{"id":219,"date":"2013-11-19T10:53:45","date_gmt":"2013-11-19T09:53:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-kroedel.de\/wp\/?p=219"},"modified":"2013-11-19T10:53:45","modified_gmt":"2013-11-19T09:53:45","slug":"g-g-m-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=219","title":{"rendered":"G.G.M."},"content":{"rendered":"<p>ZYKLUS  eines Freidenkers<\/p>\n<p>A. Kr\u00f6del und Anonymus G.G.M.<\/p>\n<p>Vorwort zur ersten Ausgabe<br \/>\nEnde 2000<br \/>\nDies ist mein Werk. Es endet mit meinem Tod.<br \/>\nDie ersten Gedichte entstanden etwa 1973.<br \/>\nEs ist die erste Auflage mit zum Teil \u00fcberarbeitenden Texten.<br \/>\nHabe ich am Anfang (etwa 1989\/90) mit \u201eChristianopolis\u201c noch versucht, lange Texte zu schaffen und viel an Inhalt zu erfassen, Gedichte einzuf\u00fcgen und meine Lebensverfassung darzustellen; bereits mit \u201eDie gro\u00dfe Ersch\u00f6pfung\u201c erkannte ich die Philosophieunlust der Menschen. Auch wegen der besseren M\u00f6glichkeit, k\u00fcrzere Texte zu ver\u00f6ffentlichen, reihte ich also Text an Text zum Gesamtwerk. Viele Doppelungen, Wiederholungen  oder in meinem Deutsch \u201eDreimaldreimal-thesen\u201c wurden mir dadurch aufgepfropft zum Zwang.<br \/>\nDas setzt sich leider auch im \u201eWegweiser\u201c fort, den ich Mitte 2000 nach einem Verbandstag begann, wo der Gedanke, nicht zu kritisieren, was ist; sondern daran zu arbeiten, wie es besser sein kann; nicht negativ, sondern positiv gestaltende Philosophie zu schaffen von L.B. wieder in den Vordergrund geschoben wurde. Philosophie als \u2013Wegweiser- der Zukunft, mit allen Illusionen, Utopien und Fehlern des Gestalters als Mensch zu erf\u00fcllen mit den Vorstellungen des Menschseins der Zukunft, dem Feld der Unendlichkeit als Bauer zu dienen sei mein Anspruch an das Ichsein.<br \/>\nMein Anonymus G.G.M. ist nicht fassbar. Altersch\u00e4tzungen haben ergeben, dass er wohl rund neuntausend Jahre in seinem urkundlich bewiesenem zweitausendstem Leben alt sein k\u00f6nnte; andere Spekulationen sind bekannt. Er hat einen Vorteil \u2013 man kann ihn weder verbieten, einsperren oder t\u00f6ten. Er sagt immer direkt, was er im Moment f\u00fchlt, denkt und philosophiert.<br \/>\nVerschiedene Erkenntnisprozesse oder Weiterentwicklungen, neue Meinungen und Werte sind w\u00e4hrend der Schreibarbeiten entstanden; bitte also erst zu Ende lesen und nichts aus den geschichtlichen Zusammenh\u00e4ngen rei\u00dfen!<\/p>\n<p>Ich bin und bleibe Freidenker.<\/p>\n<p>Inhaltsverzeichnis:<\/p>\n<p>Erster Teil<br \/>\nChristianopolis des 20. Jahrhunderts<br \/>\nVorwort<br \/>\n\tPsalm des Kommunismus<br \/>\n\tVerfassung des Staates Christianopolis<br \/>\n\tDie Geschichte<br \/>\n\tDie Geschichte von Christianopolis in Deutschland<br \/>\n\tDie Geschichte des Christian Rosenkreutz<br \/>\n\tFiktiver Lebenslauf des Christoph Rosenkreutz<br \/>\n\tFiktiver Lebenslauf der Christiane Rosenkreutz<br \/>\n\tFiktiver Lebenslauf eines \u201eRevolution\u00e4rs\u201c<br \/>\n\tDer freie Mensch<br \/>\n\t\u201eWar\u201c<br \/>\n\tDie Zukunft<br \/>\n\tDer Weg des Menschen<br \/>\n\tEin Nachsatz<\/p>\n<p>Zweiter Teil<br \/>\nDie gro\u00dfe Ersch\u00f6pfung<br \/>\n\tFinish oder Beginn<br \/>\n\tDer Weg der Erde<br \/>\n\tDie Wurzeln der Ersch\u00f6pfung<br \/>\n\tDeutschland \u2013 ein Drama<br \/>\n\tEine analytische Arbeit<br \/>\n\tBrief an Klaus<br \/>\n\tToleranz<br \/>\n\tDie Wenigen und die Vielen<br \/>\n\tBin ich alleiniger Rufer?<br \/>\n\t\u201eNach\u201c-Denkschrift<br \/>\n\tEine Geschichtsarbeit<br \/>\n\tWieder ein Abgesang<br \/>\n\tJugendweiherede<br \/>\n\tTraktat zu einer deutschen Verfassung<br \/>\n\tSchrift zu Ehren&#8230;..<br \/>\n1.\tBrief des Jahres 1998<br \/>\nDie Unruhe im Menschen<br \/>\nBetrachtung zum Humanismus<br \/>\nAbri\u00df eines Freidenkerlebens<br \/>\n\tDer Krieg beginnt<br \/>\nDas Letzte<br \/>\nDer Mensch ist Teil der Natur<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t08.99\t\t(\u201eDer Mensch ist gut\u201c Meng Tse)<br \/>\nDie Kehrseite<br \/>\nBewusstsein 2000<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t10.99\t\t(\u201clinkes Potential Kirche\u201c)<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t11.99\t\t(\u201eDu sollst nicht l\u00fcgen\u201c)<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t12.00\t\t(\u201ewenn Wahlen..)<br \/>\nBetrachtung zum Weltethos<br \/>\nSchwarzschrift 2000<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t01.00\t\t(Recht \u2013Hegel)<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t2\/01.00   (Kapital\/Verbrechen Dunning\/Marx)<br \/>\nVom Geist der Gesetze<br \/>\nDemokratie 00<br \/>\nUnwort zum Sonntag 2\/03.00\t(Keine Anzeige)<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t04.00\t\t(Zwei Extreme)<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t2\/04.00      (\u201eWas menschlich ist, )<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t3\/04.00\t( \u201eVom Eise&#8230;\u201c Goethe)<br \/>\nZitatesbreit<br \/>\nUnwort zum Sonntag\t08.00\t\t(Hunde)<\/p>\n<p>Dritter Teil<br \/>\nWegweiser in die Zukunft<br \/>\n\tSpr\u00fcche, Thesen, Behauptungen<br \/>\n\tAufgabe Zukunft<br \/>\n\tAbart<br \/>\n\tVernunft oder IQ<br \/>\n\tWarum f\u00e4llt der Mensch aus der Rolle der Organismen<br \/>\n\tZu Krieg und Gewalt<br \/>\n\tWurzeln<br \/>\n\tUnwort zum Sonntag 10.00\t\t(M\/L- Philosophie)<br \/>\n\tUnwort zum Sonntag 2\/10.00\t(Selbstmord \u2013 Jonas)<br \/>\n\tMarx und die Zeit<br \/>\n\tUnwort zum Sonntag 11.00\t\t(Die Preise steigen)<br \/>\n\tUnwort zum Sonntag 2\/11.00\t(R\u00e4tsel)<br \/>\n\tUnwort zum Sonntag 12.00\t\t(Bald nun ist&#8230;)<br \/>\n\tBetrachtung zum Joker<br \/>\n\tUnwort zum Sonntag 2\/12\/00\t(Jahreswechsel \u2013Fromm)<br \/>\n1.\tBrief f\u00fcr das Jahr 2001<br \/>\nGedicht vom armen AK<br \/>\nAntwort und Aufl\u00f6sung<br \/>\nNachwort zum 1. Teil<\/p>\n<p>Seit ich einen Computer habe, achte ich die Schrift, den Druck und das Papier.<\/p>\n<p>GENERAL GUSTAV MICK<\/p>\n<p>Christianopolis des 20. Jahrhunderts<\/p>\n<p>(Der utopische Versuch, die Geschichte eines nie bestandenen Staates weiterzuschreiben)<\/p>\n<p>F\u00fcr Che<\/p>\n<p>VORWORT<br \/>\nKaum ein anderes Produkt der Geschichte hat menschliche Gem\u00fcter so erregt, wie die Vielheiten der Staatsformen. Kaum ein wahrer Denker legte seine Vorstellungen vom Staat, vom &#8222;Idealstaat&#8220; nicht wenigstens am Rande seiner Werke dar.<br \/>\nInspiriert von den Erlebnissen und Ereignissen im Europa dieser Zeit und voller literarischer Eindr\u00fccke der &#8222;Josephus-Trilogie&#8220; von Lion Feuchtwanger trete ich den Versuch an, die Universalgeschichte des Kommunismus zu schreiben; um ausgehend davon theoretische Perspektiven und M\u00f6glichkeiten dieser Idee zu projektieren.<br \/>\nDie Grunderkenntnis, der  &#8222;Psalm des Kommunismus&#8220;&#8218;, liegt darin, da\u00df der Egoismus des Einzelnen, der im Menschen vorhandene &#8222;Wille zur Macht&#8220; (Nietzsche) den Wert des Gemeinwohles unterlief und jeder mehr nahm, als er bereit war, zu geben.  Diese Verschiebung der Realit\u00e4t wurde bevorteilt durch eine falsche Bewu\u00dftseinseinsch\u00e4tzung der Masse durch die F\u00fchrung; sowie deren Amtsmi\u00dfbrauch und durch B\u00fcrokratie. So erstickten alle bisherigen Sozialismusmodelle vom Grunde her.<br \/>\nEine zweite Grunderkenntnis liegt darin, da\u00df stets alle Umbr\u00fcche vom Volk getragen werden, von ihm erk\u00e4mpft werden, aber nur einige wenige dann die Macht erhalten und sie in ihrem ureigenn\u00fctzlichen Interesse gegen das Volk benutzen.  Es erscheint zwar die Wahl in einer Parteienvielfalt demokratischer als die pure Best\u00e4tigung einer &#8222;revolution\u00e4ren Vorhut&#8220;, aber goldene Fesseln gleichen st\u00e4hlernen an Zwang.<br \/>\nDas Lebensniveau eines Volkes orientiert sich in seiner Wertung in erster Linie an Gepflogenheiten, Traditionen und gegebenen M\u00f6glichkeiten.  Erst der Vergleich mit anderen V\u00f6lkern l\u00e4sst Bewertungen zu, welche die \u00dcbernahme scheinbarer Vorteile preisen und deren Einf\u00fchrung fordern. Damit entsteht eine Zwangsaufpfropfung, etwas unnat\u00fcrliches entsteht, da keiner die Kehrseite dieser Scheinvorteile wahrhaben will.<br \/>\nKeine Partei hat mit den Wirren ihres Namens strotzend das Volk je wirklich vertreten. Wozu also Parteien \u00fcberhaupt?<br \/>\nDaraus resultiert, da\u00df Christianopolis ein Bekenntnis zu den Werten der Freidenkerbewegung werden mu\u00df.<br \/>\nNur hier entstehen menschliche Werte wieder, welche eigentlich Grundz\u00fcge menschlicher Existenz darstellen sollten. Ob Achtung der Mitmenschen, Vaterlandsliebe, Freiheit, Wohlf\u00fchlen, oder Selbstachtung, alles soll emotionale Anerkennung und Resonanz erfahren, was ohne Glaube an \u00dcbernat\u00fcrliches bestehen kann.  Sich Aussprechenk\u00f6nnen, die Gewi\u00dfheit, da\u00df zugeh\u00f6rt wird; allein schon solche Dinge erleichtern viele Probleme und die gemeinsame Suche nach Auswegen \u00fcberw\u00e4ltigt geistigen Frust und Lebensangst.  Dabei gilt es, nicht neue Grenzen aufzubauen. Jeder Mensch glaubt; an einen Gott, eine Idee, an Menschen, Ideale, oder an sich selbst; aber jeder ben\u00f6tigt die Freiheit seines Denkens zu seiner Selbstverwirklichung.<br \/>\nDa d\u00fcrfen einfach keine Hemmschwellen bestehen.<br \/>\nIn diesem Sinne sind auch die mahnenden Worte von J.G. Fichte zu verstehen, als er in seinen &#8222;Schriften zur franz\u00f6sischen Revolution&#8220; ausf\u00fchrte: &#8222;&#8230;ihr erlaubt uns zu denken, da ihr es nicht hindern k\u00f6nnt; aber ihr verbietet uns, unser Gedachtes mitzuteilen; ihr nehmt also nicht unser unver\u00e4u\u00dferliches Recht, frei zu denken, ihr nehmt blo\u00df das, unser frei Gedachtes mitzuteilen, in Anspruch.\u201c<br \/>\nDies soll im Christianapolis der Zukunft nie geschehen k\u00f6nnen. Es wird der erste Staat mit Anspruch auf Wahrheit, Gleichheit und Freiheit f\u00fcr alle Menschen.<\/p>\n<p>General Gustav Mick<\/p>\n<p>Psalm des Kommunismus<br \/>\nEine gute Idee ging vorerst an der Praxis kaputt;<br \/>\nam Egoismus des Einzelwesens,<br \/>\n an mangelnder Achtung gemeinschaftlichem Eigentumes,<br \/>\nan der Bequemlichkeit der Masse<br \/>\n und am Amtsmi\u00dfbrauch ihrer F\u00fchrer;<br \/>\n die taten aber eigentlich nicht mehr,<br \/>\nals all die anderen auch taten:<br \/>\nSie sicherten sich ihren Teil des &#8222;Sozialismus&#8220;,<br \/>\nin eben ihren gr\u00f6\u00dferen Proportionen.<br \/>\nSchweigt, denn ihr alle seid schuldig!<br \/>\n&#8222;Denk ich an Deutschland&#8230;&#8220; in der Nacht,<br \/>\n so denk ich an tiefe Finsternis;<br \/>\n&#8222;Denk ich an Deutschland&#8230;&#8220; am Tag<br \/>\n so denk ich an helles Licht.<br \/>\nDen Weg des Buches &#8222;Kohelet&#8220;,<br \/>\nden der gesunden Mitte, den bringt der Deutsche nicht.<br \/>\n Mentalit\u00e4t.<br \/>\nZuoft in all den Jahrhunderten,<br \/>\n war f\u00fcr deutsches Volk schlecht, was vorher als Bestes gepriesen, drum ist deutsche Geschichte mehr Wirrnis denn Linie<br \/>\n und vielleicht liegt in dieser polarisierenden Gr\u00fcndlichkeit die Wurzel der wahren Freiheit;<br \/>\n ohne Gewalt und Unterdr\u00fccker \u00fcberhaupt:<br \/>\nDer Kommunismus;<br \/>\nvielleicht ewige praktische Utopie,<br \/>\naber die eigentliche theoretische Version der Zukunft;<br \/>\nTraum und Hoffnung der Milliarden<\/p>\n<p>Die  Verfassung des Staates &#8222;CHRISTIANOPOLIS&#8220;<\/p>\n<p>(eine Zukunftsversion)<\/p>\n<p>Pr\u00e4ambel<br \/>\nJeder Mensch wird als frei anerkannt.<\/p>\n<p>Er tritt nach eigenem Willen der Gemeinschaft der Staatsb\u00fcrger von Christianopolis bei und anerkennt somit die Gesetze und Regeln dieses Staates.<br \/>\nGleichsam steht ihm das Recht des Austrittes frei.<\/p>\n<p>Artikel I<br \/>\n1.Alle Menschen, die diesem Staat beitreten, sind vor Recht und Gesetz gleich.<br \/>\n2.\tJeder junge Mensch hat mit Erreichen des 18.  Lebensjahres die Freiheit, dem Staate beizutreten, oder ihn zu verlassen. Bis zu diesem Zeitpunkt treffen diese Entscheidung die Erziehungsberechtigten.<br \/>\nArtikel II<br \/>\n1.Jeder Mensch besitzt die volle Freiheit seines Denkens.  Es gilt die Freiheit des Glaubens.  Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen sind gleichberechtigt.<br \/>\n 2. Kein Mensch darf wegen Meinungs\u00e4u\u00dferungen oder der Aus\u00fcbung seines Glaubens Benachteiligungen oder Vorz\u00fcge erfahren.<br \/>\nArtikel III<br \/>\nDas Volk w\u00e4hlt ein Parlament.<br \/>\n1.Die Wahlen finden alle vier Jahre statt.  Sie finden ebenfalls statt, wenn in einem Volksbegehren mehr als 1\/3 der Wahlberechtigten dies dokumentieren.<br \/>\n2.Jeder Wahlkreis (100000 Einwohner) w\u00e4hlt zwei Abgeordnete aus einer unbegrenzten Anzahl von Kandidaten.<br \/>\n3.Die mit einfacher Mehrheit gew\u00e4hlten Abgeordneten erkl\u00e4ren die Freiheit ihres Gewissens und akzeptieren als einzige Verpflichtung den Willen ihrer W\u00e4hler.<br \/>\n4. Die Bildung von Fraktionen der Parteien und Organisationen ist wegen der damit verbundenen Unterwerfung unter Parteidisziplin und anderweitige Zw\u00e4nge unzul\u00e4ssig.<br \/>\nArtikel IV<br \/>\n1.Das Parlament w\u00e4hlt aus den Abgeordneten mit notwendiger 2\/3 Mehrheit die Regierung und an deren Spitze einen Pr\u00e4sidenten.<br \/>\n2.Regierung und Pr\u00e4sident sind der Kontrolle durch und der Rechenschaftslegung vor dem Parlament verpflichtet und abberufbar<br \/>\n3. Das Parlament legt die Staatsflagge, die Staatssymbole und die Nationalhymne mit 3\/4 Mehrheit fest.<br \/>\nArtikel V<br \/>\n1. Parteien, Organisationen, Vereinigungen oder Gemeinschaften erhalten uneingeschr\u00e4nkte Bet\u00e4tigungserlaubnis; insofern ihre Statuten oder Satzungen nicht zu Gewalt aufrufen oder solche verherrlichen.<br \/>\n2. Der Staat kann einzelne dieser Organisationen nach erbrachtem Beweis der Allgemeinn\u00fctzlichkeit f\u00f6rdern und unterst\u00fctzen.<br \/>\nArtikel VI<br \/>\n1.Im Recht gilt das System des Schuldbeweises durch den Ankl\u00e4ger.  Es gibt keine Beweispflicht f\u00fcr eigene Unschuld.<br \/>\n2. Gesetze sehen nicht nur Bestrafungen bei deren \u00dcbertretung vor, sondern auch Belohnung bei konsequenter Einhaltung.<br \/>\n3. Jeder hat das Recht, auch bei nur angenommener oder vermuteter Bedrohung seiner Gesundheit, seines Lebens oder seines Eigentums, Hilfe und Schutz vom Staat zu erhalten.<br \/>\n4. Jeder hat die Pflicht, bei der Vereitelung oder Aufkl\u00e4rung von Straftaten mitzuwirken.<br \/>\nArtikel VII:<br \/>\n1.Jede Unterscheidung bei der Bewertung der Taten von Frauen oder M\u00e4nnern, von J\u00fcngeren oder \u00c4lteren, wird bestraft.<br \/>\n2. Jeder hat das Recht, \u00fcber seinen K\u00f6rper selbst zu entscheiden. \u00c4rzte sind nur zur direkten Rettung des Lebens ohne Einverst\u00e4ndnis des Patienten befugt.<br \/>\nArtikel VIII<br \/>\n1. Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Pers\u00f6nlichkeit durch individuelle Aus\u00fcbung von T\u00e4tigkeiten zur Existenzsicherung.<br \/>\n2.Jeder hat freien Zugang zu Berufsbildung, Weiterbildung oder Studien, unabh\u00e4ngig von seinem Einkommen.<\/p>\n<p>Artikel IX<br \/>\n1.Jeder Staatsb\u00fcrger hat das Recht auf eine gesicherte Existenz (Wohnung, Kleidung, Nahrung); insofern er durch von ihm nicht verschuldete Umst\u00e4nde (Krankheit, Invalidit\u00e4t u.\u00e4.) dies nicht selbst aufbringen kann.<br \/>\nArtikel X<br \/>\n1.Der Staat Christianopolis anerkennt die Prinzipien der gewaltfreien Existenz einer Vielzahl von Staaten auf der Welt.<br \/>\n2. Der Staat bem\u00fcht sich um freundschaftliche Beziehungen und Toleranz zu allen anderen Staaten, und mischt sich in deren innere Angelegenheiten nicht ein.<br \/>\n3.\tAuch international verpflichtet sich Christianopolis zu Gewaltlosigkeit. Kein anderer Staat wird als Erstes angegriffen.<\/p>\n<p>Schlu\u00dfbestimmung<\/p>\n<p>Diese Verfassung tritt nach einer Volksbefragung in Kraft und kann nur durch eine solche ge\u00e4ndert oder aufgehoben werden.<\/p>\n<p>Die Geschichte<\/p>\n<p>Hierbei beschr\u00e4nke ich mich darauf, direkt erlebte Dinge im Lichte meiner &#8222;erlernten Denkrelationen&#8220; darzustellen. Die \u00dcberspitzung des Einzelbeispieles zur Verdeutlichung des Gesamtzusammenhanges sei mir als Schriftsteller erlaubt und als &#8222;ehrenamtlichen Philosophen&#8220; verziehen.<\/p>\n<p>Das Christianopolis des Johann V. Andreae<\/p>\n<p>in Anlehnung an: S. Wolgast &#8222;Philosophie in Deutschland&#8220; S.261 ff (Akademie-Verlag Berlin; 1988)<br \/>\nWo beginnt die Beschreibung eines Staatswesens?<br \/>\nErste Thesen und S\u00e4tze von Andreae beinhalten das Bildungswesen.  Er fordert Erziehung und Unterricht f\u00fcr alle, den Unterricht &#8222;in der Muttersprache&#8220;. Dabei kommt es ihm darauf an, mehr auf das Leben vorzubereiten, und nichts in die Lernenden &#8222;hineinzustopfen&#8220;, um es wieder &#8222;ausgurgeln&#8220; zu lassen.  Er stellt drei Forderungen an die Lehrmethode:<br \/>\n&#8222;1. der Jugend soll nichts von dem, was sie lernen soll, \u201eexotika lingua&#8220; (in fremdl\u00e4ndischer Sprache und Begriffen) beigebracht werden; 2. es soll: nichts gelehrt  werden, was \u00fcber die Fassungskraft der Sch\u00fcler hinausgeht und dem betreffenden Alter unangemessen ist; 3. die Unterrichtsgegenst\u00e4nde sollten nicht so h\u00e4ufig, jedenfalls nicht stundenweise gewechselt, sondern intensiv betrieben werden.&#8220;<br \/>\nIm weiteren Lebenslauf des Andreae entsteht ein Bildnis des Utopisten, und die Inhalte werten diese philosophische Richtung auf, nachdem sie in den letzten Jahren der &#8222;Partei-\u00c4ra&#8220; stets abwertend behandelt wurde, vor allem mit den Gedanken, &#8222;uns nicht von Wunschvorstellungen leiten zu lassen&#8220;.<br \/>\nViele &#8222;Tr\u00e4ume&#8220; der gegenw\u00e4rtigen Situation sprechen in den ihnen eigenen Abstraktionen die Tatsache aus, da\u00df eine solche Unterdr\u00fcckung \u00fcber Jahre hinweg angestaut nicht nur positive Elemente bei ihrem pl\u00f6tzlichem freien Lauf hervorbringt.<br \/>\nS.Wolgast l\u00e4\u00dft diesen Abschnitt zu einem Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Freiheit des Denkens werden. Er charakterisiert so scharf .da\u00df einige Zitate erlaubt seien:<br \/>\n&#8222;Auf die Krise antwortet die Kritik. Auch die Utopie ist Kritik, und zwar grunds\u00e4tzliche Kritik&#8220;&#8230;&#8220;&#8230;der Utopist ebenso Kind seiner Zeit wie ihr vorauseilender Kundschafter\u201c&#8230;.&#8220;entwirft einen Neubau der Gesellschaft.&#8220;<br \/>\n\u201eDie Utopie intendiert (strebt an) die Entfaltung der menschlichen W\u00fcrde durch die Anstrengung des Menschen selbst.  Sie ist zugleich Produkt und Instrument eines anderen Bildes vom Menschen und eng verbunden mit der Emanzipation des menschlichen Denkens.&#8220; Die Forderungen von Andreae f\u00fcr \u00f6ffentliche Schulen; f\u00fcr die Jugend als &#8222;das wertvollste Gut eines Staates&#8220;; f\u00fcr Bildung und Achtung der Frauen; f\u00fcr hohe Achtung der Alten und f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von &#8222;Fremden&#8220; und Armen umschlie\u00dfen diesen humanistischen Staat Christianopolis.<br \/>\nHierzu sei ein letztes Zitat gestattet: &#8222;Fortschritt heist f\u00fcr Andreae Streben nach Selbstverwirklichung des Menschen.<br \/>\nTheoretisches Wissen bedeutet Macht zur praktischen Ver\u00e4nderung&#8220;<br \/>\nSoweit einige Akzente zur Wahl und zur utopischen Darstellung des geschichtlichen Hintergrundes, wobei die Entleihung des Namens &#8222;Christian Rosenkreutz&#8220; als &#8222;sozialistische Pers\u00f6nlichkeit&#8220; spezielles Bindeglied zu den aktuellen Ereignissen zum Ausgang des 20. Jahrhunderts erm\u00f6glichen soll.<\/p>\n<p>Die Geschichte von Christianopolis in Deutschland<br \/>\n Viele V\u00f6lker der Erde haben einen eigenen Staat und empfinden den Staat, in welchem sie leben, als Vaterland.<br \/>\nViele Staaten haben eine lange Geschichte, Traditionen, die ihnen &#8222;heilig&#8220; sind, die pers\u00f6nliche Emotionen ansprechen und Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl erzeugen.  F\u00fcr einige V\u00f6lker ist die geschichtliche Entwicklung mit einem stetigen Aufstieg der Masse verbunden; mit langsamer, aber vorhandener Erh\u00f6hung des Lebensniveaus.<br \/>\nWas aber ist mit Deutschland?<br \/>\nDeutschland entstand und zerfiel, gebeutelt von Schlachten und Kriegen, vom Teutoburger Wald bis zum Bauernkrieg; dann mit &#8222;Blut und Eisen zusammengeschmiedet&#8220;; zeugte zwei Weltkriege.<br \/>\nDieses Deutschland kam immer wieder hoch, lernte schnell laufen und ebensoschnell wieder Andere zu zertreten. Im Grunde genommen war Deutschland immer eine Last f\u00fcr Europa, ein Staat mit st\u00e4ndig umstrittenen Grenzen und fragw\u00fcrdigen Positionen, schnell wandlungsf\u00e4hig.<br \/>\nAm Anfang war das Chaos. Deutschland hatte die schrecklichste aller Ideen geboren, hatte den zweiten Weltkrieg innerhalb eines Jahrhunderts begonnen und verloren.  Wieder drohte eine Zerrei\u00dfprobe und sie wurde Dank der Einigkeit der Sieger und Dank der Uneinigkeit der Deutschen, Realit\u00e4t.<br \/>\nSo entstand Christianopolis unter dem Fluch und unter Druck; so  gesehen schon inmitten der Geburtswehen gestorben nach dem Urteil der \u00c4rzte; aber trotzdem lebend geboren.<br \/>\nM\u00fchsam versuchte Christianopolis, auf eigenen Beinen zu stehen, laufen zu lernen.  Dazu mauerte man sich zun\u00e4chst aus purem \u00dcberlebensschutz ein, zog Grenzen um den Staat, den einige Zeitungen in &#8222;G\u00e4nsef\u00fc\u00dfchen&#8220; schrieben.<br \/>\nSportliche Erfolge, politische Friedensbem\u00fchungen, kleine wirtschaftliche Aufschw\u00fcnge lie\u00dfen ein Ansteigen der Achtung zu. Ein festes System sozialer Sicherheiten wurde aufgebaut, das Volk wurde satt. Jeder, der arbeiten wollte, konnte dies tun, war somit in der Lage, in relativ vern\u00fcnftigem Umfeld sein Leben zu gestalten.<br \/>\nDiese guten, humanistischen Ans\u00e4tze wurden jedoch immer mehr verschoben.  Politische Entscheidungen dr\u00fcckten Fachentscheidungen einfach weg. Die Mauer, einst zum Schutz errichtet, wurde zum eisernen Vorhang, der Welten politisch teilen mu\u00dfte.<br \/>\nDie einst &#8222;revolution\u00e4re Vorhut&#8220; zementierte ihren Machtanspruch bis in die Verfassung hinein fest, anstatt ihren F\u00fchrungsanspruch t\u00e4glich neu zu erarbeiten.  Es entwickelte sich eine &#8222;denkende Opposition\u201c. Die inzwischen ber\u00fchmten &#8222;Andersdenkenden&#8220; gingen gezwungenerma\u00dfen aus dem Land oder hinter Gitter, als Vaterlandsverr\u00e4ter beschimpft und verurteilt.<br \/>\nDas Volk segnete Verfassung und Regierung regelm\u00e4\u00dfig beim &#8222;Zettelfalten&#8220; ab. Ob da einige Prozent dazugemogelt, dazubetrogen wurden, um die &#8222;senilen Greise&#8220; mit mehr &#8222;ja&#8220; zu erfreuen, als beim letzten Mal; Fakt ist, da\u00df die gro\u00dfe Mehrheit zur Wahl schritt, schreiten mu\u00dfte, und absegnete.<br \/>\nDesgleichen bei Demonstrationen und gro\u00dfen Manifestationen. Die zusammen-beordnete Masse jubelte von irgendeinem Herzenswinkel heraus, denn dieser Sozialismus brachte auch Vorteile, f\u00fcr den einen mehr, den anderen weniger.  Vieles hing vom eigenen Verhalten ab.<br \/>\nDann aber kam eine Zeit, wo der Arbeiter sprach: &#8222;Es ging uns schon einmal besser.&#8220; Sparen war angesagt; Devisen fehlten allerorts und keiner kam auf die Idee, da\u00df diese harten Gelder vom &#8222;Staat des Friedens&#8220; in Waffengesch\u00e4ften verschwanden, das es welche gab, die \u201eWasser predigten und selbst Wein soffen.\u201c<br \/>\nMit den Betrieben verfiel Arbeitsmoral und Wertgef\u00fchl, das Gehalt war ja sicher, wozu also anstrengen?<br \/>\nTrotzdem hatten die Statistiker die Aufgabe, positive Entwicklung zu errechnen, zu melden. Dieser Widerspruch zwischen den t\u00e4glichen Zeitungsmeldungen und den vorgefundenen Arbeitsbedingungen in einer zunehmenden Anzahl der Betriebe; gew\u00fcrzt mit dem Gez\u00e4nk des &#8222;lieben Onkels aus dem Westen&#8220; brachte dann einen Umsturz in Bewegung.  Jeder war sich klar, da\u00df es so nicht weiter gehen konnte, und so zerschlug man mit friedlichen Mittel zun\u00e4chst die \u00c4rgernisse.  Es fielen Machtmonopol einer Partei, &#8222;fl\u00e4chendeckende Bespitzelung&#8220; des eigenen Volkes durch einen allm\u00e4chtigen Geheimdienst, alles notwendige Opfer auf dem Weg zu einer Demokratie, die Lehre daraus besagt, da\u00df Alleinherrschaft zwangsl\u00e4ufig zu Amtsmi\u00dfbrauch f\u00fchrt.<br \/>\nEs fiel aber nicht der B\u00fcrokratismus, er wurde nur umgeschichtet, gewendet.  Es fielen aber Massensportarten, bisher breit und kostenlos organisiert, es fallen viele gute Dinge dem neuen Kommerzdenken zum Opfer.  Die Last tragen in diesem Beispiel die jungen Sportler, die Kleinsten.<br \/>\nVielleicht fallen auch die kostenlose Bildung; der kostenlose Arztbesuch, Krankenhausaufenthalt; Gewerkschaftsferien; Rentnerheime; Krippen und Hort; und was sonst noch alles.  Die Last tragen die Schw\u00e4chsten.<br \/>\nEs fiel &#8222;SERO&#8220;, die Last tr\u00e4gt die Umwelt?<br \/>\nEs fiel so vieles, aber die Preise steigen!<br \/>\nWas wird aus &#8218;den Vorstellungen der &#8222;Revolution vom Herbst&#8220;?  Wieder einmal hat das Volk seine Schuldigkeit getan. Es durfte sich neue Machthaber w\u00e4hlen, darf sie jetzt bejubeln; aber diese werden das Volk ebenso bel\u00fcgen, betr\u00fcgen und f\u00fcr Machtzwecke mi\u00dfbrauchen.<br \/>\nWas hier und jetzt geschieht; ein Vorausblick sei gestattet; kann man mit fr\u00fcheren Annektionen vergleichen. Konzerne wollen nicht den Betrieben von Christianopolis helfen, sie suchen nur neue Absatzm\u00e4rkte und billige Arbeitskr\u00e4fte!<br \/>\nDie B\u00fcrger hier werden &#8222;Menschen zweiter Klasse&#8220;.<br \/>\nDort, wo einst die &#8222;friedliche Revolution&#8220; begann, hetzt man die Fahnentr\u00e4ger von Christianopolis.  Neuer Ha\u00df und neue Intoleranz sind Realit\u00e4t.<br \/>\nEs wurde den ehrlichen K\u00e4mpfern f\u00fcr Demokratie und Humanismus schnell die Macht entrissen.  Die Wende zum Besseren, also der Grundgedanke dieser Revolution, wurde nicht erf\u00fcllt.  Wohin aber hat sich dieser Staat gewendet?<br \/>\nWir finden also in der Aufl\u00f6sung noch immer nicht das wahre Christianopolis, die Verwirklichung der Utopie.<br \/>\nBetrachten wir die Menschen und ihr Verhalten in diesem gewesenen Staat.<\/p>\n<p>Die Geschichte des Christian Rosenkreutz <\/p>\n<p>Geboren wurde er am 20.04.57, unter dem Stern des falschen &#8222;F\u00fchrers&#8220;.  Er kam blau zur Welt, die Nabelschnur um den Hals. Im kleinen Dorf wuchs er auf, immer klein, d\u00fcrr, oft verspottet.   Brille, Zahnspange und wenig Kraft, so waren die ersten Eindr\u00fccke von ihm.<br \/>\n.Die Leute im Dorf waren einfache Menschen, oft von verschiedenen kirchlichen Einfl\u00fcssen gepr\u00e4gt. Hier war die Welt noch in Ordnung. Die Sommer hei\u00df und schw\u00fcl, Gewitter pr\u00e4gten vor allem die Zeit der Heuernte. Zur Zeit der Apfelernte gab es die Herbstst\u00fcrme und im Winter lag hoher Schnee. Die Gegend war bergig und bot mit ihren ausgedehnten Fluren und W\u00e4ldern viel Raum f\u00fcr den Unternehmungsgeist der Jungen. Christian wurde Sch\u00fcler in der Dorfschule. Ein recht locker gehandhabter Lehrplan lie\u00df Freiheiten der pers\u00f6nlichen Entwicklung und Kreativit\u00e4t im Unterricht zu. Nach einer &#8222;schweren&#8220; Stunde waren die Pausen etwas l\u00e4nger. Auch die Einbeziehung der Natur, verbunden mit Waldspazierg\u00e4ngen zur praktischen Untermauerung des Gelernten, nahm breiten Raum ein .Zu den besten Sch\u00fclern geh\u00f6rte der Junge nie, obwohl er die geistigen F\u00e4higkeiten dazu hatte. Etwas Faulheit, aber auch Gleichg\u00fcltigkeit und Zerstreutheit pr\u00e4gten seine Lernhaltung generell. Jeden Mittwoch nach der Schule war Religionsunterricht. Irgendwo glaubt er in seinem Inneren an Gott.  In schwierigen Situationen, die er oft durchlebte, sprach er lautlos mit ihm. Bald jedoch suchte er nach praktischeren, anfa\u00dfbaren Erkl\u00e4rungen und stie\u00df dann auch Dank seines Vaters zu Marx und Lenin; und damit auf das Problem seines Lebens Die Menschenmassen nach dem Wertungsma\u00df des Dorfes teilten sich in gut und b\u00f6se. Diese Wertigkeiten wurden von den Frauen beim Einkauf im &#8222;Dorfkonsum&#8220; vergeben und den Kindern weitervermittelt. Nur wenige Ereignisse sind ihm im Netz der Erinnerungen erhalten geblieben. So gab es einen Krankenhausaufenthalt wegen Scharlach und die Asphaltierung der Dorfstra\u00dfe. Irgendwann schrieben seine Mitsch\u00fcler einen Brief an den \u201eRias\u201c mit Musikw\u00fcnschen. Alle unterschrieben, ihm fragten sie nicht einmal.  Als es nach der Sendung \u00c4rger gab, stand Christian zwischen dem Lob der Erwachsenen, der Lehrer und der Mi\u00dfachtung durch die Mitsch\u00fcler.<br \/>\nEin weiteres Problem f\u00fcr ihn entstand geschuldet der Tatsache, da\u00df seine Eltern lange Zeit nicht \u00fcber ein Fernsehger\u00e4t verf\u00fcgten; aber auch nach dem Erwerb war es f\u00fcr die Kinder Tabu. Er konnte also nicht mitreden \u00fcber Stars und Filme; galt als naiv und schw\u00e4chlich, bei den Erwachsenen als offen und ehrlich. Dieser Zwist war das pr\u00e4gende Element seiner Jugend.<br \/>\nEinen weiteren Erinnerungspunkt stellt das Jahr 1968 dar.<br \/>\nOhne Kenntnis zu haben von politischen Hintergr\u00fcnden sahen die Jungen die Milit\u00e4rkolonnen und Hubschrauber, die sich Richtung Grenze bewegten.  Als sie dann die ersch\u00f6pften Soldaten wieder begr\u00fc\u00dften, war allen scheinbar v\u00f6llig klar, da\u00df ein Krieg verhindert, das B\u00f6se besiegt wurde.  Andere Theorien h\u00f6rte er erst Jahre sp\u00e4ter.<br \/>\nW\u00e4hrend der Berufssuche stellt Christian den Antrag, als &#8222;Soldat auf Zeit&#8220; drei Jahre zu dienen. Ein Schritt, welcher wiederum Achtung und Mi\u00dfachtung einbrachte; ihn aber endg\u00fcltig auf die Seite der &#8222;Guten&#8220;, zum &#8222;positiven Kern der Klasse&#8220; geh\u00f6rend, abstempelte.<br \/>\nEr schlo\u00df mit guten Leistungen die 10. Klasse ab und begann eine Lehre als Elektromonteur. Sein Ausbildungsbetrieb wurde eine Kammgarnspinnerei. Auch dieser Abschnitt war durchzogen von H\u00f6hen und mehr Tiefen.<br \/>\nPlatonische Liebe wurde neben der genannten Lernhaltung und seinen politischen Zwiesp\u00e4ltigkeiten ein weiteres Lebensmerkmal.<br \/>\nIn dieser Zeit erst, also um 1974 entdeckte er den Wert der Musik, der Kunst \u00fcberhaupt f\u00fcr seine Gef\u00fchlswelt. Seine besondere Liebe schenkte er den &#8222;Beatles&#8220;, aber stets h\u00f6rte er die gesamte Palette und lie\u00df sich von Rock ebenso begeistern wie von Schlager, Volksmusik oder Klassik, da besonders von Beethoven. Stets waren Lieder, Songs, St\u00fccke, welche er besonders gern h\u00f6rte, verbunden mit Erinnerungen, Ereignissen oder Menschen.  Einige Jahre sp\u00e4ter formulierte er sein Kunstverst\u00e4ndnis, seine Gef\u00fchle dazu, in einem Gedicht:<\/p>\n<p>&#8222;Die Zeit, in der du die Kunst genie\u00dft,<br \/>\nist keine verlorene Zeit!<br \/>\nDie Zeit,. in der du die Kunst studierst<br \/>\nist eine n\u00fctzliche Zeit!<br \/>\nDie Zeit, in der du die Kunst achtest,<br \/>\ndas soll die Zeit deines Lebens sein\u201c.<\/p>\n<p>Diesem Grundsatz blieb er treu.<br \/>\nChristian war viel allein, besch\u00e4ftigt mit sich selbst. Auf der einen Seite zog es ihn hinaus, getrieben von einer Sehnsucht, irgendwo mehr zu finden, als war; auf der anderen Seite igelte er sich ein, in seiner ausgebauten Bodenkammer.  Er hatte einige wenige Freunde. In diesem st\u00e4ndigen Zweifelszustand besuchte er Disco und Konzerte, immer mit \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Erwartungshaltung, welche jedesmal gleich Seifenblasen zerplatzte. Auf dem Nachhauseweg tr\u00e4umte er von Erfolgen, von Anerkennung und gro\u00dfen Taten. Arbeitsm\u00e4\u00dfig machten ihm seine Schw\u00e4chen, aber auch etwas handwerkliches Ungeschick das Leben schwer. Au\u00dferdem lernten einige Kollegen sehr schnell, seine Gutm\u00fctigkeit, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft auszunutzen. Trotzdem f\u00fchlte er sich zugeh\u00f6rig und wuchs in die Gruppe hinein.<br \/>\nAls Christian 18 Jahre alt war, ging er zum Parteisekret\u00e4r und stellte den Antrag auf Parteiaufnahme. Das war selbst f\u00fcr diese Frau mit ihren jahrelangen Erfahrungen nicht so leicht fa\u00dfbar. Schlie\u00dflich kam Christian aus einem &#8222;Handwerkerbereich&#8220;, und diese galten als besonders kritisch. Die Aufnahme der &#8222;Kandidaten&#8220; erfolgte gew\u00f6hnlich so, da\u00df mit ausgew\u00e4hlten Personen Gespr\u00e4che gef\u00fchrt wurden, bis deren Bereitschaft vorlag. Erst wenn alles klar und sicher war, segnete die Mitgliederversammlung rein formell den Antrag ab.<br \/>\nTrotz aller Differenzen trug diese Frau nachhaltig zur Formung des Charakters von Christian bei. W\u00e4hrend der &#8222;Kandidatenschulung&#8220; h\u00f6rte er Worte, die ihm bis dahin v\u00f6llig fremd waren, Zusammenh\u00e4nge, die er nie so gesehen hatte; Dinge, womit er sich nie besch\u00e4ftigt hatte, das alles aber begann ihn zu interessieren, es gefiel ihm. Weit weniger gefiel seine Meinung den Arbeitskollegen. Christian arbeitete jetzt, nach einem befriedigten Lehrabschlu\u00df im Schichtsystem. Nachts, auf sich allein gestellt, hoffte er stets, alle Fehler zu finden. Er kam glimpflich \u00fcber die Runden. Um den Arbeiten direkt in der Produktion zu entgehen, erkl\u00e4rte er sich nach einigem Streit bereit, den innerbetrieblichen Garntransport in Vertretung zu \u00fcbernehmen. Das bereitete ihm zunehmend Spa\u00df. Jeder Werkt\u00e4tige war nach geltenden Arbeitsrecht verpflichtet, vier Wochen pro Jahr ohne eigenes Einverst\u00e4ndnis dort zu arbeiten, wo ihn der Betrieb brauchte.<br \/>\nSo verging die Zeit, schnell von Hoch auf Tief wechselnd. Gut und B\u00f6se, einfach Freund oder Feind, das alles reichte schon lange nicht mehr.<br \/>\nEs gab eine Reise in das Nachbarland. Neben Sonne, Spa\u00df und der typischen platonischen Liebe war ihm ein Erlebnis besonders einpr\u00e4gsam. Vor vielen Jahren geh\u00f6rte die Stadt zum gleichen &#8222;Reich&#8220; wie Christianopolis und er fand auch noch die Kaserne, in welcher sein Gro\u00dfvater gedient hatte.<br \/>\nWenig sp\u00e4ter zog er selbst in eine Kaserne. Diese Umstellung fiel ihm besonders schwer. Das hohe Ma\u00df an abgeforderter sportlicher Leistung, die gesamte milit\u00e4risch exakte Tagesplanung ohne Zeit zum Tr\u00e4umen, vor allem aber die Monotonie des Marschierens reizten seinen Unwillen.<br \/>\nNachdem feststand,. da\u00df er zum Nachrichtenmechaniker ausgebildet werden sollte, kroch er mit noch weniger Begeisterung \u00fcber die Sturmbahn.<br \/>\nEine schwere Lungenentz\u00fcndung brachte etwas Pause. Im objekteigenem Lazarett zog er sich noch eine Medikamentenvergiftung zu. In bedrohlichem Zustand, mit hohem Fieber und roten Flecken am ganzen K\u00f6rper wurde er in ein Zentrallazarett eingeliefert.<br \/>\nDieser Umstand ersparte ihm den ernsten &#8222;H\u00e4rtetest&#8220;., ein etwa 25-km-Marsch mit allerlei Einlagen, eine Strecke unter der &#8222;Truppenschutzmaske&#8220;, am Ende noch eine \u00dcberquerung der Sturmbahn als Kollektivleistung (die Kr\u00e4ftigen schleppten die Schwachen) und strenger analytischer Auswertung.<br \/>\nBeim zweiten Test mu\u00dfte er aber mitmarschieren und sackte unterwegs v\u00f6llig zusammen.<br \/>\nNach der Ernennung zum Unteroffizier folgte f\u00fcr ihn ein weiterer Schock. Trotz des Versprechens, da\u00df &#8222;L\u00e4ngerdienende&#8220; in der N\u00e4he ihres Heimatortes stationiert werden sollten, wurde er zu einer 8 Bahnstunden entfernten Einheit versetzt.<br \/>\nDort angekommen hausten sie in einer bauf\u00e4lligen Baracke, sechs Mann in einer Bude und die ganze Nacht gr\u00f6lten die &#8222;EK&#8220;-s, die &#8222;Entlassungskandidaten&#8220;. Hier lernte Christian aber bald, sich von milit\u00e4rischen Spielchen zu dr\u00fccken. Er b\u00fcffelte Fachwissen, spezialisierte sich auf Wechselsprechanlagen, lernte Leitungen ausmessen, legte Pr\u00fcfungen ab und stieg in das &#8222;DHS&#8220; (Diensthabende System; 24 Stunden Dienst, 24 Stunden frei) ein.