sapere aude \u2011 habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen.&#8220; Nutzen wir ihn, diesen Verstand, um mit unseren Taten das Wort T. mit Inhalt zu f\u00fcllen; f\u00fcr mehr Ruhe und Friedlichkeit in unserem Inneren und f\u00fcr Ausstrahlung auf jeden Nachbar, Kollegen, Bekannten gegen die Gewalt, gegen die Gefahr des Gew\u00f6hnens an Missst\u00e4nde und Brutalit\u00e4t, gegen das Wegschauen zu sorgen. Und wenden wir uns als Humanisten und Freidenker gegen solche Menschen, die T. in ihren Auffassungen und Taten vermissen lassen.<\/font><\/p>\n<p><font face=\"Times New Roman\"><span>\u00a0<\/span>\u201eWas ist Toleranz? Sie ist die Menschlichkeit \u00fcberhaupt. Wir alle sind gemacht aus Schw\u00e4chen und Fehlern; darum sei erstes Naturgesetz, da\u00df wir uns wechselseitig unsere Dummheiten verzeihen.\u201c <span lang=\"FR\">(<\/span><span style=\"font-variant: small-caps\">Francois-Marie Arouet Voltaire, <\/span>zit.nach <sup>4<\/sup><span style=\"font-variant: small-caps\">)<\/span><\/font><span style=\"font-variant: small-caps\" lang=\"FR\"><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Symbol; font-variant: small-caps\"><\/span><span>\u00de<\/span><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"font-variant: small-caps\"> <\/span>Aggression<span style=\"font-variant: small-caps\">, <\/span><\/font><span style=\"font-family: Symbol; font-variant: small-caps\"><\/span><span>\u00de<\/span><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"font-variant: small-caps\"> <\/span>Demut, <\/font><span style=\"font-family: Symbol; font-variant: small-caps\"><\/span><span>\u00de<\/span><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"font-variant: small-caps\"> <\/span>Dogma, <\/font><span style=\"font-family: Symbol; font-variant: small-caps\"><\/span><span>\u00de<\/span><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"font-variant: small-caps\"> <\/span>Ethik, <\/font><span style=\"font-family: Symbol; font-variant: small-caps\"><\/span><span>\u00de<\/span><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"font-variant: small-caps\"> <\/span>Humanismus, <\/font><span style=\"font-family: Symbol; font-variant: small-caps\"><\/span><span>\u00de<\/span><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"font-variant: small-caps\"> K<\/span>onflikt<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Lit.:<sup>1<\/sup><span style=\"font-size: 10pt\"> <\/span>BI Universal Lexikon\u00a0: Bd. 5 \u2013 Leipzig, VEB Bibliographisches Institut 1987, S.213 ; <sup>2<\/sup> Das gro\u00dfe Lexikon 1998: &#8211;<span>\u00a0 <\/span>DATA BECKER (CD) ; <sup>3 <\/sup>Der Brockhaus: \u2013 Bertelsmann Club GmbH !992, S.894; <sup>4<\/sup> <span style=\"font-variant: small-caps\">Steuerwald<\/span>, <span style=\"font-variant: small-caps\">Helmut: <\/span>\u00a0Kritische Geschichte der Religionen\u2026: &#8211; Neustadt\/Rbge. Angelika Lenz Verlag 1999.<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-variant: small-caps\"><font face=\"Times New Roman\">Andreas Kr\u00f6del<\/font><\/span><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\">Was also ist so tolerierbar, das es dem Leben ein Vorw\u00e4rts bringt? Ich toleriere keinen Fremdenha\u00df, denn ich bin nur Gast auf dieser Welt. Ich toleriere keinen Krieg und keine Gewalt, denn es gibt immer friedliche L\u00f6sungen. Ich toleriere keine Kirche als staatliche Institution, denn Weltanschauung des Einzelwesens mu\u00df Privatsache bleiben.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Freiheit braucht klare Begriffe und eine Wertung der Geschichte. Deshalb hier eine zweite Einf\u00fcgung:<\/span><\/p>\n<h1 style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\"><em><u><font size=\"3\" face=\"Arial\">Schwarzschrift 2000<\/font><\/u><\/em><\/h1>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"text-decoration: none\"><em><u><\/u><\/em><\/span><\/strong><strong><span style=\"font-family: Arial\">Weil ich die Vergangenheit nicht verherrliche, schau ich auf die Gegenwart.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Seine eigene Grundlage vernichtet nur der Mensch.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201cUnser Zivilisationszeitalter.(ist)..mit hochgez\u00fcchteter Kultur befrachtet.\u201d (L. Brandes).<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Die zum Perfektionismus streben, kommen nie ans Ziel. <\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><\/strong><span style=\"font-family: Arial\">Wir haben heute keine \u201csoziale Marktwirtschaft\u201d (dies ist ein medienspezifisches Unwort deutscher Sprache, dessen sich gerne regierende Parteien bedienen), wir haben den Kapitalismus, der in seiner hohen Form nach Imperialismus strebt.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201cMacht\u201d haben hier alle, die Kapital besitzen (\u201cGeld regiert die Welt\u201d); da sind Banken, Versicherungen und Industrie und sie lassen den Menschen genau soviel \u201dLuxus\u201d, damit er nicht an Revolution denkt.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Schaut man einige Jahre zur\u00fcck, so anno 1988\/89, wir finden vor einen Staat, der sich als \u201cDiktatur des Proletariates\u201d &#8211; Auslegung: Herrschaft der Mehrheit (arbeitende Menschen, die Werte schaffen) \u00fcber Minderheiten (die durch Besitz, Geburt oder Macht reich sind); bezeichnet. Der Staat ist Mitglied der UNO, anerkannt durch vielseitige diplomatische Vertr\u00e4ge, Botschaften usw.; er geh\u00f6rt rechnerisch zu den zehn f\u00fchrenden Industriestaaten der Welt.