<br \/>\nDadurch sicherte er sich jeweils Privilegien. Er konnte in einem Lagerraum uneingeschr\u00e4nkt basteln, probieren; Anlagen reparieren. Im Dienstzimmer seines Vorgesetzen mu\u00dfte er nicht nur Dienstpl\u00e4ne aufstellen, damit konnte er auch \u00fcber eine Schreibmaschine verf\u00fcgen. Fr\u00fchsport oder Marschieren fiel fast v\u00f6llig f\u00fcr ihn weg, denn meist hatte er gerade zu diesem Zeitpunkt eine &#8222;St\u00f6rung&#8220; zu beseitigen.<br \/>\nEr f\u00fchlte sich gebraucht, erlebte einen H\u00f6hepunkt. In dieser Zeit schrieb er seine ersten Gedichte, sandte sie einem Schriftsteller, sie gefielen dem nicht. So schrieb er f\u00fcr sich allein; zur Beruhigung, Schmerzbew\u00e4ltigung, als Abla\u00dfventile. Sein erstes Gedicht, wie viele andere auch, entstand w\u00e4hrend einer platonischen Liebe.<\/p>\n<p>&#8222;Raumschiff Phantasia<br \/>\nEs fliegt mit mir in weiteste Fernen<br \/>\nhinein in das All der Unendlichkeit.<br \/>\nWir streifen vorbei an entferntesten Sternen<br \/>\nhinein in dunkle Einsamkeit.<\/p>\n<p>Mein Raumschiff Phantasia &#8211; es gleitet mit mir<br \/>\ndurch eine Ewigkeit von Raum und Zeit.<br \/>\nDort, zwischen all den Sternen<br \/>\nda seh\u00b4 ich ein Bild von dir!<br \/>\nJetzt habe ich es erkannt!<br \/>\nMein Raumschiff &#8211; es fliegt auf dich zu!<br \/>\nDich habe ich zum Ziel meines Strebens ernannt,<br \/>\ndie Strecke wird kurz, &#8211; die Zeit vergeht in Nu!<\/p>\n<p>Hier gibt es kein Z\u00f6gern oder Zagen,<br \/>\nmein Ziel ist klar &#8211; zur Erde geht`s zur\u00fcck!<br \/>\nF\u00fcr deine Liebe alles zu wagen,<br \/>\nwissend, es wird unser Gl\u00fcck!&#8220;<br \/>\n(1973)<\/p>\n<p>Seine politischen Ansichten waren zu dieser Zeit, waren eigentlich immer sehr kritisch. So las er lieber den &#8222;IKS -Haken&#8220; (J.Heller), als das Zentralorgan, dessen Bezug f\u00fcr Genossen Pflicht war. Er benutzte auch seine Spezialkenntnisse, um sich bei Parteiversammlungen zu entschuldigen.<br \/>\nWas er von alledem hielt, bringt er wiederum in einem Gedicht zum Ausdruck::<\/p>\n<p>&#8218;Versammlung<br \/>\nGro\u00dfe Worte und ein langes Referat,<br \/>\ndie Diskussion ist schon zu Ende, bevor sie erst begonnen hat.<br \/>\nMan spricht von Marx und von Lenin,<br \/>\nzitiert auch aus dem &#8222;Manifest&#8220;,<br \/>\nh\u00f6rt am Anfang ein Gedicht oder lauscht von der Platte Arbeitergesang!<br \/>\nBeschl\u00fcsse werden gefa\u00dft, einstimmig &#8211; jedesmal,<br \/>\ndamit man schnell nach Hause kann?&#8220;<\/p>\n<p>Zweimal nahm Christian an Man\u00f6vern teil. Er wurde auserw\u00e4hlt, das galt als besondere Ehre f\u00fcr die Besten, fernab im Steppengebiet beim aktiven Raketenschie\u00dfen dabeizusein. Er war dazu bef\u00e4higt, nach tagelanger Bahnfahrt in Viehwaggons, st\u00e4ndigem Wassermangel und Temperaturen bis 54\u00b0C, eine zuverl\u00e4ssige Arbeit leisten zu k\u00f6nnen. F\u00fcr ihn selbst z\u00e4hlte dies zu den gr\u00f6\u00dften Erfolgen seines Lebens. W\u00e4hrend dieses Man\u00f6vers, bei welchem pl\u00f6tzlich alle Dienstgrade zwecks Erf\u00fcllung der Aufgabe zusammenr\u00fcckten, H\u00fcrden fielen; erlebten sie nicht nur Kamele und Pferde auf freier Wildbahn; sahen den Raketenabschu\u00df am Tag und in der Nacht als imposantes Spiel; sie beobachteten auf der R\u00fcckfahrt auch noch eine totale Mondfinsternis.<br \/>\nW\u00e4hrend des zweiten Gro\u00dfman\u00f6vers, es begann mit hohem Schnee, damit auch f\u00fcr<br \/>\neinige Fahrzeuge der &#8222;schweren Technik&#8220; mit Steckenbleiben, und endete nach viel Matsch mit Sonnenschein, ahnte Christian nicht, da\u00df er Jahre sp\u00e4ter in diesen W\u00e4ldern Pilze suchen w\u00fcrde.<br \/>\nZu dieser Zeit hatte er seine erste echte Liebe.  Sie brachte ihm nicht nur eine Verst\u00e4rkung des Fremdgef\u00fchles in diesem Standort; sie brachte auch ernstliche Auseinandersetzungen in seinem Elternhaus.  Die kurze Zeit des Urlaubes reichte nicht aus, um die gewohnte h\u00e4usliche Atmosph\u00e4re mit Inhalt zu f\u00fcllen und gleichzeitig eine Liebe aufzubauen.  Diese Zeit war f\u00fcr ihn \u00fcberschattet von Zweifel, Streit und Zwistigkeiten, manchmal h\u00e4tte er am liebsten alles aufgegeben. Kurz nach der Beendigung der Armeezeit zerbrach diese Liebe. Christian arbeitete nun wieder in der Kammgarnspinnerei. Langsam beginnt er sich f\u00fcr die Arbeit im Jugendverband zu interessieren.<br \/>\nZuerst wurde er als Kassierer in der Gruppe des Instandhaltungsbereiches t\u00e4tig. Sp\u00e4ter suchte man einen Standbetreuer f\u00fcr eine extra f\u00fcr den Jugendverband organisierte technische Messe. Er sagte zu, fand Gefallen und Spa\u00df.<br \/>\nZum 30.Jahrestag von Christianopolis wurde er zum Fackelzug delegiert. Es war ein gro\u00dfer, traditioneller Vorbeimarsch an der Staatsf\u00fchrung, ein Bekenntnis zum Staat und Christian war begeistert. Politik war f\u00fcr ihn anfa\u00dfbar, erlebbar geworden, und er tastete sich neugierig vorw\u00e4rts.<br \/>\nDer Jugendverband unterhielt auch ein eigenes Reiseb\u00fcro, und als man dort Reiseleiter suchte, sagte er wieder &#8222;ja&#8220;.  So lernte er einen sch\u00f6nen Teil des &#8222;Ostens&#8220; kennen.<br \/>\nEinige Wochen sp\u00e4ter fragte man ihn, ob er hauptamtlich die Geschicke der \u201eGrundorganisation\u201c des Jugendverbandes im Betrieb lenken und leiten wolle. Bei 540 Mitgliedern war das keine leichte Aufgabe. Er z\u00f6gerte, verlangte zuerst eine Qualifikation daf\u00fcr. Als man ihm dies f\u00fcr das Folgejahr zusicherte, war er quasi \u00fcber Nacht zum Sekret\u00e4r der GO geworden.<br \/>\nAus Unkenntnis viele Fehler stiftend, stets unter der f\u00fchrenden Hand des Parteisekret\u00e4rs, noch immer die gleiche Frau, die damals seine Parteiaufnahme vollzogen hatte, schwamm er tapfer im Jugendleben. Bei den Jugendlichen war er relativ beliebt, auch wegen seinen kurzen und praktischen Referaten und seiner Bereitschaft, alles aufzugreifen und zu f\u00f6rdern, was Abwechslung und etwas Aufgelockertes in die Monotonie von Studienjahr und Versammlung, in das gesamte Jugendleben \u00fcberhaupt, bringen konnte. Das brachte ihm nicht immer Pluspunkte bei den \u00fcbergeordneten Leitungen.<br \/>\nEr lernte erneut eine Frau kennen. Sie war Studentin im Ausland. Mit ihr schien alles anders, sie blieben zusammen, auch wenn am Anfang wieder nur Kurzbesuche m\u00f6glich waren.<br \/>\nSo trat er sein einj\u00e4hriges Direktstudium an einer &#8222;Bezirksparteischule&#8220; an. Marx, Engels, Lenin, Parteitagsreferate, alles wurde konspektiert, gegliedert. Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten wurden aus der Analyse abgeleitet und mit der Geschichte bewiesen. Eiserne Disziplin war angesagt. Die Lehre erschien klar und einfach, f\u00fcr jedes Problem gab es Antwort und Ausweg, man lernt Argumente. Abweichungen, Fehler, waren immer im &#8222;subjektiven Faktor&#8220; enthalten.<br \/>\nDa diese Theorie bereis damals nicht mit dem tagt\u00e4glichen Allgemeinbild des Lebens \u00fcbereinstimmte, wurde dieser Widerspruch der &#8222;Parteidisziplin&#8220; unterworfen und damit undiskutabel.  Im kleinen Kreis agitierte man trotzdem und suchte L\u00f6sungen, nahm sich f\u00fcr die pers\u00f6nliche Arbeit viel vor. Trotzdem waren alle immer wieder von Neuem gespannt, wenn f\u00fchrende M\u00e4nner des Landes mit einem Referat angek\u00fcndigt wurden.<br \/>\nDiese Zeit pr\u00e4gte Christians bisherigen, mehr instinktiven Ansatz zum Kommunisten voll aus. Von nun an griff er immer wieder zu den B\u00fcchern der Philosophie, lebte aktiv politisch.<br \/>\nDas Ziel des Lehrganges wurde also voll erf\u00fcllt. Kurze Zeit sp\u00e4ter heiratete er, nachdem sich der Gesundheitszustand seiner bereits im siebenten Schwangerschaftsmonat zur Welt gekommenen Tochter stabilisierte. Er war nun 26 Jahre alt. Die Hochzeit bedeutete f\u00fcr ihn auch einen Umzug, 280 Bahnkilometer weg von zu Hause; Ende einer Lebensetappe.<\/p>\n<p>Im neuen Lebensfeld angekommen fragte man ihn wieder, ob er f\u00fcr den Jugendverband weiterarbeiten wolle, als Sekret\u00e4r der Kreisleitung f\u00fcr Arbeiterjugend.  Er kannte weder den Kreis, noch die Strukturen, aber die Aufgabe reizte ihn und er sagte zu. Mit Frau und Kind in einem Zimmer, nebenbei eine Altbauwohnung ausbauend, die neue Arbeit, Dienstreisen; all das zehrte an den Kr\u00e4ften. Er war auf einem H\u00f6hepunkt, geachtet und gut, suchte Wege ohne harte Auseinandersetzungen, um die neuesten Steigerungsraten zu erbringen. Oft war er einfach zu gutm\u00fctig, was immer wieder Neider und Gegner auf den Plan brachte. Seine Identifikation mit dem Verband an sich trieben ihn dazu, die Schlampereien der anderen Kreisleitungsmitglieder auf seinen Tisch zu ziehen, es eben einfach selbst besser zu machen. Das wurde nat\u00fcrlich wieder schnell ausgenutzt.<br \/>\nFast zwei Jahre hielt er aus, dann brach er zusammen. Dem Hoch folgte wieder ein Tief. &#8222;Managerkrankheit&#8220;, sagten die \u00c4rzte. Damit kam das Aus f\u00fcr die Arbeit und f\u00fcr vieles mehr.<br \/>\nEr hatte unterschrieben, dort zu arbeiten, wo die Partei ihn braucht. Gebraucht wurde ein Betriebselektriker und ein ehrenamtlicher Parteisekret\u00e4r in einer Teppichfabrik, Produktionsst\u00e4tte 7.<br \/>\nHier waren insgesamt 70 Besch\u00e4ftigte t\u00e4tig, davon 11 Genossen und etwa 14 Personen mit Vorstrafen, Fehlschichten und Alkoholproblemen.<br \/>\nVon Anfang an durchschaute er das System, welches in diesem Betrieb herrschte und versuchte es zu bek\u00e4mpfen. Alle Entscheidungen f\u00e4llte eine &#8222;Dynastie&#8220; (dies war seine Bezeichnung f\u00fcr eine Gruppierung von Abh\u00e4ngigkeiten), Menschen, die oft weit mehr als zwanzig Jahre im Betrieb t\u00e4tig waren. Sie regierten nach dem Prinzip: &#8222;Es war schon immer so.&#8220;<br \/>\nDie junge, unerfahrene Chefin und die Gewerkschaft hatten sie fest im Griff. \u00c4rgernis war die &#8222;Handwerkerbrigade&#8220; und der Parteisekret\u00e4r. Es begann ein jahrelanger, nervenaufreibender Streit; sinnlos vor allem dann, wenn man die unbedeutende Rolle dieses zerfallenen und technisch total verschlissenen Betriebes betrachtete. Aber f\u00fcr die Chefin war es einfacher, alle Entscheidungen vorgekaut zu bekommen, als selbst zu denken. So abgeschirmt von jeglicher echten Neuerung rottete der Betrieb weiter vor sich hin. Die Partei im Kreis zeigte wenig Interesse, denn dieser Betrieb rechnete \u00f6konomisch nicht im Kreis ab; die politischen Berichte von Christian kamen p\u00fcnktlich, der Inhalt war unwichtig; das Hauptwerk weit entfernt.<br \/>\nHier begann Christian zu zweifeln, nicht an der Theorie, sondern immer mehr an den Menschen, die eigentlich von ihrer Funktion her ganz anders h\u00e4tten reagieren m\u00fcssen. Sie alle aber begr\u00fcndeten, entschuldigten die Probleme, anstatt sie zu bek\u00e4mpfen. Er w\u00fctete, raste mitunter, schrieb Eingaben, Hilferufe bis zum &#8222;Zentralkomitee&#8220;; die Partei schob ihn immer mehr ab. Er verteidigte viele der &#8222;Problemb\u00fcrger&#8220; aus seinem inneren Gerechtigkeitsgef\u00fchl heraus, die Dynastie fand dies unschicklich, f\u00fcr sie waren die Urteile negativ und fertig. Er schlug Neuerungen vor, \u00c4nderungen im technisch &#8211; technologischen Regime, aber das h\u00e4tte der Dynastie Arbeit gekostet, kein zus\u00e4tzliches Geld gebracht und wom\u00f6glich die Frage aufgeworfen, warum nicht sie die jahrelangen Mi\u00dfst\u00e4nde beseitigt hatten. Also wurde abgelehnt, in Klein \u2013 klein &#8211; Diskussion zerredet und auf ein &#8222;Sp\u00e4ter&#8220; verschoben. Daf\u00fcr ahndeten sie seine Fehler im t\u00e4glichen Leben wie Verbrechen. Dabei waren aber sie die eigentlichen Verbrecher, denn Leute wie sie waren es, die dem Sozialismus die wirtschaftliche Basis zerst\u00f6rten.<br \/>\nChristian, mit all seinen Kenntnissen sah den Untergang, mahnte, predige und wurde verlacht. Zu fest waren Dogmen zementiert, zu bequem viele Leiter, aufzustehen, als man h\u00e4tte das Ruder noch herumreisen k\u00f6nnen. Reaktionsunf\u00e4hig und Loblieder singend steuerten sie ins Chaos.<br \/>\nSeine Gedichte dieser Zeit sind schwierig, verzweifelt, aber auch b\u00f6se. Zwei Beispiele sollen dies verdeutlichen:<br \/>\n\u201e&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br \/>\nIch sitze hier und k\u00f6nnte fluchen,<br \/>\nja, unchristlich fluchen \u00fcber all mein Unverm\u00f6gen.<br \/>\nIst da wirklich der Staat,<br \/>\nin dem erst eine Eingabe l\u00f6st des Arbeiters Problem?<br \/>\nder in Wirtschaft Dynamik und Kontinuit\u00e4t nur in der Statistik schafft?<br \/>\nin dem man Genossen ins Abseits dr\u00e4ngt,<br \/>\ndie auftreten gegen den alten Leitungsstil,<br \/>\ndie k\u00e4mpfen gegen B\u00fcrokratie,<br \/>\nund reden und denken wie Arbeiter<br \/>\nund die zerrei\u00dfen den Mantel des Schweigens?<br \/>\nScheinbar ja.<br \/>\nMan schickt mich an eine Front ohne Gegner,<br \/>\nl\u00e4sst in diesem Scheinkampf ohne Aussicht auf Ergebnisse<br \/>\ngeplant sinnlos die Nerven ruinieren.<br \/>\nDies eine haben sie geschafft:<br \/>\nIch bin zeitweilig ausgebootet und sie hoffen auf Kapitulation!<\/p>\n<p>Aber das ist nicht das letzte Wort, nicht die letzte Tat,<br \/>\nich erscheine wieder, stehend und wo keiner es glaubt,<br \/>\ndie Brutalit\u00e4t nimmt immer mehr zu und auch die Show,<br \/>\nalle menschlichen Schw\u00e4chen werden \u00fcberdeckt, \u00fcberspielt, man tr\u00e4gt Maske.<br \/>\nHeute liege ich hier, der Kampf beginnt erneut,<br \/>\nh\u00e4rter, und mein R\u00fcckzug w\u00e4re euer Sieg, aber nicht mit mir.<br \/>\nIch werde M\u00e4ntel zerrei\u00dfen und \u00e4ndern, was nicht im Sinne unserer Revolution!<br \/>\nIch bleibe.&#8220;<\/p>\n<p>(Februar 1986)<\/p>\n<p>Deutlich wird hier neben dem Ha\u00df noch der feste Wille, den Kampf um Gerechtigkeit fortzusetzen, obwohl seine Gegner, und damit die Zerst\u00f6rer von Demokratie und Humanismus, zunehmend an St\u00e4rke gewinnen, und sei es durch die Passivit\u00e4t der &#8222;Machthaber&#8220; im Land.<br \/>\nBereits hier ist der Sozialismus unterh\u00f6hlt.<\/p>\n<p>&#8222;Kannst du folgen?<\/p>\n<p>(letzter Aufschrei vor dem Ende von \u00fcber 5 Jahren Streit Anfang 1989)<br \/>\nKannst du folgen?<br \/>\nIch glaube, du willst es nicht!<br \/>\nIst es denn mein Fehler,<br \/>\nwenn du meine Gedanken nicht verstehen willst,<br \/>\ndich von den Alten und den Kriechern einlullen l\u00e4\u00dft,<br \/>\nob nicht Wollen, nicht K\u00f6nnen &#8211; es ist dein Tun!<br \/>\nMich zwingst du, dich zu h\u00f6ren, ich mu\u00df dich studieren, soll dich begreifen,<br \/>\naber jedes meiner Worte ist f\u00fcr dich Provokation!<br \/>\nIch sage:<br \/>\nDu und deine Worte sind Stagnation, Nachgequatsche des Alten,<br \/>\nvon senilen Greisen!<br \/>\nRevolution von heute ist \u00d6konomie der Zeit;<br \/>\nPK-Entwicklung durch PV progressiv beeinflusst,<br \/>\ndaf\u00fcr bist du verantwortlich in deiner &#8222;PS&#8220;-<br \/>\nPolitik massenverst\u00e4ndlich, p\u00e4dagogisch klug angewandt<br \/>\n&#8211; was hast du davon je verstanden?<br \/>\nDu z\u00e4hlst die L\u00f6cher im Dach, wenn es regnet,<br \/>\ndu listest die F-Schichten auf, es werden immer mehr, die Fluktuation steigt,<br \/>\nMauern drohen zu st\u00fcrzen, Maschinen stehen defekt,<br \/>\ndas ist es, was unter deiner Leitung geschah,<br \/>\nund die Leute sind m\u00fcde geworden!&#8220;<\/p>\n<p>( zur Erkl\u00e4rung: PK = Produktivkr\u00e4fte; PV = Produktionsverh\u00e4ltnisse; PS = Produktionsst\u00e4tte; F-Schichten unbegr\u00fcndetes Fernbleiben von der Arbeit, keine Lust).<\/p>\n<p>Inzwischen wurde seine zweite Tochter geboren und er nahm ein Meisterstudium auf.<br \/>\nUnmittelbar nach dessen Abschlu\u00df kam, was h\u00e4tte schon Jahre zuvor kommen m\u00fcssen.  Nach gro\u00dfem Streit verlie\u00df Christian den Betrieb endg\u00fcltig.<br \/>\nZur\u00fcck blieb Ha\u00df und Unverst\u00e4ndnis auf allen Seiten.  Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in einer Getr\u00e4nkeabf\u00fcllerei nahm er dann die Arbeit als Elektromeister im Krankenhaus auf.<br \/>\nUnmittelbar in dieser Zeit begann das Volk, sich zu wehren, aufzustehen. Man wollte einen besseren Sozialismus.<br \/>\nJe mehr aber von den verbrecherischen Taten vieler Genossen an das Tageslicht kam, um so mehr wurden Partei und Regierung, der ganze Sozialismus unglaubhaft. Es fiel die &#8222;Mauer&#8220;, es fielen die Grenzen und das Volk verfiel dem &#8222;Wiedervereinigungstrauma&#8220;.<br \/>\nZu Christians pers\u00f6nlicher Wirrnis kam die Wirrnis des Landes. Schrieb er noch Mitte 1989 voller \u00dcberzeugung von der Notwendigkeit der F\u00fchrung durch eine Partei, mu\u00dfte er wenig sp\u00e4ter erkennen, da\u00df dies eines der Hauptfehler der Lehre war. Als Ergebnis dessen verlie\u00df er nach einem langwierigen Erkenntnisproze\u00df im Juni 1990 die Partei, nun den Standpunkt der Sinnlosigkeit von Parteien in einer Regierung \u00fcberhaupt, vertretend. Dazu, anstelle eines Epiloges zu diesem Kapitel, nun einige Gedichte, die den Wandel der Zeit, aber auch Christians Meinung zum Gesamtgeschehen des Jahres 1990 reflektieren.<\/p>\n<p>\u201eDer Schock<br \/>\n09.12.89<\/p>\n<p>Was tun?<br \/>\nDie Frage ist, was habt ihr getan? (b\u00fcrokratisch\/administrativ)<br \/>\nWie tief sind wir gesunken,<br \/>\ndie wir uns Enkel von Luxemburg nennen,<br \/>\nnach Erziehung zum Sozialismus?<br \/>\nIch habe doch nicht 15 Jahre meines Lebens vergeudet,<br \/>\num jetzt Feind des Volkes zu sein!!<br \/>\nVerkaufen wir jetzt f\u00fcr den Mob und gegen den Willen des Volkes<br \/>\n&#8211; das Land?<br \/>\nNicht Stalin, das waren unsere eigenen Genossen!<br \/>\nVerkauft Waffen, wer Frieden predigt?<br \/>\nHat Devisen, wer Bananenmangel f\u00fcr Kinder begr\u00fcndet?<br \/>\nHat Jagdreviere, wer Aalverzicht erkl\u00e4rt?<br \/>\nSchock &#8211; Schock &#8211; Schock!<\/p>\n<p>Wir hatten schlechtes Gewissen,<br \/>\nwenn wir den Kaffee, einmal im Jahr f\u00fcr die Genossen als Limo quittieren lie\u00dfen,<br \/>\nvom Zwang heraus &#8211; wir waren die Ehrenamtlichen!!<br \/>\nDer Name, die Frage &#8211; fraglos,<br \/>\ndas Programm, die Krise.<br \/>\nWas sind wir, wer sind wir, was wurde aus uns gemacht?<br \/>\nWer will heute was?<br \/>\nWo haben wir mit F\u00fc\u00dfen hingetreten?<br \/>\nIch bin Kommunist, ich hatte Angst;<br \/>\njetzt sind die Angstmacher am Ende, aber die Angst bleibt.<br \/>\nDie L\u00f6sung der Menschheitsfragen bleibt offen<br \/>\nund nicht nur Form und Namen!!<br \/>\nKommando, Macht macht tot, unf\u00e4hig der Handlung,<br \/>\ndie Hymne, die Ode: \u201cAlle Menschen werden Br\u00fcder\u201d,<br \/>\nwir sind raus, wir wollten das nicht, wir wu\u00dften es nicht;<br \/>\ndas ist kein Kommunismus!<\/p>\n<p>Entschuldigen vor dem Volk, f\u00fcr &#8222;Sudeleden&#8220;, \u00dcberarbeiten, nein, neu!<br \/>\nWir haben diskutiert, geglaubt und wurden geschockt,<br \/>\ndie Partei ist zerdiskutiert, ein Haufen demokratieunf\u00e4higer Menschen,<br \/>\nunsere Welt ist zerborsten,<br \/>\ngedankenleer l\u00e4hmend nach der Schweigepflicht,<br \/>\naber das Volk braucht gerade jetzt eine f\u00fchrende Kraft!!<\/p>\n<p>Was tun &#8211; nach dem Schock??\u201c<\/p>\n<p>\u201eEin Abgesang<\/p>\n<p>Auferstanden aus Ruinen<br \/>\ntragen wir dich jetzt zu Grab.  Wollten dir zum Guten dienen<br \/>\nDeutschland unserm Vaterland.<br \/>\nWer abweicht von der marxschen Theorie,<br \/>\nda\u00df die proletarische Revolution weltweit erfolgen mu\u00df,<br \/>\nbezahlt das national mit zwei Schritten zur\u00fcck,<br \/>\num international wieder einen Schritt voranzukommen.<\/p>\n<p>Wer Lenins Gedanken der Partei neuen Typus<br \/>\ndurch alte Parteistruktur mit neuer Theorie ersetzt,<br \/>\nverkennt die \u00dcberfl\u00fcssigkeit von Parteien an sich.<br \/>\nDie revolution\u00e4re Vorhut ist das Parlament<br \/>\nund jeder vertritt zu jedem Thema seine Meinung;<br \/>\nda beginnt die Freiheit des Denkens.<\/p>\n<p>Wer seine Theorie zum Dogma macht,<br \/>\ndie Rolle des Psyche der Menschen verkennt,<br \/>\nPolitik \u00fcber Fachentscheidung setzt,<br \/>\nder produziert &#8222;Karrieregenossen\u201c Positivismus, B\u00fcrokratie.<br \/>\nSt\u00e4ndig mu\u00df vom Volk alles in Frage gestellt werden,<br \/>\nmu\u00df man zwischen der Meinung des einzelnen Egoisten<br \/>\nund der Mehrheit eines ganzen Volkes klar unterscheiden.<br \/>\nMan nehme die Gelder f\u00fcr die R\u00fcstung,<br \/>\ndie Gelder f\u00fcr den Wahlkampf,<br \/>\ndie Gelder f\u00fcr die Parteien<br \/>\nund erh\u00e4lt soziale Sicherheit f\u00fcr alle B\u00fcrger auf lange Zeit!<\/p>\n<p>Das die Sonne sch\u00f6n wie nie,<br \/>\n\u00dcber Deutschland scheint!\u201c<\/p>\n<p>Erstmals wurde im Juni 1990 ein Gedicht von ihm ver\u00f6ffentlicht. Das war im Bulletin &#8222;Der Brandenburgische Freidenker&#8220; 2\/90 S.11.<\/p>\n<p>\u201eGOLD &#8211; SEITEN \u2013 SAMMLER<br \/>\n(geschrieben mit Heine-Gedanken)<br \/>\nSie wollen alles, alles was gl\u00e4nzt,<br \/>\nharte W\u00e4hrung, schnelle Autos und beste Technik,<br \/>\nVideo, Farbfernsehen, Porno und Pop,<br \/>\nComputer, saubere Industrie und magere Schweine.<\/p>\n<p>Sie wollen niedrige Mieten und Tarife,<br \/>\nArbeit, Kinderkrippe, den Hort mit warmen Essen;<br \/>\nwollen hohe L\u00f6hne und niedrige Steuern,<br \/>\nden kostenlosen Arzt, den ehrlichen Politiker.<\/p>\n<p>Sie wollen, sie wollen,<br \/>\n&#8222;Ostdeutschland&#8220;, sie wollen deinen Untergang!<br \/>\nSie schreien heraus den &#8222;dreifachen Fluch&#8220; und nichts,<br \/>\nwas war, ist mehr gut.<\/p>\n<p>Sie wollen, sie wollen,<br \/>\nwenig geben, doch daf\u00fcr alles haben in Gold,<br \/>\nviel Westmark, ja, die m\u00f6glichst bald,<br \/>\ndoch sie haben sich selbst &#8222;ge\u00e4fft und gefoppt und genarrt&#8220;,<\/p>\n<p>Sie wollen, sie wollen,<br \/>\nviele wissen selbst nicht, was,<br \/>\nhassen alles Bestehende zu Gunsten perfekter Illusion,<br \/>\nund weben mit Freude das eigene Leichentuch!<\/p>\n<p>Die Totenglocken l\u00e4uten,<br \/>\nsie tanzen in wildem Trance dazu,<br \/>\nschreiben in Deutschlands &#8222;Winterm\u00e4rchen&#8220; alles hinein,<br \/>\nwas sie wollen, was sie wollen.<\/p>\n<p>Ich friere,<br \/>\ndenn sie wissen nicht, &#8218;was sie tun,<br \/>\nverschenken das Land, statt es selbst zu bebauen.<br \/>\n&#8222;Alt-Deutschland&#8220;, mir graut&#8217;s vor dir!\u201c<\/p>\n<p>\u201eSchrift \u00fcber die Freiheit des Denkens<br \/>\n06.09.90<\/p>\n<p>Freiheit ist nicht die Erlaubnis, alles zu tun;<br \/>\nFreiheit des Denkens aber ist die Verpflichtung, \u00dcber alles nachzudenken.<br \/>\nDie Betrachtungsweisen sind so vielf\u00e4ltig wie der Mensch selbst.<br \/>\nZuoft aber \u00e4u\u00dfern Menschen nicht ihr eigenes Gedachtes,<br \/>\nsondern das, was andere h\u00f6ren wollen,<br \/>\n aus Zorn, Ha\u00df, Liebe oder Angst.<br \/>\nOh Mensch, oh Elend; oh Leben!?!<br \/>\nJeder hat Vorstellungen vom gl\u00fccklichen Leben<br \/>\nvon Freude, Erf\u00fcllung, Menschsein;<br \/>\nund streicht ab, Tag f\u00fcr Tag<br \/>\nein kleines St\u00fcck von sich selbst.<br \/>\nNicht-K\u00f6nnen; Nicht-D\u00fcrfen; Nicht-Wagen,<br \/>\ndie Zeit aber verrinnt.<br \/>\nWas bleibt, sind Tr\u00e4ume, ist Sehnsucht;<br \/>\nnur die Gedanken sind frei!<br \/>\nWozu, wem nutzt das, was bringt solche Freiheit,<br \/>\nwenn die Enge der Umwelt das Tun bindet?<br \/>\nIch bin und ich bleibe Ich;<br \/>\nund es mahnen mich die Lebenden und die Toten zu bleiben,<br \/>\nwas ich bin, wie ich bin,<br \/>\ndenn ich bin Mensch!<br \/>\nIst der Mensch Egoist?<br \/>\nKann man \u201eden Menschen&#8220; \u00fcberhaupt beurteilen?<br \/>\nWas ist erblich, biologisch?<br \/>\nJeder Mensch lernt immer!<br \/>\nWas macht der Mensch aus sich selbst?<br \/>\nDas Einzige, was jeder Mensch selbst hat, das ist die Freiheit seines Denkens!<br \/>\nUnd daraus soll er sein &#8222;Ich&#8220; aufbauen, inmitten der Milliarden.<\/p>\n<p>P.S.:\tDenkt ruhig mal \u00f6fter \u00fcber euch selbst nach!\u201c<\/p>\n<p>Fiktiver Lebenslauf des Christoph Rosenkreutz<\/p>\n<p>Christoph wurde im richtigen Moment geboren. Seine Mutter war Direktorin einer Schule, eine vorbildliche Genossin und Fachberaterin f\u00fcr den Russischunterricht. Der Vater war hauptamtlicher Parteisekret\u00e4r im Gro\u00dfbetrieb.<br \/>\n Er war zwei Jahre \u00e4lter als Christian und wurde immer als Vorbild dargestellt.<br \/>\nDer Junge war seit seiner Kindheit sportlich und intelligent. Wie selbstverst\u00e4ndlich wurde sein Vater ins Elternaktiv gew\u00e4hlt. Er selbst wurde stellvertretender Gruppenratsvorsitzender.<br \/>\nDiese Wahl wurde einstimmig von allen Pionieren getroffen. Obwohl es den Eltern freistand, ob ihr Kind Pionier werden soll, wurden es in dieser Klasse alle Sch\u00fcler.<br \/>\nEbenso einstimmig erfolgte sp\u00e4ter die Wahl zum Sekret\u00e4r der Jugendorganisation in der Klasse. Auch er erkl\u00e4rte sich unmittelbar nach der Jugendweihe bereit, einen l\u00e4ngeren &#8222;Ehrendienst&#8220; zu leisten; und zwar als Offizier. Damit waren die Weichen gestellt, um nach einigen weiteren Initiativen seines Vaters eine Spezialausbildung zu absolvieren. Ihm selbst gefiel diese Stellung als besonders &#8222;guter&#8220; Sch\u00fcler, es gab Auszeichnungen und er lernte, diese politischen Vorteile zu nutzen.<br \/>\nSomit trat er nach Abschlu\u00df der 10.Klasse eine Elektroausbildung mit Abitur an. Hier lernten ausgesuchte junge M\u00e4nner nicht nur Kenntnisse des Elektrofaches und des Handwerkes; sie erhielten intensive politische Schulung und Argumentationsschulung. Viel Sport und das Erlernen der Grundz\u00fcge milit\u00e4rischer Disziplin vervollst\u00e4ndigten diesen Speziallehrplan.<br \/>\nDanach kam ein &#8222;Praxisjahr&#8220;. In einem mittelgro\u00dfen Betrieb mu\u00dfte er als Schichtarbeiter seine technischen F\u00e4higkeiten unter Beweis stellen, und sich gleichzeitig als ehrenamtliches Mitglied der Parteileitung politisch bekennen. Er war unmittelbar nach dem Erreichen des 18.Lebensjahres Kandidat der Partei geworden, f\u00fcr ihn selbstverst\u00e4ndlich.<br \/>\nEs folgte die Einberufung zur Armee. Die folgenden Jahre waren angef\u00fcllt mit h\u00e4rtester Ausbildung in einem Spezialobjekt.<br \/>\nBis zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner in der Verwandtschaft, da\u00df Christoph zum Offizier des Geheimdienstes ausgebildet wurde. Er absolvierte also k\u00f6rperliche und politische Ausbildung, H\u00e4rtetest, Sturmbahn, Feldlager; aber auch Selbstverteidigung, Lebenserhaltung, medizinische Hilfeleistungen und die Erforschung von Stimmungsanalysen.<br \/>\nDazu kam Philosophie und aktuelle Politik. Einen weiteren Schwerpunkt bildete der technische Komplex. Waffen verschiedenster Art galt es, wirkungsvoll zum Einsatz zu bringen, um angenommene Gegner zu liquidieren. Ebenso mu\u00dften Nachrichtenanlagen und verschiedene Fahrzeuge beherrscht werden. Am Ende der Ausbildung spielte man den Ablauf von Revolution und Konterrevolution durch. Dazu kamen Fremdsprachenkenntnisse, Diplomatie, das Verwandeln in einen anderen Menschen und der Umgang mit Fotoausr\u00fcstung und Tontechnik.<br \/>\nDie M\u00e4nner, die dieses Objekt verlie\u00dfen, hatten eine tadellose Kaderakte und waren \u00fcberall einsetzbar.<br \/>\nSie waren getrimmt darauf, jeden Auftrag auszuf\u00fchren. Die Parteibeschl\u00fcsse mu\u00dften untersetzt werden mit dem Stimmungsbild der Masse, und jede gegenteilige Meinung galt es zu erfassen, zu analysieren und gegebenenfalls als &#8222;staatsfeindlich&#8220; eingestuft, zu beseitigen. Dabei wu\u00dften sie sich in einem riesigen Apparat, dessen Macht auch in der Struktur des Geheimen lag.<br \/>\nDabei bet\u00e4tigten sie sich Anfangs mit der Klein-Klein-Arbeit. Im unbedingten Glaube an die absolute Richtigkeit ihres Tun`s spielten sie mit Menschen. Auf den Platz, wo man sie hinstellte und mit den befohlenen Methoden erf\u00fcllten sie und ihre Unterstellten nach bestem pers\u00f6nlichen Verm\u00f6gen die Aufgabe. &#8222;Staatsfeinde, Verr\u00e4ter des Sozialismus&#8220; mu\u00dften also kaltgestellt werden, im &#8222;Interesse der gesamten sozialistischen Revolution&#8220;.<br \/>\nDabei kam als Mittel auch psychische und physische Gewalt in Betracht.<br \/>\nMenschen, durch sie oder ihre &#8222;Kontaktpersonen&#8216; in eine Ebene eingestuft, in welcher<br \/>\nsie als Ausgangspunkt von Unruhe galten, bekamen dies st\u00e4ndig zu sp\u00fcren.<br \/>\nSt\u00e4ndig waren diese Offiziere &#8222;gefechtsbereit.&#8220; So verf\u00fcgten sie auch zu Hause \u00fcber MPi und Pistole; Telefon und Funkger\u00e4t; \u00fcber Tonspeicher und Schreibcomputer und eine Spezialuniform.  Diese gesamte Ausr\u00fcstung versetzte sie in die Lage, zu jeder Zeit selbstst\u00e4ndig handelnd in Konflikte einzugreifen, oder im Notfall zu verschwinden.<br \/>\nChristoph hatte sich mit eben dieser Ausr\u00fcstung in einem kleinen Einfamilienhaus eingerichtet und bekam seine ersten Aufgabenstellungen.<br \/>\nDa hatte sich in einem Betrieb eine Gruppe im Bereich der Instandhaltung herauskristallisiert, die Stimmung gegen den Staat mit Kirchenparolen vermischten und dies tagt\u00e4glich breiter angelegt, publizierten.  Da diese Leute aber auch mit Material und Privatauftr\u00e4gen w\u00e4hrend der Arbeitszeit recht gro\u00dfz\u00fcgig umgingen, war es nicht schwer, durch eine &#8222;Tiefenpr\u00fcfung&#8220; Beweise zu bekommen, die betriebliche und gerichtliche Schritte rechtfertigten, ohne dabei die politischen Probleme in den Vordergrund r\u00fccken zu m\u00fcssen.  Die Gruppe zerfiel. Ein &#8222;Leiter&#8220;, der viele Dinge gedeckt hatte, beging Selbstmord.<br \/>\nSchwieriger wurde es, wenn &#8222;Leitende Kader&#8220; wegen moralischer oder alkoholischer Probleme umgesetzt werden mu\u00dften. Auch &#8222;West\u00ackontakte&#8220; von Familienangeh\u00f6rigen solcher Leute brachten Probleme, dies alles waren Christophs Aufgaben. Mancher trieb es dann soweit, da\u00df nur eine Gewaltl\u00f6sung das Endresultat sein konnte.<br \/>\nF\u00fcr viele Menschen besteht eine psychische Sperre vor dem Einsatz von Gewalt, vor allem vor dem gezielten Einsatz der Schu\u00dfwaffe.<br \/>\nDas T\u00f6ten, ob Tier oder Mensch bedeutet etwas Abschreckendes. Ist diese Sperre einmal \u00fcberwunden, wird das T\u00f6ten &#8222;Einzelner im Gesellschaftsinteresse&#8220; moralisch noch gerechtfertigt, so kann der Mensch damit leben und er kann t\u00f6ten.<br \/>\nSo war es auch bei einem besonderen Einsatz.  Eine Gruppe &#8222;jugendlicher Krimineller&#8220; war zu \u00fcberwachen. Neben den Polizeikr\u00e4ften war auch Christoph im Einsatz. Die Jugendlichen zogen in trunkenem Zustand nach einer Disco zu einem &#8222;Ehrenmal&#8220;, beschmierten es mit Hakenkreuzen, rissen die Fahnen von Christianopolis in Fetzen.  Die Polizeiwagen r\u00fcckten mit Blaulicht an. Ein Stein flog. Ein Polizist st\u00fcrzte blutend.  Da zog Christoph die Pistole. Der Junge, der den Stein geworfen hatte, wollte wegrennen. Christoph rief ihn an, er solle stehen bleiben; gab einen Warnschu\u00df in die Luft ab und dann den gezielten Schu\u00df in die Beine. Schlechte Sicht, die Aufregung, die Gr\u00fcnde waren vielf\u00e4ltig, der Junge tot.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag stand in der Zeitung: &#8222;&#8230;randalierende Jugendliche schmierten Nazisymbole. Die Polizei stellte die Ordnung wieder her.&#8220;<br \/>\nIn den Dienstprotokollen stand: &#8222;Polizist verletzt &#8230; ein Toter und vierzehn Festnahmen.&#8220;<br \/>\nMan schwieg besser zu einem solchen Fall.<br \/>\nWelcher Staat aber versucht nicht mit allen Mitteln zu verhindern, dass man seine \u201eEhrenmale\u201c und seine Fahne besudelt?<br \/>\nChristoph erhielt einen Sonderurlaub.<br \/>\nEr zog sich in einen Bunker zur\u00fcck, die \u00fcberall im Lande als Zufluchtsorte in besonderen F\u00e4llen installiert waren.<br \/>\nEs gab gro\u00dfe Bunker, zu jeder Zeit als Gefechtsstand aktivierbar, und es gab die &#8222;Einmannbunker&#8220;. Alle hatten sie eigene Versorgungseinheiten (Klimaanlage, Strom, Wasser). Hier konnten alle notwendigen Informationen empfangen werden. Der &#8222;Urlaub&#8220; in einem solchen Bunker beinhaltete keine Zeitbegrenzung. War der Offizier nach seiner Meinung mit dem ihn belastenden Problem fertiggeworden, hatte er es moralisch verarbeitet, kehrte er zum Dienst zur\u00fcck.<br \/>\nJe instabiler der Sozialismus in Christianopolis wurde, um so h\u00e4rter wurde die Arbeit dieser M\u00e4nner. Die Bunker waren weit h\u00e4ufiger besetzt.<br \/>\nDa wurde gereizt auf einen Mann eingeschlagen, weil er beim Verh\u00f6r nicht einmal zugab, was die Polizei schon lange bewiesen hatte. Da mu\u00dfte eine junge Frau nackt mit gespreizten Beinen auf einem Tisch liegend eine &#8222;Untersuchung&#8220; \u00fcber sich ergehen lassen; der Aspekt der Dem\u00fctigung zur Erreichung eines &#8222;positiven Ermittlungsergebnisses&#8220; wurde immer mehr Arbeitsstil.<br \/>\n\u00dcberrascht war auch Christoph von der Geschwindigkeit des Umbruches. Waren gestern noch Dinge gesetzeswidrig, so durfte heute nicht einmal mehr deswegen ermittelt werden. Selbst in der Kleinstadt waren Tausende zu Demonstrationen aufgebrochen.<br \/>\nNur noch radikale Extreme durften \u00f6ffentlich bek\u00e4mpft werden. So kam Christoph wieder am Ehrenmal zum Einsatz.  Wie damals randalierten Menschen. Die Polizei sah zu. Christoph verlor die Nerven, wollte dazwischengehen, zog die Pistole. In diesem Moment gab ein Polizist den Warnschu\u00df in die Luft und unmittelbar danach den gezielten Schu\u00df in die Beine ab.<br \/>\nSchlechte Sicht, die Aufregung, die Gr\u00fcnde waren vielf\u00e4ltig, Christoph tot.<br \/>\nIn der Zeitung stand:&#8220;&#8230;randalierende Jugendliche am Ehrenmal&#8220; und im Polizeiprotokoll:&#8220;&#8230;durch einen Unfall&#8230;&#8220;.<br \/>\nVielleicht war der Tod von Christoph f\u00fcr ihn Erl\u00f6sung.  Viele andere Menschen aber, die &#8222;dem Sozialismus treu dienten&#8220;, die sich wirklich sicher waren, mit ihrem Tun und ihren Taten f\u00fcr eine &#8222;gl\u00fcckliche Zukunft f\u00fcr alle Menschen&#8220; zu. wirken; erlebten einen moralischen Kollaps!<br \/>\nNie hatten sie sich private Vorteile aus ihren gesellschaftlichen Stellungen gezogen, immer waren sie gegen Dogmen in der Theorie aufgetreten, auch gegen B\u00fcrokratie und f\u00fcr mehr Flexibilit\u00e4t.<br \/>\nWichtig war ihnen, im Interesse der Menschen zu handeln. Sie rechneten die Vorz\u00fcge des Sozialismus gegen die Schw\u00e4chen des Kapitalismus auf und festigten so ihren Glauben an die Zukunftsidee des Kommunismus. Es galt die &#8222;Diktatur der Mehrheit \u00fcber die Minderheit&#8220;, diese Minderheit wurde als N\u00f6rgler und Quertreiber verurteilt; denn die &#8222;Frage, wer &#8211; wen, war beantwortet&#8220;, hie\u00df es. Sogesehen kam der Zerfall f\u00fcr viele unfa\u00dfbar, aber noch weniger fa\u00dfbar waren f\u00fcr sie Amtsmi\u00dfbrauch, Menschenrechtsverletzungen, dieses absolute Wirtschaftschaos, Umweltkatastrophen, Betrug und das politische Dilemma.  Alles war existent, beweisbar und von Menschen gemacht, denen sie vertraut hatten!<br \/>\nVon den ca.17 Millionen Einwohnern Christianopolis verlie\u00df mehr als eine Million das Land, aus etwa zwei Millionen einstiger Herrscher wurden neue Unterdr\u00fcckte; die Masse demonstrierte f\u00fcr das, was fehlte.<br \/>\nDie &#8222;Idee des Sozialismus&#8220; wurde als Worth\u00fclse ausgeh\u00f6hlt und weggeworfen. Die Zahl der Schuldigen reduzierte sich schnell auf die &#8222;Klassiker&#8220; und einige Politb\u00fcromitglieder. Das aber, was bisher diese Verbrecher taten, das wird zur neuen politischen Linie in Christianopolis. Jeder nimmt, wo er nur kann. Diese Bereicherung geht wieder wie selbstverst\u00e4ndlich zu Lasten der einfachen Menschen.<br \/>\nNun stand das v\u00f6llige Verschenken des Landes im &#8222;Sinne des Volkes&#8220; auf der Tagesordnung.<br \/>\nErneut dr\u00e4ngt sich die grausame Lehre der Philosophie dieser Zeit auf, die Fehler in der Frage des Parteimonopols, B\u00fcrokratismus und Starrheit in der Wirtschaft, zu geringe materielle Stimuli f\u00fcr fortschrittliche Leistungen und vieles mehr. Der Masse fehlte die eigentliche Motivation, t\u00e4tig frei zu handeln.<br \/>\nChristian erfuhr erst Monate sp\u00e4ter vom Tod seines Verwandten.  Es ging ihm sehr nahe, denn auch sein Leben h\u00e4tte so verlaufen k\u00f6nnen. Er aber hatte immer geschrieben, um sich zu beruhigen. Die ganze Wut, der ganze Alltagsfrust verlor niedergeschrieben seine Macht auf ihn, seine Kraft.<br \/>\nIn seinen Vorstellungen, vor allem in dieser Theorie des &#8222;T\u00f6tens Einzelner im Gesellschaftsinteresse&#8220;, h\u00e4tte auch er geschossen.  Die geistige Abreaktion hatte ihn weggef\u00fchrt von t\u00e4tiger Gewalt, aber auch immer mehr von Parteien.<br \/>\nIhn nervte der Niedergang dieses Staates, hatte er hier doch H\u00f6hen und Tiefen erlebt, hatte er sich nicht unfrei gef\u00fchlt.<br \/>\nEr \u00f6ffnete seine Gedankenwelt allem, womit er sich identifizieren konnte. So gefiel ihm besonders die Aussage eines Pfarrers, der damals im noch revolution\u00e4ren Teil des Umbruches gro\u00dfes Ansehen erringen konnte. Da war der Gedanke, da\u00df das Volk von der &#8222;Fremdbestimmung durch die Ideologie&#8220; zur &#8222;Fremdbestimmung durch das Geld&#8220; gebracht wurde; und das die Grenzen und Mauern, die einst die Weitsicht verbargen, zwar gefallen sind, aber nun neue, geistige Mauern entstehen.<br \/>\nEs gibt, um die Gedanken des Pfarrers weiterzuverfolgen, in dieser Zeit besonders gef\u00e4hrliche Menschen, die sogenannten &#8222;Wendeh\u00e4lse&#8220;; Menschen, die &#8222;nicht ehrlich mit sich ins Gericht gehen&#8220;, solche, die ihre Meinung f\u00fcr Geld verkaufen, die immer den anderen die Schuld geben, die nur Vorw\u00fcrfe machen und selbst schnell wieder zu Macht und Geld kommen.<br \/>\nSolche Menschen ha\u00dft Christian.<br \/>\nEin weiterer Gedankenzug gefiel ihm, als der Pfarrer sagte, das es erstrebenswert sei, wenn bei der Vereinigung zweier Staaten mehr herausk\u00e4me als die mathematische Summierung der Einwohnerzahlen, wenn etwas Neues entst\u00e4nde.<br \/>\nWas geschieht aber nun mit Menschen wie Christoph, die sich zwar selbst f\u00fcr unschuldig halten, die aber die Schuld mittragen.<br \/>\nEinige tauchten unter, andere wurden verhaftet.<br \/>\nEs wird aber in diesem Land noch sehr lange Menschen geben, deren inneres Verh\u00e4ltnis zu einem Staatswesen gest\u00f6rt sein wird. Viele haben diesen Glaubensverlust zwar nach Au\u00dfen bew\u00e4ltigt, aber mit Herz und Verstand wird keiner einer Parteipolitik oder einer Regierung jemals wieder so vertrauen. Schuld, Bekenntnis und S\u00fchne, jeder mu\u00df mit sich selbst klarwerden, mu\u00df sich die Achtung vor sich selbst wiedergewinnen!  Nur so ist er in der Lage, seine Taten zu vertreten.<br \/>\nDie Richter der Geschichte sind unerbittlich.<\/p>\n<p>Fiktiver Lebenslauf der Christiane Rosenkreutz<\/p>\n<p>Auch sie war mit Christian weitl\u00e4ufig verwandt, aber im Gegensatz zu Christoph galt dieser Familienzweig als negativ. Man pflegte keinerlei Kontakt.<br \/>\nChristianes Vater war ein sogenannter &#8222;Problemb\u00fcrger&#8220;. Ihm lag mehr am Alkohol und weniger an Arbeit. Eine Vielzahl von Fehlschichten und h\u00e4ufige Auseinandersetzungen mit der &#8222;Konfliktkommission&#8220; oder der Polizei wegen kleiner Diebst\u00e4hle oder Betr\u00fcgereien pr\u00e4gten seine Kaderakte. Der Betrieb durfte ihn aber nicht entlassen, da er bei der &#8222;Abteilung Inneres des Rates der Stadt&#8220; als &#8222;kriminell gef\u00e4hrdeter B\u00fcrger&#8220; registriert war; auch so ein Humanismus des Sozialismus.<br \/>\nDie Mutter des M\u00e4dchens arbeitete im Vier Schicht System als Textilfacharbeiter. Auch sie neigte leicht zu \u00fcberh\u00f6hten Alkoholgenu\u00df und zu fremden M\u00e4nnern.<br \/>\nBeide Eltern k\u00fcmmerten sich wenig um das Kind. Nach Auseinandersetzungen in der Schule und einem Zigarettendiebstahl in der Kaufhalle schaltete sich die Jugendhilfe ein.<br \/>\nNach einiger Zeit wurde die Einweisung in ein Heim verf\u00fcgt. Ihr erstes Erlebnis war die Erniedrigung. Kaum angekommen mu\u00dfte sich Christiane nackt ausziehen. Man untersuchte sie gr\u00fcndlich, vor allem auf dem Stuhl des Frauenarztes lag sie besonders lange.<br \/>\nDann mu\u00dfte sie sich bei den anderen M\u00e4dchen Geltung, ihren Platz verschaffen. Dabei ging es nicht immer friedlich zu. Des \u00d6fteren stand eines der M\u00e4dchen vor dem Erziehungsrat, um Disziplinverst\u00f6\u00dfe zu verantworten. Zusatzarbeiten waren eine Strafe, aber oft ging es auch in die Arrestzelle, nackt nat\u00fcrlich, nur mit einer Decke, um &#8222;Zeit zu finden, \u00fcber die Tat nachzudenken&#8220;.<br \/>\nMitunter versuchten M\u00e4dchen auch, auszurei\u00dfen. Irgendwann kamen sie jedoch wieder, die Polizei brachte sie. Dann mu\u00dften sie in die Quarant\u00e4ne, nackt nat\u00fcrlich und die Untersuchungen nahmen kein Ende. Die \u00c4rzte gingen dabei nicht gerade sanft mit den Ausrei\u00dferinnen um, besonders wieder der Frauenarzt. Aber auch mancher Erzieher demonstrierte hier besondere H\u00e4rte und mitunter billigten sie sich auch selbst eine gr\u00fcndliche Betrachtung der M\u00e4dchenk\u00f6rper zu.<br \/>\nDieses Leben war nun der Ersatz f\u00fcr die Sauforgien des Vaters, f\u00fcr Vernachl\u00e4ssigung und Pr\u00fcgel zu Hause.<br \/>\nChristiane verh\u00e4rtete, wurde zum Einzelk\u00e4mpfer, gnadenlos auf ihre pers\u00f6nlichen Vorteile orientiert. Ob sp\u00e4ter in der Lehre, bezeichnenderweise wurde sie Textilfacharbeiter, oder im Beruf, sie ha\u00dfte alle Vorgesetzten und brach auch jede Freundschaft bald ab.<br \/>\nBei einer Fete schlief sie mit einem Schlosser. Sie wurde schwanger. Wieder Frauenarzt, Untersuchungen, Gespr\u00e4che, denn sie wollte kein Kind. Als sie nach dem Eingriff erwachte, teilte ihr der Arzt mit, das sie nie ein Kind bekommen k\u00f6nne. &#8222;Gut,\u201c dachte sie.<br \/>\nImmer wieder traf sie in ihrem Umfeld auf Menschen, die ihre Probleme dem Staat zuschoben, die recht laut \u00fcber Mi\u00dfst\u00e4nde Anklage erhoben, um ihre Unschuld f\u00fcr die Misere ihres Lebens zu bekunden. F\u00fcr Christiane war der Staat die Summe von Heimerziehung, Vorgesetzten und \u00c4rzten, alle st\u00e4ndig mit ihr unzufrieden. So fand sie Zugang zu einer solchen Gruppe, die &#8222;Freiheit&#8220; wollte. Ihre Treffen waren heftige Dispute dar\u00fcber, was alles schlecht sei, wie ungerecht sie sich behandelt f\u00fchlten. Mit viel Alkohol und mitunter auch mit sexuellen Ausschweifungen stritt man \u00fcber das Leben, jeder Lebenslauf klang \u00e4hnlich. Ha\u00df auf alles Erlebte war Grundtenor.<br \/>\nIn der Zeit der Demonstrationen gingen sie ebenfalls mit auf die Stra\u00dfe und schrien sich ihre aufgestaute Wut aus dem Bauch. Auch sie hatten keine Identit\u00e4t in dieser Gesellschaft gefunden, trug hier die Gesellschaft wirklich auch alle Schuld?<br \/>\nSie zogen randalierend durch die Stra\u00dfen, trunken vom Rausch der Demonstration und vom Alkohol. Man gr\u00f6lte faschistische Liedanf\u00e4nge. Farbsprayflaschen, Reizgaspatronen, billiger Rotwein und all die bisher verbotenen Symbole, deren Sinn sie meist nicht kannten, das war f\u00fcr sie der &#8222;Sinn der neuen Freiheit&#8220;. Eigentlich war es nur der Reiz des Verbotenen, der Gang an der Grenze der Legalit\u00e4t. Aber sie sp\u00fcrten auch die Ablehnung bei vielen der Menschen, denen sie bei ihren Streifz\u00fcgen begegneten.<br \/>\nDie Polizei hielt sich fern.<br \/>\nDie Gruppe zog sich tags\u00fcber in eine &#8222;Bude&#8220; zur\u00fcck, schlafend, d\u00f6send, nichtstuend, in der Nacht wurden sie mobil.<br \/>\nWenig Essen, viel Alkohol und Zigaretten; nach einer besonders \u201eschweren Nacht&#8220; r\u00fcherte sich Christiane nicht mehr. Der herbeigerufene Notarzt stellte den Tod fest. Kreislaufzusammenbruch in Zusammenhang mit Alkoholvergiftung und allgemeiner Schw\u00e4che. &#8222;Das h\u00e4tte auch ein Drogenopfer sein  k\u00f6nnen,&#8220; sagte sarkastisch der Arzt.<br \/>\nFiktiver Lebenslauf eines &#8222;Revolution\u00e4rs&#8220;<\/p>\n<p>Am Anfang war auch er in der Partei. Da er aber sein Leben nicht mit Warten auf Parteibeschl\u00fcsse verbringen wollte, reichte er schriftlich seinen Austritt ein. Parteiaustritte aber waren ein negatives Zeichen der Arbeit einer Grundorganisation; also beschlo\u00df die Mitgliederversammlung den Ausschlu\u00df wegen mangelnder Parteidisziplin, Uneinsichtigkeit und Selbstsucht.<br \/>\nSo erhielt die geplante Auszeichnung zum Nationalfeiertag f\u00fcr gute Neuerert\u00e4tigkeit ein anderer, &#8222;verdienstvollerer&#8220; Kollege.<br \/>\nAls ihn zwei Jahre sp\u00e4ter die Brigade zum Vertrauensmann w\u00e4hlen wollte, schritt die Gewerkschaft ein; das war unm\u00f6glich.<br \/>\nEr aber verlor nicht den Mut, leistete beste Arbeit, diskutierte und argumentierte offen und sachlich, schwieg nicht \u00fcber Ungerechtigkeiten und zeigte immer wieder Wege auf, wie es besser gehen k\u00f6nnte.<br \/>\nEin \u00e4u\u00dferst unbequemer Mensch f\u00fcr die Betriebsleitung, bei zunehmend vielen Kollegen beliebt.<br \/>\nDann tauchten erste Flugbl\u00e4tter auf und mit ihnen die M\u00e4nner vom Sicherheitsdienst. Es gab Aussprachen, Verwarnungen und Verweise.<br \/>\nUnser &#8222;Revolution\u00e4r&#8220; wurde immer mobiler, sprach zu den Menschen, organisierte Versammlungen und war auf jeder &#8222;Demo&#8220; zu finden.<br \/>\nSelbst in der Bude, wo Christianes Truppe hauste, erschien er und erkl\u00e4rte den Sinn von &#8222;keine Gewalt&#8220;.<br \/>\nZusammengefa\u00dft waren wichtige Eckpfeiler dieses Handelns Dinge wie: &#8222;keine Bespitzelung des eigenen Volkes; keine Benachteiligung von Andersdenkenden; kein Machtmonopol einer Partei; Bestrafung der Schuldigen am wirtschaftlichen und politischen Niedergang des Landes; Meinungsfreiheit;&#8220;   also alles reale Forderungen nach Demokratie, Selbstbestimmung und Humanit\u00e4t.<br \/>\nAls der &#8222;runde Tisch&#8220; seine Arbeit aufnahm, w\u00e4hlte man ihn zum Vorsitzenden. Er schonte sich nicht, stritt und k\u00e4mpfte; schrieb Forderungen und Bittgesuche, um das Leben in der Stadt zu verbessern.<br \/>\nAber bereits mit den &#8222;ersten freien Wahlen&#8220; wurde systematisch mit der Demontage dieser &#8222;runden Tische&#8220; begonnen   deren Vorschl\u00e4ge bis hin zu einer neuen Verfassung wurden vom Tisch in den Papierkorb bef\u00f6rdert. Die Revolution war vorbei; echte &#8222;Revolution\u00e4re&#8220; waren nicht mehr gefragt.<br \/>\nNeue Parteien zogen in das Rathaus, alles hatte neue Namen.<br \/>\nPl\u00f6tzlich waren alle schon immer gegen den Sozialismus, alle waren unterdr\u00fcckt und keiner trug jemals Verantwortung. Die neuen P\u00f6stchen und Posten wurden sich gegenseitig zugeschanzt, neue Bilder h\u00e4ngen an alten Bilderpl\u00e4tzen. Ein neuer Name f\u00fcr die Stadt und einige Stra\u00dfen; Renovierung der B\u00fcros, Demontage der alten Symbole und Denkmale, da spielen die Kosten keine Rolle, f\u00fcr das Gesundheitswesen hat die Kommune kein Geld. Wo man fr\u00fcher &#8222;ROT FRONT&#8220; gr\u00fc\u00dfte, klingt es heute &#8222;Gr\u00fc\u00df Gott&#8220;. Als Erkenntnis blieb dem &#8222;Revolution\u00e4r&#8220; ein Abgeordnetensessel in der Opposition, also wieder in einer Gegnerrolle in diesem &#8222;gewendeten&#8220; Staat (also doch von einem Extrem zum anderen). Die Herbstideen von wahrer Demokratie und Humanit\u00e4t blieben wieder einmal auf der Strecke beim Gang ins &#8222;geeinte Vaterland&#8220;. Sollte es vielleicht irgendwann wieder eine Revolution geben?<\/p>\n<p>Der freie Mensch<br \/>\n09.09.1990<\/p>\n<p>Wer einmal wissentlich schweigt,<br \/>\nden plagt ewig das Gewissen der Zukunft.<br \/>\nWer heute z\u00f6gert zu handeln,<br \/>\ndem werden sp\u00e4ter die H\u00e4nde gebunden sein.<br \/>\nWer sein eigenes Ich aufgibt, der lebt in toter H\u00fclle<br \/>\nund wer sich mit aller Gesinnung verr\u00e4t,<br \/>\nder ha\u00dft selbst diesen letzten eigenen Rest;<br \/>\ner ist ohne Achtung vor sich selbst.<\/p>\n<p>Wer die bravste Antwort gibt,<br \/>\nsch\u00f6n immer das Richtige tut,<br \/>\nalles, was Lob und Geld ihm bringt,<br \/>\nkommt nervlich entspannt nach Haus,<br \/>\nund legt sich blo\u00df mit keinem an;<br \/>\nnur Dumme glauben sich so gl\u00fccklich!<\/p>\n<p>Wer sich eigene Gedanken macht,<br \/>\nwer nach bestem Wissen f\u00fcr das Gute streitet,<br \/>\nder reibt sich auf, schafft nicht nur Freunde.<br \/>\nIhn treiben die Menschen zum Helden oder Tyrann,<br \/>\nihm unterlaufen Fehler, Schw\u00e4chen werden deutlich;<br \/>\nNeid, Ha\u00df und Zweifel treffen h\u00e4rter als Steine!<\/p>\n<p>Er aber, und nur er, er kann aufrecht gehen,<br \/>\nhat Achtung vor sich selbst,<br \/>\nist der eigentlich freie Mensch!<br \/>\nIndem er lebt f\u00fcr die Menschen,<br \/>\nlebt er sein pers\u00f6nliches Gl\u00fcck;<br \/>\ner ist Mensch in der Menschheit!<br \/>\n\u2003<br \/>\nWAR<br \/>\n(wer hat den Krieg gemacht?)<br \/>\nJanuar 1991<\/p>\n<p>Wieder ist Krieg auf der Erde.<br \/>\nAusgangspunkt: Ein Staat annektiert seinen Nachbarstaat.<br \/>\nOrt: Nahost, Irak<br \/>\n1. Frage: Wieviele Gebiete der Erde sind v\u00f6lkerrechtswidrig besetzt?<br \/>\n2. Frage: Was haben die USA in Nahost zu suchen?<br \/>\n1. Antwort: Israel und die USA halten fremde Territorien besetzt.<br \/>\nDie UNO verurteilt dies, aber niemand griff deshalb die Staaten an und bedrohte damit den Weltfrieden.<br \/>\n2. Antwort:<br \/>\n  die USA kamen nach Europa, als im 2. Weltkrieg der Verlierer feststand; um nicht alle Staaten dem Sozialismus zu \u00fcberlassen.<br \/>\n die USA k\u00e4mpften in Vietnam und verloren; was wollten sie da?<br \/>\n die USA k\u00e4mpften in Kuba, Grenada, Libyen und Panama als Weltgendarm?<br \/>\n die USA k\u00e4mpfen am Golf.<br \/>\nNie wurden die USA in diesem Jahrhundert angegriffen.<br \/>\nNie gab es in diesem Jahrhundert Krieg auf USA-Territorium.<br \/>\nDie USA f\u00fcrchten um Israel,<br \/>\nnicht um den Staat der Juden, sondern um ihren Aggressorfreund,<br \/>\nden Waffenerprober wollen sie sch\u00fctzen,<br \/>\ndamit die Region nicht zur Ruhe kommt?<br \/>\n3. Antwort ohne Frage:<br \/>\nDie USA tragen die Hauptschuld am Golfkrieg.<br \/>\nSie wollten Krieg und lie\u00dfen dem Aggressor keine Wahl.<\/p>\n<p>Gedankenspiel:<br \/>\n Die USA verlieren im Golfkrieg Ansehen, denn sie sind Angreifer. Die UdSSR hat innere Probleme, also ebenfalls geschw\u00e4cht. Deutschland ist wiedervereinigt, um Gro\u00dfmacht Nr.1 zu werden?<\/p>\n<p>DIE ZUKUNFT<\/p>\n<p>Nachdem wir bereits aus der Analyse der Geschichte wichtige und grundlegende Charakteristika eines Christianopolis erarbeitet haben, kommen wir nun zum eigentlichen Thema unserer Betrachtung; zum Versuch des Entwurfes eines gerechten und humanen Staates. Was ist vorhanden?<br \/>\nEs besteht ein begrenztes Territorium als Staatsgebiet mit den nat\u00fcrlichen Gegebenheiten wie Landschaft und Natur. Hier leben und arbeiten Menschen in Wechselwirkung zu diesem Gebiet. Sie pr\u00e4gen durch ihre Arbeit, den Bau von St\u00e4dten, durch Industrie und Landwirtschaft sowie durch die Infrastruktur den menschlichen Stempel darauf. Andererseits sind sie immer zwecks Ern\u00e4hrung und Lebenserhalt an sich auf die Natur angewiesen. Deshalb mu\u00df Umweltschutz nicht in einem besonderen Ressort behandelt, und je nach Finanzlage mehr oder weniger intensiv betrieben werden; es gibt ein zwingendes System zur Erhaltung und zum Schutz der Natur. Wissenschaftliche Arbeiten besch\u00e4ftigen sich mit Produktion und Entsorgung in jedem Wirtschafts  und privatem Bereich. Keine Anlage, kein Wohnhaus usw. darf ohne Beachtung der Umweltproblematik errichtet werden. Ein Kontrollorgan \u00fcberwacht die Einhaltung der wissenschaftlich fundierten Werte und ist dazu berechtigt, jede Baustelle sofort bei geringsten Verst\u00f6\u00dfen stillzulegen. Ausnahmegenehmigungen gibt es in diesem sensiblen Bereich nicht.<\/p>\n<p>Vorhanden ist weiterhin eine Anzahl von souver\u00e4nen Staaten. Zu ihnen gelten die strikte Achtung ihrer Grenzen und die Nichteinmischung in deren innere Angelegenheiten. Ein internationales Gremium hat die Endg\u00fcltigkeit aller bestehenden Grenzen vereinbart, nachdem alle strittigen Probleme so gel\u00f6st wurden, da\u00df jedes Volk sein eigenes Land bewohnt und Staatsrecht besitzt. Schlie\u00dfen sich mehrere V\u00f6lker zu einem Bund zusammen, mu\u00df stets die eigene Autonomie gewahrt bleiben. Alle wirtschaftlichen und politischen Beziehungen der Staaten untereinander werden von diesen selbst vertraglich geregelt.<br \/>\nKein Staat verf\u00fcgt \u00fcber eine Armee. Da aber Charakterz\u00fcge wie Egoismus oder Machtstreben einzelner Menschen nie auszuschlie\u00dfen sind und deshalb Gesetze, Vertr\u00e4ge und menschliche Normen gebrochen werden k\u00f6nnen, gibt es Justiz und Polizei. Diese Organe arbeiten international zusammen. Verbrecher werden so verfolgt, da\u00df sie im Land, in welchem sie die Tat begingen, vor Gericht gestellt werden. Asylanten gibt es nicht, da jeder die M\u00f6glichkeit hat, vor Konflikten mit den jeweiligen Gesetzen das Land zu verlassen.<\/p>\n<p>An dieser Stelle wird deutlich, da\u00df Christianopolis nur in einem gleichberechtigtem Staatengef\u00fcge bestehen kann; so wie es bereits Hegel formulierte, als er hervorhob, da\u00df wahre Freiheit viele Freie voraussetzt.<br \/>\nEine weitere Gegebenheit ist ein geregeltes Eigentumsprinzip. Betriebe und Institutionen geh\u00f6ren denjenigen, die dort arbeiten. Jeder erh\u00e4lt mit Vollendung des 18. Lebensjahres einen Anteil im Betrieb seiner Wahl; kostenlos. Bis dahin hatte er die M\u00f6glichkeit, sich ebenfalls kostenlos auf die ihm am meisten liegende T\u00e4tigkeit vorzubereiten, basierend auf seinen geistigen und k\u00f6rperlichen F\u00e4higkeiten. Die Bezahlung erfolgt nach dem Ma\u00df der Leistung des Einzelnen an der Gewinnerarbeitung. Geht ein Betrieb pleite, werden alle belastet. Verl\u00e4sst jemand seinen &#8222;angestammten&#8220; Betrieb, so mu\u00df er beim Einstieg in einen anderen Betrieb dort seinen Platz erkaufen. Vom erzielten Gewinn sind Mittel an den Staat abzuf\u00fchren, um Bildungs  und Gesundheitswesen zu finanzieren.<br \/>\nNur diese beiden Einrichtungen sind kostenlos, alle anderen Bereiche und Wirtschaftszweige arbeiten nach dem Prinzip der Eigenerwirtschaftung. Staatliche Subventionen f\u00fcr einzelne Produkte gibt es nicht, ebensowenig kein regulierendes Eingreifen des Staates in Wirtschaftsbereiche.<br \/>\nDie politische Struktur des Landes ist einfach gegliedert. An der Spitze steht eine gew\u00e4hlte Regierung, welche im Abstand von vier Jahren durch Neuwahlen abgel\u00f6st wird. Jeder Kreis schickt entsprechend seiner Einwohnerzahl eine Anzahl Abgeordneter direkt ins Parlament. Aus diesem gesetzgebenden Parlament wird die Regierung gew\u00e4hlt, welche in \u00f6ffentlicher Ausschreibung die Minister f\u00fcr Polizei und Justiz, f\u00fcr Bildung und f\u00fcr das Gesundheitswesen bestellt. Diese Minister sind der Regierung rechenschaftspflichtig und jeder Zeit abberufbar. Sie erhalten entsprechend ihrer Begr\u00fcndung die Finanzen des Staates zugewiesen. Funktionen des Au\u00dfenministers und der Staatsrepr\u00e4senz nimmt der Pr\u00e4sident selbst wahr. Die Abgeordneten nehmen auch Funktionen innerhalb ihres Heimatkreises ein, soda\u00df die Zahl der im Staat hauptamtlich besch\u00e4ftigten Politiker auf ein Minimum beschr\u00e4nkt bleibt.<br \/>\nHier sei nochmals darauf verwiesen, da\u00df es weder Fraktionen noch Parteigruppen im Parlament gibt. Diese weitere Lehre der Vergangenheit geht davon aus, da\u00df solche Fraktionen durch die Unterwerfung der Abgeordneten unter Parteidisziplin die Freiheit der Meinung beengt, also einen harten Einschnitt in die Gedankenfreiheit darstellt und somit unakzeptabel ist. Es werden Personen gew\u00e4hlt, welche in ihrem Kreis bekannt sind. Dadurch reduziert sich die Wahlkampfausgabe auf geringsten Umfang.<br \/>\nUnabh\u00e4ngig davon ist die T\u00e4tigkeit von Parteien, Organisationen und Gemeinschaften erlaubt, wenn es sich nicht um Gruppierungen handelt, welche Gewaltanwendung nicht ausschlie\u00dfen, bzw. Gewalt verherrlichen.<br \/>\nEine solche unabh\u00e4ngige Regierungsform garantiert nicht nur die uneingeschr\u00e4nkte Souver\u00e4nit\u00e4t der Abgeordneten, sondern auch eine fachlich fundamentierte Gesetzgebung, einfach in der Anwendung und frei von parteipolitischen Verklauselungen.<\/p>\n<p>Die wichtigste und grundlegenste Ver\u00e4nderung, der Unterschied zwischen Christianopolis und allen bisherigen Staatsformen vollzieht sich in den K\u00f6pfen der Menschen. Bei der Akzeptanz des Materieprimates nimmt die Formung und Auspr\u00e4gung des Bewu\u00dftseins; die Art und Weise menschlicher Umgangsformen mit der Umwelt aus Natur und Mitmenschen; die entscheidende Stellung weltlicher Zukunftsm\u00f6glichkeiten ein. Dabei wird, wieder eine Vergangenheitslehre, die Aufpfropfung von Bewu\u00dftseinsschemata und die Fehleinsch\u00e4tzung des Massenbewu\u00dftseins zur Machtsteigerung strikt ausgeschlossen, da erstens jederzeit jeder Mensch die Freiheit hat, aus dem Gesellschaftsvertrag auszutreten; zweitens eine Regierung nur vier Jahre im Amt bleibt und weil drittens zu allen wichtigen Fragen und zur Aktualisierung der Rechtsgrundlagen oder der Anpassung der Verfassung an die historischen Gegebenheiten Volksentscheide herbeigef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Damit verliert jede Form des Machtmi\u00dfbrauches seine Substanz, sprich sein Volk, so, wie es Brecht mit der Parabel erkl\u00e4rte, da\u00df ein Volk sich eine neue Regierung einfordern kann, nie aber umgekehrt. Diese Bewu\u00dftseinsstruktur ist nur dann m\u00f6glich, wenn sich kein Mensch auf Kosten anderer bereichern kann. Das Ausschlie\u00dfen solcher Gelegenheiten ist bisher noch nicht greifend angewandt worden. \u00dcberall war Bereicherung zumindest an gemeinschaftlichem Eigentum m\u00f6glich.<br \/>\nWillige ich aber allen die konsequent gleiche materielle Basis zu (Mao), bleibt die Wirtschaft auf der Stelle, denn das Interesse an &#8222;Mehr &#8220; Leistung fehlt. Hier ist der eigentliche ungel\u00f6ste Punkt.<br \/>\nIn diesem Zusammenhang sei im Interesse des st\u00e4ndigen Infragestellens eigener Weltanschauung auf einige Gedanken verwiesen. Nehmen wir die gro\u00dfe, oft zitierte Losung der &#8222;Franz\u00f6sischen Revolution&#8220;:<\/p>\n<p>FREIHEIT   so kann dieses Wort nicht stehengelassen werden. Das existentielle Zusammenleben freier Menschen erfordert geschuldet der Unterschiedlichkeit der Menschen selbst Umgangsnormen, sprich Gesetze, um nicht den R\u00fcckfall in die Tiersph\u00e4re, in die Gewalt des St\u00e4rkeren (fri\u00df oder du wirst gefressen), zu vollziehen. Hegel beschrieb die &#8222;absolute Freiheit&#8220; bereits als negativ. Also ist menschliche Freiheit in der sch\u00f6pferischen Gestaltung, im Tun des Einzelnen zu finden.<\/p>\n<p>GLEICHHEIT   (s. oben) f\u00fchrt zwangsl\u00e4ufig zum Stillstand; es gibt keinen Willen zum Streben und das bedeutet nach dem geistigen Ruin den k\u00f6rperlichen Zerfall einer solchen Gesellschaftsordnung. <\/p>\n<p>BR\u00dcDERLICHKEIT   geht bis zu &#8222;alle Menschen werden Br\u00fcder&#8220; und ist das dem menschlichen Lebensegoismus entgegengesetzte Idealbild. Schon in der &#8222;Bibel&#8220; erschlug ein Bruder den anderen, die Beziehungen der Menschen unter (zu )einander kann sich nicht auf den Verwandtschaftsgrad beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Legen wir hier die Trilogie des Atheismus (Entstehung   Sein &#8211; Vergehen) zugrunde und folgen den Gedanken moderner Philosophen (Entwicklung   Schaffen   Ich Sein), so erh\u00e4lt man die Forderung nach freiem Werden   freiem Schaffen   freiem Ausstrahlen. Damit kann der einzelne Mensch hier (diesseits) leben und so kann er frei werden.<br \/>\nEs gilt demnach, f\u00fcr verschiedenste Berufs  und Menschengruppen einen \u00c4quivalentwert zu finden. Da, wie bereits festgehalten, Bildung in jeder Form f\u00fcr jeden kostenlos m\u00f6glich ist, hat jeder die M\u00f6glichkeit, durch entsprechenden Wissenserwerb seine geistigen Potenzen voll zur Anwendung zu bringen, und daraus sein verfassungsm\u00e4\u00dfiges Recht (Art. VIII) abzuleiten, eine ihm angemessene T\u00e4tigkeit auszu\u00fcben. Der \u00c4quivalentwert seines Tun`s wird gemessen am Grad seines pers\u00f6nlichen Einsatzes f\u00fcr die \u00fcberschaubare Einheit &#8222;Betrieb&#8220;, also in seinem Besitzverh\u00e4ltnis selbst.<br \/>\nLetztendlich bedeutet dies aber, da\u00df die Wertung, inwieweit ein Mensch &#8222;ausgelastet&#8220; ist, von anderen getroffen werden mu\u00df. Nun beweist auch hier wieder die Vergangenheit, da\u00df solche &#8222;Beurteilung&#8220; in beiden Richtungen fehlerhaft waren; zum einen, weil viele f\u00fcr sinnlose Dinge mehr oder weniger bewu\u00dft Aus  bzw. \u00dcberlastung glaubhaft machten; zum anderen, weil auch viel vom Verh\u00e4ltnis des &#8222;Beurteilers&#8220; zum Menschen an Wertigkeitsverschiebung brachte, die ber\u00fcchtigten &#8222;Verurteilungen&#8220;.<\/p>\n<p>Der \u00c4quivalentwert, der die verschiedenen Arbeiten in ein reales Verh\u00e4ltnis setzt, kann also nicht mit fr\u00fcheren Ma\u00dfst\u00e4ben ermittelt werden. Er setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:<br \/>\n1. Die Konstante: Sie umfa\u00dft die Art der T\u00e4tigkeit nach notwendiger Qualifizierung, nach k\u00f6rperlichen und geistigen Arbeitsbedingungen und Erschwernissen bei der Aufgabenl\u00f6sung, der Arbeitszeit usw. und wird in einem Katalog f\u00fcr jeden Arbeitsplatz zugeschnitten dargestellt.<br \/>\n2. Die Variable: Sie umfa\u00dft eben jenen pers\u00f6nlichen Einsatz des Menschen entsprechend der Aufgabenstellung. Um hier die Fesseln zu sprengen, greifen wir auf einen Gedanken von Rousseau in den &#8222;Betrachtungen \u00fcber die Regierung von Polen&#8220; zur\u00fcck, in welchen er davon schreibt, die Leidenschaften auf keinen Fall auf Gelderwerb und Besitz zu reduzieren. Die Variable basiert im Praxisbezug demzufolge mehr auf den Erwerb von Anerkennung und Achtung, von Redlichkeit und f\u00fchrt erst sekund\u00e4r zur Befriedigung materieller Dinge ihrem vulg\u00e4ren Grunde nach.<br \/>\nDer Mensch, der in seinem frei gew\u00e4hlten T\u00e4tigkeitsfeld die materiellen Fr\u00fcchte ebenso wie Wohlf\u00fchlen finden kann; Achtung erf\u00e4hrt   den Sinn seines Lebens selbst erkennt und sich so nicht unt\u00e4tig im Strom des Lebens treibend f\u00fchlt, sondern sein &#8222;Ich&#8220; einbringt auf dem st\u00e4ndigen Suchweg nach dem wirklichen &#8222;Oben&#8220; der ganzen Menschheit  f\u00fcr sich und die Zukunft   oder, um es mit Goethe zu sagen: &#8222;Es kann die Spur von meinen Erdentagen, nicht in \u00c4onen untergehen&#8230;&#8220;; dieser Mensch erst lebt wirklich! Die Quintessenz dieser Erkenntnis schlie\u00dft den Ri\u00df zwischen Individuum im Einzelnen und gesellschaftlichem Wesen, indem sie die Zweiteiligkeit des Menschen offenbart und erstmals anerkennt; indem sie die Existenz des Menschen f\u00fcr sich selbst und f\u00fcr die Welt, die Menschheit an sich in der Verantwortung f\u00fcr die Zukunft in dieser Reihenfolge achtet.<br \/>\nGehen wir hier den Gedankenweg von H.J.St\u00f6rig aus seinem Werk &#8222;Weltgeschichte der Philosophie&#8220; in Bezug auf Kant mit, als er schreibt, da\u00df in der Philosophie bisher der Fehler besteht, den &#8222;Bestimmungsgrad f\u00fcr unseren Willen au\u00dferhalb unser selbst&#8220; zu legen. Es wird ein &#8222;h\u00f6chstes Gut&#8220;, &#8222;Vollkommenheit&#8220; usw. definiert und ein m\u00f6glicher Weg dahin gewiesen. Das ist im eigentlichem Sinne Unterwerfung Vieler unter die Idee eines Menschen. Erfahrung und Vernunft des Einzelwesens sind aber f\u00fcr jeden selbst der Weg zur praktischen, eigenen Lebensentfaltung. Die Erlangung des &#8222;h\u00f6chsten Gutes&#8220; mu\u00df jeder f\u00fcr sich selbst definieren und finden k\u00f6nnen. Da setzt innerhalb einer notwendigen Rahmenordnung des Zusammenlebens vieler Menschen (Verfassung) die Freiheit des Willens des Menschen ein.<br \/>\nJetzt schlie\u00dft sich der Kreis und ich kann das neue Bewu\u00dftsein der Menschen als wichtigste und grundlegende Ver\u00e4nderung f\u00fcr Christianopolis einordnen in das gesellschaftliche Sein dieses Staates. Nicht Fremdbestimmung des Volkes durch Ideologie oder Geld, sondern Selbstbestimmung des Menschen selbst ist die Weiterf\u00fchrung des anklagenden Gedankens.<br \/>\nGebrauchtwerden, Gebrauchtsein ist auch ein Teil der Menschwerdung. Menschen k\u00f6nnen auch ohne Aussicht auf viel Geld gro\u00dfe Taten vollbringen, Beispiele aus dem humanen T\u00e4tigkeitsfeld beweisen dies deutlich. Der Mensch in dieser Dualit\u00e4t braucht materielle Basis zum Leben, und den Verstand, dies selbst zu erbringen; damit verdient er Achtung und W\u00fcrde. Reichtum ist tot, wenn er nicht verwandelt wird in praktische Erlebnisse. Keinem nutzt erkaufte Achtung.<br \/>\nDer Mensch als Egoist ist das Produkt des Wertma\u00dfstabes der Menschen selbst, ebenso wie die Zuordnung des &#8222;B\u00f6se&#8220; als Charaktereigenschaft im Christentum menschliche Wertung ist.<br \/>\nMit der Schaffung des dualen \u00c4quivalentwertes in Christianopolis wird dieser Bann (Fluch) der freien Menschheitsentwicklung gebrochen. Die Formel ist nicht neu, sie birgt die Ideen und Gedanken vieler Philosophen und Utopisten; sie wird aber in diesem Christianopolis erstmals Praxis, und &#8222;es wird sein, wenn es sein wird&#8220;, wenn es soweit ist. Wollten wir uns zeitlich festlegen, diktierten wir schon wieder, versto\u00dfen gegen eigene Denkweisen. Wenn gen\u00fcgend Menschen das System begriffen haben, wird es nicht mehr aufzuhalten sein.<br \/>\nDer Mensch also, eingeordnet in dieses duale System, und nicht eingeordnet unter Vorausverurteilungen und Bestimmungen ist die Kraft der Zukunft. Diese Menschen sind also a priori nicht b\u00f6se oder egoistisch, sie passen sich nur den von vielen erschaffenen, aber von wenigen beherrschten Umweltbedingungen an. Bisher kam das Produkt &#8222;Egoist&#8220; am besten zum Ziel, weil der Materialismus auf Besitz, Reichtum und damit verbunden auf Macht eingeengt war. Den m\u00e4chtigen (sprich reichen) Politikern wird auch nie daran gelegen sein, dieses System zu durchbrechen; gleich welche widerw\u00e4rtigen Wahlversprechen sie erl\u00fcgen. Ihnen ist bewu\u00dft, da\u00df ein Volk f\u00fcr diese ihre Ziele nur brauchbar ist, wenn jeder einzelne selbst egoistisch nach Macht und Reichtum strebt. In Christianopolis ist, zusammenfassend wiederholt, f\u00fcr jeden die Befriedigung seiner materiellen W\u00fcnsche durch offene Bildung im \u00c4quivalentwert seiner nat\u00fcrlichen Grenzen m\u00f6glich; und dazu kommt ein Anteil am gesellschaftlichem Reichtum durch Achtung und W\u00fcrde, welcher mehr als Geld, sondern eben das Wohlf\u00fchlen ausmacht. Es f\u00e4llt der Egoismus und das B\u00f6se an sich. Das ist der Wert, der die Unabh\u00e4ngigkeit ausmacht und so bekommen wir drastisch vor Augen gef\u00fchrt, wie weit wir uns von der Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung selbst entfernt haben, denn da steht geschrieben: &#8220; &#8230; und das Streben nach Gl\u00fcck&#8230;&#8220;<br \/>\nDer Mensch braucht den Willen zum Streben.<br \/>\nDer Mensch will gebraucht sein.<\/p>\n<p>DER WEG DER MENSCHEN<br \/>\n\t10.01.1993<\/p>\n<p>Die Menschen sind ersch\u00f6pft und m\u00fcde. Sie sehen teilnahmslos zu, wie ihre Welt zerst\u00f6rt wird,<br \/>\nvon Menschen!<\/p>\n<p>Wie ist sie, diese Welt von heute?<br \/>\nSie ist auf dem Weg, den die &#8222;BIBEL&#8220; voraussagte:<br \/>\n&#8211;\ts\u00fcndig und schlecht; egoistisch, tr\u00e4ge und selbstherrlich<br \/>\ndie Menschen!<br \/>\n&#8211;\tbauen am letzten Weltenreich eigener Zerst\u00f6rung<br \/>\n als Menschen!<br \/>\n&#8211;\t predigen Wasser (sprechen \u00fcber Vernunft) und saufen den Wein<br \/>\n(zerst\u00f6ren die Natur)<br \/>\n&#8211;\tGewalt als Machtmittel, das Irreale als Normalit\u00e4t, die Macht der M\u00e4chtigen ist perfekt<br \/>\nso sind die einen Menschen ,    <\/p>\n<p>&#8211; schweigend, eingesch\u00fcchtert, unterjocht und verelendet in aller Welt; eingeredete Freiheit lobend<br \/>\n    \t sind die anderen Menschen!<\/p>\n<p>Sie sind auf dem Weg zum Chaos!!!<br \/>\n   da mischt Politik in die Wirtschaft sich ein<br \/>\n   wird der Politiker zur Spektakelfigur und immer mehr unbezahlbar<br \/>\n&#8211;  Parteigez\u00e4nk ist oberstes Gebot, Demokratie ausgeh\u00f6hltes Wort<br \/>\n&#8211; Krieg und Gewalt entstehen, weil Politik keinen Frieden findet, weil wieder                            Wirtschaftskrise ist!<\/p>\n<p>&#8211;\tes werden Medien zu der Macht die ungestraft erpressen und verleugnen darf; die T\u00f6ten filmt, statt zu helfen; die Grausamkeiten und Perversion nur sucht, um den eingelullten Zuschauer noch zu erreichen,<br \/>\n&#8211;   da gewinnt man wieder in altgewohnter Art,<br \/>\n selbst dem gr\u00f6\u00dften Mi\u00dferfolg und Niedergang positive Entwicklung<br \/>\n ab alles Menschentaten!<\/p>\n<p>Das Schlimmste aber ist , da\u00df keiner diese Worte h\u00f6ren will.<\/p>\n<p>Alle wissen um diese Wahrheit, wenige sprechen davon, kaum einer handelt, f\u00fcr die Mehrheit ist sie tabu!<\/p>\n<p>DER MENSCH GEHT AN MENSCHLICHER TAT ZUGRUNDE!<\/p>\n<p>Die warnenden Rufe der Wenigen verhallen ungeh\u00f6rt!<\/p>\n<p>EIN NACHSATZ<br \/>\n(es sei mir die Bezeichnung &#8222;Nachruf&#8220; gestattet, denn von &#8222;Ausblick&#8220; wage ich nicht zu sprechen)<\/p>\n<p>Philosophie ist notwendig. Sie ist das Bindeglied zwischen den Wissenschaften und dem menschlichen Denken. Philosophie ist Standpunktschaffen; Standpunkte, Betrachtungsweisen der Welt in der Einheit von Natur und Mensch.<br \/>\nPhilosophie interpretiert die Vergangenheit   das warum und wieso   analysiert; damit Fehler nicht zweimal passieren (leider nur theoretisch. Die menschliche Geschichtspraxis beweist unz\u00e4hlige Male das Gegenteil von Handlungen des &#8222;Vernunftwesens Menschen&#8220;),  und Philosophie weist Neues.<br \/>\nWer also Philosophie an sich in Frage stellt, der stellt das Denken, die Freiheit den Gedankenmachens \u00fcber die Zukunft in Frage. So ist die Philosophie als Wissenschaft des Denkens notwendige Kritik am gegenw\u00e4rtigen Sein; ein Abwenden, Absagen an Philosophie ist der Anfang vom menschlichen Ende.<br \/>\nAlle Betrachtungsweisen der Welt werden unter menschlichen Gesichtspunkten bewertet. Was aber ist dieser Ausdruck &#8222;wertvoll&#8220; durch den Menschen wert?<br \/>\nMenschenwert   Wertmensch; was ist Mensch? Was Wert? Wer legt diese Kriterien fest?<br \/>\nWir zwingen der Natur unsere Kultur auf; aus dem Naturmenschen wurde Menschen   (Kultur)   Natur. Der sogenannte &#8222;zivilisierte Mensch&#8220; bewertet also die Natur nicht mehr nach dem eigenen Herkunftsprinzip, sondern mit &#8222;zivilisierten&#8220; Denkarten nach dem Prinzip des Nutzens. Damit stirbt immer mehr Natur durch die H\u00e4nde des freiesten Wesens dieser Welt, des Kulturmenschen. Bisher gab es ein Maximum auf der einen Seite menschlicher Betrachtungsweisen; das gleiche auf einer anderen Seite; quasi ein Positivum und ein Negativum. Mit jedem Wegfall von Gegens\u00e4tzen verliert die Menschheit mehr Balance, mehr Triebkraft. Es geht nicht mehr vorw\u00e4rts. Gegens\u00e4tze m\u00fcssen erfunden, neu &#8222;konstruiert&#8220; werden. Das ist die Zukunft des Menschen als Egoist. Somit werden Mensch und Frieden auf dieser Erde entgegengesetzte Pole. Eine Weiterentwicklung innerhalb dieser Wertma\u00dfst\u00e4be birgt das Chaos, das Zerst\u00f6ren der Menschen durch sich selbst. Diesen Weg weist \u00fcbrigens auch die &#8222;BIBEL&#8220;; und er ist aus heutiger Sicht mehr als wahrscheinlich. Es sei denn, man \u00e4ndert das Wertma\u00df total und \u00fcberl\u00e4\u00dft jeden Menschen die freie Entscheidung seiner Entwicklung.<\/p>\n<p>Bisher war der Einzelne bereits mit der Erblast eingeteilt, zugeordnet und vorbestimmt. Der Ort der Geburt, in einem &#8222;reichen Land&#8220; oder in der &#8222;dritten Welt&#8220;; die Finanzkraft der Eltern, all das entscheidet doch bereits \u00fcber zuk\u00fcnftige M\u00f6glichkeiten. Hier ist der erste Punkt des \u00c4nderungsansatzes. In der Welt des Christianopolis haben alle Kinder gleiche materielle M\u00f6glichkeiten und Ausgangspositionen; entscheidend f\u00fcr ihr Werden sind allein ihre F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten; ihr K\u00f6nnen.