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Sprechen wir in der Sprache dieses Staates selbst, so war hier die Politik festzementiert, unflexibel, bewegungsunf\u00e4hig durch eigene auferlegte Dogmen \u2013 Auslegung: unf\u00e4hig, die PV den Anforderungen der Zeit anzupassen, dadurch stockt die Entwicklung der PK.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Ein politischer Dogmenstaat mit \u00fcberperfektem \u00dcberwachungsapparat , wo politische Entscheidungen h\u00f6her wertig waren als wirtschaftliche Notwendigkeiten, die Wirtschaft zur statistischen Rechnungsgr\u00f6\u00dfe verkam, das war ein Ergebnis.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Was die wenigsten zu ahnen wagten, aber \u00fcberall Praxis war \u2013 auch die kleinsten \u201cKader\u201d bereicherten sich, zogen Vorteile aus ihrer Macht, so, wie es die \u201cGro\u00dfen\u201d vormachten. Die kapitalistische Methode der Selbstbereicherung h\u00f6hlte die Grundwerte aus und entzog dem Staatswesen moralisch die Berechtigung zum Weiterbestehen, das war ein weiteres Ergebnis.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Mittels von allen hochgesch\u00e4tzten Formen der Gewaltlosigkeit gelang es den Menschen, dieses blockierende System zu zerschlagen; sie standen aber vor den politischen Tr\u00fcmmern und vermochten nicht, ihr eigen Land zu erbauen. Die \u201cRevolution\u00e4re\u201d warfen sich dem Kapitalismus im Freudentaumel in die Arme.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Aber, und das sage ich allen, <strong>Nichts<\/strong>, nichts hat sie dazu legitimiert;<\/span><span style=\"font-family: Arial\">nicht all der politische Schmutz des Staates und seine marode Wirtschaft, nicht der Schrei nach \u201cMeinungsfreiheit\u201d (Auslegung: gibt es Nirgendwo.); Reisefreiheit<\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span>\u00a0<\/span>( Auslegung: wird heute vom Geld begrenzt,) und Bananen; die Notwendigkeit des Zerschlagens eines Machtapparates von Partei und \u201cStasi\u201d (Auslegung: daf\u00fcr Unterordnung unter Kapital und seine politischen \u201cMarionetten\u201d);<strong><span style=\"font-family: Arial\">Nichts<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial\"> rechtfertigt die Verbrechen, die dann geschahen!<\/span><strong><span style=\"font-family: Arial\">Der Kapitalismus griff nat\u00fcrlich zu!<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial\">Es erfolgten v\u00f6llig rechtswidrig all die Verbrechen, \u201cdie eigentlich keiner wollte\u201d:<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Enteignung der \u201cOstdeutschen\u201d von IHREM \u201cVolkseigentum\u201d<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00dcberst\u00fclpen des Kapitalismus und Zerst\u00f6rung winziger Keime wahrer \u201cDemokratie\u201d<\/span><span style=\"font-family: Arial\">brutalste \u201cSiegerjustiz\u201d.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">Die Menschen auf der Stra\u00dfe, die das verkommene System im Staate wegfegten, sie waren leider blind ( Auslegung: oder schon gekauft vom Kapital) auf dem Auge der Zukunft!<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201cNichts ist unendlich\u201d (Karusell).<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Kaum an der Macht praktizierten sie Gleiches, wie ihre Vorg\u00e4nger und Nachfolger. Sie sicherten sich ihre privaten Vorteile!<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Worte wie \u201csozial\u201d, \u201cdemokratisch\u201d oder \u201cfreiheitlich\u201d sind mit dem Kapitalismus ebensowenig in Einklang zu bringen wie eine schon oben genannte \u201csoziale Marktwirtschaft.\u201d. Dies alles wurde damals den Menschen vorgegauckelt.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Der gro\u00dfe geschichtliche Vorwurf an diese friedliche Revolution besteht darin, da\u00df aus der Einigkeit und der Kraft heraus, da\u00df es so nicht geht, ein Zwangsstaat zwar beseitigt wurde, man sich aber unterw\u00fcrfig sofort dem neuen Zwangsstaat unterordnete.<\/span><strong><span style=\"font-family: Arial\">Man verschenkte das Land, statt es selbst zu bebauen.<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\" class=\"MsoBodyText\"><font face=\"Arial\">Dies ist im eigentlichem Sinne Verrat am eigenen Volk.<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">Nun rechnen Statistiker die Vorteile des Kapitalismus gegen die \u201cVorz\u00fcge des Sozialismus\u201d und dr\u00e4ngen die Frage auf: \u201cNa, es geht dir doch heute besser!!\u201d Mu\u00df es, &#8211; es mu\u00df!<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Auf jedem Fall sind wir \u201cKleinen\u201d \u00e4rmer geworden, \u00e4rmer an Rechten,<\/span><span>\u00a0 <\/span>oft auch finanziell und vor allem geistig.<span style=\"font-family: Arial\">Wiederholen wir also das Fragespiel:<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Korrupte Politiker<\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>&#8211;<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>hatten wir;<span style=\"font-family: Arial\">Wirtschaftsverbrechen-<\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>hatten wir;<span style=\"font-family: Arial\">Umweltverbrechen<\/span><span>\u00a0\u00a0 <\/span>&#8211;<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>hatten wir;<span style=\"font-family: Arial\">Unterdr\u00fcckung Andersdenkender<\/span><span>\u00a0 <\/span>&#8211;<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>hatten wir;<span style=\"font-family: Arial\">\u201cwas ist gescheh\u00b4n?\u201d.