<br \/>\nIn der Jugend, im Stadium des Erwachsenwerdens kommt eine weitere Wertma\u00dfverurteilung auf die Menschen zu. Gerade in der Zeit der Familiengr\u00fcndung, der Errichtung der eigenen materiellen Welt, da fehlt das notwendige Geld; wenn wir Erblasten zuk\u00fcnftig ausschlie\u00dfen f\u00fcr alle. Geringe Ausbildungsbeihilfen, niedrige Anfangsgeh\u00e4lter, denn &#8222;sie haben ja noch nichts geleistet&#8220;. So reicht es eben nur zu einer kleinen Wohnung, zum kleinen Auto; die Kinder werden in diese Enge hineingeboren und der Teufelskreis beginnt von Neuem. Sp\u00e4ter dann, das Gehalt steigt mit den Jahren, die Kinder gehen aus dem Haus; da sind dann gesicherte Finanzverh\u00e4ltnisse bis zur &#8222;Traumwohnung&#8220; und zum \u201eTraumauto\u201c m\u00f6glich; die Traumreise wird realisierbar. Der Proze\u00df des einsetzenden Alterns aber engt mehr oder weniger ein, viele suchen sich eine kleinere Wohnung, fahren ein kleineres Auto.<br \/>\nHier liegt der zweite Ansatzpunkt zum Umdenken. Man vergebe mit dem Erreichen der geistigen Selbstst\u00e4ndigkeit (M\u00fcndigkeit) eine Art Darlehen oder Kredit, der bestimmte Grundwerte erm\u00f6glicht. Diese zu definieren, obliegt im Wandel der Zeit flexibler Vorstellungen. Aus heutiger Sicht w\u00e4re da z.B. die Einrichtung einer angemessenen Wohnung mit entsprechenden technischen Komfort; eine Grundausstattung zur Erf\u00fcllung des Kinderwunsches, die Voraussetzung f\u00fcr realistische Kleidung und Ern\u00e4hrung; die sinnvolle Urlaubs  und Freizeitgestaltung zwecks Erholung und das scheinbar notwendige Auto, passend zur Familiengr\u00f6\u00dfe. Das sind, wie gesagt; st\u00e4ndig wechselnde Wertigkeiten und wachsende Anspr\u00fcche.<br \/>\nSo ausgestattet arbeitet der Mensch f\u00fcr sich selbst ohne Zwang zu Hektik. Er zahlt diesen Kredit ab und schafft durch die Redlichkeit seines Tun`s die erstrebte materielle und ideelle Anerkennung als Basis f\u00fcr die Realisierung dieser Lebensphilosophie. Die &#8222;Sippenverantwortung&#8220; entf\u00e4llt somit v\u00f6llig aus dem materiellen Bereich.<br \/>\nDie hier entworfenen Gedanken gilt es nun, in die vorliegende Verfassung einzuordnen; und schon er\u00f6ffnet sich ein Widerspruch. Schr\u00e4nkt nicht solche Kreditgebung, solche Ausbildung und solche Betriebsbeteiligung die garantierte Freiheit des Austrittes aus dem Gesellschaftsvertrag ein? Werden da nicht finanzielle Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnisse zum Staat geschaffen, indirekte Eingriffe in die Wirtschaft vorgenommen? Nein, jeder kann den Staat freiwillig und frei verlassen; sein Verm\u00f6gen aber wird gegen die in Anspruch genommenen Leistungen des Staates aufgerechnet und mu\u00df zur\u00fcckerstattet werden.<br \/>\nAn diesem Beispiel wird bereits deutlich, wie gro\u00df die Komplexit\u00e4t der Aufgabe ist, menschliche Wertvorstellungen umzukrempeln und eine neue Bewertung, vollkommen neue Denkweisen herauszubilden, damit &#8222;der Mensch ein Mensch sei&#8220;.<br \/>\nGibt ein Staat den heutigen Menschen all diese M\u00f6glichkeiten in die Hand, so w\u00e4re dies sein Ende. Jeder n\u00e4hme, was m\u00f6glich und gebe so wenig wie irgend m\u00f6glich   die Folge w\u00e4re Stillstand; das alles hatten wir schon. So gelangen wir wieder zum Ausgangspunkt, zur Machbarkeit des &#8222;Idealstaates&#8220;  im Vorwort zur\u00fcck. Formung und Erziehung des Bewu\u00dftseins hatten wir ebenfalls schon erlebt, und erleben es noch heute nach gleichen Schemata. Der beschriebene Egoismus und Resignation, Gleichg\u00fcltigkeit und fehlender Wille zum Streben wurden so m\u00e4chtig gen\u00e4hrt.<br \/>\nDenken mu\u00df da einsetzen, wo sich die *M\u00f6glichkeit f\u00fcr alle er\u00f6ffnet, die Begabungen, das K\u00f6nnen optimal f\u00fcr sich selbst zu nutzen. Das Leben selbst gestalten von gleichem Ausgangspunkt; wer mehr will, kann sich dies schaffen; wenn jemand weniger gen\u00fcgt so ist das sein Wille. Keiner wird von &#8222;Machthabern&#8220; oder &#8222;Direktoren&#8220; u.\u00e4. zu h\u00f6heren Leistungen getrieben oder gehetzt bzw. angestachelt. Wenn nicht der Wunsch nach besseren Leben ihn selbst anregt, mehr t\u00e4tig zu werden   wenn er zufrieden ist mit seinem &#8222;Ich&#8220;, so soll er in Ruhe genie\u00dfen, was er sich erschaffen. Aber wieviele Menschen w\u00fcrden dies tun, wenn &#8222;zum H\u00f6heren strebt der Sinn&#8220;? Ruhe tritt dann f\u00fcr den Menschen ein, wenn die Ausgewogenheit eines solchen Lebens begriffen wird. Alles Geld hat doch hier nur soviel Wert und Nutzen, wie ich es selbst verbrauchen kann, denn was ich hinterlasse, f\u00e4llt an den Staat zur\u00fcck. Es ist also nicht die Ruhe des Stillstandes, die diesem System entstrahlt, keine Selbstaufgabe, Depression; sondern es ist eine produktive, wohlf\u00fchlende Funktion beinhaltende innere Ruhe sch\u00f6pferischer Menschen.<br \/>\nHier kann man aber bereits nicht mehr von einem Staat Christianopolis allein ausgehen, hier ist bereits eine ganze Weltordnung notwendig. Wieviele Widerspr\u00fcche bis dahin gel\u00f6st werden m\u00fcssen, wieviele Werte bis dahin neu definiert werden m\u00fcssen, bis wirklich jeder begreift, was eigentlich jeder weiss; das was in tausenden Schriften immer wieder anklang  bis zu diesem Sieg mu\u00df die Menschheit noch lange warten; l\u00e4\u00dft sie sich selbst noch lange harren der Vernunft.<br \/>\nDeshalb ist der abschlie\u00dfende Gedankengang, die eigentliche Zielstellung dieses Werkes mehr &#8222;Nachruf&#8220; als &#8222;Ausblick&#8220;.<br \/>\nDer Mensch, die Menschheit (Individuum und gesellschaftliches Wesen) m\u00fcssen sich selbst finden um sich zu brauchen f\u00fcr sich selbst.<\/p>\n<p>P.S.: Z\u00e4hlen wir die H\u00e4ufigkeit des Wortes &#8222;selbst&#8220; in Verbindung mit den Menschen auf diesen Seiten, definieren wir: Der Mensch braucht den Willen zum Streben f\u00fcr sich selbst !<br \/>\nDen Zeitpunkt f\u00fcr solche Freiheit bestimmt die Menschheit selbst !<\/p>\n<p>GENERAL GUSTAV MICK<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Ersch\u00f6pfung<\/p>\n<p>( Wieviele Menschen h\u00e4lt unsere Erde aus? )<\/p>\n<p>F\u00dcR JOHN<\/p>\n<p>FINIS ODER BEGINN<br \/>\nDer einzelne Mensch neigt dazu, sich einer gro\u00dfen Ersch\u00f6pfung preiszugeben. Er vermag nicht immer in Zeiten, wo gewohnte Bahnen umgebrochen werden, die Kraft aufzubringen, Mensch zu bleiben. So sinkt er hinab zu einem Wesen, willenlos   nur noch gebrauchbar. meist wird er dann Werkzeug von Ideologien, fanatisch und daf\u00fcr bereit, diese brutal durchzusetzen auf Kosten anderer und des eigenen Seins; auf Kosten aller Werte. Er lebt kein Leben mehr im nat\u00fcrlichen Sinne, alles scheint ihm wertlos. Er   sie, alle sind ersch\u00f6pft.<\/p>\n<p>DER WEG ZUM ENDE?<\/p>\n<p>Wird am Ende wirklich alles schwarz,<br \/>\ngeht alles kaputt so wie geplant,<br \/>\nund hat keiner auch nur eine Chance,<br \/>\nich frage: Warum?<\/p>\n<p>Ist das Tun und selbst das Opfer umsonst,<br \/>\nweil die &#8222;Menschheit&#8220; geht ihre Bahn,<br \/>\nimmer hinab bis zur gro\u00dfen &#8222;Erl\u00f6sung&#8220;,<br \/>\nkeiner kommt dagegen an: Warum?<\/p>\n<p>La\u00dft um Leben streiten und fechten,<br \/>\ndenn ich will ehrlich sterbend vor mir stehen,<br \/>\nnicht als Kriecher und Feigling eingelullt,<br \/>\nich brauche mehr Zeit f\u00fcr das: Warum?<\/p>\n<p>Der Mensch in meiner Zeit ist Egoist,<br \/>\nnimmt, was zu nehmen ist und schreit: &#8222;Hurra!&#8220;,<br \/>\naber was er gibt ist nicht sein &#8222;Alles  Ich&#8220;,<br \/>\nfragt denn keiner nach den: Warum?<\/p>\n<p>NOVEMBER 1991<\/p>\n<p>,DIE WURZELN DER ERSCH\u00d6PFUNG \u2013<br \/>\n AUSGANGSPUNKT DEUTSCHLAND Wieviele Menschen vertr\u00e4gt unsere Erde?<\/p>\n<p>Das Tun der Menschen ist bisher in ihrem &#8222;biblischen Weg&#8220; auf den Untergang dieser Naturform generell gerichtet. Das entbindet uns aber keinesfalls am Rande der Zerst\u00f6rung von der Pflicht, den Menschen das Leben, oder zumindest das Sterben, zu erleichtern, zu verbessern und schon gar nicht von der Pflicht zu denken. Waren bisher die Philosophen angetreten, die Welt in ihrer Form nur &#8222;umzuschichten&#8220; (bei Marx noch: &#8222;zu interpretieren&#8220;), so ist die Welt vom Menschen her stets negativ beeinflu\u00dft worden; ist es noch keinem Denker gelungen, die Neuanf\u00e4nge f\u00fcr ein Hiersein auf dieser Welt ohne Fluch und Erbs\u00fcnde so aufzuzeigen, da\u00df sie praktisch real werden konnten. Dies ist auch schwer m\u00f6glich, es sei denn, alle Menschen begreifen   wieviele es dann noch gibt,  bis die Vernunft siegt, vermag ebensowenig jemand zu sagen. So scheint es unm\u00f6glich, da\u00df die Gesamtheit der Menschen die Idee von Denkern aufgreift und verwirklicht. Dazu sind die Menschen in ihrer babylonischen Vielheit zu verschieden, zu widerspr\u00fcchlich entwickelt, dazu geht es im Moment noch viel zu Vielen zu gut. Der Unterschiedlichkeit der Entwicklung aber ist es auch geschuldet, da\u00df immer wieder Widerspr\u00fcche entstehen, die die Entwicklung vorantreiben.<\/p>\n<p>Gel\u00e4nge es, die Menschen auf ein Niveau ihrer Lebenskultur zu bringen, die Trennung zwischen arm und reich zu beenden; dann keimt auch die Saat der Denker f\u00fcr eine Zukunft auf dem fruchtbaren Boden menschlicher Existenzm\u00f6glichkeiten.<br \/>\nDie Freidenker sind angetreten, die K\u00f6rner zu sammeln, sie zun\u00e4chst in uns selbst einzupflanzen und auszustrahlen mit dem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr alle; auch wenn oft keiner zuh\u00f6rt. Wenn wenige verstehen, ist das ein Anfang und mit dem Verstand werden Kettenreaktionen folgen und Bewegung ausl\u00f6sen.<br \/>\nEr ist ein Mensch. Er ist geboren. Er wuchs auf im Europa am Ende des 20. Jahrhunderts auf der eastside von Germany. Es fielen Stacheldraht und Sperren, aber andere Sperren blieben. Nun versetzt der Zufall unseren Menschen, nennen wir ihn Paul, in die Lage, das eigentlich egoistischste Mittel   Geld   in unbegrenztem Ma\u00dfe zur Verf\u00fcgung zu haben. Paul aber beschlo\u00df nicht, die \u00fcblichen Dinge im Wertma\u00dfstab anzustreben. Er wollte als Hobbyphilosoph sehen, wie die Welt erkrankt.:<\/p>\n<p>DEUSCHLAND   EIN DRAMA<\/p>\n<p>Nun ist es soweit:<br \/>\nIch,\t\tich bin Freidenker und achte die Gl\u00e4ubigen,<br \/>\nich,\t\tich spreche aus einen Fluch in der Tief e seiner Bedeutung<br \/>\nund ich verfluche: &#8222;Deutschland&#8220;!<br \/>\nDieses Deutschland in seinem Dasein,<br \/>\ndas hat nicht nur Kriege gezeugt,<br \/>\ndas hat nicht nur das Neue gehemmt,<br \/>\ndas hat nicht nur gute Entwicklung der Welt gebremst,<br \/>\ndas hat nicht nur des B\u00f6sen Gr\u00fcndlichkeit pervers perfektioniert,<br \/>\nes predigt Frieden, wieder und wieder,<br \/>\n\tund schickt Waffen in alle Krisengebiete der Welt;<br \/>\nes diskutiert scheinbar demokratisch,<br \/>\n\taber die Worte sind \u00f6des Schauspiel;<br \/>\nes verk\u00fcndet Freiheit,<br \/>\n\taber es schreibt fesselnde Gesetze,<br \/>\n\tf\u00fcr alle, die nicht in sein Schema passen;<br \/>\nes schreit um den Umweltschutz,<br \/>\n\tund hinterl\u00e4\u00dft Kloaken;<br \/>\nes mischt sich ein in die Probleme anderer Staaten,<br \/>\n\tauch unter dem Mantel von NATO , UNO oder EG,<br \/>\n\tum des &#8222;F\u00fchrers&#8220; Ziele anders zu erreichen!<br \/>\nDieses Deutschland in seinem jetzigen Sein,<br \/>\nes mischt mit Subventionen in die Wirtschaft sich ein;<br \/>\nes hat aus seiner &#8222;Einheit&#8220; nichts Neues gemacht,<br \/>\n\tnur billige Arbeiter bei h\u00f6chsten Kosten,<br \/>\n\tKatalogsklaven und Versicherungsopfer gezeugt,<br \/>\n\tnur ein St\u00fcck mehr an sich gerissen,<br \/>\n\tund es wird weiter rei\u00dfen!<br \/>\nMit den Worten gro\u00dfer deutscher Dichter und Philosophen,<br \/>\ndie Mi\u00dfachtung aussprachen deutschen M\u00e4chtigen,<br \/>\nschreie ich ihn heraus, den Fluch dem deutschen Wirtschaftshai,<br \/>\neigentlich gen\u00e4hrt vom Elend der restlichen Welt<br \/>\nund des eigenen Volkes \u2013<br \/>\nes grausts vor dem deutschen Weltenrichter,<br \/>\nvor deutschem Weltenma\u00df und deutscher Gr\u00fcndlichkeit!<br \/>\nDieses Deutschland wie es heute ist   es verdient den Fluch!<br \/>\nSchrecklich ist, wenn sich Menschen ihres Vaterlandes sch\u00e4men!<br \/>\nWehret euch   ihr wahren deutschen Menschen!<\/p>\n<p>November 1991<\/p>\n<p>Eine analytische Arbeit als Prinzip des Bed\u00fcrfnisses zur Meinungs\u00e4u\u00dferung<\/p>\n<p>(fr\u00fcher: &#8222;Ein Aufsatz&#8216;)<br \/>\nTHEMA: Erkenntnisse und Theorien im Jahre 1995<\/p>\n<p>1.THESE: Wir haben die Wirtschaftsform des Kapitalismus.<br \/>\n2. THESE: Geld ist das einzig wahre Machtmittel.<br \/>\n3. THESE: Alles wird beeinflusst durch die Machthaber,<br \/>\ndas bedeutet: Die Gr\u00f6\u00dfe der Macht in allen Ebenen wie Wirtschaft und Politik wird durch die Geldmasse (fr\u00fcher Kapital bei Marx) bestimmt.<\/p>\n<p>Einf\u00fcgung: Auch die neue Scheinmacht &#8222;Medien&#8220; ist keine neue &#8222;,demokratische&#8220; S\u00e4ule   da ist man lediglich durch Vermarktung von Sensationen auf Geld aus, und, da es schon gelungen ist, Aufmerksamkeit   mit allen Mittel bis hin zur Perversion zu erlangen, flie\u00dft Kapital und erarbeitet den Medien Macht.<br \/>\n4. THESE: Utopien erweisen sich als n\u00fctzliche Orientierungshilfe, aber der Realismus innerhalb der gegebenen Situation ist wichtiger.<br \/>\n5. THESE: &#8222;Einheit macht stark!&#8220;<br \/>\n6. THESE: Keiner darf seine Meinung jemanden aufzwingen. das bedeutet: Wer realistisch denkt, wer weiter denkt, der soll sich zu einer Gemeinschaft zusammenf\u00fcgen und mitreden; soll seine Philosophie breitstreuen wie die Saat. Das gilt auch bei dem Versuch, mitzuregieren.<\/p>\n<p>Einf\u00fcgung: Alle materialistisch humanistischen Kr\u00e4fte m\u00fcssen eine einzige Organisation haben, wo der philosophisch fruchtbare Meinungsstreit nie vernachl\u00e4ssigt wird.<br \/>\nViele Regierungen, Oppositionen und Gruppen streiten Scheingefechte aus (Opium bei Marx) aber im Grundsatz sind sie sich einig im Interesse ihres Geldes.<br \/>\n7. THESE: Jeder Staat, der eine Weltsicht (dazu geh\u00f6ren auch die Religionen) bevorzugt, zensiert oder als Pflichtfach lehrt, verst\u00f6\u00dft gegen das Menschenrecht der freien Meinungsbildung ;das bedeutet:<br \/>\n Nach wie vor schreibt jeder Staat die Geschichte im Interesse der Geldm\u00e4chtigen einseitig und verzerrt. Es gibt Weltsichten, die so zur &#8222;Staatsideologie&#8220; erhoben werden.<\/p>\n<p>Anf\u00fcgung: Vieles ist anders, das meiste immer das gleiche. Meine Sicht ist kritisch, aber was hier geschrieben ist, ist nicht neu, wer aber hat es begriffen?<\/p>\n<p>Ein Aufruf zur Diskussion von Gustav Mick<\/p>\n<p>Brief an Klaus<br \/>\nANDREAS KR\u00d6DEL<br \/>\n&#8230;&#8230;&#8230;<br \/>\n26.4.95<\/p>\n<p>Werter Klaus Hartmann!<\/p>\n<p>Logischerweise verfolgen mich die Gespr\u00e4che und &#8222;Ergebnisse&#8220; des Landesverbandstages Brandenburg in der Stadt der Brillen und Optik. Was dort zur Klarsicht beitrug, bleibt zu erw\u00e4gen. Ich habe allerdings wenig Lust und keine Zeit in diesem begrenzen Leben, abzuwarten, was ein Urteil der Geschichte sein k\u00f6nnte. Deshalb sei es mir gestattet, hier den Versuch zu unternehmen, mein Verst\u00e4ndnis des freien Denkens darzulegen; um erstens mich selbst vorzustellen und zweitens Grunds\u00e4tze dieses freie Denken im \u00d6stlichsten Osten als Ansto\u00df f\u00fcr Weiterdenken und breiteste Diskussion aufzuzeigen.<br \/>\nInzwischen lebe ich nun schon mittlerweile 13 Jahre an dieser Grenze, die jetzt EU Au\u00dfengrenze ist. Was schon immer war und ist, sind Zoll, Grenzsch\u00fctzer, Hunde und Hubschrauber.<br \/>\nFreidenker in diesem Deutschland zu sein ist f\u00fcr mich in erster Linie Anspruch an Toleranz. Ich habe eine materialistische Weltsicht und das ist f\u00fcr mich das Erkl\u00e4ren aller Prozesse aus den Wissenschaften heraus, ohne G\u00f6tter oder anderen \u00dcbernat\u00fcrlichkeiten. Die Konsequenz daraus ist aber eigenartigerweise, mit bestehenden Realit\u00e4ten in Konflikt zu geraten. Da nenne ich nur den l\u00e4ngst geschichtlich erledigten, doch nach wie vor immer noch anzutreffenden Zusatz an Eidesformeln u.\u00e4.: &#8222;..so wahr mir Gott helfe.&#8220;; den Pflichtreligionsunterricht, der als Zensur eines Glaubens mit den Grunds\u00e4tzen freier Meinungsbildung kollidiert, oder die Erledigung von Kirchenarbeit durch den Staat in Form des Steuereinzuges. Insgesamt haben wir ja aus 40 Jahren DDR auch gelernt, was &#8222;Staatsreligion\/ Ideologie&#8220; bringt. Daraus resultiert auch meine Ablehnung von Parteien an sich, da w\u00e4ren nur freie ( nicht irgendwelchen Geldgebern verpflichtete) W\u00e4hlergemeinschaften m\u00f6glich.<br \/>\nAber auch andere &#8222;Staatsmeinungen&#8220; kann ich eben so nicht mittragen, was zum Beispiel die Zumutbarkeit f\u00fcr Kranke und sozial Schwache betrifft. Wenn ein &#8222;Sozialstaat&#8220; seine Leistungen immer weiter zur\u00fcckschraubt, das dann noch mit der Ausnutzung seiner Leistungen durch &#8222;Arbeitsunwillige&#8220; begr\u00fcndet, so ist das einfach besch\u00e4mend. Es widerspricht auch den gro\u00dfen Versprechen der &#8222;Einheitspolitiker&#8220;, die diesen \u00bbfreiheitlichen demokratischen Staat?\u201c als erstrebenswertes System mit einem engen sozialen Netz feilboten.<br \/>\nGleichen Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit fordern Gewerkschaften seit Jahrzehnten. Im &#8222;Osten&#8220; verdient man aber, wenn \u00fcberhaupt, meist &#8222;au\u00dfer Tarif&#8220;. Der Gro\u00dfteil der Industrie ist einfach &#8222;plattgetreuhandet&#8220; und in der &#8222;Tagesschau&#8220; spricht man noch immer von Arbeitslosen in &#8222;Ost&#8220; und &#8222;West&#8220;.<br \/>\nDie DDR gibt es ja bekanntlich nicht mehr; damit ging der Regierung aber auch das &#8222;Feindbild&#8220; verloren und damit der &#8222;rote Faden&#8220; der Hetzkampagne. Da passiert es schon einmal, da\u00df die DDR   B\u00fcrger alle Stasispitzel waren, wer und wie der BND arbeitet, ist gleichg\u00fcltig; da setzt man &#8222;Diktatur des Proletariates&#8220; und seine zum Scheitern verurteilten Ausw\u00fcchse des &#8222;real existierenden Sozialismus&#8220; gleich mit dem Faschismus, der aber eine Form des Kapitalismus darstellt  und dieser wieder ist auch unter dem Schlagwort &#8222;Marktwirtschaft&#8220; regierungspolitisch gelobhudelt.<br \/>\nWarum also wurden keine Nazirichter gerichtlich verfolgt und die Gestapolehrer und die, die im KZ den Gashahn aufdrehten und tausende Menschen qualvoll umbrachten, wo waren deren &#8222;Mauersch\u00fctzenprozesse&#8220;?<br \/>\nDa versteht man auch, warum die &#8222;Einheit nicht einmal eine neue deutsche Hymne hervorbrachte, auch wenn &#8222;Deutschland \u00fcber alles&#8220; nicht mehr offiziell gesungen wird. Das hatten wir auch schon im Land der Dichter und Denker.<br \/>\nUm in Farben zu sprechen: Mit der Vision der roten Gefahr von links wird der braunen Gefahr von rechts der Weg freiregiert. Ich verabscheue Gewalt als Streitform zutiefst!<\/p>\n<p>Fruchtbarer Streit um Weltsichten, wo jeder dem anderen sauber seine Positionen darstellt, wo intensiv zugeh\u00f6rt wird, das ist ein Freidenkeranspruch. Ich achte alle Menschen unabh\u00e4ngig ihrer Weltanschauung.<br \/>\nWo aber gibt es das noch? Es werden Reden zerredet geredet um des Redens Wille, w\u00fcste Beschimpfungen verstreut, Scheindebatten gef\u00fchrt und alles ist eine gro\u00dfe Show. Es ist eine Show zur Unterhaltung; alles wird nach amerikanischem Vorbild zur Unterhaltung   Krieg, T\u00f6ten, Politik und Wirtschaft, das Privatleben der &#8222;Stars&#8220;, Krankheiten und Zerst\u00f6rung der Umwelt. Wie sagte doch Neil Postman: &#8222;Wir am\u00fcsieren uns zu Tode&#8220; und so sch\u00f6n amerikanisch animiert verlebt man auch seinen &#8222;Traumurlaub&#8220;. Dein Konsum ist wichtig, nicht Entspannung oder Erholung, aber die Namen der Orte, die gerade &#8222;in&#8220; sind, z\u00e4hlen in dieser Show. Die &#8222;Ossis&#8220; sollen doch auch nur kaufen und nicht produzieren.<br \/>\nDiese Amerikanisierung ist die neueste Form der Kolonialisierung. Nun war aber eine meiner ersten Anspr\u00fcche Toleranz und es folgten alles Dinge, die ich nicht gut befand. Ich beanspruche dies als Menschenrecht der freien Meinungs\u00e4u\u00dferung. Ich stelle etwas dar und erwarte in freidenkerischer Art Argumente und Gegenargumente. Ziel ist immer, mit dieser Welt besser klarzukommen. Deshalb ist der weltanschauliche Teil der Freidenkerarbeit f\u00fcr mich von besonderer Bedeutung.<\/p>\n<p>Trainiere den Geist, um das Leben zu meistern. Nichts soll unangesprochen bleiben und alles steht in Frage; aber eben nicht nihilistisch verzweifelnd, sondern l\u00f6sungssuchend positiv denkend vorw\u00e4rts streben. Nicht das Negative verdr\u00e4ngen, sondern im Leben humanistisch t\u00e4tig sein. Wichtig ist die Achtung der Anderen und nicht deren Neid und wichtig ist die Achtung vor meinem eigenen &#8222;Ich&#8220;. Der Mensch ist kein einzulullender Kriecher, der alles hinnimmt. &#8222;Sapere aude&#8220; schrieb Kant   &#8222;Habe den Mut, deinen eigenen Verstand zu gebrauchen&#8220;.<\/p>\n<p>Da tut es eben doch gut, wenn die Verfassung des Landes Brandenburg Weltanschauungsgemeinschaften wie einen Freidenkerverband den Religionsgemeinschaften gleichstellt.<br \/>\nDa tut es eben doch gut, wenn die Zahl der Teilnehmer an der Jugendweihe zunimmt, nicht als Spiel der Statistik, sondern als Wertanspruch der Arbeit aller Menschen, die ohne Gott die Welt und dieses Deutschland gestalten wollen.<br \/>\n\u201eErziehung&#8220;, Festkultur, &#8222;Denkanschl\u00e4ge&#8220;, das alles ist Freidenkertum in Brandenburg.<\/p>\n<p>Es sind Ergebnisse der Freidenker aus Cottbus, Potsdam und Frankfurt\/Oder, die den Verband am Leben hielten, die in Bernau und Nauen Zentren schufen, die den bisherigen Rahmen der Arbeit mit Sozialhilfe, Werkst\u00e4tten und Jugendwerken einfach sprengten. Unter dem Namen &#8222;Freidenker&#8220; findet man in Geschichtsb\u00fcchern eine Weltanschauungsgemeinschaft, die eng verbunden mit der aus der Arbeiterbewegung hervorgegangenen SPD in Deutschland entstand und deren Ziel die geistige Betreuung eben der Atheisten bildete. Das ist auch heute noch so, meine ich. Also sind Jugendweihen und Trauerkultur, Behindertenwerkstatt und Hilfe f\u00fcr Frauen in Not doch ebensosehr wie der kulturelle Streit um die Philosophie der Menschen Freidenkerarbeit. Wer Kraft hat, mehr zu tun, dem stelle dich nicht in den Weg.<\/p>\n<p>Ich habe einmal sinngem\u00e4\u00df gesagt: Freidenker sein ist einfach, aber Freigeister zu organisieren ist eine schier unl\u00f6sbare Aufgabe.<br \/>\nDas schlimmste an diesem Verbandstag ist das Scheitern an diesen Organisationsproblemen, der fertige Vollzug der Spaltung, den man einfach vorgesetzt bekam. Gleich wer da welche Ziele verfolgt und welche Fehler der Vergangenheit die Arbeit letztlich unm\u00f6glich machten, ich vertrete nach wie vor folgende Standpunkte:<br \/>\n&#8211;  Korrekturen an der Arbeit des Vorstandes waren immer m\u00f6glich;<br \/>\n&#8211;  Beschl\u00fcsse, gefa\u00dft durch Mehrheiten sind f\u00fcr alle g\u00fcltig;<br \/>\n&#8211; gerade diejenigen, die jetzt die Spaltung vollzogen, h\u00e4tten die Kraft gehabt, einen einheitlichen und starken brandenburgischen Freidenkerverband \u00f6stlicher Pr\u00e4gung aufzubauen;<br \/>\n&#8211; und es sind schon viel zu viele Freidenker ausgeschieden.<br \/>\nIch habe von Toleranz geschrieben, von Meinungsachtung, von Zuh\u00f6ren, von hoher Streitkultur und f\u00fcge nun Gedanken der Freidenkereinheit hinzu, denn diesen Streit, diese Verunsicherung und dieses Bewerfen mit Schmutz spiele ich nicht mit, das alles ist uns unw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Ich bin und bleibe Freidenker und f\u00fclle mein freies Denken mit meinem Tun. Ich verstehe Freidenken als Quell und Kraft f\u00fcr Menschen ohne Gott und ich will, das dies so bleibt.<\/p>\n<p>Mit freidenkerischem Gru\u00df<\/p>\n<p>EUER  ANDREAS KR\u00d6DEL<\/p>\n<p>P.S. : Diesen Brief sende ich als Kopie an Herrn Ralf Lux und an Herrn Dr. Volker Mueller. Der Brief wird zur Ver\u00f6ffentlichung freigegeben, was ich vor allem den Freidenkerorganen empfehle.<\/p>\n<p>Und es tut auch gut, wenn es in Brandenburg ein Unterrichtsfach &#8222;Lebenskunde, Ethik, Religion&#8220; als Modellversuch hoffentlich f\u00fcr ganz Deutschland gibt, an welchem auch Freidenker lehren!<\/p>\n<p>TOLERANZ<\/p>\n<p>Viel steht geschrieben zu diesem Thema. Alle sprechen von Akzeptieren und Anerkennung anderer Meinung; von Achtung gegen\u00fcber den &#8222;Andersdenkenden&#8220;; Verst\u00e4ndnis wird eingefordert. Die Menschen sollen dulden, gew\u00e4hrenlassen und erlauben. Letztlich l\u00e4uft alles auf das alte Recht der Gleichwertigkeit aller Menschen hinaus, egal, wo sie geboren sind und wie sie denken.<br \/>\nVerschiedene Weltsichten und Religionen m\u00fcssen keinen Ha\u00df erzeugen gegen\u00fcber dem anderen Denken.<br \/>\nIch achte alle Menschen, gleich welchem Glauben sie sich zugeh\u00f6rig f\u00fchlen; so habe ich schon oft geschrieben. Ich bin gegen Gewalt jeglicher Art; auch das ist oft geschrieben. Sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn ich mit diesen S\u00e4tzen dieses Thema beenden k\u00f6nnte. Leider dr\u00e4ngt sich da aber ein Fragenkomplex auf, der einer Antwort bedarf. Mu\u00df man tolerieren, wenn zu Gewalt und Krieg, zum T\u00f6ten aufgerufen, wenn Selbstaufgabe gepriesen wird? Darf man tolerieren, wenn im Medienspektakel Gewalt bis in perverseste Form als Unterhaltungsshow dargestellt wird?<br \/>\nIch kann Gegenargumente bringen, kann diskutieren, Meinung vertreten; ich kann das Fernsehger\u00e4t ausschalten und die Zeitung nicht kaufen. Ich kann selbst schreiben und die Aspekte der Vernunft darstellen, ohne nat\u00fcrlich den Anspruch auf die absolute Wahrheit zu erheben. Ist das tolerant? Ist meine Meinung vern\u00fcnftig, weil ich andere Menschen, anderen Glauben achte, weil ich mich gegen Gewalt ausspreche? Ich meine doch.<br \/>\nAuf solcher Grundlage ist der fruchtbare Meinungsstreit erst m\u00f6glich.<br \/>\nAber ich mu\u00df etwas tun gegen den Ha\u00df!<br \/>\nKommen wir vom theoretischen Disput zum praktischen Handeln. Es gibt Menschen, die bewu\u00dft und vors\u00e4tzlich Menschen t\u00f6ten, es gibt Krieger von Beruf; solche, die Gewalt anwenden, physische oder psychische, um ihre Macht zu erh\u00f6hen. Es gibt viele Egoisten!<br \/>\nEs gibt Menschen, die Frauen vergewaltigen, die foltern, die Flugzeuge entf\u00fchren oder Krankenh\u00e4user zerst\u00f6ren; um ihre Ziele zu erreichen; und es gibt Menschen die Umwelt zerst\u00f6ren, B\u00e4ume und Tiere vernichten, M\u00fcll in die Meere entsorgen, um schnell viel Geld zu erheischen.<br \/>\nKann man auch das alles tolerieren? Nat\u00fcrlich nicht, sagen wir alle. Ich kann meinen Mitmenschen darauf aufmerksam machen, ich kann demonstrieren, kann die gew\u00e4hlten Politiker auffordern, den Kriegern der Gewalt, den Umweltzerst\u00f6rern die Hilfe, sprich das Geld zu entziehen, und wir k\u00f6nnen den Opfern spenden. Spenden mu\u00df mehr sein als das Erkaufen eines ruhigen Gewissens. Was aber tun wir, wenn die Politiker selbst Gewalt wollen, weil Krieg Geld bringt, wenn von den Spenden Waffen gekauft werden f\u00fcr noch mehr Krieg? Sind wir ohnm\u00e4chtig?<br \/>\nWir d\u00fcrfen auf keinen Fall m\u00fcde werden wider solcher Politik, Wir d\u00fcrfen nicht gleichg\u00fcltig uns das Elend und den Egoismus vorflimmern lassen, als w\u00e4re es nicht unser Leben, das da beendet wird! Bis das Urteil der Geschichte gesprochen ist \u00fcber Gut oder B\u00f6se k\u00f6nnen Jahre unseres Lebens vergehen. Nicht Rache sollen wir fordern, sondern die Gerechtigkeit.<br \/>\nErkennbar wird hier die volle Schwierigkeit, welche das kleine W\u00f6rtchen Toleranz in sich birgt. Wie oft denkt man an einen Schlag in das Gesicht, an einen Tritt, w\u00fctet in sich hinein, wenn man all die Ungerechtigkeiten erf\u00e4hrt, im eigenen Alltag oder im gro\u00dfen &#8222;Weltengeschehen&#8220;; wenn man gequ\u00e4lte, verhungernde Menschen sieht, aufgenommen mit einer Kamera, deren Preis viele dieser Menschen lange Zeit ges\u00e4ttigt h\u00e4tte.<br \/>\nUnser Gerechtigkeitsgef\u00fchl ist Produkt aus Erziehung, eigener Erfahrung und vor allem des eigenen Denkens. Regungen, Erregungen immer &#8222;im Griff zu haben&#8220;, scheint angesichts des Egoismus im t\u00e4glichen Leben schier unm\u00f6glich.<br \/>\nWieder dr\u00e4ngt sich hier der Satz der Aufkl\u00e4rung in meinen Kopf: &#8222;Sapere aude   habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen.&#8220; (Kant) Nutzen wir ihn also, diesen Verstand, um mit unseren Taten vorzuleben, den Inhalt des Wortes Toleranz zu f\u00fcllen; f\u00fcr mehr Ruhe und Friedlichkeit in unserem inneren und als Ausstrahlung auf jeden Nachbar, Kollegen, Bekannten gegen die Gewalt, gegen die gro\u00dfe Schau des Gew\u00f6hnens an Mi\u00dfst\u00e4nde und Brutalit\u00e4t, gegen das Wegschauen.<\/p>\n<p>Jeder Mensch hat die Pflicht, zu werten, zu urteilen, einfach mitzureden. Das Geld f\u00fcr Waffen und dicke Politprominenz, die mit Scheingefechten Meinungsfreiheit vorgaukelt, aber eigentlich nur h\u00f6here Di\u00e4ten will, all das k\u00f6nnte Menschen gesund und satt machen. Nichts ist schlimmer als gleichg\u00fcltig werden, als der, der ohne Meinung ist. Andere nutzen dich aus, die, die ohne Toleranz sind.<\/p>\n<p>DIE WENIGEN UND DIE VIELEN<br \/>\nNovember 1995<\/p>\n<p>Es ist immer noch leicht, gegen etwas zu sein.<br \/>\nEs ist schon schwerer, sich etwas aufzubauen.<br \/>\nEs ist noch schwerer, f\u00fcr Viele etwas aufzubauen.<br \/>\nSchwerstarbeit ist, f\u00fcr die Vernunft beim Aufbau Resonanz zu finden.<\/p>\n<p>Vor der Wende hatten wir:<br \/>\n  die, die gegen den Staat auftraten   es waren Wenige;<br \/>\n  die, die gegen den Staat dachten, aber den Mut nicht fanden, offen zu sein, letztlich hinter vorgehaltener Hand schimpften, es waren Viele;<br \/>\n  die, die irgendwie ihren Nutzen aus dem Staat zogen   es waren Viele; die &#8222;Brieftaschenkommunisten&#8220;, &#8222;,Karrieregenossen&#8220;, &#8222;Verschieber und Besorger&#8220;, die &#8222;.Machthaber&#8220;;<br \/>\n  die, die im Bekenntnis zur Idee mahnten, arbeiteten, ehrlichen Einspruch erhoben   es waren Wenige.<\/p>\n<p>Jeder Staat setzt der Freiheit Grenzen.<\/p>\n<p>Die am lautesten schreien von &#8222;Freiheit und Demokratie&#8220;, von &#8222;Sozialstaat und Recht&#8220;, die versto\u00dfen am meisten gegen Menschenrecht.<br \/>\nNach der Wende haben wir:<br \/>\n  die, die gegen den Staat sind    es sind einige Mehr;<br \/>\n  die, die gegen den Staat denken, den Mut nicht&#8230;, es sind Viele;<br \/>\n  die, die wieder ihren gro\u00dfen Nutzen haben   Viele sind die Gleichen &#8222;Wendeh\u00e4lse&#8220; und es werden Mehr und so steigt die Armut der Anderen;<br \/>\n  die, die allem glauben   es sind Mehr;<br \/>\n  die, die in ehrlicher Arbeit versuchen, Menschenrecht und Menschenwert in diesem Imperialismus auch noch mit Menschenw\u00fcrde zu erk\u00e4mpfen   die m\u00fcssen mehr werden!<\/p>\n<p>Noch immer schafft jeder Staat Fesseln<br \/>\n\tGoldene gleichen St\u00e4hlernen an Zwang!<\/p>\n<p>BIN ICH ALLEINIGER RUFER ?<br \/>\nMai 1996<\/p>\n<p>Nach der Wahl in Berlin und Brandenburg,<br \/>\nda sind wir weit entfernt von deutscher Einheit \u2013<br \/>\ndenn es gibt West  und Ostberliner W\u00e4hler<br \/>\nes gibt Arbeitslose &#8222;Ost&#8220; und &#8222;West&#8220;,<br \/>\nWestarbeit bringt mehr Geld als Arbeit im Osten;<br \/>\nund der Weststaat peitscht das Christentum,<br \/>\nals Monoideologie in den Schulen ein \u2013<br \/>\nsoetwas kennen wir von anderen Staaten,<br \/>\ndenen jetzt der Kapitalismus &#8222;Freiheit&#8220; brachte.<br \/>\nWie kann man Glauben in einem &#8222;Grundgesetz&#8220; festschreiben?<br \/>\nDieser Staat, nicht mehr Marionette der Finanzhaie,<br \/>\nsondern nur noch mit sich selbst besch\u00e4ftigt,<br \/>\ndreht Geschichte wie andere auch, immer wie man es braucht,<br \/>\nverurteilt &#8222;Mauersch\u00fctzen&#8220; eines Staates, den es nicht mehr gibt,<br \/>\naber die in Buchenwald den Gashahn aufdrehten wurden nie verfolgt!<br \/>\nWir sind weit entfernt von deutscher Einheit. <\/p>\n<p>Man gestatte die Frage: Welche Weltanschauung hat eigentlich die SPD?<br \/>\n\u00dcberall schreit man von Freiheit, Demokratie und Einheit,<br \/>\nund die am lautesten sind, die machen die Zw\u00e4nge und die Unterjochung,<br \/>\n&#8222;taff&#8220; oder &#8222;Focus&#8220; oder &#8222;Explosiv&#8220; oder &#8222;Bild&#8220; oder &#8222;Stern&#8220;, das sind die Namen der &#8222;Richter&#8220;,<br \/>\nwen sie verurteilen, bleibt T\u00e4ter, auch wenn er unschuldig ist,<br \/>\nalles wird Medienrummel   amerikanische Schau!<br \/>\nDie Kultur wird abgewertet,<br \/>\nWahrheiten verzerrt, alles bekommt neue Namen,<br \/>\nwir sind weit entfernt von deutscher Einheit.<br \/>\n&#8222;Der Mensch ist nur Pilger und Fremdling auf dieser Welt&#8220;   Petrus,<br \/>\nDer heutige Mensch ist Wandale und Zerst\u00f6rer dieser Welt!<br \/>\nAuch Deutschland tr\u00e4gt mit an der Schuld, die Rechnung zahlen unsere Kinder und Enkel.<br \/>\n\u2003<br \/>\n\u201eNACH\u201c &#8211; DENKSCHRIFT \u00dcBER  DIE KRISE DES KAPITALISMUS 1996<\/p>\n<p>ein philosophischer Aufsatz August 96<\/p>\n<p>Man sagt: In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit hoch, die Kriminalit\u00e4t steigt, die L\u00f6hne sind auch zu hoch und die Steuern m\u00fcssen erh\u00f6ht werden. Sortieren wir also langsam.<br \/>\nDie Arbeitslosigkeit ist tats\u00e4chlich hoch. Andererseits liegt die Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes auf der Stra\u00dfe. Viele Stra\u00dfen und ihr Umfeld harren der Sanierung; viele W\u00e4lder schreien nach Pflege; ganze Stadtkerne bed\u00fcrfen umfangreicher Rekonstruktionsma\u00dfnahmen, von Schulen und Sportst\u00e4tten ganz zu schweigen, oder von der F\u00f6rderung der Kultur   Arbeit ist also vorhanden. Der verdienende Mensch, heute &#8222;Arbeitnehmer&#8220; genannt, zahlt &#8222;Arbeitslosenversicherung&#8220; und bekommt dann vom Staat Geld, wenn er nicht mehr ben\u00f6tigt wird; &#8222;Arbeitslosenhilfe&#8220;. Irgendwann hat er aber seine &#8222;Versicherung&#8220; aufgezehrt, der Staat mu\u00df weiterzahlen und das Riesenverlustgesch\u00e4ft beginnt, denn der &#8222;Arbeitslose&#8220; schafft keine Werte.<br \/>\nL\u00f6sen wir das Problem also einfach auf. Man nehme das &#8222;Einkommen&#8220; der &#8222;Arbeitslosen&#8220; als Basis und gebe darauf eine bestimmte Anzahl von Stunden des T\u00e4tigseins. Man lasse den &#8222;Arbeitslosen&#8220; einfach arbeiten, denn Geld zahlt der Staat ohnehin und eine Relation zwischen Leistung und Verdienst in Stunden ist leicht findbar. Und viele &#8222;Arbeitslose&#8220; w\u00e4ren noch dankbar, t\u00e4tig sein zu k\u00f6nnen, gebraucht zu werden. Das h\u00e4tte auch Auswirkungen auf das n\u00e4chste Thema.<\/p>\n<p>Die Kriminalit\u00e4t ist ein schwieriges Feld, denn es scheint, da\u00df mit der Zunahme der Freiheit des Einzelnen auch die Versuchung w\u00e4chst, mehr Spielraum f\u00fcr pers\u00f6nliche Bereicherung auszunutzen. Der Mensch ist Egoist und wir leben im egoistischen Kapitalismus. Aber auch hier gibt es scheinbar einfache L\u00f6sungen. Nicht ein verbeamteter Staat, der mit der eigenen Verwaltung selbst besch\u00e4ftigt ist und dessen Gesetze nur noch Beamte deuten k\u00f6nnen; nicht ein Staatsmechanismus, dessen Hauptziel die eigene Besch\u00e4ftigung und der steigenden Bezahlung  &#8222;Di\u00e4ten&#8220; genannt, welch Hohn   sondern taugliche; flexible, gut ausger\u00fcstete und durch gute Bezahlung auch gut motivierte vor Ort t\u00e4tige Ordnungskraft in den St\u00e4dten und Gemeinden. Diese Polizei mu\u00df mit der Bev\u00f6lkerung eng zusammenarbeiten und \u00fcber klare Rechtsmittel verf\u00fcgen. Man \u00fcbersetze also die Gesetze ins Deutsch der Menschen, so wie es Luther mit der BIBEL tat. Dazu geh\u00f6rt auch, da\u00df Menschen, die hier Schutz und Heimat finden, &#8222;Asylanten&#8220;; hier auf St\u00f6rungen und Extremismus verzichten m\u00fcssen oder das Land sofort zu verlassen haben.<br \/>\nVor allem in diesem Bereich m\u00fcssen die Medien gebremst werden. Es kann nicht Pressefreiheit sein, wenn Menschen vor ihrer rechtskr\u00e4ftigen Verurteilung schon zum T\u00e4ter gemacht werden; wenn Polizei und Justiz behindert werden durch &#8222;Journalisten&#8220;. Hier wurde eine Umwandlung vollzogen, nicht der Staat ist Richter und Recht   diese Aufgabe ma\u00dfen sich Medien an. Hier l\u00e4sst der Staat aus Angst vor der Drohung einer &#8222;Zensur&#8220; falsche &#8222;Freiheiten&#8220; zu.<\/p>\n<p>Zum dritten Punkt. Die L\u00f6hne sind nicht zu hoch. Aber es ist eine Ankoppelung von Dingen an die L\u00f6hne passiert, die die Relationen verzerren. Normal war z.B.: Zehn Prozent, den &#8222;Zehnt&#8220; gibt ein Arbeiter vom Verdienst an den Staat, um sich besch\u00fctzen zu lassen, f\u00fcr Bildung und Gesundheit. Das war fr\u00fcher. Heute sind es 30% des Lohnes und 15% jeder von mir gekauften Ware; weil eben der Staat ein Riesenmonstrum ist; weil eben Gelder f\u00fcr Dinge ausgegeben werden, die keinen Wert schaffen.<br \/>\nAu\u00dferdem wurde ein &#8222;Steuermechanismus&#8220; erfunden, der Teile der &#8222;Marktwirtschaft&#8220; einfach ausgehebelt hat. Normal ist z.B., da\u00df ein Bauer Getreide oder Fleisch oder Milch produziert. Solange Bedarf vorhanden ist, hat er Absatz und verdient gut. Er kann Maschinen oder mehr Vieh kaufen und verdient mehr, bis irgendwann der Bedarf gestillt ist. So regelt der Markt durch Preise und Nachfrage die Anzahl der Bauern. Das alles ist \u00fcbrigens nachvollziehbar aus dem &#8222;Kapital&#8220; von Marx. Hier hat aber nun der Staat mit &#8222;Subventionen&#8220; eingegriffen, Ergebnis ist eine generelle Mi\u00dflage der Bauern und fehlendes Geld im Staatshaushalt. Letztlich zahlt der Staat auch noch f\u00fcr die Beseitigung der &#8222;\u00dcberproduktion&#8220;.<br \/>\nWas aber interessiert den Staat \u00fcberhaupt, wer welche &#8222;\u00dcberproduktion&#8220; hervorbringt und wie derjenige sie beseitigt?<br \/>\nNoch einmal: Die Nachfrage regelt den Markt und die Preise. Und so gestalten die &#8222;Arbeitgeber\u201c die L\u00f6hne. Hohe Preise, hoher Lebensunterhalt, darauf folgen Forderungen nach Lohnerh\u00f6hungen und so kommt die Inflation ins Rollen. Wird das alles noch durch Subventionen und einseitige Produktenschau der Medien verzerrt, wird das Chaos perfekt.<br \/>\n&#8222;Investoren&#8220; gehen ins Ausland. Investoren sind Menschen, Konzerne, die aus einem \u00dcberschu\u00df an Kapital mehr verdienen wollen und deshalb eine Fabrik bauen wollen, Arbeitspl\u00e4tze schaffen, um daraus noch reicher zu werden. Wieder ein Gru\u00df von Marx. Was aber h\u00e4lt sie ab, in Deutschland zu bauen? Wie oben schon angeschnitten, h\u00e4ngen an den L\u00f6hnen Steuern, Solidarzuschl\u00e4ge, Versicherungen, die aus den Fugen geraten sind. Der &#8222;Arbeitgeber&#8220; zahlt ja die gleiche Summe noch einmal, die der &#8222;Arbeitnehmer&#8220; schon zahlt.<br \/>\nNun sollen also noch weitere Steuern erfunden werden und die bisherigen erh\u00f6ht werden. Das liegt alles nicht am den, angeblich teurem Gesundheitswesen oder den zu vielen Rentnern; hier m\u00fcssen die M\u00f6glichkeiten des Marktes vom Behang befreit werden, der sie zu ersticken droht, den \u00c4mtern der Beamten.<br \/>\nZusammenfassend mu\u00df gesagt werden, da\u00df die Wirtschaft in Deutschland und der Kapitalismus an sich wieder einmal auf eine Krise hinsteuern. Der Staat (\u00dcberbau) hat sich von der Wirtschaft (Basis) verselbstst\u00e4ndigt und bedr\u00e4ngt diese in ihrer marktwirtschaftlichen Bewegungsfreiheit. Vielleicht sollte zuerst die Wirtschaftsministerien aufgel\u00f6st werden. Ein neuer Machtfaktor, die Medien dr\u00e4ngen Fachkompetenz, Recht und Wirtschaftslehren herab zur Show, degradieren alles zum Unterhaltungswert   Amerika l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Diese wertende Macht birgt viel Elend.<\/p>\n<p>Im Text steht viel von Marx, aber der Kapitalismus hat eben einiges an seinem Aussehen, nichts aber an seinem Sein ver\u00e4ndert. Er ist und bleibt ein Auf und .Ab des Geldes und wer Geld hat, hat Macht.<br \/>\nTraurig ist, da\u00df echter Glaube an Gott auch vermarktet wird.<\/p>\n<p>EINE GESCHICHTSARBEIT<br \/>\nDezember 1996<\/p>\n<p>1. Prolog oder Utopie:<br \/>\nEin Weltreich der Gerechtigkeit, ohne Angst oder Hunger oder Neid;<br \/>\nein jeder gibt, was er kann, und bekommt, was er braucht;<br \/>\nkein Krieg oder Streit noch Zwist.<br \/>\n Ein jeder tr\u00e4gt sein wahres &#8222;Ich&#8220; empor zur h\u00f6chsten Tat<br \/>\ndurch die Verwirklichung seiner Selbst!<\/p>\n<p>2. Das hatten wir:<br \/>\nEine Diktatur des Proletariates.<br \/>\nEine aus den Fugen geratende Demokratie.<br \/>\nMarx und seine Theorien wurden verletzt:<br \/>\n&#8211; der Sozialismus ging nicht von den am weitesten entwickelten Land aus und die Revolution erfa\u00dfte nicht die ganze Welt ( das hatte eine \u00d6konomische Schw\u00e4chung zur Folge, da ideologisch, politisch und milit\u00e4risch gegen den Kapitalismus ger\u00fcstet werden mu\u00dfte. Folge war, da\u00df es dem Arbeiter im Kapital &#8222;besser&#8220; ging, als den im Sozialismus; also kein Grund bestand, den Weg einer proletarischen Revolution zu beschreiten)<br \/>\n  es gab zu wenig Entwicklung in der Ideologie und Weltanschauung. Vieles wurde hinterher begr\u00fcndet, vieles wurde dogmatisch. Es wurden Statistiken zurechtgerechnet und Erfolge erredet und angewiesen. Die Glaubhaftigkeit sank.   die Bewu\u00dftseinsanalyse war falsch, der Faktor das Egoismus des Einzelnen wurde untersch\u00e4tzt. Viele nahmen mehr, als sie gaben.<\/p>\n<p>ABER:<br \/>\nAlle hatten Arbeit und Brot, es gab soziale Sicherheit f\u00fcr alle und jeder hatte ein Dach \u00fcber dem Kopf.<\/p>\n<p>3. Das haben wir:<br \/>\nEinen kapitalistischen Staat, der nach au\u00dfen nach dem Imperium strebt, und sich als verbeamteter \u00dcberbau innen von der Basis l\u00f6st; zu Scheingefechten, Spekulationen, zu einem Zirkusspiel der Worte, ist hinabgesunken &#8222;b\u00fcrgerliche Demokratie\u201c<br \/>\n(nennt die Parteien doch bei ihren richtigen Namen:<br \/>\n regierende Partei &#8211; Partei f\u00fcr das Reichwerden der Reichen;<br \/>\n Oppositionspartei &#8211; Partei zur Beruhigung der Massen.<br \/>\n Ausnahmen sind zu weit links.)<br \/>\n Alles wird Schau, je perverser um so interessanter.. je mehr rechts, um so besser, links ist immer des &#8222;Vaterlandsverrates&#8220; verd\u00e4chtig,<br \/>\n wir haben &#8222;Meinungsfreiheit&#8220; !<br \/>\nDas Recht wird passend gerichtet!<br \/>\nMonoideologie als Christentum soll in alle K\u00f6pfe hinein,<br \/>\nherausgemei\u00dfelt aus &#8222;christlicher Tradition des Abendlandes&#8220;,<br \/>\nall der heidnischen Germanen.<br \/>\nRealistische Weltsicht aber ohne Gott ist auch verd\u00e4chtig,<br \/>\n besch\u00e4ftigt schon einmal den geheimen Geheimdienst.<br \/>\nDa ist eben von &#8222;Religionsgemeinschaft\u201c die Rede.<br \/>\nDas soziale Netz dieses Scheinm\u00e4ntelchen der &#8222;Gerechtigkeit&#8220;,<br \/>\nes kann auf den M\u00fcllplatz der Geschichte,<br \/>\ndenn Konkurrenz gibt es keine mehr!<br \/>\nEs naht das Gespenst des Pauperismus.<br \/>\nDie Medien, sie kreischen in Wollust mit der &#8222;Freiheit der Presse&#8220;,<br \/>\nzum Sturm auf letzte Reste von Anstand und W\u00fcrde<br \/>\nzerfetzen mit Freude jegliche Intimit\u00e4t und zerst\u00f6ren deutsche Sprache und Kultur.<br \/>\n Das Land ist immer noch zweigeteilt.<br \/>\nWo kein Geld, da braucht man auch keine &#8222;Reisefreiheit&#8220;.<br \/>\nEin &#8222;Wunder&#8220; ist das alles nicht; sondern eben KAPITALISMUS!<\/p>\n<p>4. Epilog:<br \/>\nVerelendung ist nicht nur die tiefe materielle Not.<br \/>\nV\u00f6lker k\u00f6nnen geistig verelendet werden;<br \/>\nauch das Volk der &#8222;Dichter und Denker&#8220;,<br \/>\nes sinkt hinab, in Konsumentenrausch,<br \/>\nhockt eingeigelt im kleinen K\u00e4mmerlein seines scheinbaren Gl\u00fcckes,<br \/>\neingelullt von der gro\u00dfen Medienwelt vollgeflimmert,<br \/>\nals einzelner Egoist grunzt es wohlig vor sich hin<br \/>\nbei soviel Stumpfsinn braucht es nicht die &#8222;Freiheit des Denkens&#8220;.<\/p>\n<p>Lasst also das Streben nach Gerechtigkeit,<br \/>\ntut nichts gegen die Gefahren der Gegenwart,<br \/>\nlasset es die &#8222;Anderen&#8220; tun, sich aufzuregen, sie werden es schon richten,<br \/>\nes wird schon besser,<br \/>\n&#8222;Irgendjemand&#8220; bekommt das alles schon hin. oder sollten wir uns doch regen!?!<br \/>\n(Wir kennen das Ergebnis vom Rufen nach dem &#8222;starken Mann&#8220;)<br \/>\nWarum nutzen so wenig die &#8222;geschenkten&#8220; Freiheiten!?!<br \/>\n(damit endlich ein neues Deutschland entstehe und bl\u00fche!)<\/p>\n<p>Anhang<\/p>\n<p>,Die gro\u00dfen Gefahren der Gegenwart:<br \/>\n  kapitalistisches Streben nach Weltmacht (\u00d6konomisch, politisch, milit\u00e4risch)<br \/>\n  Demontage der sozialen Errungenschaften<br \/>\n  Monoideologie und der Hang nach rechts<br \/>\n  Perversion der Sprache und eine Riesenmacht der Medien (Amerikanisierung)<br \/>\n  und die gro\u00dfe Masse des Volkes schweigt und h\u00e4lt still !<\/p>\n<p>WIEDER EIN ABGESANG<br \/>\n\tApril 1997<\/p>\n<p>Ein St\u00fcck Freidenkergeschichte ist zu Ende.<br \/>\nIn Brandenburg zerfiel der Landesverband in Splitter.<br \/>\nSplitter l\u00f6sten sich auf.<br \/>\nEs begann mit Euphorie in der Zeit, als ein ganzes System Sich aufl\u00f6ste.<br \/>\nEin Hort f\u00fcr alle Geister die ohne Gott sind, soziale Partner f\u00fcr alle Schwachen,<br \/>\nLehrer in der Schule als Alternative zur Religion,<br \/>\nPartner f\u00fcr Menschen von Geburt, Jugendweihe bis in den Tod,<br \/>\nEin H\u00e4ufchen t\u00e4tiger Philosophen, die mitreden etwas einzubringen haben<br \/>\ndas wollten wir sein.<br \/>\nVieles wurde erreicht.<br \/>\nDie &#8222;sozial demokratischen Arbeitertradition\u201c wie z.B. die Jugendweihe haben den Niedergang deutscher Kultur bisher \u00fcberlebt.<br \/>\nDie &#8222;Staatskirchenkr\u00e4fte&#8220; m\u00fcssen zumindest \u00fcber Alternativen zum Religionsunterricht sprechen.<br \/>\nDie Verfassung des Landes Brandenburg stellt Religions  und Weltanschauungsgemeinschaften gleich.<br \/>\nIn Zeiten der Politikverdrossenheit (deshalb gibt es im Moment die Regierung noch)<br \/>\nund der Interessenlosigkeit an Philosophie und Geschichte gibt es wenigstens einige Menschen, die denken und philosophieren. Themen in gro\u00dfer Vielfalt wurden angeboten, aufgearbeitet und dargestellt.<br \/>\nIn einigen Regionen wurden Sozialstationen, Kindereinrichtungen oder eigene Schulprojekte realisiert.<\/p>\n<p>Ein Teil davon bricht bis Anfang 1997 endg\u00fcltig weg.<br \/>\nWarum?<br \/>\nSatzungen, Grundsatzerkl\u00e4rungen und noch schlimmer Beitragsdebatten   Festlegungen m\u00fcssen sein, aber es wurde \u00fcbertrieben.<br \/>\nIch habe geschrieben, da\u00df es sinnlos ist, Freigeister festzuschreiben.<br \/>\nWir spalteten uns typisch f\u00fcr alle Linken, die frei sein wollten.<br \/>\nEin Satz als Programmatik h\u00e4tte gereicht:<br \/>\n\u201eGeistig t\u00e4tige Menschen, die alle Erscheinungsformen ihres Seins und ihrer Umwelt aus wissenschaftlichen Erkenntnissen ableiten &#8211; Menschen also, die  weder an G\u00f6tter noch andere \u00fcbernat\u00fcrlichen M\u00e4chte glauben.\u201c<\/p>\n<p>Bereits hier ist schon genug Einschr\u00e4nkung und Auslegung m\u00f6glich.<br \/>\nSchon bei der Suche nach einem zweiten Grund. bin ich unsicher. Waren es die Menschen, die Freigeister   wohl kaum. Waren die Erwartungen zu hoch   vielleicht, aber wer hohe Erwartungen hat, setzt auch hohe Anspr\u00fcche an die eigene Arbeit. War die Resonanz zu gering   m\u00f6glich, da\u00df die Ausstrahlung nicht in konkrete Mitgliederzuw\u00e4chse umgesetzt wurde.<br \/>\nWar das Anliegen realistisch?   und hier scheint des Pudels Kern (Goethe) versteckt:<br \/>\nF\u00fcr uns ist es selbstverst\u00e4ndlich, \u00fcber das Leben ohne G\u00f6tter zu sprechen, nachzudenken   andere leben es einfach und fertig.<br \/>\nF\u00fcr uns ist es selbstverst\u00e4ndlich, mitzudebattieren, uns einzumischen in den Werdegang der Geschichte   andere tun das nicht, haben ihre Ruhe in Glauben, sowieso nichts zu \u00e4ndern und sind fertig.<br \/>\nF\u00fcr uns ist es selbstverst\u00e4ndlich, Anspr\u00fcche an das Menschsein und seine Kultur mitzugestalten   andere suchen eine fertige Veranstaltung und wo es ihnen nicht gef\u00e4llt, da gehen sie nicht hin.<\/p>\n<p>So sind die Menschen &#8211; Menschen?!??<br \/>\nDie wenigen haben den Reichtum und bezahlen die Politik,<br \/>\nmachen Recht und Ordnung, Freiheit und soziales Netz,<br \/>\nso wie sie es brauchen(Marx).<br \/>\nEinige machen mit und leben nicht schlecht.<br \/>\nDie Vielen sind angewiesen auf Gedeih und Verderb,<br \/>\nsie ordnen sich, murrend zwar, brav ein, um ein Dach und das Brot zu erheischen,<br \/>\nvielleicht ein Eisbein und dazu ein Bier.<br \/>\nDer Bildschirm flimmert die Illusionen dazu.<br \/>\nEin Ich von mir schrieb:<br \/>\nDer Mensch ist der Tod dieser Welt<br \/>\ner wuchert wie ein Krebsgeschw\u00fcr<br \/>\nvernichtet seine eigene Existenz.<br \/>\nIrgendwann wird diese Wucherung<br \/>\n\tentweder durch die Natur ausgemerzt<br \/>\n\t\toder alles biologische geht unter<br \/>\n\t\t\tals \u201aMenschenwerk`!<br \/>\nG.G.M.<br \/>\nEr schrieb auch \u00fcber den heutigen Staat::<br \/>\nDieser Staat ist gewachsen zum Kolo\u00df,<br \/>\nder sich selbst nicht mehr ern\u00e4hren kann,<br \/>\nden seine eigene Last zu erdr\u00fccken droht!<br \/>\nG.G.M.<br \/>\nEigentlich wissen es alle, und, sie erkaufen ihr &#8222;Abla\u00dfpapier&#8220;;<br \/>\nweil die Betonierer, Wasserverschmutzer und Umweltvergifter,<br \/>\nStromverbraucher, Holzvernichter, Billigfleischk\u00e4ufer,<br \/>\nAutofahrer und Flugzeugbenutzer, M\u00fcllproduzenten und Pestizidverst\u00e4uber<br \/>\nja eigentlich \u201eumweltfreundlich\u201c leben,<br \/>\nNistk\u00e4sten im Garten haben, Str\u00e4nde sauberhalten, den Wald nie beschmutzen,<br \/>\nAutos ohne Schadstoffe fahren,<br \/>\nwassersparendes und &#8222;biologisches&#8220; Waschmittel benutzen, Energie sparen, gesunde Lebensmittel kaufen, aus Pfandflaschen trinken, den M\u00fcll sortieren<br \/>\nund Kr\u00f6tenz\u00e4une bauen (wozu, denn wo jetzt Asphalt, da war fr\u00fcher Wald! G.G.M.).<br \/>\nDie Auflistungen sind unvollst\u00e4ndig und k\u00f6nnen beliebig fortgesetzt werden.<br \/>\nIrgendwann stellt sich jeder die Frage, wozu er eigentlich denken soll, wieso er philosophiert warum er liest   es scheint, keinen Nutzen zu bringen.<br \/>\nIch als Freidenker ziehe aus meinen t\u00e4tigen Denken Kraft und die Erkenntnisse der Philosophie mache ich zu Wegweisern meines Tun\u00b4s.<br \/>\nIch sch\u00f6pfe aus unseren Disputen frischen Mut und versuche mit meinen (armseligen) Schreibereien, andere aufzur\u00fctteln, auf Gefahren hinzuweisen.<\/p>\n<p>Ich versuche, t\u00e4tig zu sein, wo Millionen eingelullt schweigen!<br \/>\n(Die Medienvielfalt setzt auf perverse Art Menschenwerte lahm, macht alles zur Primitivschau und ist ein neues Mittel der Macht um Verdummung massenwirksam zu verkaufen! G.G.M.)<br \/>\nIn diesem Zusammenhang m\u00f6chte ich auf von Heinrich Heine hinweisen, der bereits vor vielen Jahren Worte pr\u00e4gte, die meine heutigen \u00c4ngste best\u00e4tigen. Da schreibt er zum Beispiel \u00fcber Amerika, diese gelobhudelte \u201eFreiheit\u201c, f\u00fcr mich eine der gro\u00dfen Gefahren des Weltbeherrschenwollens einer Nation, die so schrill und unwahr ist, die nur illusion\u00e4ren Schein abgibt in unmenschlicher Flimmerschau.<br \/>\nDazu Heine: &#8220; Oder soll ich nach Amerika, nach diesem ungeheuren Freiheitsgef\u00e4ngnis, wo die unsichtbaren Ketten mich noch schmerzlicher dr\u00fccken w\u00fcrden als zu Hause die sichtbaren&#8230;&#8220;.<br \/>\nUnd etwas weiter ein Satz, der f\u00fcr alle Religionsstaaten zutrifft:<br \/>\n\u201eDer weltliche Nutzen ist ihre eigentliche Religion, und das Geld ist ihr Gott, ihr einziger, allm\u00e4chtiger Gott.\u201c (Aus Ludwig B\u00f6rne \u00b4Eine Denkschrift \u00b4)<br \/>\nHeine fand in Frankreich, was er in seiner Heimat Deutschland suchte und deshalb auch hier ein Zitat von vielen M\u00f6glichkeiten:<br \/>\n&#8222;Und Deutschland? Ich wei\u00df nicht. Werden wir endlich von unseren Eichenw\u00e4ldern den rechten Gebrauch machen, n\u00e4mlich zu Barrikaden f\u00fcr die Befreiung der Welt?  Werden wir, denen die Natur soviel Tiefsinn soviel Kraft soviel Mut erteilt hat, endlich unsere Gottesgaben benutzen und das Wort des gro\u00dfen Meisters, die Lehre von den Rechten der Menschheit, begreifen proklamieren und in Erf\u00fcllung bringen?? (Quelle wie oben). In einem Brief an Varnhagen von Ense noch ein Satz, der zum Denken anstachelt: &#8222;&#8230;die Sache des Volkes ist nie die populare Sache in Deutschland.&#8220;<br \/>\nF\u00fcr heute soll geschrieben stehen:<br \/>\nDas deutsche Volk ist satt. Seine Herrscher der Finanz&#8220;heiligkeit&#8220; greifen nach Europa, rasseln mit den Panzern \u2013 wer will das h\u00f6ren &#8211; ich mahne!! (G:G.M.)<br \/>\nWenden wir uns einem philosophischen Thema zu. War Heine nun Freigeist oder Christ, war er Kommunist? Auch hierzu habe ich Textstellen gefunden, die von gro\u00dfe Vielfalt eines Denkers zeugen. Er hat in tiefer Krise zu Gott zur\u00fcckgefunden, schreibt er im Nachwort zu &#8222;Romanzero&#8220;. Lassen wir ihn aber selbst zu Wort kommen:<br \/>\n\u201eWahrlich, ohne alle Parteilichkeit habe ich Geistesfreiheit und Protestantismus zusammen genannt; und in der Tat, es besteht in Deutschland ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis zwischen beiden. Auf jeden Fall sind sie beide verwandt, und zwar wie Mutter und Tochter. Wenn man auch der protestantischen Kirche mach fatale Engsinnigkeit vorwirft, so mu\u00df man doch zu ihrem unsterblichen Ruhme bekennen: indem durch sie die freie Forschung in der christlichen Religion  erlaubt und die Geister vom Joche der Autorit\u00e4t befreit wurden, hat die freie Forschung \u00fcberhaupt in Deutschland Wurzeln schlagen und die Wissenschaft sich selbstst\u00e4ndig entwickeln k\u00f6nnen.&#8220; (Aus: Die romantische Schule)<br \/>\nEinige Seiten zuvor greift er Gedanken auf, wonach er das Ende der Notwendigkeit der christlichen Religion vorausahnt, indem er formuliert: \u201e&#8230;da\u00df die christkatholische Weltsicht ihre Endschaft erreicht. Denn jede Zeit ist eine Sphinx, die in den Abgrund st\u00fcrzt, sobald man ihr R\u00e4tsel gel\u00f6st hat.\u201c (ebenda)<br \/>\nUnd nun schlagen wir den Bogen noch weiter:<br \/>\n&#8222;Die Kommunisten, das ist wahr, besitzen keine Religion (kein Mensch ist vollkommen), die Kommunisten sind sogar Atheisten (was gewi\u00df eine gro\u00dfe S\u00fcnde ist), aber in ihren obersten Prinzipien huldigen sie dem absolutesten Kosmopolitismus, einer allgemeinen V\u00f6lkerliebe, einer auf Gleichheit beruhenden Verbr\u00fcderung aller Menschen, freier B\u00fcrger dieses Erdballs.<br \/>\nDieses Grunddogma ist das gleiche, welches einst das Evangelium gepredigt hat, soda\u00df die Kommunisten in Wesen und Wahrheit viel christlicher sind als unsere sogenannten germanischen Patrioten, diese bornierten Verfechter einer exklusiven Nationalit\u00e4t.\u201c<br \/>\n (Aus: Kleine Schriften, Vorrede zu &#8222;Lutetia&#8220;)<br \/>\nIch komme f\u00fcr mich zum Schlu\u00df, da\u00df Heine in seiner Zeit den Namen eines Freidenkers verdient hat. Ich hoffe da\u00df er und die Leser mir das Auseinanderpfl\u00fccken und Aneinanderreihen seiner Texte als Grundlage einer fruchtbaren Diskussion zu diesem Geist verzeihen und beende den &#8222;Abgesang&#8220; in solch philosophischen H\u00f6hen.<\/p>\n<p>Ich bin und bleibe eben Freidenker.<\/p>\n<p>Euer A.Kr\u00f6del<br \/>\n(Viele Gr\u00fc\u00dfe von G.G.M.)<br \/>\nJugendweiherede<\/p>\n<p>Werte junge Freunde! Werte Eltern! Werte G\u00e4ste!<\/p>\n<p>Es ist gerade f\u00fcr mich als Freidenker eine besondere Freude, Sie am heutigen Tag hier zur Jugendweihe begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Jugendweihe   das ist der symbolische Beginn eines neuen Lebensabschnittes f\u00fcr Euch, es ist der Eintritt in die Welt der Erwachsenen. Schon seit mehr als einhundert Jahren w\u00e4hrt die Tradition dieses Festtages. Sie entstand aus der Notwendigkeit heraus, auch f\u00fcr Menschen, die an keinen Gott glauben, in feierlicher Form die neue Lebensetappe zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Deshalb ist und bleibt dies Euer Tag!<\/p>\n<p>An einem solchen Tag denkt man zur\u00fcck zum Anfang des Lebens, an die ersten Krabbelversuche, an den ersten Schultag, an die Kinderkrankheiten   eben an alle H\u00f6hen und Tiefen eines Kinderlebens. Da geh\u00f6rt als Erstes ein geb\u00fchrender Dank all denen, die sich bisher m\u00fchten Euren Weg in das Leben zu ebenen; ein Dank an Sie, die Eltern, Erzieher und Lehrer!<\/p>\n<p>Heute stehen junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein. Sie werden St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck selbstst\u00e4ndiger, werden immer mehr Verantwortung selbst \u00fcbernehmen und ihr Leben zunehmend selbst pr\u00e4gen. Was die Kinder bislang an menschlichen Wertvorstellungen empfingen, das ist das Produkt ihrer Erziehung.<\/p>\n<p>Es sind gerade hohe menschliche Werte, die auch jede politische Umbewertung schadlos \u00fcberdauern. Da sind gegenseitige Achtung, Akzeptanz einer anderen Meinung, fester Wille zur Durchsetzung eigener Vorhaben, oder auch Humanit\u00e4t, also die Bereitschaft, anderen Menschen selbstlos zu helfen, aufzuf\u00fchren   und   jeder macht auch einmal einen Fehler. Stehe ich aber zu meiner Tat, korrigiere mich selbst, so werde ich Achtung und Freunde gewinnen. Solche Ma\u00dfst\u00e4be vorgelebt, das pr\u00e4gt junge Pers\u00f6nlichkeiten! An einem solchen Tag hoffe ich, Euch, den nunmehr Erwachsenen auch einige Dinge mit auf den Weg geben zu k\u00f6nnen. Dies sind meine Erfahrungen mit dem Leben, dies sind auch ein paar Ratschl\u00e4ge der \u00e4lteren Generation. Gerade diese Ratschl\u00e4ge sind es aber, die als Besserwisserei, als N\u00f6rgelei der Alten oft nicht gerne geh\u00f6rt werden, denn schlie\u00dflich wollt ihr euer Leben selbst auskosten. Vielleicht erinnert Ihr Euch nach Jahren an die Worte, die heute hier gesagt wurden und handelt in ihrem Sinne. Dann w\u00e4re meine Aufgabe, die Grundidee meines heutigen Auftrittes, erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>In der geschichtlich gesehen kurzen Lebenszeit habt Ihr schon viel erlebt, vor allein, was Umbruch, Neubewertung und Ver\u00e4nderung im Lebensbild betrifft. Sicher f\u00e4llt es nicht leicht, und das ging uns wohl allen so, solch eine v\u00f6llige Neuorientierung aller Bereiche des Lebens zu durchleben.<\/p>\n<p>In solchen Situationen gilt es, sein eigenes Gesicht zu wahren, sein eigenes &#8222;Ich&#8220; \u00fcber die Dinge zu erheben und seine Meinung offen und ehrlich zu vertreten. Das ist nicht immer einfach, aber es ist die einzige M\u00f6glichkeit, sp\u00e4ter vor sich selbst noch Achtung zu haben.<\/p>\n<p>Oft sind es Politiker, die Worte, Begriffe immer wieder verwenden, um ihre Ziele zu markieren; und oft verwenden sie den Begriff der Freiheit. Es heist, nun seien wir endlich &#8222;frei&#8220;. Da dr\u00e4ngt sich nat\u00fcrlich der Gedanke auf, da\u00df man alles tun darf, was man will. Das dies nicht so sein kann, erkannte schon der Philosoph Hegel. Ein solches Chaos w\u00e4re das Ende der Menschheit an sich. Deshalb sind Gesetze, allgemeine Normen des Zusammenlebens notwendig. Schlie\u00dflich hat jeder eigene Vorstellungen von seinem Leben und keiner hat das Recht, anderen seine Freiheitsvorstellungen aufzudr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Es sei mir gestattet, an dieser Stelle einige Zeilen eines Gedichtes \u00fcber die Freiheit einzuf\u00fcgen:<\/p>\n<p>&#8222;Freiheit   das ist nicht die Erlaubnis, alles zu tun;<br \/>\nFreiheit des Denkens aber ist die Verpflichtung,<br \/>\n\u00fcber alles nachzudenken.<br \/>\nJeder Mensch lernt immer.<\/p>\n<p>Aus seiner. Freiheit des Denkens,<br \/>\nbaut er auf sein eigen &#8222;Ich&#8220; inmitten der Milliarden.\u201c<\/p>\n<p>Hieraus wird erkennbar, wie gro\u00df die Rolle des Nachdenkens in unserem Leben ist.<\/p>\n<p>Mein Rat, gerade im Nachdenken \u00fcber das eigene &#8222;Ich&#8220;, \u00fcber mein Leben, mein Tun sorgf\u00e4ltig zu entscheiden, auch das ist eine alte philosophische Weisheit. So m\u00f6chte ich allen hier im Saal vorschlagen die h\u00e4ufig verschm\u00e4hten Schriften die Philosophie nicht als sch\u00f6ne Exemplare im B\u00fccherschrank verstauben zu lassen, denn sie bergen so manchen Rat, viel Weisheit und Weltensicht, da\u00df wahrlich f\u00fcr jeden von uns etwas zu finden ist.<\/p>\n<p>Nun steht sie Euch offen, die gro\u00dfe Welt mit all ihren sch\u00f6nen Seiten, mit all ihren Sch\u00e4tzen, aber auch mit all ihren Bosheiten, ja, auch mit viel L\u00fcge und Gauckelei.<br \/>\nJetzt gilt es feste, eigene Lebensprinzipien zu entwickeln.<\/p>\n<p>Da entwirft man speziell f\u00fcr Euch im Fernsehen superstarke Helden, die Computern gleich, im scheinbaren Namen einer gerechten Sache alle Gefahr mit viel Gewalt ersticken, die immer Sieger sind.<br \/>\nDa vermarktet man selbst das T\u00f6ten von Menschen live.<\/p>\n<p>Diese Vorstellung vorn Unbesiegbaren hat die Menschheit schon immer verf\u00fchrt, sie war Anla\u00df von Kriegen,   sie beginnt aber schon mit der Pr\u00fcgelei in der Schule oder rnit Randalen beim Fu\u00dfball. Auch hier wieder die philosophische Lebensweisheit: Wo Gewalt angewendet wird, hat der Verstand versagt! Diesen Kern traf auch ein Wort aus der &#8222;Wendezeit&#8220; das da lautet: &#8222;Keine Gewalt&#8220;.<\/p>\n<p>Spreche ich von der Einstellung zum Leben, so kann man mir nat\u00fcrlich erwidern, da\u00df es viel leichter ist, durch lautes, egoistisches Verhalten, vielleicht auch noch mit etwas Mogelei zum Ziel zu gelangen,   als mit Ehrlichkeit und Flei\u00df.<br \/>\nStellt Euch immer die Frage nach der Achtung vor euch Selbst. Sie ist der Leitfaden zum Finden Eures eigenen Lebens. Die Antwort dr\u00fcckt sich aus durch innere Ruhe und Zufriedenheit.<br \/>\nDas Leben ist oft hart und unerbittlich. Euer Schulabschlu\u00df, das soll nun aber wirklich die letzte Weisheit sein,   entscheidet  den Einstieg in das Erwachsensein. Da sind Qualit\u00e4ten gefordert.<\/p>\n<p>Tretet hinaus aus der kindlichen Geborgenheit in die gro\u00dfe Welt, seht Euren neuen Rechten entgegen. Man spricht Euch mit &#8222;Sie&#8220; an, bald werdet ihr eigenes Geld verdienen, bald werdet ihr die Liebe kennenlernen und ihr werdet Neues ertasten lernen, m\u00fc\u00dft in ungewohnten Umgebungen allein klarkommen; kurzum, ihr m\u00fc\u00dft euer Leben selbst gestalten lernen.<\/p>\n<p>Auf diesem gro\u00dfen, manchmal ganz sch\u00f6n schwierigem Weg m\u00f6chte ich euch an dieser Stelle das Beste w\u00fcnschen, Gesundheit, immer etwas Optimismus und vor allem Freude am eigenen Leben.<\/p>\n<p>TRAKTAT ZU EINER DEUTSCHEN VERFASSUNG<\/p>\n<p>August 1997<\/p>\n<p>(etwas, was Deutschland bitter n\u00f6tig h\u00e4tte)<\/p>\n<p>&#8211;\tzynisch gemeinte Formulierungen f\u00fcr einen neuen Staat<br \/>\n&#8211;\tEigenwilligkeiten und Definitionen (nur f\u00fcr &#8222;Wessis&#8220;)<br \/>\n&#8211;\tAntwort auf den Aufruf des Herren Jens Oldenburg zu Potsdam in &#8222;dA&#8220; Nr.14 Seite 03 Rubrik &#8222;Extra Dry&#8220; (deutsch und besser vielleicht : Extra Trocken ?)<\/p>\n<p>&#8222;Wo der Sinn f\u00fcr Sch\u00f6nheit aufh\u00f6rt, beginnen der Krieg, die Gleich &#8211; G\u00fcltigkeit oder der Tod.&#8220;<\/p>\n<p>( aus &#8222;Kritik der zynischen Vernunft&#8220; P.Sloterdijk S.658)<\/p>\n<p>Pr\u00e4ambel<\/p>\n<p>Am Anfang war in diesem Text &#8222;Deutschland&#8220;.<br \/>\nRealistisch erscheint, da\u00df die Menschheit nicht alles bis zu Ende erforschen kann   dazu ist der Mensch zu winzig und es entsteht zu schnell zu viel Neues;<br \/>\naber Milliarden m\u00fc\u00dften denken und nicht abstumpfen, aber Milliarden m\u00fc\u00dften handeln und nicht nur in sich hinein schimpfen (&#8222;Sapere aude!&#8220; Kant)<br \/>\naber Milliarden m\u00fc\u00dften k\u00e4mpfen, und wenn keiner zur Wahl geht, weil eine Partei das Volk ebenso betr\u00fcgt wie die andere, weil ein politisches System untergeht; es m\u00fcssen Kr\u00e4fte gefunden werden, die den Mut zu einem Neubeginn haben (Brecht sagte sinngem\u00e4\u00df: :&#8220;Ein Volk kann sich eine neue Regierung w\u00e4hlen, aber eine Regierung kein neues Volk!).<\/p>\n<p>Der Mensch ben\u00f6tigt Gesetze, um in der Masse zu leben.<br \/>\nDer Mensch braucht Freiheit, um in diesen Gesetzen leben zu k\u00f6nnen. Gesetze d\u00fcrfen nicht zum Dogma erstarren (keine B\u00fcrokratie). &#8222;Alles entwickelt sich&#8220;, sagt der Philosoph und jeder Mensch hat das Recht auf freie Entwicklung seiner selbst. Solche Grundwerte m\u00fcssen Gesetze sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Bef\u00fcrchtung:<br \/>\nIrgendwann driftet man in diesem Deutschland (in dieser Gesellschaftsordnung (besser Gesellschaftschaos);in der jetzigen Welt) an radikale Grenzen  aber nicht, weil man Gewalt will &#8211; wir verabscheuen Gewalt!   aber weil hier das &#8222;NORMALE&#8220; so widerlich, grotesk, primitiv und unendlich grausam ist.<br \/>\n Werte werden aufgehoben.<br \/>\nDer Schutz der Menschen, ihre Bildung und ihre Gesunderhaltung, das sind Grundwerte, die ein Staat zu garantieren hat. Dazu soll man freiwillig einen &#8222;Gesellschaftsvertrag&#8220; (Rousseau) abschlie\u00dfen. &#8222;Da kein Mensch eine von der Natur verliehene Gewalt \u00fcber seinesgleichen hat und da die St\u00e4rke kein Recht gew\u00e4hrt, so bleiben also die Vereinbarungen als die einzige Grundlage jeder rechtm\u00e4\u00dfigen Gewalt unter den Menschen \u00fcbrig.&#8220; &#8222;&#8230;und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selbst vorgeschrieben hat, ist Freiheit.&#8220;<br \/>\n( Aus &#8222;Der Gesellschaftsvertrag&#8220; von Jean Jacques Rousseau)<\/p>\n<p>Was nun folgt, ist keineswegs eine komplette Verfassung, die k\u00f6nnen sie anderswo nachlesen. Es ist ein Spaziergang an den Schluchten des Fehlens, an S\u00fcmpfen der Ignoranz und ganzer Gebirge von B\u00fcrokratismus und Betrug der V\u00f6lker vorbei, vielleicht zu einer Freiheit, der wir uns endlich r\u00fchmen k\u00f6nnen, als &#8222;Volk der Dichter und Denker&#8220;!<\/p>\n<p>Was in einer Verfassung stehen sollte aber zu oft vergessen  oder einfach verzerrt wird!<br \/>\n(mit Klammerbemerkungen zur besseren Verst\u00e4ndlichkeit)<br \/>\nGrundsatz: Jeder Mensch wird als frei anerkannt!<\/p>\n<p>Artikel 1<\/p>\n<p>Deutscher ist, wer einen deutschen Pa\u00df besitzt, hier seine Steuern bezahlt und die deutschen Gesetze anerkennt.<br \/>\n(Alle anderen hier lebenden Personen sind G\u00e4ste. Sie haben sich deutschem Recht und deutscher Kultur unterzuordnen. Wer gegen Recht verst\u00f6\u00dft oder Probleme seiner Heimat zu Lasten von Deutschland l\u00f6sen will, mu\u00df das Land sofort verlassen. Wer z.B. deutsche Stra\u00dfen benutzen will, mu\u00df sein Fahrzeug nach deutschen Normen ausr\u00fcsten.)<\/p>\n<p>Artikel 2<\/p>\n<p>Der Staat ist verpflichtet, keine Arbeitslosen zuzulassen.<br \/>\n(Die Arbeits\u00e4mter m\u00fcssen denjenigen, die in der freien Marktwirtschaft keine Arbeit finden, so einsetzen, da\u00df sie Werte schaffen (z.B. Hilfe in Staatsaufgaben wie Verteidigung, Bildung, Gesundheitsdiensten oder \u00f6ffentlichen Verkehr oder in staatlichen W\u00e4ldern). Es wird ein Stunden\u00e4quivalent zum zustehenden Arbeitslosengeld errechnet. Wer nicht arbeitet, bekommt kein Geld (es sei denn, er ist krank!).<\/p>\n<p>Artikel 3<\/p>\n<p>Es wird durch Wahlen eine Regierung ernannt.<br \/>\n(Bei Wahlen, die nach einfachen und durchschaubaren  Regeln abgehalten werden, bewerben sich aus einem Wahlkreis eine unbegrenzte Anzahl von Kandidaten direkt f\u00fcr St\u00e4dte, Kreise, L\u00e4nder oder Bundesregierung. Nach dem Schl\u00fcssel der Einwohnerzahlen werden dann in einfacher Mehrheit die Mandate besetzt.<br \/>\nDiese Mandatstr\u00e4ger sind dem Willen ihrer W\u00e4hler untergeordnet. Niemals darf die Parteidisziplin, oder die Unterordnung unter finanzielle Vorteile Bewertungsma\u00dfstab sein. Die sogenannten &#8222;Di\u00e4ten&#8220; (welch Hohn f\u00fcr dieses Wort in diesem Staat!) , die Entsch\u00e4digung f\u00fcr den Aufwand, den der Mandatstr\u00e4ger durch die Erf\u00fcllung seines Auftrages hat, wird ebenfalls bei der Wahl als Absolutum in Geld definiert.)<\/p>\n<p>Artikel 4<\/p>\n<p>Deutschland ist ein freier, unabh\u00e4ngiger Staat auch in dem Sinne, da\u00df alle Theorien gleichwertig behandelt werden. Alle Menschen sind gleich, egal, welche Anschauung der Philosophie sie vertreten.<br \/>\n(Philosophie hier als Summe aller Weltanschauungen, wozu selbstverst\u00e4ndlich auch die Religionen geh\u00f6ren. Auch und gerade hier bedarf es Gesetzen, die regeln. Wer z.B. in irgendeiner Form zu Unterdr\u00fcckung, ob psychisch oder physisch aufruft, Gewalt verherrlicht oder anderslautende Erpressung in seinen Statuten verankert hat, wird als Organisation nicht nur verboten, sondern er wird verurteilt in voller H\u00e4rte des Gesetzes! Dies gilt auch bei Verwehrung des freien Ein   oder Austrittes.<\/p>\n<p>Artikel 5<\/p>\n<p>Der Staat ist ein Politikum. Er ist Gesetzgeber und Kontrollorgan.<\/p>\n<p>Er garantiert:<br \/>\n1. \u00e4u\u00dfere und innere Sicherheit<br \/>\n(Durch eine Berufsarmee, Polizei und Justiz. Es gilt der Grundsatz, da\u00df ein Kl\u00e4ger die Schuld des Beklagten beweisen mu\u00df, nie umgekehrt. Die Armee ist defensiv!) <\/p>\n<p>2. Die Gesundheit<br \/>\n(auf dem Prinzip der Freiwilligkeit (ich zahle selbst eine Kranken\/Rentenversicherung oder mein Betrieb zahlt von einem Teil meines Lohnes f\u00fcr Krankheit, Pflege oder Rente) Es gibt dann keinerlei Zuzahlungen f\u00fcr Gesundheitsleistungen oder Produkte. Wer krank ist, darf niemals unter der Ber\u00fccksichtigung von Geldinteressen behandelt werden. Alle haben das Recht auf gleiche, maximal m\u00f6gliche und effektiv notwendige Behandlung. Ein Staat, der dies seinen Menschen nicht mehr garantiert, ist dem Untergang geweiht.)<\/p>\n<p>3. Die Bildung<br \/>\n( jeder hat das Recht auf kostenlose Schulbildung (siehe Anlage zum Gesetz der Bildung)<\/p>\n<p>4. den \u00f6ffentlichen Verkehr<br \/>\n( mittels Kfz , Benzin  und Haftpflichtversicherung\/ Steuern h\u00e4lt der Staat das Verkehrsnetz in Ordnung und kontrolliert die Sicherheit auf den Stra\u00dfen !)<\/p>\n<p>5. Kontrolle \u00fcber die Einhaltung von Gesetzen, Vorschriften, Bedingungen zum Herstellen und Inverkehrbringen von Produkten.<br \/>\n( dieser Aspekt ist bis dato kaum geregelt. Der Staat mu\u00df nie mit Subventionen oder anderen Dingen in die Wirtschaft eingreifen, das darf er auch im Sinne eines fairen Wettbewerbes nicht; aber er mu\u00df kontrollieren, ob die Produkte oder Leistungen z.B. nicht den g\u00fcltigen Normen der Sicherheit oder den Bedingungen des Umweltschutzes widersprechen. Er mu\u00df Betrug aufdecken, seine B\u00fcrger beraten und sch\u00fctzen. Das mu\u00df Staatsaufgabe werden und dazu ist ein entsprechend arbeitsf\u00e4higes Instrumentarium zu schaffen.)<\/p>\n<p>Zu diesen f\u00fcnf Aufgaben sind Ministerien zu schaffen.<br \/>\nDie Regierung befa\u00dft sich mit der Au\u00dfenpolitik und den Finanzen des Staates selbst.<\/p>\n<p>Artikel 6<br \/>\nDeutsche Sprache ist Kulturgut.<br \/>\n( alle Versuche, diese Sprache z.B. mit Amerikanismen in Industrie oder im Privatleben aufzuweichen, m\u00fcssen gesetzlich geahndet werden.)<\/p>\n<p>Artikel 7<\/p>\n<p>Der Staat legt Symbole des Landes, seine Fahne und seine Hymne fest.<br \/>\n( Diese Zeichen d\u00fcrfen niemals solche Wahnsinnigkeiten wie &#8222;\u00dcber alles auf der Welt\u201c oder Dinge, die in Kriegen eine Rolle spielten (Hakenkreuz) enthalten. Sie m\u00fcssen in jedem Falle dem friedlichen Nebeneinander aller V\u00f6lker Rechnung tragen.)<br \/>\nAnhang<br \/>\nGesetz des Journalismus<\/p>\n<p>Es darf frei \u00fcber alle Vorg\u00e4nge berichtet werden.