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Die gro\u00dfe Reisefreiheit wird vom Gelde begrenzt und die Meinungsfreiheit von der Justiz (oder vom Mob, der Todeslisten schreibt!). Da steht zwar geschrieben , die W\u00fcrde und die Freiheit, auch der Kernsatz, da\u00df Schuld dir zu beweisen ist und nicht du deine Unschuld beweisen mu\u00dft; selbst solch Papier ist halt nur Papier in der gegenw\u00e4rtigen Realit\u00e4t.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Aber Bananen gibt es \u00fcberall und Fleisch und&#8230;aber alles was billig, ist chemisch verseucht, bestrahlt oder giftig, eine \u201cZivilisationskrankheit\u201d; wieder ein falscher Begriff; richtig mu\u00df es lauten \u201cKrankheiten infolge des Kapitalprofitstrebens\u201d (was z\u00e4hlen da schon Menschenleben \u2013 und au\u00dferdem kann man mit Krankheit wieder neu verdienen \u2013 ihre Krankenkasse!), jagt die andere. <\/span><span style=\"font-family: Arial\">Aber die Medienverbl\u00f6dung und der Werberummel versprechen ihnen wieder-<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201cDEN GOLDENEN WESTEN\u201d.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Glaubt es doch, glaubt an das \u201cSch\u00e4ppchen\u201d und den \u201cPreishammer\u201d; glaubt an die \u201cehrlichen Politiker\u201d, die das B\u00f6se entlarven und glaubt auch an die \u201cFreiheit\u201d, an \u201cRecht\u201d und \u201cDemokratie\u201d, glaubt an den guten Onkel von der Versicherung und <\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201c den Tip\u201d aus der Presse.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Es besuchte ein Volk die Schule des Lebens und der Lehrer schreibt:<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Nichts begriffen, nichts gelernt<\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>&#8211;<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Oberfl\u00e4chenwissen gen\u00fcgend<span style=\"font-family: Arial\">Werbetexte sehr gut<\/span><span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>&#8211;<span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>Kreuzwortr\u00e4tsel gut!<span style=\"font-family: Arial\">Schade \u2013 deutsches Volk oder Schande dem&#8230;.?<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">Es gab einmal einen Begriff, der so richtig auf \u201cDAS B\u00d6SE\u201d der Menschheit pa\u00dfte : \u201dMIK\u201d (deutsch: Milit\u00e4risch-Industrieeller-Komplex) , ich mu\u00df dies im Interesse<\/span><span>\u00a0 <\/span>der Nichtdiskriminierung anderer V\u00f6lker um einen Buchstaben erweitern.<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\" class=\"MsoBodyText\"><font face=\"Arial\">Ich schreibe also in Zukunft \u201cMMIK\u201d (deutsch: <span style=\"font-size: 16pt\">Medien-Milit\u00e4risch-Industrieller-Komplex) <\/span>und meine damit alle Verbrechen des Kapitals, wie zum Beispiel Ausrottung von Urbev\u00f6lkerungen, Gewalt und Gewaltverherrlichung,<span>\u00a0 <\/span>Streben nach Weltherrschaft, Kriegsf\u00fchrung und Androhung von Krieg, Medienperversation ohne R\u00fccksicht auf Leben, W\u00fcrde oder Recht, Zerst\u00f6rung<span>\u00a0 <\/span>der Umwelt, Vernichtung und Verpestung \u2013 letztlich alles, was den Untergang des Globus f\u00f6rdert unter dem \u201cfr\u00f6hlichem Geschrammel und Geblende\u201d m\u00f6rderischer Medien.<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\">Auch Journalisten sind M\u00f6rder.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Es ist aus heutiger geschichtlicher Sicht schon schlimm, zu erkennen, da\u00df ein Volk geblendet vom Siegestaumel des eigenen Erfolges, aus Freude dar\u00fcber, etwas \u00fcberwunden zu haben; selbst Verbrechen begeht und nicht bemerken will, da\u00df andere in seinem Namen neue, gr\u00f6\u00dfere Verbrechen vorbereiten und durchf\u00fchren;<\/span><span style=\"font-family: Arial\">da\u00df es zum Vollstrecker einer der gro\u00dfen unblutigen Annexionen in diesem Jahrhundert wurde;<\/span><span style=\"font-family: Arial\">da\u00df es w\u00e4hrend der eigenen Siegesfeier noch verraten, verkauft und versklavt wurde;<\/span><strong><span style=\"font-family: Arial\">und bis heute hat es Nichts begriffen!<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">Es gilt, aus der Geschichte heraus nicht den Mut zu verlieren, unsere christliche Tradition des Abendlandes hat leider ebenso wenig positive Aspekte aufzuweisen wie der real existierende Sozialismus, trotzdem gibt es in der Geschichte einen Humanismus, an dessen Wurzeln wir ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen; deshalb hie die dritte Einf\u00fcgung:<\/span><strong><em><u><font face=\"Times New Roman\">Manifest des Humanismus<\/font><\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">\u201eHumanismus<\/font><\/p>\n<p><font face=\"Times New Roman\"><em><span style=\"color: black\">(lateinisch: humanitas, &#8222;Menschlichkeit&#8220;)<\/span><\/em><span style=\"color: black\"><\/span><\/font><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"color: black\">Der Begriff im allgemeinen Sinne bezeichnet eine philosophische, soziale und politische Geisteshaltung, die sich am Menschen und seinem Wert ausrichtet. Daraus ergibt sich die unbedingte Achtung der <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Menschenw\u00fcrde<\/span><span style=\"color: black\">, der <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Freiheit<\/span><span style=\"color: black\"> und der <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Gleichheit<\/span><span style=\"color: black\"> aller Menschen.<\/span><\/font><span style=\"color: black\"><font face=\"Times New Roman\">In der Lehre des Humanismus wird allen Menschen die M\u00f6glichkeit gegeben, ihre \u00e4u\u00dfere und innere Freiheit und ihre angeborenen F\u00e4higkeiten grenzenlos zu entwickeln.