<br \/>\n(aber nur konkret, wahrheitstreu und ohne Verzerrungen; Kommentare haben Informations  und keinen Wertungscharakter;<br \/>\ndie W\u00fcrde des Menschen darf nicht verletzt werden; jegliche Parteilichkeit, Einseitigkeiten, aufputschen von Themen sind strikt verboten; Nicht eindeutige Erkenntnisse d\u00fcrfen auf keinen Fall durch Spekulationen &#8222;aufgef\u00fcllt&#8220; werden; alle Personen, Produkte oder Parteien sowie Meinungen m\u00fcssen gleich behandelt werden   Abwertungen, Urteile, die Schaden verursachen k\u00f6nnen, d\u00fcrfen erst nach einem rechtskr\u00e4ftigen Urteil von Staates her ver\u00f6ffentlicht werden; keine staatlichen Ma\u00dfnahmen (z.B. Polizeieins\u00e4tze, Rettungsarbeiten) d\u00fcrfen durch die Berichterstattung gef\u00e4hrdet oder auch nur gest\u00f6rt werden.<br \/>\nDer Journalismus mu\u00df von der Anma\u00dfung weg, Richter zu sein.<br \/>\nDer primitive sensationsl\u00fcsterne Medienjournalismus der Gegenwart, dieses unseri\u00f6se katastrophensuchende und alles zur amerikanischen Show degradierende Br\u00fcllorgan, das keine menschlichen Werte mehr achtet, mu\u00df wie ein Krebsgeschw\u00fcr beseitigt werden. Das hat nichts mehr mit Freiheit der Presse (&#8222;Pre\u00dffreiheit&#8220; Heine) zu tun.)<\/p>\n<p>Anhang 2<br \/>\nGesetz der Bildung <\/p>\n<p>Jeder hat das Recht, eine kostenlose Grundbildung (Schule) zu erfahren. Jeder hat dar\u00fcber hinaus das Recht, eine seiner Person angepa\u00dfte Ausbildung zu Berufen, die seiner freien Entfaltung am n\u00e4chsten kommen, zu erfahren.<br \/>\nJeder hat die Pflicht, sein ganzes Wissen und seine ganze Kraft f\u00fcr den Erfolg seiner Ausbildung einzusetzen.<\/p>\n<p>(Wichtige Dinge die eine Bildung umfassen soll, sind neben Rechnen und Schreiben:<br \/>\n  die Wissenschaften der Natur zu lehren<br \/>\n  deutsche Sprache als Kulturerbe und wertvollstes Gut begreiflich zu machen<br \/>\n  Kulturen der Welt zu vermitteln (Musik, Literatur, &#8218;Malerei) ohne Zensur<br \/>\n  politische und ideologische Weltsichten und Systeme, auch Religionen wertungsfrei darstellen   keine Zensuren<br \/>\n  Erziehung zu gesunden Lebensweisen (Sport, Ern\u00e4hrung)<\/p>\n<p>(Wer pflegt eigentlich die Kultur der Arbeiterklasse? fragt hier G.G.M. dazwischen!)<\/p>\n<p>Schlu\u00df<\/p>\n<p>Vielleicht einmal f\u00fcr die &#8222;Wessis&#8220; zum Verst\u00e4ndnis einige Definitionen, wie ich sie verwende, denn da gibt es haarstr\u00e4ubende Verzerrungen, geschuldet den Zeiten, als alles antisozialistisch im &#8222;kalten Krieg&#8220; umgedolmetscht wurde. Kommunismus   ein anf\u00e4nglich noch staatliches Gebilde, wo jedem nach seinen Bed\u00fcrfnissen bekommt, was er ben\u00f6tigt; seine Leistung daf\u00fcr ist ihm ebenfalls Bed\u00fcrfnis.<br \/>\n Materialismus   Betrachtung der Welt ohne G\u00f6tter, alles wird durch wissenschaftliche Zusammenh\u00e4nge erkl\u00e4rt, alles ist erkennbar.<br \/>\nDialektik   Lehre der Verkn\u00fcpfungen und des stetigen Weiterentwickelns von allem, was es gibt, sowohl in der Natur, als auch in der Gesellschaft. Grundsatz: Das Sein (Materie als Primat bei Marx) bestimmt das Bewu\u00dftsein.<br \/>\nHumanismus   Lehre und Inbegriff f\u00fcr Menschlichkeit, t\u00e4tiges Sein im Interesse des Menschen Philosophie   Oberbegriff f\u00fcr alle Weltsichten und theoretische Systeme (schlie\u00dft z.B. Religionen ebenso ein wie Freidenkertheorien)<\/p>\n<p>Zusammenfassung:<br \/>\nIch strebe nach einer Welt in der der Materialismus, die Dialektik und der Humanismus in Summe wirken; sich zu einem System der Gerechtigkeit verkn\u00fcpfen und die st\u00e4ndige freiest m\u00f6gliche Weiterentwicklung jedes Einzelnen zulassen. Es soll ein System ohne Gewalt und Ha\u00df sein.<br \/>\n(&#8222;..da\u00df die Sonne sch\u00f6n wie nie, \u00fcber Deutschland scheint&#8230; quatscht G.G.M. dazwischen!)<\/p>\n<p>Schrift zu Ehren des Buches<\/p>\n<p>&#8222;Westw\u00e4rts und nicht vergessen&#8220; von Daniela Dahn<\/p>\n<p>Einordnung in den Zyklus von G.G.M. &#8222;Die gro\u00dfe Ersch\u00f6pfung&#8220; (Wieviele Menschen h\u00e4lt unsere Erde aus?) F\u00fcr John \u201eFINIS ODER BEGINN\u201c<\/p>\n<p>(Abschrift aus 1991)<\/p>\n<p>\u201eDer einzelne Mensch neigt dazu, sich einer gro\u00dfen Ersch\u00f6pfung preiszugeben .Er vermag nicht immer in Zeiten, wo gewohnte Bahnen umgebrochen werden, die Kraft aufzubringen, Mensch zu bleiben. So sinkt er hinab zu einem Wesen, willenlos   nur noch gebrauchbar. Meist wird er dann Werkzeug von Ideologien, fanatisch und daf\u00fcr bereit, diese brutal durchzusetzen auf Kosten anderer und des eigenen Seins,   auf Kosten aller Werte. Er lebt kein Leben mehr im nat\u00fcrlichen Sinne, alles scheint ihm wertlos. Er   sie alle sind ersch\u00f6pft.<\/p>\n<p>WER DAS NEUE NICHT MITTR\u00c4GT; MUSS DAS ALTE ERTRAGEN.\u201c<\/p>\n<p>Zu meinem &#8222;Buch des Jahres&#8220;<br \/>\n\tOktober 1997<\/p>\n<p>Au\u00dfer Frau Dahn und meiner Nichtsw\u00fcrdigkeit scheinen in Deutschland noch mehr Menschen der Meinung, da\u00df aus der sogenannten &#8222;Deutschen Einheit&#8220; mehr h\u00e4tte gemacht werden m\u00fcssen als ein Ausverkauf des &#8222;Ostens&#8220;.<br \/>\nIdeologisch wurden wir ausverkauft und einer &#8222;Christlichen Demokratie&#8220; unterstellt. Schon das Wort in seiner Kombination ist str\u00e4flich. Wurden wir nicht gerade von einer Monoideologie &#8222;befreit&#8220; und nun &#8220; so wahr mir Gott helfe&#8220;.<br \/>\nPolitisch wurden wir ausverkauft und einer &#8222;Sozialen Marktwirtschaft&#8220; untergeordnet. Schon das Wort &#8230;&#8230;..D. Dahn dazu sinngem\u00e4\u00df: &#8218;vom Stalinismus der Ideologie zum Stalinismus des Geldes&#8216;.<br \/>\nSchon das Wort &#8222;Sozial&#8220; ist falsch, denn jeder Leser von Marx kennt den Lehrsatz, da\u00df Marktwirtschaft (Kapital) nur so sozial ist, wie mit einem Minimum an Ausgaben das Volk arbeitsf\u00e4hig und &#8222;bei Laune &#8220; gehalten werden kann.<br \/>\nDer gr\u00f6\u00dfte Ausverkauf fand wirtschaftlich statt und das ist ein wahrhaft geniales Verbrechen, indem man das &#8222;Eigentum des Volkes&#8220; zum symbolischen Wert von \u201eEiner Mark der DDR&#8220; an Westdeutschland verh\u00f6kerte (ob es sich um Fototechnik aus Dresden, Traktoren aus Sch\u00f6nebeck, Optik aus Jena, Porzellan aus Mei\u00dfen , W\u00fcrstchen aus Halberstadt oder Waffen aus Suhl handelt, alles war M\u00fcll, weil es zu langlebig, zu gut war und au\u00dferdem l\u00e4stige Konkurrenz f\u00fcr die &#8222;Br\u00fcder und Schwestern im Westen&#8220;).<br \/>\n&#8222;Die Einheit ist erst vollendet, wenn auch der letzte Ostdeutsche aus dem Grundbuch gestrichen ist&#8220; zitiert D. Dahn einen Dresdener Kabarettisten.<br \/>\n\u00dcberlegt G. G. M.: &#8222;Ich als Genosse habe gegen den B\u00fcrokratismus gek\u00e4mpft, gegen das F\u00e4lschen von Statistiken, habe die alten Machthaber angerufen, habe gestritten   ist das nicht auch eine Art Widerstand gewesen; eine bessere jedenfalls, als wegzulaufen und noch eine bessere, als \u00fcber eine Grenze springen zu wollen, die als t\u00f6dliche Falle bekannt war?<br \/>\nRechne ich also etwa 17 Millionen &#8222;Zur\u00fcckgebliebene&#8220; nach &#8222;Vollzug der Einheit&#8216;, setze sie ins Verh\u00e4ltnis zu den Quadratmetern des &#8222;Beitrittsgebietes&#8220; und multipliziere dies mit den \u00fcblichen Bodenpreisen plus vorhandener Erschlie\u00dfung (&#8222;Baukostenzuschu\u00df&#8220;) und Bebauung   das w\u00e4re mein Anteil gewesen!&#8220;<br \/>\nSo haben wir nichts und mu\u00dften uns f\u00fcgen. Und nun stellt D. Dahn fest; und da mu\u00df man schon aufhorchen: &#8222;Denn die vom Osten akzeptierte Spielregel lautet doch: Wir stellen die Angeklagten, ihr die Richter.&#8220; JEDER sollte dar\u00fcber gr\u00fcndlich nachdenken!<\/p>\n<p>Kulturell wurden wir ausverkauft, denn wer will sie schon sehen oder h\u00f6ren, die &#8220; Kultur der Arbeiterklasse&#8220;; Heine, Brecht, oder das Lied vom &#8222;kleinen Trompeter&#8220;, die &#8222;Moorsoldaten&#8220;, &#8222;Spaniens Himmel&#8220; oder &#8222;Br\u00fcder zur Sonne zur Freiheit\u201c gleich gar nicht &#8222;Auferstanden aus Ruinen&#8220;, obwohl es da lautet: &#8222;Deutschland einig Vaterland\u201c und auch nicht den &#8222;Sandmann&#8220;, den &#8222;Kessel Buntes&#8220; oder &#8222;Rock f\u00fcr den Frieden&#8220;.<br \/>\nD. Dahn zitiert treffend Jewtuschenko: &#8222;Was jetzt passiert, nenne ich die Mc Donaldisierung unserer Kultur.&#8220; Nach dem Mord an Prinzessin Diana durch Sensationsjournalisten senke ich als Schreiberling im Namen deutscher Kultur besch\u00e4mt mein Haupt   Ich verabscheue zutiefst solche Medienkultur!<br \/>\nIn vieler Hinsicht war es eine wahre Kehrt&#8220; wende&#8220;. Die Frau zur\u00fcck zum Kochtopf und in die finanzielle Abh\u00e4ngigkeit des Mannes, die Arbeiter zur\u00fcck zu Duckm\u00e4usern, denn drau\u00dfen warten schon viele auf diese Stelle, Egoismus, &#8222;Ellenbogengesellschaft&#8220;, Brutalit\u00e4t   Eiterherde des Verbrechens; vom &#8222;Sittengesetz&#8220; zur\u00fcck zur kirchlichen &#8222;Moral&#8220;; der Kranke zur\u00fcck zum Betteldasein, und der ber\u00fchmte &#8222;Andersdenkende&#8220; erh\u00e4lt den Titel &#8222;Radikal&#8220;, wird vom MfS (Quatsch, falsch, vorbei!   richtig nat\u00fcrlich: &#8222;BND&#8220;) beobachtet, bespitzelt und irgendwie mundtot gemacht, zur\u00fcck zur Willk\u00fcr. (wenn du jemanden nicht leiden kannst, rufe bei einer bestimmten Zeitung an, und behaupte, derjenige sei bei der &#8222;Stasi&#8220; t\u00e4tig gewesen, du hast ihn praktisch ermordet, ohne daf\u00fcr bestraft zu werden   nach D. Dahn waren 2% aller DDR B\u00fcrger irgendwie f\u00fcr die &#8222;Stasi&#8220; t\u00e4tig).<\/p>\n<p>Wir werden dann vielleicht auch wieder zur\u00fccksein zum Bundestagsbeschlu\u00df und seiner 31. Sitzung von 1835, wo Heines Schriften verboten wurden oder bei einem &#8222;Sozialistengesetz&#8220; und von da ist der Weg nicht mehr weit zu &#8222;Kristallnacht&#8220; oder B\u00fccherverbrennung der Nazis.<br \/>\nUnd wir sind zur\u00fcck zu einer schreienden Ungerechtigkeit, einer &#8222;Siegerjustiz&#8220;, wie sie eigentlich nur von faschistischen Systemen bekannt ist. Jeder Nazi, ob in der Wehrmacht, der auf Franzosen oder Russen scho\u00df ( Vergleich: NVA Soldat, der auf Grenzfl\u00fcchtling schie\u00dft); jeder Gestapomann, der Menschen ins KZ schickte und damit in den Tod, nur weil sie z.B. Freidenker waren (Vergleich: Stasioffizier, der Menschen, die gegen diesen Staat auftraten, einsperrte); Menschen, die in den Gaskammern den Hahn aufdrehten, Massenexekutionen ausf\u00fchrte ( kein Vergleich mehr m\u00f6glich!); jeder dieser Menschen wurde von der BRD besser behandelt als ein DDR B\u00fcrger. Gleiches trifft f\u00fcr Richter, Beamte oder Lehrer zu., man vergleiche dazu nur die entsprechenden Renten oder Geh\u00e4lter. Umgekehrt verh\u00e4lt es sich mit den Opfern. Ein Monat in einem politischen DDR Knast bringt mehr als f\u00fcr einen Monat Nazi KZ. Mit solchen Ungerechtigkeiten, welche eine tiefe Ersch\u00f6pfung der &#8222;Ossis&#8220; und den &#8222;Osttrotz&#8220;(D. Dahn) hervorruft, hat die BRD in meinen Augen das Recht verloren, sich demokratisch zu nennen; ein solcher Staat geh\u00f6rt nicht in den Sicherheitsrat der UNO sondern vor das Gericht der V\u00f6lker.<br \/>\nMit eben dieser Enteignung, dem Aufdiktieren des Christentums und der amerikanischen Medienrummelwelt, dem Unrecht, die DDR schlimmer zu machen als das Dritte Reich und der blinden Zerst\u00f6rung all dessen, was die DDR auch positiv hervorgebracht hat (&#8222;SERO&#8220;, Jugendklubs, Arbeit f\u00fcr alle, kostenlose medizinische Versorgung oder auch nur den &#8222;gr\u00fcnen Pfeil f\u00fcr Rechtsabbieger), ist mir die M\u00f6glichkeit genommen, diesen Staat objektiv zu betrachten, einen Staat, der mit modernen Mitteln versucht, ganz Europa unter seine Macht zu bekommen.<br \/>\nIch bringe es einfach nicht fertig, mich als Verbrecher zu f\u00fchlen!<br \/>\nG.G.M. erlaubte sich die Frechheit, in D. Dahn&#8217;s Buch zu schreiben: \u201eEin Staat, dessen B\u00fcrokratismus von Kranken immer mehr Geld verlangt, die Leistung immer mehr einengt und wo die Banken, Kassen und Versicherungen immer reicher werden   der ist dem Ende geweiht und wir (Ich nicht) sind &#8222;beigetreten&#8220;! Humanismus, das t\u00e4tige Sein f\u00fcr Menschen wird zum Geldinteresse herabgew\u00fcrdigt   Elend dieser Welt!&#8220;<br \/>\n&#8222;Wo ist der Osten geblieben?&#8220; w\u00fcrde Helga Hahnemannn fragen.<\/p>\n<p>Ein &#8222;Sehr gut&#8220; und ein aufrichtiges DANKE f\u00fcr ein Buch, welches Zusammenh\u00e4nge und Vergleiche bringt, die mich wieder als Mensch f\u00fchlen lassen, ein Buch, welches auch Ausblicke gibt und Utopie zul\u00e4\u00dft und das r\u00e4t, im Lande zu bleiben und sich t\u00e4glich zu wehren. Danke, Frau Dahn<br \/>\nWollen wir wirklich ein Deutschland sein, so mu\u00df Gleichheit sein f\u00fcr alle Deutschen.<br \/>\nNun ist es tats\u00e4chlich einfach, gegen etwas zu sein und recht schwer, etwas Neues aufzubauen. Aber wer das Neue nicht aufbaut, mu\u00df das Alte ertragen.<br \/>\nUnbestreitbar ist doch, da\u00df wir alle die DDR, so wie sie war, nicht wiederhaben wollen. Aber la\u00dft uns doch die Freiheit zu denken, wie wir die BRD, die wir haben, besser, und vor allem gerechter bauen.<br \/>\nMan k\u00f6nnte einfach sagen, da\u00df der alte Marx den Kapitalismus so beschrieben hat und nun finde dich ab. NEIN, ich nicht.<br \/>\nDeshalb schreibe ich meine philosophischen Grundgedanken wieder auf, vielleicht, da\u00df sie auch nur ein Mensch mehr lese, da\u00df man dar\u00fcber irgendwo in Deutschland spricht und da\u00df vielleicht jemand in diese Richtung handelt:<br \/>\nFreiheit f\u00fcr Denken und Philosophie bis in die Grenzen, wo zu Gewalt aufgerufen wird oder diese verherrlicht wird.<br \/>\nFreiheit f\u00fcr die Aus\u00fcbung von Weltanschauungsgemeinschaften oder Religionen bis in die Grenzen, wo Abh\u00e4ngigkeiten auftreten (physisch oder psychisch).<br \/>\nFreiheit f\u00fcr Presse und Medien bis in die Grenzen, wo &#8222;gerichtet&#8220; wird, alles zu primitiver Schau herabgew\u00fcrdigt wird, wo Verbrechen als Einschaltquote &#8222;interessant&#8220; wird, dem Menschen die Intimsph\u00e4re genommen wird und Sensationsgier vor die Bergung von Unfallverletzten tritt oder staatliche Organe (z.B. Polizei) bei der Arbeit behindert werden.<br \/>\nFreiheit f\u00fcr Wahlen, wo ich als B\u00fcrger entscheide, wer mich wo vertreten soll bis in die Grenzen, wo sich Politiker Parteizw\u00e4ngen unterordnen m\u00fcssen oder die Gestaltung des Lohnes ihrer Arbeit das Wichtigste wird.<br \/>\nFreiheit f\u00fcr die Wirtschaft, bis in die Grenzen, wo sie gegen Gesetze und Normen verst\u00f6\u00dft. Ohne Subventionen vom Staat, aber unter einer strengen staatlichen Kontrolle, was z.B. technische Anforderungen oder Belange der Umweltvertr\u00e4glichkeit betrifft, mu\u00df sich jeder Zweig der Wirtschaft selbst behaupten.<br \/>\nFreiheit der Kultur bis in die Grenzen, wo deutsche Sprache veramerikanisiert, vergewaltigt wird, wo Kultur auf eine Weltsicht eingeengt wird.<br \/>\nGrunds\u00e4tze, Grundwerte w\u00e4ren dann:<br \/>\n   kostenlose und f\u00fcr alle gleiche medizinische Versorgung und Behandlung<br \/>\n  kostenlose und f\u00fcr alle gleiche Bildung, jeder soll im Rahmen seines eigenen ICH sich selbst verwirklichen k\u00f6nnen<br \/>\n  Schutz nach au\u00dfen und Durchsetzung des Rechtes nach innen als Staatsaufgabe durch Berufsarmee , Polizei, Justiz<br \/>\n  Arbeit f\u00fcr jeden, der arbeiten will. Wer in der Wirtschaft keinen Arbeitsplatz findet, bekommt Geld vom Staat zum Unterhalt, aber er mu\u00df entsprechend daf\u00fcr Arbeit leisten (Stundens\u00e4tze f\u00fcr die einzelnen T\u00e4tigkeitsgruppen sind bekannt und zu tun ist in W\u00e4ldern oder anderem Staatsgel\u00e4nde genug)<br \/>\n  Wohnung, bezahlbar f\u00fcr alle, abgestuft. Grundwerte wie warm, trocken, Energie, Wasser und Kochm\u00f6glichkeit, WC gelten f\u00fcr alle, alles dar\u00fcber hinaus ist m\u00f6glich.<br \/>\n  B\u00fcrokratie darf Menschlichkeit auf keinen Fall ers\u00e4ufen!<\/p>\n<p>Dies sind einige, von mir oft genannte Regelungen, welche auch manchem Politiker die Leere der Ideen vor einer Wahl nehmen k\u00f6nnte, Alles Dinge, die dem Empfinden der Menschen nach Gerechtigkeit und den Wertvorstellungen der heutigen Zeit zu tiefst entsprechen und auf welche die o.g. Kapitalisten ihr Minimum an Ausgaben f\u00fcr das Volk anheben m\u00fc\u00dften, wenn man sie eben dazu zwingt! Aber bitte ohne Gewalt!<\/p>\n<p>1. Brief im Jahre 1998<\/p>\n<p>Willkommen in &#8217;98 und alles Gute f\u00fcr alle, die noch frei denken k\u00f6nnen und d\u00fcrfen.<br \/>\nWas wird dieses Jahr wohl so bringen, fragen wir uns.  Wahlen &#8211; Zeichen einer demokratischen Gesellschaftsordnung; wie sch\u00f6n!<br \/>\nWas aber w\u00e4hlen wir denn:<br \/>\n&#8211; Diktatur der Religion &#8211; der Ideologie; haben wir, hatten wir;<br \/>\n&#8211; Diktatur des Geldes; haben wir;<br \/>\n&#8211; Diktatur des SEINS, etwa Humanismus, was ist denn das?<br \/>\nFreiheitsgedanken ziehen sich wie ein roter Faden ( G.G.M.: Vorsicht, rot ist verd\u00e4chtig und au\u00dferdem hie\u00df die Zeitung der SED-Organisation des VEB Zwickauer Kammgarnspinnereien, alte, uralte Textilarbeiterkultur in Sachsen, heute stehen noch einige Ruinen ; &#8222;Der rote Faden&#8220;) durch die Philosophie und sp\u00e4testens seit der franz\u00f6sischen Revolution (G.G.M.: Das ist heute was ganz Verbotenes!) sind sie in aller Munde, durch Rosa Luxemburgs &#8222;Freiheit der Andersdenkenden&#8220; noch heute popul\u00e4r.<br \/>\nSchon Hegel stellt die absolute Freiheit in Zweifel, und immer, wenn da die Rede von der Freiheit ist, stellt sich die Frage nach Grenzen, denn wenn alle zu allem die Freiheit h\u00e4tten, w\u00e4re dies das letzte Chaos dieser Welt. Man vergleiche bitte die heutige sogenannte &#8222;Pressefreiheit&#8220;!<br \/>\nBisher waren alle Staatsformen Diktaturen  und alle Politiker hatten Macht. Macht ist etwas ganz Feines und alle haben ihr Machthaben genossen. Macht zu haben ist herrlich: Macht ist Gewalt \u00fcber andere und Vorteil f\u00fcr sich selbst, Vollendung des Egoismusgedankens &#8211; wunderbar.<br \/>\n   Ob es da nicht noch etwas anderes gibt, etwas Humaneres?<br \/>\nHeute buhlt die &#8222;Opposition&#8220; um Macht; andere haben &#8222;Liberalit\u00e4t&#8220; f\u00fcr Macht verschachert und sind unglaubw\u00fcrdiger denn je; kleine Parteien haben noch gute Ziele, aber die vertragen sich nicht mit jetziger Macht; und die Regierung hat viel Macht und genie\u00dft sie in fetten Z\u00fcgen.<br \/>\nWen aber w\u00e4hlen wir?<br \/>\nIch lasse die Frage unbeantwortet stehen. Vielleicht beweisen die Ergebnisse, wie viele Menschen meine Gedanken mittragen.<br \/>\nWir hatten also Jahreswechsel, auch Zeit, um Ruhe zu finden, um etwas zu lesen, um das Skelett f\u00fcr diesen Artikel zu schreiben und f\u00fcr manch andere Spiele.<br \/>\nTrotzdem habe ich es nicht geschafft, Heines Gesamtwerk im &#8222;Heinejahr&#8220; durchzuarbeiten und so m\u00f6chte ich ihn an den Anfang einer Reihe von Textstellen setzen, welche mir in Fragen der Menschlichkeit begegneten und Antwort geben:<br \/>\n&#8222;Wenn wir es dahin bringen, da\u00df die gro\u00dfe Menge die Gegenwart versteht, so lassen die V\u00f6lker sich nicht mehr von den Lohnschreibern der Aristokratie zu Ha\u00df und Krieg verhetzen, das gro\u00dfe V\u00f6lkerb\u00fcndnis, die Heilige Allianz der Nationen kommt zu Stande, wir brauchen aus wechselseitigem Mi\u00dftrauen keine stehenden Heere von vielen hunderttausend M\u00f6rdern mehr zu f\u00fcttern, wir benutzen zum Pflug ihre Schwerter und Rosse und wir erlangen Friede und Wohlstand und Freiheit.&#8220; (H. Heine in Vorrede zu &#8222;Franz\u00f6sische Zust\u00e4nde&#8220;, Paris, 18.10.1832)<br \/>\n( G.G.M.: Ist da nicht ein \u00b4Tucholski`-Zitat versteckt, wo Soldaten und M\u00f6rder vorkommen und das BIBEL-Zitat, das zu DDR-Zeiten f\u00fcr Wirbel sorgte :&#8220;Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spie\u00dfe zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu f\u00fchren.&#8220;<br \/>\n( Die BIBEL &#8211; Der Prophet Jesaja 2.4).<br \/>\nDas alles gibt zu denken. \u00c4hnlich im Ton erwischte ich C. F. von Weizs\u00e4cker in seinem Buch &#8222;Der Garten des Menschlichen&#8220;. (G.G.M.  quatscht dazwischen: Was ist heute ein Garten? Ein St\u00fcck Natur vergewaltigt durch den Menschen, um Frucht als Ziel zu erheischen, indem &#8222;Sch\u00e4dlinge&#8220; bek\u00e4mpft (liquidiert) werden. Das Ziel nennt sich &#8222;Erholung.&#8220;).<br \/>\nLassen wir Herrn von Weizs\u00e4cker zu Wort kommen:<br \/>\n&#8220; Aber Gleichheit zwischen Menschen kann das Ergebnis einer der h\u00f6chsten sozialen Leistungen sein. Sie ist es dann, wenn die Menschen einander bewu\u00dft als gleich anerkennen.&#8220; (aus &#8222;Ebenen und Krisen&#8220;) und einige Zeilen weiter: &#8220; Was im Versuch, Herrschaft zu \u00fcberwinden, eigentlich \u00fcberwunden werden soll, ist das Prinzip der Macht.&#8220;<br \/>\nIn &#8222;Zur Biologie des Subjekts &#8211; 6.Aufkl\u00e4rung&#8220; stellt er das &#8222;Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen&#8220; von Kant der Formel &#8222;Mea culpa, mea maxima culpa&#8220; (ich bin schuldig, ich bin immer schuldig) gegen\u00fcber und schreibt: &#8222;Unm\u00fcndigkeit ist dann also ein Unverm\u00f6gen zu eigener Einsicht und selbstverschuldet ist sie, wenn sie dem Mangel an Mut entspringt.&#8220; Kurz danach lesen wir: &#8222;Gebrauch des eigenen Verstandes ist Suche nach der Wahrheit.&#8220; und wenige Seiten sp\u00e4ter .&#8220;Freiheit ist wesentlich Freiheit zur Selbstverwirklichung, nur Selbstverwirklichung ist eigentlich Freiheit.&#8220; und: &#8222;Weltfriede ist, wenn er m\u00f6glich ist, Friede der einander begegnenden Kulturen.&#8220;.<br \/>\nNun haben wir viel recht klassische Zitate gelesen, und wir kennen die theoretischen Notwendigkeiten. Warum sie nicht gesellschaftliche Praxis sind, fragen wir DIE, die Spa\u00df an Macht finden.<br \/>\n(Also doch Kommunismus, fragt nun hier G.G.M. und wozu brauchen wir einen `Eurofighter\u00b4?).<br \/>\nDen letzten Rest gab mir dann Jakob Stern mit seiner Schrift \u00fcber &#8222;Halbes und Ganzes Freidenkertum&#8220;: &#8220; Ein hohes Gut ist die Freiheit, gewi\u00df. Sie allein aber bringt den V\u00f6lkern nimmermehr das Gl\u00fcck, denn sie ist im Grunde doch nur ein negatives Gut. Wer frei ist, ist nicht geknechtet, aber satt ist er deswegen noch nicht.&#8220; &#8211; &#8222;Das halbe Freidenkertum nun will von dem einen Faktor, der sozialen Organisation, nichts wissen und erwartet alles Heil von der Moral, der Humanit\u00e4t,&#8230;&#8220; &#8211; &#8222;Ein halbes Freidenkertum hat keinen Sinn; nur Hand in Hand mit der freien Gesinnung auf politischem und sozialem Gebiet kann es sich ausbreiten und die Geister erobern.&#8220;<br \/>\n ( Wer da nicht an Herrn M. denkt, eigentlich sollte das Thema vergessen sein &#8211; meint hier nicht nur G.G.M.!).<br \/>\nDas letzte Zitat in diesem Text, auch von Jakob Stern in &#8222;Die Religion der Zukunft&#8220;:<br \/>\n&#8222;Eine gefa\u00dfte Hypothese gibt uns Luchsaugen f\u00fcr alles Best\u00e4tigende und macht uns blind f\u00fcr alles ihr Widersprechende.&#8220;<br \/>\nIst die Summe dessen nicht bei allen der Versuch, eine bessere irdische Welt, menschlich &#8211; eben humanistisch aufzubauen und haben wir nicht mit Wahlen die M\u00f6glichkeit, Weichen zu stellen??<br \/>\nWer aber bestimmt, was moralisch positiv oder negativ ist? Wenn nicht WIR als Volk, dann DIE mit Macht und DIE bestimmen so, da\u00df DIE noch mehr Macht bekommen und Macht ist Geld f\u00fcr DIE &#8211; wollen wir DIE wirklich w\u00e4hlen?<br \/>\nGestattet doch noch einige weitere Fragen:<br \/>\nWarum darf ein B\u00e4cker am Sonntag nicht arbeiten, vorausgesetzt er will nat\u00fcrlich?<br \/>\nWarum darf nicht einer seinen Laden um 3.33 Uhr \u00f6ffnen und K\u00e4se anbieten?<br \/>\nWarum bekommt einer, der Sonnenblumen unterpfl\u00fcgt, Geld daf\u00fcr?<br \/>\nLassen wir das Politorgan Staat aus der Wirtschaft heraus. Er ist Kontrollorgan und \u00fcberwacht, ob im Fleisch keine Gifte f\u00fcr die Menschen sind und ob die Unkrautvernichtungsmittel nicht Erbsch\u00e4den hervorrufen &#8211; oder das angebotene Wasser verseucht ist.<br \/>\nDeshalb so Freiheit der Wirtschaft!<br \/>\nWarum schaffen es Verteidiger immer wieder, die Strafen f\u00fcr Verbrechen zu minimieren?<br \/>\nDas Recht auf Verteidigung kann nicht gleichbedeuten, b\u00fcrokratische Verwirrspiele auf Kosten des Staates, sprich des Steuerzahlers zu schaffen, die dem T\u00e4ter ein Gef\u00fchl des Rechtes und den Opfern ein Gef\u00fchl der Ohnmacht bringt. Man \u00fcbersetze nach dem Vorbild eines Martin Luther die Gesetze in volksverst\u00e4ndliches Deutsch!<br \/>\nT\u00e4ter ist, wem Schuld vor einem Gericht nachgewiesen wurde. Der Rechtsstaat hat die Schuld zu beweisen, nicht aber der Angeklagte seine Unschuld.<br \/>\nDeshalb so Freiheit des Rechtes!<br \/>\nNun noch etwas ganz Wichtiges:<br \/>\nW\u00e4hlt bitte ein System, wo das Gesundheitswesen so entwickelt ist, da\u00df alle Kranken gleiches Recht auf maximal notwendige Behandlung haben und \u00fcberla\u00dft diese Entscheidung den Fachleuten, den \u00c4rzten. Bewahrt gerade hier den Gedanken des Humanismus.<br \/>\nEs darf einfach nicht sein, da\u00df man beim ersten Wort meine Geldsituation an der Qualit\u00e4t meiner Kunstz\u00e4hne ablesen kann.<br \/>\nDas Wort, das eine Krankenschwester am Bett mit dem Patienten spricht; die Zeit, die der Arzt zuh\u00f6ren kann; das alles wird schon lange nicht bezahlt und keiner will erkennen, da\u00df teure Medizinmaschinen beste Diagnosen liefern, aber eben nicht den Schmerz der Seele lindern und da\u00df das auch keine Spritze kann, aber menschlicher Kontakt, eben Humanismus?<br \/>\n(Der Humanismus ist eben bei den Kassen nicht abrechenbar, meint G.G.M.)<br \/>\nDeshalb so Freiheit des Gesundheitswesens und das ist Staatsaufgabe !!<br \/>\nUnd das Letzte ist ja wohl, da\u00df DIE mit der Macht ihr Gehalt selbst bestimmen d\u00fcrfen!<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche also allen ein gesundes Neues Jahr und kein plagendes Gewissen, wenn die Stimmzettel eingeworfen sind.<br \/>\nEuer A. Kr\u00f6del<br \/>\nJanuar 1998<br \/>\n(Gru\u00df von G.G.M.)<\/p>\n<p>Die Unruhe im Menschen<\/p>\n<p>Prolog &#8211; wie es sein sollte &#8211; Philosophieunterricht<\/p>\n<p>Angeboren ist ein empirischer Drang, Neues zu ertasten, zu erkennen. Hinzu kommt die Logik, also die F\u00e4higkeit, Schl\u00fcsse zu ziehen, Erkenntnisse abzuleiten und im Laufe der Jahre zunehmend Vernunft und Weisheit, Lebensformen und Lebenswerte aus der gemeinsamen Existenz vieler Menschen in der praktischen Realit\u00e4t, gewonnen.<br \/>\nDer Mensch lernt, Erstrebenswertes von Sinnlosem zu unterscheiden. Er anerkennt die Gesetze der Wissenschaften als Basis seiner Gedanken, die jedoch nie die Freiheit aufgeben, alles in Frage zu stellen, um neue Schl\u00fcsse ziehen zu k\u00f6nnen. Dieses positive Vorw\u00e4rtsdenken ist der Garant daf\u00fcr sich die Menschheit weiterentwickelt.<\/p>\n<p>Drama &#8211; wie es ist &#8211; Geschichte der Gegenwart<\/p>\n<p>Leider aber sinkt der heutige sogenannte &#8222;Kulturmensch&#8220; auf dem amerikanischen Weg des Lebens hinab in ein Primitivstadium der anscheinenden Zufriedenheit.<br \/>\nDie Politik lullt ein mit heuchlerischen Phrasen und lobt sich besonders vor Wahlen Aufschwung herbei.<br \/>\nDie Wirtschaft als Machtorgan lullt ein mit Statistiken und herausgeputzten Einzelerfolgen, verlagert aber immer mehr Arbeit und Kapital ins Ausland, logisch nach Marx, denn der Profit und nicht irgendwelche Menschlichkeiten lassen solche Entscheidungen heranreifen.<br \/>\nDie &#8222;Kultur&#8220; lullt ein mit z\u00e4nkischem Gaudi und Geschrammel, alles ist Spektakel, &#8222;Faust&#8220; ist zu teuer, und man m\u00fc\u00dfte Denken, und genau das brauchen die Machthaber nicht.<br \/>\nDie Medien lullen ein bis zur vollkommenen Perversion.<br \/>\nDas alles ist schon oft geschrieben und Amerika will wieder Krieg!<\/p>\n<p>Wert ist das Edle.<br \/>\nNicht T\u00f6ten, nicht Stehlen usw. sind Werte schon dem Grunde der Existenz Willen.<br \/>\n&#8222;Ehrlichkeit, N\u00e4chstenliebe, Ordnung, H\u00f6flichkeit, P\u00fcnktlichkeit&#8220; sagt Gabi und &#8222;Gewissenhaftigkeit, gesunder Ehrgeiz, Strebsamkeit, ohne \u00fcber Leichen zu gehen&#8220;, sagt G.G.M.<br \/>\nWert ist das Leben und die Achtung anderer Menschen.<br \/>\nMoral, Ehre und Freiheit sind Werte, die st\u00e4ndig ihrer Aktualisierung bed\u00fcrfen, ihrer Anpassung an geschichtliche Abl\u00e4ufe.<br \/>\nDemokratie &#8222;(griech.: &#8222;Volksherrschaft&#8220; aus &#8222;DUDEN&#8220; Ausgabe 1996 S.206) ist ein Wert, den es bis jetzt nur in utopischer Philosophieform gibt und dessen praktische Realit\u00e4t im Umfang einer Gesellschaftsordnung eine gro\u00dfe Aufgabe der Forscher sein soll.<br \/>\nVor etwa 2000 Jahren haben Menschen die &#8222;BIBEL&#8220; geschrieben. Sie geh\u00f6rt ohne Zweifel zu den \u00e4ltesten und bekanntesten Zeitdokumenten menschlicher Geschichte. Gleichzeitig stellt sie auch ein Werk von Regeln und Gesetzen dar, wovon viele noch heute Aktualit\u00e4t besitzen. Regeln, Gesetze, gibt es schon in jedem Rudel, jeder Herde und die menschliche Gesellschaft kann ohne sie nicht sein, braucht sie zum \u00dcberleben.<br \/>\nUnerkl\u00e4rliches lie\u00df die Welt der G\u00f6tter entstehen und Unvernunft der Machtgierigen lie\u00df Dogmen erstarren. Folge waren Inquisition und Gewalt gegen wissenschaftliche Erkenntnisse und gegen die &#8222;Freiheit der Andersdenkenden&#8220; (R. L.). Genau hier entsteht Gewalt nicht als Mittel des \u00dcberlebens in der Natur, als Gewalt des St\u00e4rkeren zum Weiterbestehen der Natur; sondern hier entsteht Gewalt des menschlichen Wesens, der Machttrieb und nicht Einsicht und Interesse des Fortbestandes der menschlichen Rasse im Besonderen und der gesamten Erde im Allgemeinen. Geld, Reichtum, Macht oder Herrschsucht werden zu Werten, zu den entscheidenden Werten erhoben. Die Zukunft ist gleichg\u00fcltig, gut ist, was ich jetzt genie\u00dfe, der Preis daf\u00fcr ist egal. Reich sein ist alles. Wen interessieren schon Tiere und Pflanzen, Wasser und Luft, wenn sie sich doch so gut vermarkten lassen?<br \/>\nSo wollte keine &#8222;BIBEL&#8220; sein. Glaube an etwas gibt Menschen Kraft, Probleme zu l\u00f6sen, er soll sie aber gleichzeitig zu neuem Denken aufstacheln. Wir brauchen kein Erstarren von Lehren, Festschreiben von Werten f\u00fcr Ewigkeiten, sondern wir brauchen die Freiheit der Entwicklung, das Zulassen neuer Erkenntnisse und ihre Umsetzung in menschliche Regeln und Gesetze und immer bittesch\u00f6n einen kleinen Hauch von Utopie. Den hat ja auch die &#8222;BIBEL&#8220;, indem sie all denjenigen, die sich Gott unterwerfen, ein sorgenfreies Leben im Himmel verspricht.<br \/>\nL\u00e4sst da Brecht seinen Galilei sagen:<br \/>\n&#8222;Das Denken geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Vergn\u00fcgen der menschlichen Rasse.&#8220;<br \/>\n&#8222;Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorit\u00e4t.&#8220; (aus B. Brecht &#8211; St\u00fccke &#8222;Leben des Galilei&#8220;).<br \/>\nWas die einen aus der &#8222;BIBEL&#8220; machten, gelang anderen mit dem &#8222;Manifest&#8220;, nur die Zeit ist schnelllebiger geworden. &#8222;Der Garten Eden&#8220; oder &#8222;Der Kommunismus&#8220; sind bis dato an den Menschen, ihrer Gier und ihrem Egoismus gescheitert, aber Grundwerte kann auch die &#8222;westliche Kultur&#8220; nehmen.<br \/>\nVersuchen wir, einige Werte zu analysieren und ihren Inhalt zu fassen:<br \/>\n&#8222;Ehrlichkeit&#8220; (&#8222;Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deines N\u00e4chsten. &#8222;BIBEL&#8220; 2.Mose 20):<br \/>\nDie Wahrheit sagen, das lehren wir schon unseren Kindern. Ist aber die Wahrheit unbeliebt oder gar verboten, was bleibt dann \u00fcbrig? Meine Regel ist hier, stets so ehrlich zu sein, wie es meine Selbstachtung zul\u00e4sst. Bestimmte Dinge kann man nicht mittragen, auch wenn es pers\u00f6nliche Nachteile oder Nichtvorteile gibt.<br \/>\n&#8222;N\u00e4chstenliebe&#8220; auch &#8222;Diakonie&#8220; oder &#8222;Humanismus&#8220;:<br \/>\nDas selbstlose Eintreten f\u00fcr Menschen um ihr k\u00f6rperliches oder geistiges Wohl, Hilfeleistung, wird immer mehr Opfer der \u00d6konomisierung, als Leistung verkauft, wie eine Ware, abrechenbar, steril, aber damit unmenschlich. Meine Regel hier ist, vorzuleben durch t\u00e4gliche Kleinigkeiten und Hilfe anzubieten in einem Rahmen, den ich verkraften kann.<br \/>\n&#8222;Ordnung&#8220;:<br \/>\nDas Leben in &#8222;den geregelten Bahnen&#8220;, in den jetzigen Regeln und Gesetzen mu\u00df anerkannt werden, darf aber niemals als endg\u00fcltig betrachtet werden. Alles ist in Bewegung, wie auch die Entwicklung von Gesetzen und Normen, nichts ist vollkommen, weder das Alte, &#8222;was schon immer so war&#8220;, noch das Neue, das der Quell der Jugend hervorbringt. Verliefe alles nach den Gesetzen, w\u00e4re es schon wesentlich besser um uns bestellt. Meine Regel hier ist, nicht gegen Gesetze zu versto\u00dfen, die Ordnung halten im Leben, den Sinn aber stetig zu hinterfragen und das ist oft schon unbequem und erfordert aber auch jede Menge Toleranz.<br \/>\n&#8222;H\u00f6flichkeit&#8220;:<br \/>\nDer Gru\u00df, die Form des Auftretens, Zuh\u00f6ren k\u00f6nnen, sich auf das Niveau des Mitmenschen einstellen k\u00f6nnen, ohne eigene Standpunkte aufzugeben, andere Meinungen akzeptieren und damit Grenzen im Zueinander festlegen und Fehler auch eingestehen k\u00f6nnen, das z\u00e4hlt in diesem Bereich als Wert. Klarkommen mit immer verschiedenen Menschen, ihrer Weltsicht, ihren Egoismen, ihren Fehlern und ihren t\u00e4glichen Taten ist ein Feld der Bew\u00e4hrung f\u00fcr jeden. Oft st\u00f6\u00dft man auf derbe Zur\u00fcckweisung, weil sich ein anderer angegriffen f\u00fchlt, seinen &#8222;Schutzbereich&#8220; verletzt glaubt, wenn ich ihn anspreche. &#8222;Wer schreit, dem fehlen die logischen Argumente,&#8220; hat mal jemand geschrieben. Meine Regel hier ist, trotzdem h\u00f6flich zu sein ohne auf Erwiderung zu hoffen und eigene W\u00fcrde auszustrahlen<br \/>\n&#8222;P\u00fcnktlichkeit&#8220;:<br \/>\nDas ist nun etwas, was im Zeitalter der Schnelligkeit fast veraltert scheint. Der Anruf, da\u00df man etwas sp\u00e4ter kommt, geh\u00f6rt fast schon zum guten Ton, gaukelt meist aber nur starke Besch\u00e4ftigung vor. Hier habe ich eine f\u00fcr mich fast eiserne Regel, zu allem m\u00f6glichst so p\u00fcnktlich wie m\u00f6glich zu erscheinen, denn das verr\u00e4t f\u00fcr mich eine Art Menschenachtung.<br \/>\n&#8222;Strebsamkeit&#8220;:<br \/>\nDas Streben nach Selbstverwirklichung, Weiterentwickeln eigener Potentiale, das sind wesentliche Faktoren des menschlichen Unruhefaktors. Oft geschieht das durch Brutalit\u00e4t auf Kosten der Mitmenschen in unmittelbarer Umgebung., und das ist eigentlich wieder verwerflich. Meine Regel hier ist das realistische Absch\u00e4tzen des eigenen Leistungsverm\u00f6gens und ein gemeinsames Herangehen nach dem Motto, da\u00df jeder ersetzbar ist, da\u00df man nicht auf allen Gebieten Leistung erbringen kann und da\u00df andere auch etwas k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lassen wir es bei diesen Beispielen der Wertebegriffe bewenden. Im Grundsatz tendiert diese Aufz\u00e4hlung immer Richtung Selbstwert, eigene reale Einsch\u00e4tzung und pers\u00f6nliche Definition von Menschenachtung. Einfache Wege sind nicht immer die besten, auch dies ist nicht neu.<br \/>\nAbrechnung von Werten und Wertbegriffen erfolgt letztendlich vor dem eigenen Gewissen.<\/p>\n<p>Betrachtung zum Humanismus<\/p>\n<p>Wenn ein Mensch viele Schriften liest, bildet er sich. Er erf\u00e4hrt aber auch eine Vielheit von Meinungen und steht irgendwann vor dem Problem, eigene Standpunkte bilden zu m\u00fcssen. Damit wird er vom Objekt zum Subjekt. Er denkt.<br \/>\nIch schreibe meine Gedanken auf und stelle sie dar in der m\u00f6glichen einfachen (vielleicht auch einf\u00e4ltigen) Form. Dazu benutze ich Grundaussagen, wozu ich einige nachfolgend aufgez\u00e4hlt und interpretiert habe.<\/p>\n<p>1. Einigkeit von Menschen ist eine Utopie.<br \/>\nDas trifft f\u00fcr Religionen ebenso zu wie f\u00fcr andere Weltsichten.<br \/>\nBeweis sind die verschiedenen Kirchen und die Uneinigkeiten der Arbeiterbewegung.<br \/>\nSchlu\u00dffolgerung:<br \/>\nEs kann keine einheitliche Betrachtungsweise der Welt an sich durch die Menschheit als Gesamtheit der Einzelsubjekte in ihrer gesellschaftlichen Verflechtung geben.<br \/>\nDamit ist es v\u00f6lkerrechtswidrig, Staats- oder Machtreligionen \/ Weltanschauungen zu verordnen bzw. als Grundlage der Gesetzgebung zu erkl\u00e4ren.<br \/>\nDer Kampf gilt also nicht nur f\u00fcr die schon lange \u00fcberfl\u00fcssige Trennung von Staat und Kirche; Staat und Ideologie an sich m\u00fcssen getrennt werden. Der Staat mu\u00df f\u00fcr alle in gleicher Form da sein.<br \/>\nDas sollte eigentlich klar sein!<\/p>\n<p>2. Immer wieder werden Worte wie &#8222;Humanismus&#8220; strapaziert, in Vielheiten benutzt, um irgendwelche Ableitungen und Anspr\u00fcche zu stellen (z.B. im Buch &#8220; Humanismus &#8211; genau betrachtet Eine Einf\u00fchrung&#8220; von Finngeir Hiorth, auf dessen Aussagen ich noch zur\u00fcckkommen werde).<br \/>\nHumanismus bedeutet f\u00fcr mich das selbstlose T\u00e4tigsein f\u00fcr Menschen.<br \/>\nNach meinen aktuellen Forschungen ist dies der eigentliche Sinn und nicht mehr.<br \/>\nDas ist neu und steht nicht im Gegensatz zu anderen freidenkerischen Schriften, die einen wesentlich engeren Rahmen bauen. z. B. auch die &#8222;Minimal-Aussage \u00fcber Humanismus:<br \/>\nHumanismus ist eine demokratische, nichttheistische und ethische Daseinsorientierung, die bekr\u00e4ftigt, da\u00df Menschen das Recht und die Verantwortung haben, ihrem eigenen Leben Sinn und Form zu geben.<br \/>\nEr lehnt daher \u00fcbernat\u00fcrliche Ansichten der Wirklichkeit ab.&#8220;<br \/>\n(Bouard of Directors of the IHEU, 1991)- aus o.g. Buch von F. Hiorth S.53;<br \/>\nDie Forderung, solche fundamentalen Definitionen nach M\u00f6glichkeit so weit und so offen wie immer auch findbar zu gestalten, sei mir gestattet.<br \/>\nViele Menschen streben nach dem Attribut &#8222;humanistisch&#8220;. Da sind heute Wurzeln findbar, die im religi\u00f6sen Bereich der &#8222;N\u00e4chstenliebe&#8220; und z.B. der Diakonie ehrliche Arbeit leisten. Vor diesen Menschen habe ich absoluten Respekt. Sie werden selbstlos t\u00e4tig aus ihrem Glauben heraus und stellen sich in den Dienst der Menschen.<br \/>\nNach dem Attribut streben auch viele andere Menschen, wie die Freidenker. Sie haben aber bisher weder in den philosophischen Antworten noch in den Feinheiten der t\u00e4glichen sozialen Kleinarbeit ausreichend Beweise geliefert, die den Religionen eine echte Konkurrenz darstellen k\u00f6nnten.<br \/>\nNoch werden eben immer wieder Begriffe zu eng definiert, werden Grenzen gezogen.<\/p>\n<p>Leben ohne Glaube an G\u00f6tter ist eben nicht Leben gegen Gl\u00e4ubige.<br \/>\nFreiheit des Denkens ist auch Respekt und Achtung der Meinung von Menschen, die an einen oder mehrere G\u00f6tter und an \u00fcbernat\u00fcrliche Dinge glauben. Falsch und verurteilenswert sind nur die Dogmen, der Starrsinn des Glaubens, der politisch mi\u00dfbraucht wird. Zu verurteilen ist auch alles, was zu Gewalt aufruft oder diese verherrlicht, gleich, welche Wurzeln dies immer haben mag. Dazu sagte ein Philosoph sinngem\u00e4\u00df: &#8222;Wer schreit, schl\u00e4gt oder Bomben wirft, der hat das Argument der Vernunft eingeb\u00fc\u00dft!&#8220;<br \/>\nIn der Geschichte war am Anfang die Entwicklung in ihrer Dialektik.<br \/>\nEs entstand die Natur und es entwickelten sich die Tiere. Und dann entwickelte sich die Menschheit.<br \/>\nSie lebte in Rudeln oder Horden oder Gruppen. Sie hatten keine Religion.<br \/>\nAngst und Unwissenheit lie\u00dfen G\u00f6tter entstehen und da man mit G\u00f6ttern Macht erheischen kann, wurde aus Aberglaube der Menschen Staatsreligion. Sp\u00e4ter gab es auch Staatsideologie ohne G\u00f6tter, aber das war ebenso gef\u00e4hrlich.<br \/>\nReligion wurde vom kraftspendenden Glauben des Einzelnen zur politisch mi\u00dfbrauchten Ideologie. Dies hat sie den anderen Weltanschauungen \u00fcber gro\u00dfe Zeitabschnitte voraus. Viel Leid, Terror, Inquisition und Kriege waren die Folge dieses Mi\u00dfbrauches. N\u00fcchtern mu\u00df man feststellen, da\u00df der &#8222;Staat der Juden&#8220; leider nichts zu tun hat mit dem Judentum, es ist ein kriegsf\u00fchrender Staat kapitalistischer Machart, ein totalit\u00e4res Regime. &#8222;Christliche Parteien im Abendland&#8220; haben ebensowenig zu tun mit christlichem Glauben wie vieles, was im &#8222;gro\u00dfen Land der Freiheit&#8220; gepriesen wird. Der Gipfel ist das amerikanische System, das st\u00e4ndig Krieg sucht, menschenverachtend, Weltherrscher sein m\u00f6chte und immer von Freiheit bl\u00f6kt.<br \/>\nEigentlich geh\u00f6ren all diese Kriegstreiber und Volksverhetzer angeklagt vor den Gerichten aller V\u00f6lker, weil sie Namen wie &#8220; J\u00fcdisch&#8220;, &#8222;Christlich&#8220;, &#8222;Freiheitlich&#8220; usw. beschmutzen.<br \/>\nSchlimm ist nur die Tatsache, da\u00df Menschen diesen Verblendern noch heute glauben.<\/p>\n<p>&#8222;Kein Individuum, keine Gruppe, keine Klasse, keine Nation hat die Kompetenz oder Macht, andere auf eine willk\u00fcrliche Art zu dominieren. Selbstbeherrschung, das Gef\u00fchl f\u00fcr die eigenen Pflichten, sind die einzigen Regeln, die zu wahrer Demokratie f\u00fchren&#8230;..&#8220; (o.g. Buch S 30).<\/p>\n<p>So ist Humanismus in Verbindung mit anderen Worten spezifizierbar, wenn es denn gewollt ist. Ab S. 58 &#8211; S. 85 seines Buches schreibt Hiorth von solchen Zusammenh\u00e4ngen.<br \/>\nFreiheit, wird da genannt, oder in Bezug auf Lorenzo Valla und anderen Philosophen Freude. Freiheit, Toleranz und W\u00fcrde des Menschen, (S. 61); oder S. 71 Vernunft und Demokratie, oder S. 85 im Zusammenhang mit Platon Denken, &#8222;F\u00e4higkeit zur Lust und die F\u00e4higkeit, die Entscheidungen der Vernunft durchzusetzen.&#8220;<br \/>\nDiese Auflistung lie\u00dfe sich sicher noch fortsetzen, z.B. mit Begriffen wie Moral und Ethik, aber auch mit Worten wie atheistisch, s\u00e4kular oder materialistisch.<br \/>\nDeutlich wird beim Studium, da\u00df der Humanismus so alt ist wie der denkende Mensch. Im Gegensatz dazu sind die Religionen, besonders das Christentum relativ jung. Es kann also nicht s\u00e4kulares oder materialistisches Denken und Handeln eine Erfindung der Neuzeit sein, ein Entfernen von Religion eine heutige Tendenz; richtig ist, da\u00df es trotz religi\u00f6ser Versklavung Menschen gibt, die den Humanismus und die Weltsicht ohne \u00fcbernat\u00fcrliche Wesen wiedergefunden haben. Die Geschichte beweist, da\u00df es solche Menschen immer gab.<br \/>\nDer Humanismus mu\u00df nicht erkl\u00e4rt, sondern erlebt werden und er findet sich immer in Zusammenhang gebracht mit Worten, die Gro\u00dfes ausdr\u00fccken, die schon vom Namen her einen edlen Klang haben.<br \/>\nDaraus kann jetzt der Schlu\u00df gezogen werden, da\u00df alle Menschen als Humanisten leben m\u00fc\u00dften, in edlen Normen und Maximen, der Verantwortung ihres Seins bewu\u00dft und getragen vom sittlichen Handeln gegen\u00fcber anderen Menschen, die respektiert werden in ihren Freiheiten. Es w\u00e4re eine Freiheit , die sich st\u00e4ndig weiterentwickelt; eine Demokratie in der Bedeutung des Wortes und die Entstehung gesellschaftlicher Vernunft.<\/p>\n<p>Wie weit wir davon entfernt sind, kann sich jeder allein denken. Manche sagen, wozu dies alles aufschreiben, dar\u00fcber sprechen &#8211; solche Ziele werden doch immer eine Utopie der Menschheit bleiben. Die &#8222;BIBEL&#8220; beschreibt den Menschen als b\u00f6sen S\u00fcnder und verspricht die Auferstehung nach dem &#8222;j\u00fcngsten Gericht&#8220;. Irgendwo lebt aber im Menschen das Gute, das Humanistische und hier gilt es anzusetzen. Gut ist schon, wenn beim Lesen dieser Zeilen Menschen dar\u00fcber nachdenken, wie humanistisch sie sich selbst empfinden.<br \/>\nZumindest k\u00f6nnte man denken, da\u00df Menschen, die im Zusammenhang mit Humanismus h\u00e4ufig genannt werden, wie z. B. die Freidenker auf diesem fruchtbaren Boden eine sichere Ernte einfahren, da\u00df sie durch ihr Vorbild, aber auch in ihren Strukturen das &#8222;ganze Freidenkertum&#8220; eines Jakob Stern mit Leben erf\u00fcllen. Soll ich fordern: &#8222;Freidenker aller L\u00e4nder, vereinigt Euch&#8220;?<br \/>\nIch empfinde Diskussionen \u00fcber richtige oder falsche Freidenker, Sozialarbeit oder Wanderverein, Dach- oder Nichtdachorganisation und andere Seilschaften sowie Str\u00f6mungen, Statuten und Erkl\u00e4rungen, die von den einen erkl\u00e4rt, von den anderen nicht mitgetragen werden, als Belastung.<br \/>\nFreiheit des Denkens ist eine unantastbare Forderung, ein Menschenrecht.<br \/>\nPhilosophisch denkende und human handelnde Menschen auf freiwilliger Basis zwecks Austausch von Erfahrungen in einem Verein zusammenzufassen, wo man sich Impulse der Selbstentwicklung zum Humanisten holen kann, wo mit eigenem Rat geholfen wird, wo man jemanden findet, der vielleicht nur zuh\u00f6rt, wo man ein Buch findet, eben wo man sich in einer Gemeinschaft wohlf\u00fchlt bei einer Weltsicht ohne \u00fcbernat\u00fcrlichen Dinge &#8211; das w\u00e4re es doch schon fast! (Erg\u00e4nzungen sind gestattet, Einschn\u00fcrungen nicht erw\u00fcnscht!)<br \/>\nAuch unter dieses, mein Machwerk schreibe ich den Satz, der f\u00fcr mich alles aussagt; und ich entschuldige mich wie immer daf\u00fcr, da\u00df Vieles geschrieben steht, was schon so oft geschrieben wurde &#8211; aber manches mu\u00df eben immer wieder gesagt werden, bevor es Fr\u00fcchte in den K\u00f6pfen der Menschen tr\u00e4gt:<\/p>\n<p>Ich bin und bleibe Freidenker!<\/p>\n<p>A. Kr\u00f6del<\/p>\n<p>Abri\u00df eines Freidenkerlebens<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich zu den Feierlichkeiten aus Anlass des zehnj\u00e4hrigen Bestehens der Freidenker in Ostdeutschland (heute: neue Bundesl\u00e4nder) erhielt ich (meine Nummer im Zahlensystem des Herrn F ist mir leider bis heute nicht gel\u00e4ufig) die schriftliche Bitte, in Archiven (&#8222;Giftschr\u00e4nken&#8220;) zu st\u00f6bern und meine (oft von G.G.M kommentierte) Meinung zu \u00e4u\u00dfern.<br \/>\nIch war in der DDR systemtreu. Aufgewachsen in einer &#8222;Arbeiterfamilie&#8220; habe ich schon bald begonnen, der sch\u00f6nsten Besch\u00e4ftigung des Menschen (aber auch seinem Fehler &#8211; Brecht) nachzugehen und begann zu Denken, eben zu philosophieren. Und genau an diesem Punkt begann mein Systemproblem, welches ich nicht durch weglaufen oder ignorieren zu l\u00f6sen suchte, sondern durch kritische Schriften (&#8222;Eingaben&#8220;) oder auch Gedichte.<br \/>\nDas war mein Widerstand gegen B\u00fcrokratismus und Verf\u00e4lschung der eigentlichen Gedanken eines &#8222;Kommunismus&#8220;.<\/p>\n<p>Eine These:<br \/>\nWer nicht etwas Neues aufzubauen vermag, der sollte das Alte ertragen!<\/p>\n<p>oder:<br \/>\nEs ist leicht, gegen etwas zu sein; aber es ist schwer, Neues aufzubauen &#8211; also erst denken!<\/p>\n<p>(Die Gedichte und auch sp\u00e4ter verfa\u00dfte Schriften gelangen mir in einer Form, &#8222;die kaum jemand versteht&#8220; G.G.M.).<br \/>\nF\u00fcr den heutigen Anla\u00df sei mir der Auszug aus einem Zyklus der &#8222;Gedichte f\u00fcr mich allein&#8220; gestattet, den ich 1979 zu Papier brachte (und der somit im Internet bis jetzt nicht zur Verf\u00fcgung steht! G.G.M):<\/p>\n<p>Ein Gedicht f\u00fcr mich allein<br \/>\n(Teil 5 einer ernstzunehmenden Spinnerei)<\/p>\n<p>Wieder schreib ich am Gedicht f\u00fcr mich allein,<br \/>\ndenn es passieren Dinge,<br \/>\nwo ein Kreis nicht rund uns erscheint,<br \/>\nselbst im Licht man Dunkel glaubt,<br \/>\nman die Augen schlie\u00dft vor sich selbst,<br \/>\nweil selbst der mutige Schrei von vorhin<br \/>\nzwar so gemeint,<br \/>\naber weil es nicht die Meinung ist der Welt<br \/>\nwenn die Frage:<br \/>\nKampf oder Weiterpennen<br \/>\nSehen oder eingelullt werden<br \/>\neine Antwort verlangt!<br \/>\nZweifel, wo Wille sein mu\u00df!<br \/>\nNun, ein Computer ist der Mensch nicht,<br \/>\nauch wenn das mancher gern h\u00e4tt<\/p>\n<p>und wenn ein Jimmi die andere Welt sich malt<br \/>\nein anderer mit Raketen droht,<br \/>\nSabine ihre Fotos zerfetzt<br \/>\nund Carmen allein nach Hause geht<br \/>\nund Ursel und Heike, und all die anderen.<br \/>\nJunge, gerade da mu\u00dft du handeln,<br \/>\neinfach, wie dein Gewissen es verlangt.<br \/>\nDas ist leicht gesagt &#8211; aber das Tun ist schwer.<\/p>\n<p>(&#8222;Rate, wieviel DEFA-Filme in diesem Gedicht verborgen sind&#8220;, fragt G.G.M).<\/p>\n<p>So habe ich mich in all den Jahren eigentlich immer unbeliebter gemacht, weil ich eben zu rebellisch, zu unduldsam, zu unbequem war. Ich glaube, das h\u00e4lt auch heute noch an!<br \/>\n(&#8222;Wenn Du aufh\u00f6rst, so zu sein, hau ich ab&#8220;, schreit G.G.M)<br \/>\nDann kam im Januar 1989 die &#8222;Initiative zur Bildung des Verbandes der Freidenker&#8220; (&#8222;LR&#8220; vom 14.01.89). Hier ist die Rede vom Ziel, &#8222;die wissenschaftliche, dialektisch-materialistische Weltanschauung unter der Bev\u00f6lkerung zu verbreiten&#8220;, &#8222;Kl\u00e4rung philosophischer, weltanschaulicher und ethischer Fragen von einer nichtreligi\u00f6sen Position&#8220;, &#8222;da\u00df der Verband der Freidenker der DDR im umfassenden Sinne des Wortes Lebenshilfe leisten soll, das heist, den B\u00fcrgern mit Rat und Tat komplizierte Lebenssituationen zum Beispiel Krankheit oder Tod naher Angeh\u00f6riger, Einsamkeit, Probleme des Alters bew\u00e4ltigen hilft. Er wird daran mitwirken, das unserer Gesellschaft gem\u00e4\u00df humanistische Miteinander und F\u00fcreinander voll zu verwirklichen und dabei auch solche Formen der Gestaltung von bedeutenden Ereignissen im Leben der Menschen, wie Namensgebungen und Hochzeiten zu f\u00f6rdern,&#8230;..Das gilt auch f\u00fcr Trauerfeiern. Bei alledem kn\u00fcpft der Verband an progressive Traditionen der deutschen Freidenkerbewegung an.&#8220;<\/p>\n<p>Philosophische Diskussion, Lebenshilfe und Gestaltung von H\u00f6hepunkten im Leben der Menschen &#8211; das Freidenkerideal &#8211; lasst es mich anpacken, das ist gut!<\/p>\n<p>Das alles ohne \u00dcbernat\u00fcrlichkeiten und ohne Parteistatutenzw\u00e4nge!<\/p>\n<p>Das war`s f\u00fcr mich und ich bat am 26.01.1989 um Aufnahme in den Verband.<\/p>\n<p>Die Behauptung, da\u00df der Freidenkerverband von der SED gegr\u00fcndet wurde, um ein Philosophisch-Denkendes Potential zu beherrschen, sind nicht unbedingt von der Hand zu weisen. Den gleichen Vorwurf mu\u00df man aber dann auch allen Parteien, B\u00fcndnissen und Foren machen, in deren Gegensatz sich der Freidenkerverband nicht von Neuem unter Parteiideologien unterordnet!<br \/>\nEs war ein philosophischer Start, der vielleicht mit dem Erkennen eines I.Kant zu Zeiten der Aufkl\u00e4rung vieles gemeinsam hatte. Auch Kant konnte damals nicht mit seien Werken an das Licht des Tages treten, ohne die Herrscher aus Kirche und Staat f\u00fcrchten zu m\u00fcssen. Also bediente er sich wissend ihrer Dogmen einer philosophischen Sprache, um seine Erkenntnisse quasi verschl\u00fcsselt darzulegen. Dies taten die Philosophen oft, um Dummheit, Machtbesessenheit, Totalit\u00e4t und Gewalt zu entgehen. Viele wurden aber trotzdem verbrannt, gek\u00f6pft oder vergast! (&#8222;obwohl ihre Waffe nur das Wort war!\u201c G.G.M).<\/p>\n<p>Am 07.06.1989 fand dann der &#8222;1.Verbandstag der Freidenker der DDR&#8220; statt, die Gr\u00fcndung.<\/p>\n<p>In der ersten Ausgabe des &#8222;FREIDENKER&#8220; waren Dokumente und Materialien, die Berichte vom Verbandstag und der Wahl von Helmut Klein , Pr\u00e4sident des VdF, abgedruckt. Gestattet mir einige Stabstriche aus dem Inhalt wiederzugeben:<br \/>\n&#8211; Toleranz und kulturvoller Streit<br \/>\n&#8211; Lebenshilfe, Enthusiasmus<br \/>\n&#8211; &#8222;auch uns wird man an unseren Taten und nicht an der Wissenschaftlichkeit unserer Weltanschauung, guten Vors\u00e4tzen oder sch\u00f6nen Programmen messen.&#8220;<br \/>\n&#8211; &#8222;Freies Denken setzt Verantwortung voraus&#8220;<br \/>\n&#8211; Frieden und Humanismus<br \/>\n&#8211; Ideale, Utopien, Tr\u00e4ume<br \/>\n&#8211; W\u00e4rme und Geborgenheit.<br \/>\nDa steht geschrieben vom Wert der Familie, von Einf\u00fchligkeit, Zusammenfinden, &#8222;den Tod als nat\u00fcrlichen Vorgang bewu\u00dft machen&#8220;, &#8222;Frieden um des Lebens Willen&#8220;; auch von der &#8222;Freidenkerkneipe&#8220;.<\/p>\n<p>Im &#8222;ND&#8220; vom 07.06.1989 Seite 3 ist die Gru\u00dfadresse des ZK abgedruckt. Dort lesen wir u.a.:<br \/>\n&#8222;Es geh\u00f6rt zu Ihren begr\u00fc\u00dfenswerten Anliegen, an progressive, humanistische Traditionen, insbesondere das antifaschistische Verm\u00e4chtnis der deutschen Freidenkerbewegung, anzukn\u00fcpfen.&#8220;<\/p>\n<p>Am gleichen Tag ver\u00f6ffentlichte die &#8222;Junge Welt&#8220; im &#8222;JW &#8211; Lexikon&#8220;:<\/p>\n<p>&#8222;Freidenker<br \/>\nDas deutsche Freidenkertum ist in seinen Anf\u00e4ngen aus progressiven Str\u00f6mungen des B\u00fcrgertums hervorgegangen, die sich im vorrevolution\u00e4rem Deutschland Anfang der 30er Jahre des 19.Jahrhunderts formierten. Organisatorisch konstituierte sich das Freidenkertum national (so 1881 im &#8222;Deutschen Freidenkerbundes&#8220;). Ab 1911 gab es den &#8222;Zentralverband proletarischer Freidenker Deutschlands&#8220;. Dessen Ziel: die Trennung von Kirche und Staat. Die Freidenker organisierten Jugendweihen und verbreiteten eine wissenschaftliche, atheistische Weltanschauung.<\/p>\n<p>In der Weimarer Republik gelangte die Bewegung als kulturpolitisches Forum der Arbeiterklasse zu betr\u00e4chtlichem Einflu\u00df und einte \u00fcber alle Unterschied hinweg im Kampf gegen den Faschismus. Die Nazis zerschlugen 1933 die Organisation und verfolgten deren Mitglieder grausam.&#8220;<\/p>\n<p>Mir sei gestattet, in diesen Gedanken mein Haupt zu senken, um stellvertretend f\u00fcr alle Freidenker, die f\u00fcr das Eintreten menschlicher Ideale das Leben lie\u00dfen, Max Sievers, dem Vorsitzenden des Deutschen Freidenkerverbandes, zu gedenken, den die Nazis am 17.01.1944 im Zuchthaus Brandenburg &#8211; G\u00f6rden ermordeten.<\/p>\n<p>Zu den historischen Wurzeln der Freidenker:<br \/>\nAus meiner Sicht gab es Freidenker schon lange vor der Erfindung der Religionen.<br \/>\nNoch heute streiten sich, v\u00f6llig sinnlos, selbst namhafte Philosophen, wer nun zu welcher Zeit Freigeist, Humanist, Atheist, Materialist, Freidenker, Aufkl\u00e4rer, Menschenfreund oder s\u00e4kular war oder ist. Mu\u00df ich doch aber schon immer, wie oben bei Kant, ber\u00fccksichtigen, wer in welcher Zeit lebte, wie er seine Ansichten so vermitteln konnte, da\u00df er eben nicht f\u00fcr sich allein schreiben mu\u00dfte, sondern ein m\u00f6glichst gro\u00dfes Publikum aufkl\u00e4ren, mitrei\u00dfen konnte.<\/p>\n<p>Eine These:<br \/>\nFreidenker sind all diejenigen Philosophen, die sich um neue wissenschaftliche L\u00f6sung menschlicher Probleme bem\u00fchen, auch die, deren Gedanken gesunde Utopie sind.<\/p>\n<p>Zu den historischen Wurzeln der Freidenker schreibt das &#8222;ND&#8220; vom 04.\/05.02.1989 unter dem Motto: &#8222;Von der fr\u00fchb\u00fcrgerlichen Aufkl\u00e4rung zur proletarischen Bewegung mit Masseneinflu\u00df&#8220;:<br \/>\n&#8222;Die Geschichte der Freidenker &#8211; man versteht darunter im allgemeinen Menschen, die frei von religi\u00f6sen Dogmen denken und leben und eine materialistische Weltsicht vertreten &#8211; reicht weit zur\u00fcck bis in die Zeit der fr\u00fchb\u00fcrgerlichen europ\u00e4ischen Aufkl\u00e4rung.&#8220;<br \/>\nDer englische Philosoph John Anathonly Collins pr\u00e4gte h\u00f6chstwahrscheinlich 1713 den Begriff &#8222;Freidenker&#8220;. Aber schon antike Philosophen in Griechenland, Indien oder China, eben \u00fcberall auf der Welt, hatten schon Gedanken zum Leben ohne G\u00f6tter.<\/p>\n<p>Wissenschaftler und Denker der Welt, all die, deren Arbeit sich f\u00fcr Menschen, ohne alle \u00dcbernat\u00fcrlichkeiten, einsetzt; sind in meinen Augen Freidenker.<\/p>\n<p>Eine These:<br \/>\nFreidenker sind keine Partei.<br \/>\nFreidenker sind keine K\u00e4mpfer gegen den Glauben an G\u00f6tter.<\/p>\n<p>Nochmals auch an dieser Stelle einige Grundgedanken. Jeder Mensch glaubt. Der Glaube an eine Sache, auch an einen Gott, hilft den Menschen, gibt ihm Kraft.<br \/>\nUnwissenheit, Unerkl\u00e4rliches lie\u00dfen G\u00f6tter entstehen, es entstanden Weltreligionen und durch die Starrheit, die Dogmen und die Machtgier der Kirchenherrscher verkam die Religion zu einem erzwungenen G\u00f6tzendienst und lie\u00df Gewalt, Krieg und Folter zu, die eben nichts mehr mit reinen Glauben zu tun haben. Sie taten das Gleiche wie andere Machtwollende auch.<br \/>\nDas genau ist der Ansatzpunkt unseres Kampfes gegen Gewalt der Ideologien, f\u00fcr Toleranz!<\/p>\n<p>Eine These:<br \/>\nDeshalb mu\u00df man mit der Forderung nach der Trennung von Kirche und Staat gleichzeitig die Forderung erheben nach der Trennung von Ideologie und Staat.<br \/>\nAbgeordnete einer Regierung, eines Machtorgans d\u00fcrfen nur dem Willen ihrer W\u00e4hler, nicht aber noch Parteistatuten &#8211; und gehorsam unterworfen werden.<\/p>\n<p>Nach diesen Ausfl\u00fcgen in die Grunds\u00e4tze und die Historie des Freidenkertums kehren wir zur\u00fcck zu meiner Geschichte. Es ist Sommer 1989.<br \/>\nAm 27.06.1989 gr\u00fcndete sich in Cottbus der Verband der Freidenker. Es gab \u00fcberall regen Zulauf. Fragen, die damals heftig diskutiert wurden, waren die, ob als Genosse oder FDJ &#8211; ler im Freidenkerverband mitgearbeitet werden soll.<br \/>\nIn gewohnter planm\u00e4\u00dfiger Organisation bildeten sich Kreisverb\u00e4nde und Fachverb\u00e4nde.<br \/>\nDoch das Uhrwerk der Geschichte ist nicht aufzuhalten. Man kann nicht viele Jahre Monoideologie und Herbeischwindeln gro\u00dfer Erfolge in einem halben Jahr im Zuge der Gr\u00fcndung neuer Organe, Parteien, Verb\u00e4nde aufwiegen und Meinungsfreiheit herstellen.<br \/>\nDie Masse von Aufbruchssignalen (&#8222;oder vielleicht auch Beruhigungsparolen?&#8220; G.G.M) nahm un\u00fcberh\u00f6rbar zu.<br \/>\n&#8222;ND&#8220; vom 13.10. 1989:<br \/>\n&#8222;Erkl\u00e4rung des Pr\u00e4sidiums der Akademie der K\u00fcnste der DDR&#8230;.<br \/>\n&#8230;Der wissende und informierte Mensch ist handlungsf\u00e4hig. Wer gebraucht wird, auch mit seinem Kopf, f\u00fchlt sich zu Hause. Wir haben einen Vorrat an Denksubstanz, die beste W\u00e4hrung unseres Landes.&#8220;<br \/>\nIm gleichen Artikel ist vom Gegensatz zwischen &#8222;\u00f6ffentlicher Meinung&#8220; und &#8222;ver\u00f6ffentlichter Meinung&#8220; im Land die Rede, davon, da\u00df niemand verd\u00e4chtigt werden darf, weil er sich Gedanken \u00fcber sein Land mache, aber auch von der Forderung nach sozialer Sicherheit.<br \/>\n(&#8222;Kann man auch heute noch gelten lassen,&#8220; meint G.G.M)<br \/>\nAlle waren sich dann soweit einig, da\u00df es im Lande so nicht weitergehen konnte und auch die Machthaber gaben nach und nach Positionen im Einzelnen preis.<br \/>\nManchen ging der Proze\u00df zu langsam, andere bekamen die Ohnmacht des untergehenden Staates zu sp\u00fcren, mit Gewalt!<br \/>\nDas Alte war m\u00fcrbe demonstriert worden &#8211; aber wie sollte das Neue aussehen?<br \/>\n(&#8222;was wir haben, ist ja nun wirklich auch nicht das Gelbe von`s das ber\u00fchmte H\u00fchnerprodukt&#8220; G.G.M)<br \/>\nDas &#8222;elende&#8220; Wort der &#8222;Wende&#8220; wurde gepr\u00e4gt (hier bin ich mir mit G.G.M ausnahmsweise einig, da\u00df dieses Wort ein Zur\u00fcckgehen, Umkehren zur Herkunft &#8211; also dem Faschismus??? bedeutet, es ist f\u00fcr mich das Unwort dieser Zeit.). Man sang wieder die Hymne, von &#8222;Deutschland einig Vaterland&#8220; und &#8222;das die Sonne sch\u00f6n wie nie, \u00fcber Deutschland scheint&#8220;.<br \/>\nEs war erlaubt, auch an den Texten selbst zu basteln, leider haben wir bis heute keine gemeinsame deutsche Hymne.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich selbst gab es ebenfalls viele Unklarheiten dieser Zeit und so schrieb ich am 08.11.1989 eine Seite mit einem &#8222;Aufruf&#8230;&#8220;, die ich zwar vielfach versandt habe, die aber meineswissens nie ver\u00f6ffentlicht oder bewertet wurde:<\/p>\n<p>&#8222;AUFRUF<br \/>\nan die Freidenker der Deutschen Demokratischen Republik!<\/p>\n<p>Seit den ersten Initiativen zur Bildung unseres Verbandes haben wir Meinungsstreit in hoher Kultur zu unserem Leitmotiv erhoben, also das, was gegenw\u00e4rtig gefragter ist denn je.<\/p>\n<p>Ich bin nicht erm\u00e4chtigt vom Verband, aber ich f\u00fchle mich verpflichtet, als ehrenamtlicher Philosoph und leidenschaftlicher Verfechter der Ideale unseres Verbandes, aufzurufen, die freidenkerischen Prinzipien unserer Zeit endlich mit Praxis zu beleben, dem Anspruch auf Meinungsstreit gerecht zu werden.  das erfordert nach dem Verspielen erster Anspr\u00fcche das Herantreten an gerade diesen Dialog.<br \/>\nUnterst\u00fctzen wir also die Parteien und Organisationen, sich den Problemen der Menschen , ihrer Gef\u00fchle  und Meinungen stellen. Das Volk hat sich neue Rechte erstritten, wir m\u00fcssen unseren Beitrag leisten, diese zu sichern.<\/p>\n<p>Ausgehend von unserer materialistischen Position erheben wir das Recht, nicht nur frei zu denken, sondern das Gedachte auch frei zur offenen Diskussion zu stellen, um letztlich Taten, h\u00f6chst notwendige Taten zu motivieren. Dazu umfa\u00dft unsere T\u00e4tigkeit das gesamte breite Spektrum des Humanismus, des menschlich &#8211; gestaltens der Arbeit, Freizeit, des gesamten Umfeldes des t\u00e4tig freien Menschen \u00fcberhaupt.<br \/>\nFormieren wir uns als Verband der Freidenker der DDR gemeinsam mit allen Kr\u00e4ften einer geistigen Erneuerung zur Gestaltung eines menschlichen, nutzbringenden Sozialismus, als wahre Macht des Volkes im echten Streit der Meinungen und Einheit der Tat f\u00fcr Humanismus und freies Denken!<\/p>\n<p>Dies ist eine Initiative der Vernunft!<br \/>\nZumindest in meinem Erkenntnisfeld kommen wir Freidenker diesem Anspruch noch nicht nach. Deshalb ist es nach meiner Meinung notwendig, folgende Aufgaben vorrangig zu l\u00f6sen:<br \/>\n1. Das Beenden des Formierungsprozesses und Beginn der praktischen Arbeit in allen St\u00e4dten und Gemeinden.<br \/>\n2. Schaffung von M\u00f6glichkeiten zur breiten Popularisierung der Arbeit.<br \/>\n3. Klare Definition der Begriffe im philosophischen Meinungsstreit.<br \/>\n4. \u00dcberall, und dies als Hauptaufgabe, einmischen in den Dialog des Volkes, zuh\u00f6ren, diskutieren, helfen und offen auftreten, vor allem gegen Amtsmi\u00dfbrauch und B\u00fcrokratie, Ungerechtigkeit und Bevormundung, Eingrenzung der Meinungsbildung und ihrer \u00c4u\u00dferung, Unsachlichkeit und Gewalt; und f\u00fcr Aus\u00fcbung der Macht durch das Volk, Kontrolle von unten, hohe Streitkultur und Hilfe in komplizierten Lebenssituationen.<br \/>\nSchreiten wir zur Tat.&#8220;<br \/>\n(&#8222;Rate, wieviele Philosophen in diesem Aufruf versteckt sind,&#8220; fordert G.G.M)<\/p>\n<p>These:<br \/>\nDie Einigkeit dar\u00fcber, da\u00df in der DDR Machtstrukturen herrschten, die beseitigt werden mu\u00dften, lie\u00df die Ziele des eigenen Wollens im Hintergrund stehen; wie es eigentlich weitergehen sollte, war unklar.<br \/>\nBananen und Reisefreiheit hatten wir recht schnell, die D-Mark etwas sp\u00e4ter, war das alles?<br \/>\nMit Sicherheit h\u00e4tte aus der DDR mehr gemacht werden k\u00f6nnen, als sie f\u00fcr den symbolischen Preis von &#8222;einer Mark der DDR&#8220; an die BRD zu verh\u00f6kern.<br \/>\nDiese sogenannte &#8222;Wiedervereinigung&#8220; ist bis heute nicht vollendet, gewonnen haben die Kaufm\u00e4rkte, Versicherungsfritzen, Banken und die &#8222;entsch\u00e4digten Grafen&#8220; sind wieder da, das Fernsehen ist amerikanisches Supergeschrammel voller Gewaltverherrlichung und die Reisefreiheit wird jetzt vom Geld begrenzt und irgendwann sieht man mir meinen Kontostand an der Qualit\u00e4t des Gebisses an.<br \/>\nAber lassen wir das und kehren zur Freidenkergeschichte zur\u00fcck.<br \/>\nDa fand am 26.05. 1990 in Potsdam ein &#8222;Gemeinsamer Bezirksverbandstag Cottbus- Frankfurt\/Oder &#8211; Potsdam&#8220; des VdF statt.<br \/>\nIn den Referaten wurde deutlich, da\u00df eine stark r\u00fcckl\u00e4ufige Tendenz der Mitglieder zu verzeichnen war. Dies hing einerseits sicher damit zusammen, da\u00df die &#8222;Beauftragten Genossen&#8220; verschwunden waren, da\u00df die Menschen genug eigene Sorgen hatten und da\u00df nat\u00fcrlich Viele lieber Geld f\u00fcr Reisen ausgaben, als f\u00fcr Beitr\u00e4ge im VdF.<br \/>\nEs war vom Aufarbeiten der Geschichte und neuen Aufgaben die Rede. Zu dieser Zeit begann eine Diskussion \u00fcber Programmatik. Leits\u00e4tze und Finanzordnungen, die philosophische Arbeit l\u00e4hmte und Streitigkeiten ausl\u00f6ste.<br \/>\nForderungen nach Verbandserneuerung, aber auch die Frage, ob und wie man Sozialarbeit (Lebenshilfe) oder Unterricht an Schulen anbieten m\u00fc\u00dfte, haben Quell aus dieser Zeit.<br \/>\nEs gab Erfolge bei der Erarbeitung der Verfassung des Landes Brandenburg.<br \/>\nAn Randbemerkungen habe ich den Satz vom &#8222;F\u00e4hnlein der Aufrechten&#8220; und der &#8222;blauen Blume&#8220; als &#8222;Sehnsucht nach neuen Gedanken, nach Freiheit mit humanistischer Tat&#8220; notiert.<br \/>\nDer &#8222;Verband deutscher Freidenker, Landesverband Brandenburg&#8220; wurde gegr\u00fcndet. Sein Vorsitzender war Achim Fr\u00f6de. Er war auch federf\u00fchrend mitbeteiligt bei der Herausgabe des Bulletins &#8222;Der Brandenburgische Freidenker&#8220;, in dessen zweiter Auflage auch ein Gedicht von mir erschien, welches eigentlich all die Sorgen dieser Zeit deutlich widerspiegelt.<\/p>\n<p>GOLD-SEITEN-SAMMLER<br \/>\n(geschrieben mit Heine-Gedanken)<\/p>\n<p>Sie wollen alles, alles was gl\u00e4nzt,<br \/>\nharte W\u00e4hrung, schnelle Autos und beste Technik,<br \/>\nVideo, Farbfernsehen, Porno und Pop,<br \/>\nComputer, saubere Industrie und magere Schweine.<\/p>\n<p>Sie wollen niedrige Mieten und Tarife,<br \/>\nArbeit, Kinderkrippe, den Hort mit warmen Essen;<br \/>\nwollen hohe L\u00f6hne und niedrige Steuern,<br \/>\nden kostenlosen Arzt, den ehrlichen Politiker.<\/p>\n<p>Sie wollen, sie wollen<br \/>\n&#8222;Ostdeutschland&#8220;, sie wollen deinen Untergang!<br \/>\nSie schreien heraus &#8222;den dreifachen Fluch&#8220;<br \/>\nuns nichts, was war, ist mehr gut.<\/p>\n<p>Sie wollen, sie wollen<br \/>\nwenig geben, doch daf\u00fcr alles haben in Gold,<br \/>\nviel Westmark, ja, die m\u00f6glichst bald,<br \/>\ndoch sie haben sich selbst &#8222;ge\u00e4fft und gefoppt und genarrt&#8220;.<\/p>\n<p>Sie wollen, sie wollen<br \/>\nviele wissen selbst nicht, was,<br \/>\nhassen alles Bestehende zu Gunsten perfekter Illusion,<br \/>\nund weben mit Freude das eigene Leichentuch!<\/p>\n<p>Die Totenglocken l\u00e4uten,<br \/>\nsie tanzen in wildem Trance dazu,<br \/>\nschreiben in &#8222;Deutschlands Winterm\u00e4rchen&#8220; alles hinein,<br \/>\nwas sie wollen, was sie wollen.<\/p>\n<p>Ich friere,<br \/>\ndenn sie wissen nicht, was sie tun,<br \/>\nverschenken das Land,<br \/>\nstatt es selbst zu bebauen.<br \/>\n&#8222;Alt-Deutschland, mir graut`s vor dir!&#8220;<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste H\u00f6hepunkt im Freidenkerleben war dann der Verbandstag  am 23.+24.06.1990 in Dresden. Der Verband nannte sich ab diesem Zeitpunkt &#8222;Deutscher Freidenkerverband e.V.&#8220;<br \/>\nIn der beschlossenen Satzung lesen wir:<br \/>\n&#8222;&#8230;ist eine Weltanschauungsvereinigung, eine Gemeinschaft, in der sich Menschen zusammenschlie\u00dfen, die konfessionell nicht gebunden sind und sich t\u00e4tiger Humanit\u00e4t verpflichtet f\u00fchlen.<br \/>\nDie Mitglieder des DFV betrachten Frei-Denken, frei von Tabus und Dogmen jeder Art, als Ausdruck einer Lebenshaltung, die vorurteilsfreies und vern\u00fcnftiges Denken, Toleranz, kulturvollen Meinungsstreit um wissenschaftlich begr\u00fcndete Erkenntnisse sowie die Akzeptanz anderer Weltsichten beinhaltet.&#8220;<br \/>\nNeben diesen philosophischen Aufgaben sind in der Satzung Bildungsarbeit, Lebenshilfe, Jugendarbeit, Weltliche Fest- und Feierkultur und Trauerkultur verankert.<br \/>\nAm Rande war hier eine recht eigenwillige Brandenburger Delegation zu vermerken, die der Namens\u00e4nderung in starker Kritik gegen\u00fcberstand, weil der Name des &#8222;VdF&#8220; f\u00fcr uns auch ein St\u00fcck Tradition darstellte, ein St\u00fcck Selbst\u00e4ndigkeit und Vergangenheitsbew\u00e4ltigung. <\/p>\n<p>Im Beschlu\u00df des Landesvorstandes 1\/90 vom 07.07.90 wurde vom &#8222;Verband deutscher Freidenker \/ Landesverband Brandenburg&#8220; der 2. Landesverbandstag f\u00fcr den 15. 09.90 nach Cottbus einberufen.<br \/>\nDies war die Geburtsstunde des &#8222;Brandenburgischen Freidenker-Verbandes e.V.(BFV)&#8220;.<br \/>\nSeine Programmatischen Leits\u00e4tze sind vom Streben nach Offenheit gekennzeichnet.<br \/>\nDie Satzung stellt im Artikel 3 vier Ziele und Aufgaben, die folgendes umfassen:<br \/>\n&#8211; Weltanschauungsvereinigung (religi\u00f6s nicht gebunden, t\u00e4tiger Humanit\u00e4t)<br \/>\n&#8211; Eintreten f\u00fcr gesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse nach Freiheit, Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit<br \/>\n&#8211; gemeinn\u00fctzige Arbeit (Lebenshilfe, Jugendarbeit, Trauerkultur)<br \/>\n&#8211; Zusammenarbeit mit anderen Verb\u00e4nden und Organisationen.<\/p>\n<p>Dann ging es Richtung Vereinigung.<br \/>\nVon Neuseddin bis Bernau oder Buckow zogen sich Veranstaltungen, deren Inhalt das Zusammengehen m\u00f6glichst vieler Freidenkerkr\u00e4fte in einem gemeinsamen Verband, dessen Satzung, Leits\u00e4tze und Finanzordnungen waren. F\u00fcr Guben stellte ich am 31.08.91 fest, da\u00df es keine Freidenkerarbeit mehr gibt.<\/p>\n<p>Irgendwann in dieser Zeit brach dann Frankfurt\/O. g\u00e4nzlich weg, gab es Probleme in Potsdam und den ewigen Streit um Sozialarbeit, den Bruch mit dem Herrn M,. Cottbus schrumpfte zusammen. Die Treffen wurden immer weniger, es gab neue Vereine, Zusammenschl\u00fcsse und Anschl\u00fcsse.<\/p>\n<p>Es stand dann irgendwann die These:<br \/>\nFreidenker zu organisieren ist schwer, Freidenker zu vereinigen ist unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Hier breche ich meine Aufzeichnungen brutal ab, denn ab da war ich nur noch Au\u00dfenseiter, ein Zulieferer von Miniaturbruchst\u00fccken. M\u00f6gen die, welche es vermocht haben, Freidenkergeschichte weiter zu schreiben, hier anfangen.<\/p>\n<p>Ich schlie\u00dfe diesen Aufsatz mit einem Gedicht aus dem Jahre 1990:<\/p>\n<p>Anmerkungen zur Geschichte des VdF<\/p>\n<p>(Verband der Freidenker)<\/p>\n<p>Erst wurde eine alte Idee auf Befehl neu geboren,<br \/>\nals Abla\u00dfventil, gut steuerbar,<br \/>\ndazu garniert wie alles mit heimlichen Genen;<br \/>\nals Gegenpol zu den Andersdenkenden, die in der Kirche sich sammelten.<br \/>\nDann aber wurde das `Kind` ungezogen,<br \/>\ngab sich als Partner, offen f\u00fcr jedermann,<br \/>\ndie Macht einer Partei stand aber noch in der Satzung<\/p>\n<p>Freies Denken als Drogenersatz?<br \/>\nFreiheit des Denkens in engen Grenzen des Handelns?<br \/>\nDas soll es nie wieder geben!<br \/>\nWas bringt die n\u00e4chste Zukunft?<br \/>\nSind die Unterdr\u00fcckten von Gestern die Unterdr\u00fccker von Morgen?<br \/>\nSolche Wende war nicht des Volkes Wille!<\/p>\n<p>Offene Diskussion, alles in Frage stellend,<br \/>\nf\u00fcr besseres Menschsein,<br \/>\nin hoher Kultur sich streitend &#8211; ohne Tabu,<br \/>\num echtes Menschengl\u00fcck;<br \/>\nHumanismus als t\u00e4tige Hilfe in schwerer Stunde, in Not,<br \/>\nf\u00fcr Ausgesto\u00dfene und Kranke &#8211; f\u00fcr alle Menschen;<br \/>\nFestkultur von Geburt bis in den Tod,<br \/>\ndamit der Mensch sich als Mensch versteht,<br \/>\nwohlf\u00fchlt, geborgen ist, Erleichterung findet,.<br \/>\nDie Tat des Einzelnen, die gemeinsame Stunde,<br \/>\nsich aussprechen k\u00f6nnen und anderen helfen,<br \/>\ndas gibt Leben neuen Sinn und neuen Mut.<\/p>\n<p>Die Freiheit meines Denkens,<br \/>\ndie Philosophie meines Lebens,<br \/>\nhilft vom Ha\u00df mir zur Vers\u00f6hnung,<br \/>\n\u00fcber Klippen hinweg &#8211; die Menschen noch schaffen.