<\/font><\/span><span style=\"color: black\"><font face=\"Times New Roman\">\u00a0<\/font><\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><strong><span style=\"color: black\"><font face=\"Times New Roman\">Geschichte<\/font><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: black\"><\/span><span style=\"color: black\"><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"color: black\">Der Humanismus bezeichnet eine im 14. Jh. aus der italienischen <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Renaissance<\/span><span style=\"color: black\"> entwachsene geistige Str\u00f6mung und wissenschaftliche Bewegung, die nach der Ausbildung und freien Entfaltung der Pers\u00f6nlichkeit als Individuum im Sinne der (idealisiert betrachteten) klassischen Antike strebte.<\/span><\/font><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"color: black\">Die Entfremdung vom christlichen, jenseitsorientierten Welt- und Menschenbild und die allm\u00e4hliche L\u00f6sung von den festen geistigen und sozialen Bindungen des Mittelalters, die in den Pers\u00f6nlichkeitskult der Renaissance m\u00fcndeten, verband sich mit der \u00dcberzeugung, durch unmittelbare Aneignung des Geistesguts der wesensverwandten Antike ein dem neuen Lebensgef\u00fchl gem\u00e4\u00dfes Kultur- und Menschenideal zu erreichen. In bewusster Abkehr von der <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Scholastik<\/span><span style=\"color: black\">, die mit zunehmender Erstarrung die letzten Rinnsale antiken Geistes zu versch\u00fctten drohte, forderte der Humanismus das kritische Studium der griechischen und r\u00f6mischen Autoren im Originaltext (Suche nach alten Handschriften).<\/span><\/font><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"color: black\">Das wichtigste Ergebnis war die Wiederentdeckung <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Platos<\/span><span style=\"color: black\">; Epikur und die <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Stoa<\/span><span style=\"color: black\"> standen im Mittelpunkt eines antik-heidnischen Humanismus (Lorenzo Valla), der mit der Autorit\u00e4t der Kirche zusammenstie\u00df und in Grenzf\u00e4llen auch die christliche Lehre angriff.<\/span><\/font><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"color: black\">Auf der Gegenseite formte sich ein christlicher Humanismus, deren behutsame Synthese <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Erasmus von Rotterdam<\/span><span style=\"color: black\"> versuchte. V.a. in Deutschland verband sich der Humanismus mit dem sittlich-religi\u00f6sen Verlangen nach Kirchenreform und dem reformatorischen Glaubensstreit.<\/span><\/font><\/p>\n<p><\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\"><span style=\"color: black\">Beschr\u00e4nkt auf F\u00fcrstenh\u00f6fe und Patrizierh\u00e4user, Universit\u00e4ten und Akademien, vermochte der Humanismus nicht auf breitere Schichten zu wirken. Neben kosmopolitischen Tendenzen hatte er auch eine nationale Note, besonders in der Geschichtsschreibung. In ihm lagen die Wurzeln des Rationalismus und Empirismus der Aufkl\u00e4rungsphilosophie des 17.\/18. Jh.s. Sein Ideal der &#8222;humanitas&#8220; wurde gegen Ende des 18. Jh.s zum Anliegen des deutschen Neu-Humanismus bei <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Herder<\/span><span style=\"color: black\"> und <\/span><span style=\"color: #3043a0\">Wilhelm von Humboldt<\/span><span style=\"color: black\">.\u201c<\/span><\/font><\/p>\n<p align=\"right\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: right\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">CD \u201eSch\u00fclerlexikon\u201c Weltbild 2003<\/font><\/p>\n<h1 style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\"><em><u><font size=\"3\" face=\"Arial\">\u201eBetrachtung zum Humanismus<\/font><\/u><\/em><\/h1>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Wenn ein Mensch viele Schriften liest, bildet er sich. Er erf\u00e4hrt aber auch eine Vielheit von Meinungen und steht irgendwann vor dem Problem, eigene Standpunkte bilden zu m\u00fcssen. Damit wird er vom Objekt zum Subjekt. Er denkt.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Ich schreibe meine Gedanken auf und stelle sie dar in der m\u00f6glichen einfachen (vielleicht auch einf\u00e4ltigen) Form. Dazu benutze ich Grundaussagen, wozu ich einige nachfolgend aufgez\u00e4hlt und interpretiert habe.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">1. Einigkeit von Menschen ist eine Utopie.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Das trifft f\u00fcr Religionen ebenso zu wie f\u00fcr andere Weltsichten.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Beweis sind die verschiedenen Kirchen und die Uneinigkeiten der Arbeiterbewegung.<\/font><\/p>\n<p><strong><font face=\"Times New Roman\">Schlu\u00dffolgerung:<\/font><\/strong><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Es kann keine einheitliche Betrachtungsweise der Welt an sich durch die Menschheit als Gesamtheit der Einzelsubjekte in ihrer gesellschaftlichen Verflechtung geben.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Damit ist es v\u00f6lkerrechtswidrig, Staats- oder Machtreligionen \/ Weltanschauungen zu verordnen bzw. als Grundlage der Gesetzgebung zu erkl\u00e4ren.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Der Kampf gilt also nicht nur f\u00fcr die schon lange \u00fcberfl\u00fcssige Trennung von Staat und Kirche; Staat und Ideologie an sich m\u00fcssen getrennt werden. Der Staat mu\u00df f\u00fcr alle in gleicher Form da sein.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Das sollte eigentlich klar sein!<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">2. Immer wieder werden Worte wie &#8222;Humanismus&#8220; strapaziert, in Vielheiten benutzt, um irgendwelche Ableitungen und Anspr\u00fcche zu stellen (z.B. im Buch &#8220; Humanismus &#8211; genau betrachtet Eine Einf\u00fchrung&#8220; von Finngeir Hiorth, auf dessen Aussagen ich noch zur\u00fcckkommen werde).<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Humanismus bedeutet f\u00fcr mich das selbstlose T\u00e4tigsein f\u00fcr Menschen.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Nach meinen aktuellen Forschungen ist dies der eigentliche Sinn und nicht mehr.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Das ist neu und steht nicht im Gegensatz zu anderen freidenkerischen Schriften, die einen wesentlich engeren Rahmen bauen. z. B. auch die <\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">&#8222;Minimal-Aussage \u00fcber Humanismus:<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Humanismus ist eine demokratische, nichttheistische und ethische Daseinsorientierung, die bekr\u00e4ftigt, da\u00df Menschen das Recht und die Verantwortung haben, ihrem eigenen Leben Sinn und Form zu geben.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Er lehnt daher \u00fcbernat\u00fcrliche Ansichten der Wirklichkeit ab.&#8220;<\/font><\/p>\n<p><span lang=\"EN-GB\"><font face=\"Times New Roman\">(Bouard of Directors of the IHEU, 1991)- aus o.g. Buch von F. Hiorth S.53;<\/font><\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Die Forderung, solche fundamentalen Definitionen nach M\u00f6glichkeit so weit und so offen wie immer auch findbar zu gestalten, sei mir gestattet.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Viele Menschen streben nach dem Attribut &#8222;humanistisch&#8220;. Da sind heute Wurzeln findbar, die im religi\u00f6sen Bereich der &#8222;N\u00e4chstenliebe&#8220; und z.B. der Diakonie ehrliche Arbeit leisten. Vor diesen Menschen habe ich absoluten Respekt. Sie werden selbstlos t\u00e4tig aus ihrem Glauben heraus und stellen sich in den Dienst der Menschen.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Nach dem Attribut streben auch viele andere Menschen, wie die Freidenker. Sie haben aber bisher weder in den philosophischen Antworten noch in den Feinheiten der t\u00e4glichen sozialen Kleinarbeit ausreichend Beweise geliefert, die den Religionen eine echte Konkurrenz darstellen k\u00f6nnten.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Noch werden eben immer wieder Begriffe zu eng definiert, werden Grenzen gezogen.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Leben ohne Glaube an G\u00f6tter ist eben nicht leben gegen Gl\u00e4ubige.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Freiheit des Denkens ist auch Respekt und Achtung der Meinung von Menschen, die an einen oder mehrere G\u00f6tter und an \u00fcbernat\u00fcrliche Dinge glauben. Falsch und verurteilenswert sind nur die Dogmen, der Starrsinn des Glaubens, der politisch mi\u00dfbraucht wird. Zu verurteilen ist auch alles, was zu Gewalt aufruft oder diese verherrlicht, gleich, welche Wurzeln dies immer haben mag. Dazu sagte ein Philosoph sinngem\u00e4\u00df: &#8222;Wer schreit, schl\u00e4gt oder Bomben wirft, der hat das Argument der Vernunft eingeb\u00fc\u00dft!&#8220;<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">In der Geschichte war am Anfang die Entwicklung in ihrer Dialektik.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Es entstand die Natur und es entwickelten sich die Tiere. Und dann entwickelte sich die Menschheit.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Sie lebte in Rudeln oder Horden oder Gruppen. Sie hatten keine Religion.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Angst und Unwissenheit lie\u00dfen G\u00f6tter entstehen und da man mit G\u00f6ttern Macht erheischen kann, wurde aus Aberglaube der Menschen Staatsreligion. Sp\u00e4ter gab es auch Staatsideologie ohne G\u00f6tter, aber das war ebenso gef\u00e4hrlich.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Religion wurde vom kraftspendenden Glauben des Einzelnen zur politisch mi\u00dfbrauchten Ideologie. Dies hat sie den anderen Weltanschauungen \u00fcber gro\u00dfe Zeitabschnitte voraus. Viel Leid, Terror, Inquisition und Kriege waren die Folge dieses Mi\u00dfbrauches. N\u00fcchtern mu\u00df man feststellen, da\u00df der &#8222;Staat der Juden&#8220; leider nichts zu tun hat mit dem Judentum, es ist ein kriegsf\u00fchrender Staat kapitalistischer Machart, ein totalit\u00e4res Regime. &#8222;Christliche Parteien im Abendland&#8220; haben ebensowenig zu tun mit christlichem Glauben wie vieles, was im &#8222;gro\u00dfen Land der Freiheit&#8220; gepriesen wird. Der Gipfel ist das amerikanische System, das st\u00e4ndig Krieg sucht, menschenverachtend, Weltherrscher sein m\u00f6chte und immer von Freiheit bl\u00f6kt.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Eigentlich geh\u00f6ren all diese Kriegstreiber und Volksverhetzer angeklagt vor den Gerichten aller V\u00f6lker, weil sie Namen wie &#8220; J\u00fcdisch&#8220;, &#8222;Christlich&#8220;, &#8222;Freiheitlich&#8220; usw. beschmutzen.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Schlimm ist nur die Tatsache, da\u00df Menschen diesen Verblendern noch heute glauben.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">&#8222;Kein Individuum, keine Gruppe, keine Klasse, keine Nation hat die Kompetenz oder Macht, andere auf eine willk\u00fcrliche Art zu dominieren. Selbstbeherrschung, das Gef\u00fchl f\u00fcr die eigenen Pflichten, sind die einzigen Regeln, die zu wahrer Demokratie f\u00fchren&#8230;..&#8220; (o.g. Buch S 30).<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">So ist Humanismus in Verbindung mit anderen Worten spezifizierbar, wenn es denn gewollt ist. Ab S. 58 &#8211; S. 85 seines Buches schreibt Hiorth von solchen Zusammenh\u00e4ngen.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\"><strong>Freiheit<\/strong>, wird da genannt, oder in Bezug auf Lorenzo Valla und anderen Philosophen <strong>Freude. Freiheit, Toleranz und W\u00fcrde <\/strong>des Menschen, (S. 61); oder S. 71 <strong>Vernunft <\/strong>und <strong>Demokratie,<\/strong> oder S. 85 im Zusammenhang mit Platon Denken, <strong><em><u>&#8222;F\u00e4higkeit zur Lust und die F\u00e4higkeit, die Entscheidungen der Vernunft durchzusetzen.&#8220;<\/u><\/em><\/strong><\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Diese Auflistung lie\u00dfe sich sicher noch fortsetzen, z.B. mit Begriffen wie Moral und Ethik, aber auch mit Worten wie atheistisch, s\u00e4kular oder materialistisch.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Deutlich wird beim Studium, da\u00df der Humanismus so alt ist wie der denkende Mensch. Im Gegensatz dazu sind die Religionen, besonders das Christentum relativ jung. Es kann also nicht s\u00e4kulares oder materialistisches Denken und Handeln eine Erfindung der Neuzeit sein, ein Entfernen von Religion eine heutige Tendenz; richtig ist, da\u00df es trotz religi\u00f6ser Versklavung Menschen gibt, die den Humanismus und die Weltsicht ohne \u00fcbernat\u00fcrliche Wesen wiedergefunden haben. Die Geschichte beweist, da\u00df es solche Menschen immer gab.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Der Humanismus mu\u00df nicht erkl\u00e4rt, sondern erlebt werden und er findet sich immer in Zusammenhang gebracht mit Worten, die Gro\u00dfes ausdr\u00fccken, die schon vom Namen her einen edlen Klang haben.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Daraus kann jetzt der Schlu\u00df gezogen werden, da\u00df alle Menschen als Humanisten leben m\u00fc\u00dften, in edlen Normen und Maximen, der Verantwortung ihres Seins bewu\u00dft und getragen vom sittlichen Handeln gegen\u00fcber anderen Menschen, die respektiert werden in ihren Freiheiten. Es w\u00e4re eine Freiheit , die sich st\u00e4ndig weiterentwickelt; eine Demokratie in der Bedeutung des Wortes und die Entstehung gesellschaftlicher Vernunft.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Wie weit wir davon entfernt sind, kann sich jeder allein denken. Manche sagen, wozu dies alles aufschreiben, dar\u00fcber sprechen &#8211; solche Ziele werden doch immer eine Utopie der Menschheit bleiben. Die &#8222;BIBEL&#8220; beschreibt den Menschen als b\u00f6sen S\u00fcnder und verspricht die Auferstehung nach dem &#8222;j\u00fcngsten Gericht&#8220;. Irgendwo lebt aber im Menschen das Gute, das Humanistische und hier gilt es anzusetzen. Gut ist schon, wenn beim Lesen dieser Zeilen Menschen dar\u00fcber nachdenken, wie humanistisch sie sich selbst empfinden.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Zumindest k\u00f6nnte man denken, da\u00df Menschen, die im Zusammenhang mit Humanismus h\u00e4ufig genannt werden, wie z. B. die Freidenker auf diesem fruchtbaren Boden eine sichere Ernte einfahren, da\u00df sie durch ihr Vorbild, aber auch in ihren Strukturen das &#8222;ganze Freidenkertum&#8220; eines Jakob Stern mit Leben erf\u00fcllen. Soll ich fordern: &#8222;Freidenker aller L\u00e4nder, vereinigt Euch&#8220;?<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Ich empfinde Diskussionen \u00fcber richtige oder falsche Freidenker, Sozialarbeit oder Wanderverein, Dach- oder Nichtdachorganisation und andere Seilschaften sowie Str\u00f6mungen, Statuten und Erkl\u00e4rungen, die von den einen erkl\u00e4rt, von den anderen nicht mitgetragen werden, als Belastung. <\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><strong><font face=\"Times New Roman\">Freiheit des Denkens ist eine unantastbare Forderung, ein Menschenrecht.<\/font><\/strong><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Philosophisch denkende und human handelnde Menschen auf freiwilliger Basis zwecks Austausch von Erfahrungen in einem Verein zusammenzufassen, wo man sich Impulse der Selbstentwicklung zum Humanisten holen kann, wo mit eigenem Rat geholfen wird, wo man jemanden findet, der vielleicht nur zuh\u00f6rt, wo man ein Buch findet, eben wo man sich in einer Gemeinschaft wohlf\u00fchlt bei einer Weltsicht ohne \u00fcbernat\u00fcrlichen Dinge &#8211; das w\u00e4re es doch schon fast! (Erg\u00e4nzungen sind gestattet, Einschn\u00fcrungen nicht erw\u00fcnscht!)<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Auch unter dieses, mein Machwerk schreibe ich den Satz, der f\u00fcr mich alles aussagt; und ich entschuldige mich wie immer daf\u00fcr, da\u00df Vieles geschrieben steht, was schon so oft geschrieben wurde &#8211; aber manches mu\u00df eben immer wieder gesagt werden, bevor es Fr\u00fcchte in den K\u00f6pfen der Menschen tr\u00e4gt:<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Ich bin und bleibe Freidenker!<\/font><\/p>\n<ol type=\"A\" style=\"margin-top: 0cm\">\n<li style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-autospace: ideograph-numeric; text-align: justify; tab-stops: list 36.0pt\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Kr\u00f6del\u201c<\/font><\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"right\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt 18pt; text-align: right\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">CD \u201eZyklus eines Freidenkers\u201c (unver\u00f6ffentlicht)<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">\u201eManifest \u2013 lat. Bekanntmachung\u201c<\/font><\/p>\n<p align=\"right\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: right\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">CD \u201eDie neue deutsche Rechtschreibung\u201c Weltbild<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Soweit zun\u00e4chst zur Begriffsdefinition auf diesem weiten Feld. Nun falle mir auf Anhieb eine Vielzahl von Worten ein, die den Humanismus n\u00e4her bezeichnen sollen, ihn aber immer einengen auf einen bestimmten Blickwinkel. Da sind s\u00e4kular (weltlich); evolution\u00e4r (sich allm\u00e4hlich weiterentwickelnd); Transhumanismus (Gleichsetzung des Menschen mit einem technischen Wesen), pantheistischer Humanismus (die Natur ist Gott und damit auch der Mensch, Religion ohne G\u00f6tter) und religi\u00f6s (das weite Feld von N\u00e4chstenliebe, Diakonie (freiwillige T\u00e4tigkeit in der Pflege von Menschen), Samariter, Seelsorge). Wer soll sich da auskennen, selbst studierte Philosophen haben so ihre Sorgen mit der Definition und den einzelnen Auslegungen, es wird sich zu oft um Wortspalterei gestritten und <strong>der eigentliche Kern, im Sinne des Humanismus den Menschen zu helfen, richtige, n\u00fctzliche Wege zu beschreiten,<\/strong> der geht einfach unter.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Ja, den Menschen helfen ist ein Anspruch des Humanismus, ob in Krankheit oder Not, in Verzweiflung, Erpressung oder Resignation bis hin zum sterben, eben im ganzen Lebenszyklus. Was aber der richtige Weg ist, umh\u00fcllt sich mit Mystik. Verkl\u00e4rten Blickes verk\u00fcnden Heilsfinder aller Macharten ihre Botschaften, damit der Mensch Mensch werden kann, sie bieten alles an, f\u00fcr Geld versteht sich und die Drogen \u00fcberfluten die M\u00e4rkte, nicht nur Rauschgifte, sondern auch allerlei andere Gifte, die ein sorgloses Abnehmen zur \u201eIdealfigur\u201c versprechen, die sich im ideellen Bereich auf ideologisches Gift spezialisiert haben und Heilsbotschaften verkaufen. Das kann er nicht sein, der Weg zum Humanismus, auch wenn die Medien die Massen dazu verbl\u00f6den wollen.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Ein richtiger und n\u00fctzlicher Weg zum Humanismus f\u00e4ngt an bei den scheinbaren Grundlagen des Menschseins, das sind im Augenblick die \u00f6konomischen Wurzeln, in die Menschen unfreiwillig hineingeboren werden und die dazu beitragen, wie sich der einzelne Mensch entsprechend seiner pers\u00f6nlichen Neigungen und F\u00e4higkeiten am besten in der Gesellschaft verwirklichen kann, genau der Grundsatz allen Humanismus. Diese \u00f6konomischen Wurzeln sind so veranlagt, das gegenw\u00e4rtig der Mensch dem Profit untergeordnet wird im Sinne dessen, das er seine Arbeitskraft auf dem Markt verkaufen mu\u00df, um am Leben zu bleiben. Da ist kein Humanismus m\u00f6glich, denn Geld verhindert so Humanismus. Dies bedeutet im Klartext, das erst anders geartete \u00f6konomische Verh\u00e4ltnisse den Weg \u00f6ffnen f\u00fcr eine humanistische Lebensweise. Auf einer solchen \u00f6konomisch neuen Basis kann Menschsein aufbauen, k\u00f6nnen sich Charakter und F\u00e4higkeiten frei entfalten. Wie das auszugestalten ist, bleibt weites Feld der Philosophie; eine Arbeit wie die, die uns humanistische Ans\u00e4tze im Alltag der Gegenwart einfordern l\u00e4sst. Dies setzt eine B\u00fcndelung der Kr\u00e4fte voraus, die humanistisch arbeiten und den Menschen dienen, selbstlos. Dazu braucht es, und das sage ich immer wieder, Toleranz gegen\u00fcber den Partnern, Grenz\u00fcberwindung und Abgrenzung gleichzeitig und deutlich. Wer nur seine Grunds\u00e4tze als richtig befindet, der gef\u00e4hrdet nicht nur seine eigene theoretische Arbeit, sondern auch deren Umsetzung in die Praxis.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Humanismus stellt den Mensch als nat\u00fcrliches Produkt der Entwicklung in den Mittelpunkt der Wertung seiner selbst; eigentlich m\u00fcsste es nat\u00fcrlicher Humanismus sein, denn nur die Existenz des Menschen in der Natur bildet die dialektische Einheit, die dieses Bestehen \u00fcberhaupt erm\u00f6glicht.<span>\u00a0 <\/span>Humanismus begegnet uns auf allen Gebieten des Lebens, von Ethik und Moral bis zur Menschenw\u00fcrde; humanes Leben und Sterben sind unangefochtene Ideale, die allerdings klassifiziert werden m\u00fcssen .Eine solche Klassifizierung bedeutet meist eine Einschr\u00e4nkung nach au\u00dfen, eine Abgrenzung. Die Freidenker haben sich hohe Anspr\u00fcche gestellt, sie haben allerdings kaum die organisatorischen Potentiale und finanziellen Mittel, um sie umzusetzen. Ihr Hauptaugemerk m\u00fcsste demzufolge auf der ideologischen, aufkl\u00e4renden Strecke liegen, aber gerade hier sind sie so frei, das eine Zusammenarbeit schwer in die Praxis umzusetzen ist. So f\u00fchrt zu viel an Freiheit wieder zu einem negativen Ergebnis f\u00fcr die humanistische Sache an sich.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Humanismus erstreckt sich auf alle philosophischen, sozialen und politischen Gebiete, er ist ein Kriterium, an dem alle Taten gemessen werden.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">\u00dcber die Philosophie haben wir berichtet, auf sozialem und politischen Gebiet fallen mir eine Reihe von Dingen ein, die humaner gestaltet werden m\u00fcssen. Frieden unter den Menschen und Denkrichtungen ist Grundvoraussetzung f\u00fcr die Existenz von Milliarden Andersdenkender auf dieser Erde. Allen faschistischen und nationalistischem Gedankengut m\u00fcssen wir scharf entgegentreten, alle physische und psychische Gewalt ist durch Gesetze zu unterbinden; die Auseinandersetzung mit solchem Gedankengut darf nie vergessen werden. Krieg und Gewalt m\u00fcssen im Humanismus der Vergangenheit angeh\u00f6ren.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Da ist z.B. die Arbeit, ein Grundbed\u00fcrfnis der Menschen, sie mu\u00df gerechter auf alle Menschen verteilt werden. K\u00fcrzere Arbeitszeiten und fr\u00fche Pensionen f\u00fcr alle, damit aber Arbeit f\u00fcr alle. Wir wissen, das der Anteil der materiellen, praktischen Arbeit abnimmt, damit mu\u00df das Angebot an Freizeit deutlich gesteigert werden. Mir fallen ein das Recht auf<span>\u00a0 <\/span>angemessenen Wohnraum, das Recht auf maximale Gesundheitsversorgung ohne jegliche Abh\u00e4ngigkeiten von Geld, ohne Zuzahlungen oder andere Aufwendungen oder eine Bildung f\u00fcr alle Menschen zur freien Entfaltung seiner selbst. Da ist eine wirkliche Demokratie zu nennen, eine Politik f\u00fcr den Menschen und B\u00fcrger, eben human. Nicht die Damen und Herren mit Macht sind der K\u00f6nig, sondern der B\u00fcrger, der ihn nur gew\u00e4hlt hat, weil er sich am besten von ihm vertreten f\u00fchlt. <\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Da sind Gesetze und Gerichte, die den B\u00fcrger vertreten und Straftaten wirkungsvoll ausschlie\u00dfen sollen, angemessene Strafen verh\u00e4ngen. Da sind Medien, die wahrheitsgem\u00e4\u00df und unparteilich die Menschen mit Nachrichten versorgen ohne Sensationsl\u00fcste und Leichenfledderei, sondern objektiv; die Meinung bildet sich der Mensch selbst; er mu\u00df nicht zum Meinungsnehmer degradiert werden, denn er kann selbst denken und damit urteilen.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Dann kommen noch einige Dinge, die als Zusatz wichtig sind, aber separat betrachtet werden k\u00f6nnen, wie z.B. Lasten werden mit der Bahn transportiert, die Autobahnen geh\u00f6ren den Menschen, der Staat ist streng von Kirchen und Weltanschauungen getrennt, jeder hat das Recht auf Aus\u00fcbung seiner Religion, Staatsmittel gibt es daf\u00fcr keine. Die Schule ist kein Ort, wo Religion gelehrt werden darf. Deutsche Sprache und Kultur geh\u00f6ren zu den Grundwerten eines deutschen Staates, solange Staaten \u00fcberhaupt noch n\u00f6tig sind. Die Traditionen eines christlichen Abendlandes k\u00f6nnen in den Kirchen gepflegt werden, sind aber keine deutsche Politik, denn zuviel an Unrecht und Gewalt mu\u00df erst vor den Gerichten der Menschlichkeit bearbeitet werden.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Da ist also ein gesamtes humanes Leben aufzubauen vom Einzelwesen f\u00fcr die Gesellschaft und umgekehrt, eine Gesellschaft, die f\u00fcr alle Menschen gleichberechtigt da ist. Dann sind wir am Ziel dessen, was Menschlichkeit erreichen kann, es wird eine neue Gesellschaft sein.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">So kurz w\u00fcrde ich ein Manifest des Humanismus schreiben; ich gebe den Text frei zur Diskussion.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify\" class=\"MsoNormal\"><font face=\"Times New Roman\">Andreas Kr\u00f6del<\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-family: Arial\">Es darf aber nicht der Eindruck entstehen, das alles, was hier steht, die Vision einer eingangs beschriebenen Welt verhindert. Im Gegenteil, in all den Arbeiten bleibt neben der ern\u00fcchternd\/ schockierend wirkenden Analyse der Gegenwart der positive Ansatz einer neuen Philosophie erhalten und soll weiter ausgebaut werden.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Haben wir als Freidenker im Moment auch nicht die Kraft, Lebenskunde selbstst\u00e4ndig als Schulfach anzubieten, Menschen in Feiern zum Lebensablauf zu begleiten, Beratung und Aufkl\u00e4rung hauptamtlich durchzuf\u00fchren und wissenschaftliche Publikationen als Verband an sich zu publizieren; was wir haben ist ein gut ausgebautes Netz der Kommunikation, dies gilt es breit zu nutzen und mit Leben zu erf\u00fcllen, um wenigstens noch den Minimalanspruch an Freidenkerarbeit zu erhalten.<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Beenden m\u00f6chte ich diese kleine Arbeit mit einem Zitat meines Freundes, eines Freidenkers und Wissenschaftlers der Gegenwart, dem ich h\u00f6chsten Tribut zolle:<\/span><span style=\"font-family: Arial\">Hans-G\u00fcnter Eschke:<br \/>\n\u201cGegen den Niedergang von Vernunft und Humanit\u00e4t<\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u201cIn der bisherigen Geschichte der Menschheit hat sich allein die Einheit von Vernunft und Humanit\u00e4t als die realistische, der menschlichen Wirklichkeit angemessene und selbst der Entwicklung bed\u00fcrftige und f\u00e4hige Qualit\u00e4t und Form weltanschaulichen Bewu\u00dftseins erwiesen. Dem sind die Freidenker verpflichtet, an ihm und seinem Zusammenhang mit der Wirklichkeit fanden und finden die Freidenker den Ma\u00dfstab ihrer spezifischen Wirksamkeit, auch wenn es gilt, die richtungbestimmenden Werte und Normen des Lebens prinzipiell neu zu bedenken.\u201c<\/span><span style=\"font-size: 18pt\"><font face=\"Times New Roman\"> <\/font><\/span><span style=\"font-family: Arial\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traum eines Freidenkers August 2006\u00a0 Es war einmal eine Welt ohne Ausbeutung des Menschen durch Menschen, eine Welt ohne dem Regime des Geldes\/Kapitals, hier war die Entfremdung \u00fcberwunden. Die \u00a0Menschen brachten sich ein in der maximalen Entfaltung ihrer selbst. 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