<br \/>\nDas Menschenrecht des freien Denkens,<br \/>\nnutzen zur Wahrung der Menschenw\u00fcrde,<br \/>\ndie Tat dazu ist Menschenehre,<br \/>\nStreben f\u00fcr neue Menschenwerte,<br \/>\ndas versucht der &#8222;kleine Haufen Unentwegter&#8220;!<\/p>\n<p>Gebt allen eine Chance und vergebt, indem ihr gerecht urteilt!&#8220;<br \/>\nIch bin und ich bleibe Freidenker!<\/p>\n<p>A. Kr\u00f6del<\/p>\n<p>(Viele Gr\u00fc\u00dfe von G.G.M<br \/>\n&#8222;Der Krieg beginnt&#8220;<br \/>\nStreitschrift, Guben im April 1999<br \/>\nGewalt ist keine L\u00f6sung\t\t\t\t\t sagen wir; die mit der Vernunft,<br \/>\nund Krieg ist Verbrechen \t\t\t\t sage ich.<br \/>\nAber der Krieg beginnt.<br \/>\nSie werfen Bomben und schicken Raketen\t\t\t oft wissen sie selbst nicht, wohin;<br \/>\ns\u00e4hen Gewalt und Tod und Elend\t\t\t\t und ernten neue Gewalt;<br \/>\nder Krieg beginnt.<br \/>\n&#8222;Profit&#8230;.und es gibt kein Verbrechen, was sie nicht bereit sind zu begehen &#8211; selbst auf die Gefahr des Unterganges der Menschheit&#8220;,  \tso schrieb sinngem\u00e4\u00df ein Philosoph,<br \/>\n    den heute keiner mehr kennen will.<br \/>\n (Hat der etwa etwas Wahres gesagt? fragt G.G.M)<br \/>\nSie verdienen am Krieg\t\t\t\t\t\t sie suchen den Krieg,<br \/>\nder Krieg beginnt!<\/p>\n<p>Die politischen Marionetten hecheln und l\u00fcgen,\t\t      verteidigen \u201edie Verteidiger der Freiheit\u201c<br \/>\naber Mord bleibt Mord\t\t\t\t\t\t\t\tund<br \/>\nDas Leid, Die Last tragen Die Menschen:<br \/>\nweniger die Soldaten\t\t\t\t\tdie gehorchen m\u00fcssen;<br \/>\nnicht die Gener\u00e4le\t\t\t\t\tdie befehlen;<br \/>\nnicht die Politiker\t\t\t\t\tdie scheinbar regieren;<br \/>\nnie die wahren Verbrecher______________       ______die imperialistischen Profithaie!<br \/>\n(Einf\u00fcgung: Nach dem 2. Weltkrieg wurde in N\u00fcrnberg vom Gericht der V\u00f6lker unter anderem bewiesen, da\u00df das deutsche Gro\u00dfkapital \/Banken, Versicherungen, Konzerne) den Krieg erst erm\u00f6glicht und an ihm satt verdient hat. Heute, wo fast alle, die damals \u00fcberlebt haben, verstorben sind, ist es in dieser \u201eRepublik\u201c eine Mediensensation, da\u00df aus \u201eGeheimarchiven\u201c Beweise f\u00fcr die Kriegsschuld gefunden wurden! (Dumm k\u00f6nnen sie nicht sein; also sind sie dreist, frech und v\u00f6lkerverh\u00f6hnend! G.G.M und \u201eWenn alles Geld im Kasten klingt, diese Seele trotzdem in den Himmel stinkt!).<br \/>\nDer Krieg beginnt<br \/>\nund Deutschland macht Krieg___________________Deutschland macht Krieg!<\/p>\n<p>Wo bleibt der Aufschrei, der den Politmarionetten die Macht entzieht, den Medienrummelanten das Trommelfell zerrei\u00dft                               Warum gab es ihn nicht ???<br \/>\nVon deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!<br \/>\n Wer, so frage ich voller Verzweiflung, darf diesen Schwur brechen, diesen h\u00f6chsten Eid nach zwei deutschen Weltkriegen in einem Jahrhundert?<br \/>\nEs gibt kein Geld f\u00fcr Schulen, Krankenh\u00e4user, Sozialarbeiter, Kultur und Umweltschutz;<br \/>\nkeine Arbeit;<br \/>\nSteigende Preise, neue Steuern\t                      Reiche werden reicher, die Armen immer \u00e4rmer;<br \/>\naber der Krieg beginnt,<\/p>\n<p>denn hier wird unser Geld zum arbeitenden Kapital, zum Profit der Herrschenden,<br \/>\nda wirft man selbst die Scheinmasken von &#8222;sozial, demokratisch, gerecht&#8220; einfach weg!<br \/>\nWer wundert sich da noch \u00fcber &#8222;Ostalgie&#8220;, wo schon immer die Kultur gegen Schranken durch Niveau bestehen mu\u00dfte, durch Lebensn\u00e4he.<br \/>\nDas Westgeschrammle beruhigt nur und lenkt ab!<br \/>\n (Ausnahmen best\u00e4tigen immer die Regel; G.G.M)<br \/>\nEs ist Krieg!<br \/>\n(Es ist die gleiche Stimme, die damals hallte: &#8222;ab heute&#8230;wird zur\u00fcckgeschossen!&#8220; G.G.M)<br \/>\nHebt endlich Eure K\u00f6pfe und sagt :&#8220;Nein!&#8220;<br \/>\nStellt Euch vor, der Kapitalismus macht Krieg und keiner geht hin!<\/p>\n<p>Dies ist nun wirklich das Letzte:<br \/>\n&#8222;Der Weg der BIBEL -Endweg ohne dem Sinn menschlicher Taten&#8220;<br \/>\n&#8222;Deutschland &#8211; M\u00f6gen andere von ihrer Schande sprechen, ich spreche von der meinen.&#8220;<br \/>\nBrecht<br \/>\n&#8222;Hauptursache philosophischer Krankheiten ist einseitige Di\u00e4t.&#8220;<br \/>\nWittgenstein<br \/>\n&#8222;Gott ist eine Vorstellung, an der wir unseren Schmerz messen.&#8220;<br \/>\nJohn Lennon<\/p>\n<p>&#8222;Viele Menschen vertragen ihre Freiheit nicht und fliehen deshalb in Religionen &#8211; da wird ja vorgeschrieben, was sie tun und lassen sollen.&#8220;<br \/>\n&#8222;Manche tragen ihren Glauben wie ein Schild voran, um sich der Realit\u00e4t zu entziehen.&#8220;<br \/>\n&#8222;Wer Gottes Wort, die BIBEL interpretiert, findet schnell zu eigener G\u00f6ttlichkeit.&#8220;<br \/>\nZitate<br \/>\n&#8222;Freiheit ist wesentlich Freiheit zur Selbstverwirklichung, nur Selbstverwirklichung ist eigentlich Freiheit.&#8220;<br \/>\nC.F.von Weizs\u00e4cker<br \/>\n&#8222;Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.&#8220;<br \/>\nHegel<br \/>\n&#8222;Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.&#8220;<br \/>\nRosa Luxemburg<\/p>\n<p>&#8222;Aus den &#8222;vier H\u00f6rnern&#8220;-Dan.8.9.-heraus (Alliierte) w\u00e4chst das &#8222;kleine Horn&#8220; (Deutschland bzw. sp\u00e4ter ein deutsches Europa) aus einer Mischung von &#8222;Eisen und Ton&#8220;-Dan.2.41-43-,&#8220;wirft die Wahrheit zu Boden&#8220;-Dan.8.12.- und macht zum &#8222;zweitenmal&#8220; den Versuch, in Europa das letzte irdische Weltenreich aufzubauen &#8211; eben ein &#8222;freiheitliches, demokratisches deutsches Europa&#8220;?<br \/>\n&#8222;&#8230;.und was es tat, gelang ihm.&#8220;-Dan.8.12.-<br \/>\naber: &#8222;Sie werden doch nicht aneinander festhalten.&#8220;-Dan.2.43. Seid wachsam!<\/p>\n<p>&#8222;Es ist schwer, Menschen nach Parteistatuten zu orientieren, viel schwerer aber ist, Freigeister organisieren zu wollen.&#8220;<\/p>\n<p>Kr\u00f6del<\/p>\n<p>Schrift zur Anfrage aus dem Lehrbuch einer &#8222;Europaschule&#8220;, utopisch oder satirisch darzustellen, wie &#8222;Aufkl\u00e4rer&#8220; die Welt heute sehen w\u00fcrden. Das Lehrbuch sieht die &#8222;Aufkl\u00e4rung&#8220; als mit Kant\/Hegel, vielleicht noch Freud als beendet.<\/p>\n<p>(erweiterter Text als philosophischer Streitschrift)<br \/>\nGrunds\u00e4tze<br \/>\nDer Mensch ist Teil der Natur.<br \/>\nDas eigene Denken ist durch Reiben an der Realit\u00e4t stets wachzuhalten.<br \/>\nNicht einfach Sich &#8211; Abfinden, mit dem was ist, wie es ist; sondern stets hinterfragen nach dem &#8222;warum&#8220;; Ungerechtigkeiten ansprechen und niemals nicht etwas stumm und still erdulden.<br \/>\nLogisches Denken ist der Weg zum Erfolg; nicht auswendig lernen &#8211; sondern begreifen wollen!<br \/>\nZusammenh\u00e4nge wollen erfa\u00dft werden, Schmalspurwissen ist nicht der Weg zum Erfolg.<br \/>\nZiehe die &#8222;Aufkl\u00e4rung&#8220; nie in Zweifel; sie mu\u00df immer sein.<br \/>\nOft ist der heutige Stre\u00df nur eine Ohnmacht, Aufgaben l\u00f6sen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDas Hineinfallen in Selbstmitleid, sich selbst bedauern ist negatives Denken, welches dem eigenen Vorw\u00e4rtskommen und der Gesundheit als Ganzes schadet, hier liegen die Gr\u00fcnde f\u00fcr Mi\u00dferfolge.<br \/>\nPositives Herantreten, etwas Mut zu gesundem Risiko und vor allem Freude am T\u00e4tigsein gepaart mit einem guten Schu\u00df Humor; so kann die wahre Formel lauten, die den Einsatz unserer Kenntnisse und Fertigkeiten zur L\u00f6sung von Aufgaben f\u00fchrt. Im Sinne der gro\u00dfen Klassiker sind das &#8222;sch\u00f6pferisch t\u00e4tige Menschen&#8220;.<\/p>\n<p>Die aufgekl\u00e4rte Welt von heute<br \/>\nDie Utopie<br \/>\nJeder Mensch im Rahmen seiner nat\u00fcrlichen Grenzen denkt \u00fcber sich, sein Tun und die Welt, hier als Rahmen der gegenw\u00e4rtigen Erkenntnis, nach. Er entwickelt Vorstellungen \u00fcber das Dasein und erkennt, da\u00df seine Tat so geartet sein mu\u00df, da\u00df nicht nur er als Einzelwesen, sondern die Menschheit als Lebensverband der Milliarden; aber vor allem die Natur als Lebensgrundlage erhalten werden mu\u00df, um unseren Enkeln noch Lebensraum zur Existenz zu vererben.<br \/>\nDas verlangt die Aussch\u00f6pfung aller Kr\u00e4fte (Initiative), selbstlose Hilfe f\u00fcr Mensch und Natur im Sinne der Weiterentwicklung des Daseins (Humanismus), und tiefe Achtung vor allem, was ist.<br \/>\nDer Mensch hat seinen Egoismus abgelegt und tritt in der Natur als biologisches Wesen auf. Er hat erkannt, da\u00df er ohne Natur nicht leben kann, aber die Welt sehr wohl ohne Mensch bestehen kann.<br \/>\nDer Mensch begreift, da\u00df er seit seinem Bestehen versucht hat, \u00fcber die Natur zu herrschen und \u00e4ndert dies nun um in Leben in der Natur.<\/p>\n<p>Beif\u00fcgung und Erl\u00e4uterung<br \/>\nDiese philosophischen Gedanken der Aufkl\u00e4rung sind im Gegensatz zu verbreiteter Lehrauffassung kein Produkt der &#8222;Aufkl\u00e4rung&#8220; zwischen 17.\/18. Jahrhundert, sondern sie sind entstanden durch Menschen, die schon immer versuchten, Mitmenschen wachzur\u00fctteln, um aus dem Joch der Reichen auszubrechen und endlich eine gerechte und in der Natur eingebettete Menschheit hervorzubringen.<br \/>\nNur so konnten Leibeigenschaft und Sklaverei als menschenverachtende Ausw\u00fcchse weitgehend abgeschafft werden. Die modernen Methoden der Lohnsklaverei unter der Macht des Kapitales erscheinen uns zwar nicht so bestialisch; aber auch finanzielle Ketten gleichen st\u00e4hlernen an Zwang.<br \/>\nWenn es also gelingt, diese Geldsklaverei auch noch zu beseitigen und den Menschen als nat\u00fcrliches Wesen nicht nur zu begreifen; sondern ihn dann auch noch so leben zu lassen; dann ist die Aufkl\u00e4rung wieder ein St\u00fcck n\u00e4her am Ziel.<br \/>\nSie mu\u00df eigentlich immer dasein und sei es in Form eines kleinen H\u00e4ufchens von Schreiberlingen, die wachr\u00fctteln wollen, Sich-Nicht-Abfinden, die Gedanken weitertragen, welche in der Aufkl\u00e4rung geboren sind. Mit Sicherheit kann es Den perfekten Menschen und Die perfekte Gesellschaft nicht geben, aber was wir haben, ist allemal zu verbessern.<br \/>\nDie (bissige) Satire<br \/>\nEin paar Kasperles (Marionetten) wollen mit Geschrei und Gezetre den Eindruck erwecken, da\u00df sie die Welt regieren. Manchmal werfen sie gar einige Leckereien oder Bonbons in die staunende Masse des Volkes. Man darf klatschen oder auch nicht, aber wer meckert, macht Kasperle traurig &#8211; und das will wohl keiner!<br \/>\nKasperle gibt sich mutig und besiegt immer den b\u00f6sen Teufel; Kasperle ist lebensfroh und will nur das Gute &#8211; und alle glauben es!<br \/>\nWir wollen doch keinen Krieg, den zwingen uns immer die B\u00f6sen auf.<br \/>\nWir wollen doch die B\u00e4ume nicht f\u00e4llen, aber die b\u00f6se B\u00fcrokratie braucht doch Papier.<br \/>\nWir wollen doch die nat\u00fcrliche Haltung der Tiere, aber die b\u00f6sen Menschen kaufen doch das billige Fleisch von der Tierqu\u00e4lerei.<br \/>\nWir wollen aktuelle, wahre Nachrichten und kulturvolle Filme, aber die b\u00f6sen Medien machen die Werbung und das Geschrammle; hetzen Menschen zu Tode und filmen Verbrechen.<br \/>\nWahrlich, Kasperle ist unschuldig.<br \/>\nPl\u00f6tzlich kommt einer daher &#8211; und schneidet die F\u00e4den durch. Kasperle ist ein St\u00fcck Stoff, etwas Holz und hat keine Stimme mehr, ein Nichts. Ein Mensch tritt vor die Menschen und verlangt doch wirklich, sie sollen den Mut haben, ihren eigenen Verstand zu nutzen, sie sollen das tun, was bisher nicht gut war, nicht den Worten von Kasperle h\u00f6rig sein und so handeln, wie er das wollte, sondern ehrlich und frei denken und auch noch entsprechend handeln!<br \/>\nSteht auf gegen Ungerechtigkeit und ertragt nicht alles mit der Wahl eines neuen Kasperles von Neuem, ruft der Aufkl\u00e4rer und zu gern h\u00e4tten alle Kasperle der Welt sein Ende erlebt.<br \/>\nAber das wird wohl nicht sein!<br \/>\nZuf\u00fcgung und Erl\u00e4uterung<br \/>\nDieser &#8222;Kasperle&#8220; ist die Regierung. Die Regierung macht alles so, wie sie es im Sinne der eigentlichen Machthaber (Geld-Kapitalbesitzer, Banken, Versicherungen und \u00e4hnliche Gro\u00dfverbrecher, die nie bestraft werden), tun soll. Daf\u00fcr d\u00fcrfen sie sich ihr Gehalt auch selbst erh\u00f6hen. Genau diese eigentlichen Machthaber sind es, die an Krieg und Elend, an Massentierhaltung auf Kosten der Umwelt verdienen.<br \/>\nSie nehmen selbst den Untergang der Erde in Kauf &#8211; in der Hoffnung, sich bis dahin zum Gigamillionenmilliard\u00e4r bereichert zu haben.<br \/>\nWas ich nicht begreife ist die Tatsache, da\u00df Deutschland wieder Krieg macht und nur so wenige schreien: &#8222;Halt, von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!&#8220;<\/p>\n<p>Versuch eines \u201cUnwortes zum Sonntag\u201d des Herren Kr\u00f6del zu Guben \u2013 August 1999<\/p>\n<p>Das Zitat: \u201cDer Mensch ist gut\u201d Meng Tse<\/p>\n<p>Oft steht doch einfach die Frage, was ist denn \u201cgut\u201d oder \u201cb\u00f6se\u201d. Menschen mit positivem Denken sehen das \u201cGute\u201d als Ausgangspunkt der Entwicklung, die \u201cBIBEL\u201d sieht den Menschen als \u201cb\u00f6se\u201d an, als schuldig, das Paradies (den Stand der geistigen Dummheit, das Nichtunterscheiden eben von gut oder b\u00f6se) wegen des Apfels der Erkenntnis verwirkt zu haben. Was aber ist mit den Millionen Menschen, die in der \u201cBIBEL\u201d hingeschlachtet werden, V\u00f6lker werden ausgemerzt, selbst im von Gott auserw\u00e4hltem Volk wird brutal ausgesondert, was nicht f\u00fcgig sein will, die ganze Welt wird ers\u00e4uft \u2013 aber alles ist doch demnach Produkt des einen Gottes und \u201ces war gut\u201d.<br \/>\n(hier empfehle ich das kleine Buch von Kurt Kauter: `Was ist denn G\u00f6ttliches am lieben Gott`  &#8211; Angelika Lenz  Verlag)<br \/>\nWas aber ist denn nun gut?<br \/>\nThese:<br \/>\nGut ist, was \u00fcberlebt. Gut ist vor der Natur, was bestehen kann. Gut ist, was sich anpassen, auf neue Dinge einstellen, sich entwickeln kann. Gut ist, was stark ist.<br \/>\nNach Kant kommen beim Menschen drei Dinge zusammen, die eine Bewertung zulassen \u2013 das Leben, die Vernunft und die F\u00e4higkeiten. Das Tier ist Leben. Der Mensch ist Leben und Vernunft. Pers\u00f6nlichkeiten unterscheidet man nach ihrer Zurechnungsf\u00e4higkeit.<br \/>\nNormal gilt nach den Sitten der jeweiligen Zeit, dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis, dem Gefangensein im jeweils gesellschaftlichen Sein, wer sich anpa\u00dft. Viel normaler aber sind all die Freigeister, die immer schon geistige Enge sprengten, neue Betrachtungen erhoben und die Entwicklung vorantrieben. Das ist dialektischer Materialismus.<br \/>\nDer Mensch ist ein hochentwickeltes Naturprodukt oder vielleicht ein Auswuchs auf dem Weg zum Ende, zum sich &#8211; selbst &#8211; zerst\u00f6ren bestimmt. Leider leben viele unserer Mitmenschen so!<br \/>\nIst der Mensch gut im Sinne der Natur, mu\u00df er sich, seinen Nachkommen, seiner Art ein Bestehen, Weiterleben, Weiterentwickeln erm\u00f6glichen, er mu\u00df mit Brutalit\u00e4t gegen andere Arten \u00fcberleben \u2013 dann ist er gut im Sinne der Natur. Was aus diesem Naturgesetz gemacht wurde, pr\u00fcfe doch jeder an seiner Tat, denn es gibt das Gute auch als moralischen Anspruch!!!<br \/>\nEigentlich ist doch alle klar.<br \/>\nDie Steine, das Wasser, die Luft sind Produkte, entstanden durch chemische Prozesse. Die Pflanzen und all die Tiere vom Einzeller bis zum Affen sind Produkte aus biologischen Verbindungen der Materie. All diese Verbindungen haben sich als spezieller Teil der spezifischen Art auf diesem Kr\u00fcmel \u201cErde\u201d unter Ausnutzung der nat\u00fcrlichen Gegebenheiten entwickelt. Alles, was gut genug war, sich weiterzuentwickeln, hat \u00fcberlebt, alles, was zu schwach war, ist vergangen.<br \/>\nDann kam der Mensch, ein hochentwickeltes Wesen der Natur mit dem Verm\u00f6gen, aus Reflexen und Reaktionen Schl\u00fcsse zu ziehen \u2013 zu denken. Vorausschauendes und bewu\u00dftes Steuern von Handlungen wurden m\u00f6glich.<br \/>\nPl\u00f6tzlich entstand die Frage, die Geist und K\u00f6rper trennte, die Frage, die aus Unwissenheit G\u00f6tter als Erkl\u00e4rung des Nichtwissens entstehen lie\u00df, den Gott&#8230;und den Gott&#8230;! Ursache sind Unerkl\u00e4rlichkeiten und reine Angst \u2013 gepaart mit dem Wissen Einzelner, als Priester, Verk\u00fcnder usw. Macht zu erheischen.<br \/>\nAnstelle Auswege zu suchen im logischen Schlu\u00df verf\u00e4llt der Mensch der Scharlatanerie der Religion; und opfert und schlachtet und f\u00fchrt Kriege um den \u201cwahren Gott\u201d \u2013 er vergi\u00dft, da\u00df es \u00fcberhaupt keinen Gott braucht, um konstruktiv frei denkend seine Handlung im Sinne des Erhaltens der Art fruchtbringend einzusetzen.<br \/>\nDenken ist die Weiterentwicklung von Reflexen aus dem Tierreich auf h\u00f6herem Niveau. Diese Entwicklung hat ihren eigenen Untergang mitgeschaffen, den heutigen Egoisten Mensch, dem Ausbund, der nicht weiter denkt, als er selbst sehen kann zu seinem Vorteile, dem selbst die Zukunft seiner eigenen Kinder egal ist, Hauptsache, Er ist reich, hat Macht. Dieser Mensch ist mit Sicherheit ein fundamentales Gegenst\u00fcck zum Erhalt der Art, zum Guten.<br \/>\nEs hat sich also ein Antagonismus eingeschlichen zwischen dem Sein des Menschen in der Natur und den angeblich \u201cmoralischen\u201d Anspr\u00fcchen der Gegenwart. Die Anforderungen z.B. aus \u201cden Traditionen des christlichen Abendlandes\u201d lassen Irrt\u00fcmer und Fehler nur zu deutlich erkennen, sie wirken dem Erhalt der Menschheit zu oft entgegen.<br \/>\nBeantworten dem Verstande nach mu\u00df jeder Mensch selbst, vor sich und seinen Kindern, seinem Gewissen \u2013 was ist gut, wie gut er ist \u2013 und es m\u00fc\u00dften alle Humanisten sein!<br \/>\nDie gro\u00dfe Frage nach dem \u201cGut\u201d oder \u201cB\u00f6se\u201d soll doch immer wieder nicht nur von uns Freidenkern gestellt werden \u2013 es gibt eine moralische Pflicht dazu in \u00dcberall und Nirgendwo!<\/p>\n<p>Die Kehrseite,<br \/>\n04.09.1999<br \/>\noder was alles denkbar ist.<br \/>\nDenkanfrage<\/p>\n<p>Immer wieder erscheinen in der Geschichte der Menschheit Parolen, Leits\u00e4tze, Thesen, Ausrufe oder Aufschreie. Heute m\u00f6chte ich mich einem heiklen Thema widmen, indem ich drei solcher Leitgedanken unzul\u00e4ssigerweise miteinander in Verbindung bringe und mir noch die Frechheit einer Fehlinterpretation leiste.<br \/>\n&#8222;Alle Menschen werden Br\u00fcder&#8230;&#8220;; &#8222;Freiheit, Gleichheit, Br\u00fcderlichkeit&#8220; und &#8222;Einigkeit und Recht und Freiheit &#8230;&#8230;..<\/p>\n<p>Wir haben also den gro\u00dfen Spruch des aufsteigenden franz\u00f6sischen B\u00fcrgertums, die Idole der Revolution  den Gedanken des gro\u00dfen Musikers  und den Anfang eines deutschen Liedes. Gemeinsam haben alle, da\u00df sie zu ihrer Zeit das Richtige, das humane wollten. Lasst mich einen guten Sud aus diesen Fr\u00fcchten ziehen<\/p>\n<p>\tFreiheit<br \/>\n  weg mit beengenden Systemen<br \/>\n  Freiheit f\u00fcr voranbringende Wirtschaftsstrukturen<br \/>\n&#8211;\tFreiheit f\u00fcr neues Recht, immer den Gegebenheiten angepa\u00dft<br \/>\n&#8211;\tFreiheit f\u00fcr neue, k\u00fchne Gedanken<br \/>\n&#8211;\tFreiheit f\u00fcr die Entwicklung der Wissenschaften<\/p>\n<p>Gleichheit<br \/>\n&#8211;\talle sind vor dem Staat und den Gesetzen gleich<br \/>\n&#8211;\talle haben entsprechend ihren spezifischen F\u00e4higkeiten Aufgaben zu erf\u00fcllen  ihre Rechte und Pflichten im Gesellschaftssystem sind gleich<\/p>\n<p>Br\u00fcderlichkeit<br \/>\n&#8211;\tgleiches Aufteilen, gleiche Anspr\u00fcche auf erarbeitetes Erbe, gleiche Pflichten aus dem Erbe<br \/>\n&#8211;\tbr\u00fcderliches Teilen, ehrliches Geben und Nehmen zum Vorteil der &#8222;Familie Mensch&#8220;<\/p>\n<p>Einigkeit<br \/>\n&#8211;\tdie einzelnen V\u00f6lker sind sich einig, im Verband, Staat, alle gemeinsam und auf Basis friedlichen Miteinanders zu leben, freiwilliger Zusammenschlu\u00df von Menschen unter der Einheit ihrer selbstgestellten Ziele<br \/>\n&#8211;\tEinigkeit als Ausschlu\u00df von Gewalt<\/p>\n<p>Recht<br \/>\n&#8211;\tNormen, Gesetze sind im Zusammenleben einfach notwendig; sie d\u00fcrfen keinen Menschen vor dem Gesetz anders beurteilen<br \/>\n&#8211;\tder Staat hat Schuld nachzuweisen, nicht der Mensch seine Unschuld solange jemand nicht rechtskr\u00e4ftig verurteilt ist, ist er als unschuldig zu betrachten und zu behandeln<\/p>\n<p>Schon in diesen ersten Anrissen wird ersichtlich, wie schwierig jegliche Definition ist, wie kompliziert sich eine Arbeit auf solch geschichtlich bezogenem Spektrum erweist.<br \/>\nFreiheit des Seins, des Rechtes, der Herrschaft \u00fcber die Natur, der Selbstverwirklichung der Wirtschaft, der &#8222;Andersdenkenden&#8220;, der Presse, des Konsums, der Meinung; Reisefreiheit, Freies Recht auf Weltanschauung   was davon ist denn wirklich notwendig, lebenswichtig? Und worauf hat das biologische Wesen Mensch im Gegensatz zur Natur \u00fcberhaupt Anspruch?<br \/>\nMeinen Bruder kann ich mir nicht aussuchen, er ist gegeben von den Eltern. Sein Verhalten mu\u00df nicht immer den Normen entsprechen, er kann ein M\u00f6rder sein   aber alles Br\u00fcder?<br \/>\nAlle werden gleich gemacht, alles ist monotones stupides gleich uniformiertes Leben, das ist doch Stillstand der Entwicklung?<br \/>\nWer gibt uns denn das Recht, zu tun, was wir wollen; was Einzelne wollen; zu t\u00f6ten, um selbst zu \u00fcberleben? Ist die Freiheit, Macht zu erheischen auch auf Kosten der Menschenrechte legitim?<br \/>\nDarf man wie im Kapitalismus Gesetze der Natur ignorierend die Natur selbst im Interesse des Profites f\u00fcr sich selbst, zerst\u00f6ren? Darf man mit seinem Gelde andere Menschen versklaven, ausbeuten, nur weil man &#8222;reich&#8220; ist (man h\u00e4lt ein ganzes Volk bei &#8222;Laune&#8220; am tiefst m\u00f6glichsten Stand des Lebensniveaus im Rahmen der gegenw\u00e4rtigen Norm) ?<br \/>\nWomit sind Kriege zu begr\u00fcnden (es sind angeblich immer gerechte Kriege, die &#8222;f\u00fcr das Weiterbestehen und die Freiheit des Volkes&#8220; notwendig sind)?<br \/>\nWomit ist diese &#8222;Pressefreiheit&#8220; zu vertreten, die verurteilt, bevor Gerichte gesprochen haben, die eine &#8222;Prinzessin&#8220; und viele mehr in den Tod gehetzt haben, ohne daf\u00fcr bestraft zu werden; die Katastrophen und Kriege und Mord filmen, anstatt zu helfen; die L\u00fcgen und Halbwahrheiten herausschreit nur im Interesse der Sensationslust?<br \/>\nDas alles ist der in &#8222;freier, demokratischer Wahl&#8220; von &#8222;der Mehrheit des Volkes&#8220; gewollter Kapitalismus, die &#8222;soziale Marktwirtschaff, der &#8222;Rechtsstaat&#8220;; die &#8222;Kultur des Abendlandes\u00bb; eben das Abbild von &#8222;Freiheit und Demokratie&#8220;! Genau hier pa\u00dft auch das Bild der Medien hin, ablenken, verdummen und beeinflussen im Sinne der Machthaber!<br \/>\nGewaltbereitschaft, Terror, Korruption; aber auch Alkohol  und Drogenkonsum oder hohe Kriminalit\u00e4t haben stets ihre Wurzeln im Bereich j\u00fcngster Entwicklung eines Gesellschaftssystems.<br \/>\nPolitikverdrossenheit, wie wir sie gegenw\u00e4rtig erleben, Wahlm\u00fcdigkeit zeigen auf, da\u00df im Rahmen der bestehenden staatlichen M\u00f6glichkeiten keine vorteilsbringenden Ver\u00e4nderungen zu erwarten sind.<br \/>\nDiskussionen \u00fcber ein Gesundheitssystem, wo den \u00c4rzten die Fachkompetenz beeintr\u00e4chtigt wird, indem man den Rahmen der Medikamente oder die Verweildauer im Krankenhaus vorschreibt; wo Patienten immer mehr selbst bezahlen, zuzahlen m\u00fcssen, wo man eines Tages die Finanzlage des Menschen an der Beschaffenheit seines Gebisses sofort erkennt, das alles ist eines der schmerzlichsten Zeichen vom Zerfall eines Staatswesens. Verdiener sind nat\u00fcrlich Banken und Versicherungen, wozu hier auch die Krankenkassen z\u00e4hlen!<br \/>\nAuch wenn die hier in Frage gestellten gro\u00dfen Thesen und das Staatswesen an sich Fehlinterpretationen geradezu herausfordern, viel Wahrheit hat der Zweifler immer f\u00fcr sich beansprucht. Wir m\u00fcssen uns \u00fcber das &#8222;Wie&#8220; des neuen Lebens, seinen anderen Umgangsformen Gedanken machen und das auch versuchen, vorzuleben.<br \/>\nSchlie\u00dflich darf es nicht passieren, da\u00df, um mit Gedanken von D. Dahn zu sprechen, die &#8222;Wiedervereinigung&#8220; mehr h\u00e4tte bringen m\u00fcssen, als den Ausverkauf der DDR. Nach zehn Jahren &#8222;Einheit&#8220; sind Ost und West noch immer gespalten, w\u00e4chst die Erkenntnis, da\u00df die DDR wie sie war, niemand mehr wollte, aber da\u00df die BRD, wie sie ist, auch nicht der Idealstaat ist, den man uns zu bekommen vorgaukelte.<br \/>\nIn den wenigen Seiten seines Aufsatzes: &#8222;Beantwortung der Frage . Was ist Aufkl\u00e4rung&#8220; schlie\u00dft Kant den gesamten Bogen vom Dasein zum denkenden vern\u00fcnftigen Sein bis zur Freiheit. Ich gebe hier kein Zitat zum Besten, lest es selbst, ich habe viele Tage ben\u00f6tigt und entdecke immer neue Gedanken und Aspekte, je \u00f6fter ich hineinlese. Es ist lebende Literatur, Literatur, die ebenso lebt wie ein Denkmal. Alles atmet W\u00fcrde aus und man darf so etwas nicht sterben lassen; man mu\u00df es mit Leben f\u00fcllend erhalten und nutzen, f\u00fcr uns und unsere Kinder.<\/p>\n<p>Versuch eines&#8220;2. Unwortes zum Sonntag&#8220;&#8218; des Herren Kr\u00f6del zu Guben   Oktober 1999<\/p>\n<p>Das Zitat: &#8222;Das gr\u00f6\u00dfte linke Potential liegt in den Westkirchen.&#8220;(anonym)<\/p>\n<p>Erstens kann ich mich nach wie vor nicht auf die Stufe einer bekannten Fernsehsendung stellen, und habe so den Titel etwas ge\u00e4ndert.<br \/>\nZweitens war es eine Fr\u00fchst\u00fcckspause und ich stellte die letzten &#8222;DA&#8220; vor und wir kamen auf eine vorliegende Information, die kra\u00df ausgedr\u00fcckt bedeutet, da\u00df alle, die f\u00fcr Frieden sind, linksextrem und \u00fcberwachungsw\u00fcrdig sind.<br \/>\nHerr &#8222;X&#8220;, so m\u00f6chte ich ihn nennen, \u00e4u\u00dferte zun\u00e4chst die Auffassung, da\u00df der Krieg in Jugoslawien und auch andere Kriege dieser Art rechtens sei, denn es ist &#8222;das kleinere \u00dcbel&#8220; Wenn Diktatoren tausende Menschen abschlachten, darf die Weit nicht zusehen. Selbst wenn bei milit\u00e4rischen Eingriffen zivile Opfer zu beklagen seien, es ist gerecht in dem Sinne, da\u00df viele Menschen dadurch \u00fcberleben k\u00f6nnen.<br \/>\nDie &#8222;Friedensbewegung&#8220;, stellte Herr &#8222;X&#8220; dar, ist Tatsache falsch nach den oben ge\u00e4u\u00dferten Meinungen und stellt eine Bewegung gegen den Staat dar, linksextrem und ursozialistisch. Gerade in den &#8222;Westkirchen&#8220; ist solches Potential stark vertreten, denn im &#8222;Westen sehnt man sich nach diesem theoretischen Sozialismus, weil man den praktischen Sozialismus nie erlebt hat.&#8220;<\/p>\n<p>Meine Meinung ist nach wie vor, da\u00df Krieg kein Mittel der Konfliktl\u00f6sung sein darf. Krieg ist immer ein Zeichen politischer Schw\u00e4che. Krieg ist das Mittel der Finanzmachthaber zur Erreichung von Zielen, bei denen es sich um Erweiterung oder Sicherung von gewinnbringenden Vorteilen handelt.<br \/>\nDa schrieb der Philosoph, dessen Namen keiner mehr kennen will, doch so einen sch\u00f6nen Vergleich vom Kapitalisten und seinem Profit :&#8230;.und es gibt kein Verbrechen, was er nicht bereit w\u00e4re, zu ver\u00fcben; selbst auf die Gefahr des eigenen Unterganges.&#8220; (oder so \u00e4hnlich);<br \/>\neinem fetten Fr\u00fchkapitalisten bekam der Krieg nat\u00fcrlich wie ein angenehmes Bad. Und es kommt speziell f\u00fcr uns Deutsche noch ein Eid hinzu, gesprochen nach zwei Weltkriegen in diesem Jahrhundert . &#8222;Von deutschem Boden darf nie wieder Kriegausgehen.&#8220;<\/p>\n<p>Nach diesen Interpretationen bin ich gerne verfassungsfeindlich und freue mich \u00fcber die &#8222;Westkirche&#8220; und ihre Standpunkte.<\/p>\n<p>Abhandlung zum gro\u00dfen Thema:<br \/>\n\u201cBEWUSSTSEIN 2000\u201d<\/p>\n<p>Krisenbew\u00e4ltigung im Oktober 1999<br \/>\n(Bezugnahme auf Lothar Brandes \u201cDie Erfindung des Bewu\u00dftseins \u2013 Glanz und Elend der Vorurteile\u201d Angelika Lenz Verlag 1995)<\/p>\n<p>DAS JAHR 2000 \u2013 brauchen wir ein neues Bewu\u00dftsein\/ Verst\u00e4ndnis? Alle(s) (M)macht der Computer? Aller Verstand aus der Medienschau? Frauen wollen am 01.01.2000 ihr Baby, wie die Natur entscheidet, interessiert nicht! Versicherungen versichern alles, auch das Problem 2000; Wirtschaft und Banken verdienen Milliarden an Zweifel und bewu\u00dft gesteuerter 2000-Unf\u00e4higkeit, wir zahlen.<br \/>\nMilleniumskinder, das Unwort des Jahrtausends der Kriege \u2013 wo ist BEWUSSTES SEIN f\u00fcr eine ZUKUNFT? Nicht einmal die Rechtschreibpr\u00fcfung meines gewi\u00df 2000-Jahr-f\u00e4higen Computers anerkennt solch Ausdruck!<br \/>\nInmitten des Verzweifelns \u00fcber die Moderne (hier speziell \u00fcber die Technik der Daten\u00fcbertragung, die sich von Philosophen nicht beherrschen lassen will, sondern Philosophen selbst beherrschen will oder soll und durch ihre eigene Vielfalt die Idee der Rauchzeichen, zumindest die Idee der Schreibkultur als nostalgische Sehnsucht aufdr\u00e4ngt); da bekam ich das o.g. Buch in die Finger.<br \/>\nDas Bewu\u00dftsein spielte vor vielen Jahren in der sozialistischen Welt eine gr\u00f6\u00dfere politische Bedeutung als in der heutigen kapitalistischen Medienrummelwelt, wo echte Probleme durch \u201cSensationen\/ Perversionen-Schrill-und Schreigeschrammle\u201d verdeckt werden sollen, eigenes BEWUSST(es)SEIN ist unerw\u00fcnscht. (Kennt ihr von damals die Knackger\u00e4usche im Telefon, die gibt es heute auch noch \u2013 ob die gleichen Wanzen verwendet werden?). Dazu  L.Brandes (S.21): \u201cUnd weil es so etwas wie Abstumpfung gibt, \u00fcberbieten sich die Medien gegenseitig im Anbieten von immer auff\u00e4lligeren Sensationen.\u201d<\/p>\n<p>Zum Thema:<br \/>\nZun\u00e4chst ist es sinnvoll, den eigenen Standpunkt zu definieren. Ich stehe auf den alten Grunds\u00e4tzen des Materialismus wie: \u201dDas Sein bestimmt das Bewu\u00dftsein\u201d; oder \u201cDas Bewu\u00dftsein ist die Widerspiegelung der objektiven Realit\u00e4t und kann aktiv durch die abgeleitete Tat auf diese zur\u00fcckwirken.\u201d<br \/>\nIch stehe also nicht auf der Grundlage der Metaphysik wie z.B. Kant.<br \/>\n\u201cMetaphysik\u201d im \u201cOstlexikon\u201d: \t\u201c-idealistische Philosophie (Erkl\u00e4rung durch Gott)<br \/>\n-dialektischer Denkweise entgegen (Basis auf au\u00dferweltlicher Quelle \u2013 Entwicklung nur als Kreislauf \u2013 Abfinden mit dem gegenw\u00e4rtigem Sein)<br \/>\nLeugnung der Entwicklung\u201d<br \/>\n..im \u201cWestlexikon\u201d\t\u201c-Erforschung der Grundlagen des Seins `hinter der wahrnehmbaren Welt- \u00fcbersinnlich\u201d<br \/>\n..im \u201cDuden\u201d: \u201e- Lehre von den letzten, nicht erfahr- oder erkennbaren Gr\u00fcnden und Zusammenh\u00e4ngen des Seins\u201d<\/p>\n<p>L.Brandes geht vom: \u201cBewu\u00dftsein ist das Wissen um geistige und emotionelle Zust\u00e4nde\u201d(S.9) aus, erkennt die Gr\u00f6\u00dfe des eigenen Tun`s, indem er auf S.19 schreibt: \u201c Denn wir tragen schlie\u00dflich nicht nur die Verantwortung f\u00fcr die Bewertung und Durchsetzung unserer pers\u00f6nlichen Ziele, sondern mit deren Verwirklichung auch die Verantwortung f\u00fcr das, was die Menschheit in ihrer Gesamtheit anrichtet.\u201d; und st\u00f6\u00dft dann ebenfalls auf die Frage nach dem eigenen Standpunkt. Dazu schreibt er auf S.39: \u201cJede Bewertung setzt Ma\u00dfst\u00e4be voraus. Im Falle der Gehirnarbeit liegen diese Ma\u00dfst\u00e4be im Fundus des pers\u00f6nlichen Erfahrungsschatzes.\u201d<\/p>\n<p>Setzt man bei den Medienspekulanten einen heute \u00fcblichen Intelligenzquotienten voraus, kommt man zum logischen Schlu\u00df, da\u00df hier BEWUSST Handlungen und Manipulationen gegen die Weiterentwicklung der Menschheit an sich vorgenommen werden. Dies ist nach heutigen Rechtsauffassungen ein Verbrechen, welches vor dem Tribunal der V\u00f6lker zu verurteilen ist.<\/p>\n<p>Nach dieser Bestimmung des eigenen Standpunktes m\u00f6chte ich einige Thesen aufstellen und den Versuch unternehmen, logische Beweisketten aufzubauen. Diese stellen dann die \u00fcbliche Grundlage einer Diskussion dar, obwohl mit mir niemand diskutiert.<br \/>\nDenkt dar\u00fcber nach und \u201cgebt dem Frieden eine Chance\u201d (J.Lennon)!<\/p>\n<p>These:<br \/>\nMit der Bewu\u00dftwerdung des eigenen Bewu\u00dftseins kann die Erhaltung der menschlichen Art nur in der Erhaltung des Friedens der Menschen untereinander, aber viel wichtiger im Frieden der Menschen mit ihrem Ursprung, der Natur; liegen.<br \/>\nWo Gewalt anf\u00e4ngt, h\u00f6rt der Verstand auf, sagen die Philosophen.<br \/>\nWas von Menschen erdacht ist, um den Menschen der Zukunft als \u201cDAS LEBEWESEN\u201d in seiner Position \u00fcber der Natur zu erhalten, zu perfektionieren, zu maschinisieren kann nach bisherigen Erkenntnissen nur mit dem mehr oder weniger fr\u00fchem Ende der Spezies an sich unter Hinterlassung eines absoluten Chaos f\u00fcr die Natur enden.<br \/>\nDiese These ist wohl n\u00e4her an der Realit\u00e4t als an Schwarzmalerei.<\/p>\n<p>These:<br \/>\nAlles ist im st\u00e4ndigen Flu\u00df der Entwicklung. Es entstehen in den K\u00f6pfen der Menschen scheinbar wahre Schl\u00fcsse und daraus resultieren dann Dogmen in ihrer logischen Unhaltbarkeit, sie werden festzementiert und im Interesse der damit errungenen Macht nicht weiterentwickelt oder nach neuen Erkenntnissen relativiert.<br \/>\nDazu L.Brandes (S.11): \u201cAll dies wirkt analytischem Denken entgegen. Die Kritik mu\u00df bereits am Selbstverst\u00e4ndlichen beginnen.\u201d<br \/>\nMacht wird auch in Zukunft im Zusammenleben von Menschen die entscheidende Rolle spielen, solange die gegenw\u00e4rtigen Priorit\u00e4ten wie Geldsucht und Freude an der Unterdr\u00fcckung Oberhand behalten.<\/p>\n<p>These \u2013 Gegenthese zu 2. ?:<br \/>\nIm Tierreich gibt es nur &#8222;Stark&#8220; oder &#8222;Schwach&#8220; \u2013 &#8222;STARK&#8220; \u00fcberlebt! Damit ist dann aber das Menschentier nicht `b\u00f6se`, wenn es sich mit Gewalt behauptet. Die Unterwerfung der Natur ist alles ein Instinkt, ein Naturgebot zur Erhaltung seiner Art.<\/p>\n<p>These \u2013 Gegenthese zu 1. ?:<br \/>\nDer Mensch hat sich durch seine spezifische Entwicklung, vor allem der Entwicklung des Denkens und der damit verbundenen Entwicklung des Bewu\u00dftseins aus dem Regulathorium der Natur herausgehoben. Er steht \u00fcber der Natur.<\/p>\n<p>These:<br \/>\nTrotz des analog gleichen Ausgangspunktes entwickelt sich jeder Mensch anders, alles ist nur einmalig. Aber es entstehen Charakterstrukturen als Formen des Bewu\u00dftseins, die f\u00f6rdernd oder hemmend auf die Entwicklung der Spezies wirken. Am schlimmsten sind die Zweifler und Skeptiker.<br \/>\n\u201c&#8230;die Sceptiker, eine Art Nomaden, die allen best\u00e4ndigen Anbau des Bodens verabscheuen..\u201d wu\u00dfte schon I.Kant zu klagen (\u201cKritik der reinen Vernunft\u201d Werke Band 2 S.16; K\u00f6nemann 1995).<\/p>\n<p>Ein Entwurfsblatt zur Darstellung des Bewu\u00dftseins:<\/p>\n<p>Angeborene Reflexe und Funktionen<\/p>\n<p>Wirkung\t\t\t\t\tR\u00fcckwirkung<\/p>\n<p>\t\tFehler<\/p>\n<p>ERKENNTNISSE<br \/>\nund deren Verarbeitung<\/p>\n<p>logische Schl\u00fcsse<br \/>\nst\u00e4ndig erweitert<\/p>\n<p>DIE TAT<\/p>\n<p>Bewu\u00dftseinskreis<\/p>\n<p>                             TOD<\/p>\n<p>Erkenntniskreis<\/p>\n<p>Der Mensch erreicht mit seinem Bewu\u00dftseinskreis nie die Gr\u00f6\u00dfe seines Erkenntniskreises.<br \/>\nDer Erkenntniskreis ist hier der vom Einzelwesen maximal erkennbare Bereich (spekulativ \u2013 da eigentlich unendlich).<br \/>\nErkenntnisse werden empirisch oder logisch gewonnen und werden st\u00e4ndig dazugewonnen bis zum Tod.<br \/>\nFehler sind hier z.B. das St\u00fctzen auf Glauben, der wissenschaftlich nicht erweisbar ist<br \/>\nDie Tat ist die Reaktion des Bewu\u00dftseins auf eine Anzahl von Erkenntnissen aus der Praxis; deren Weiterverarbeitung und Schlu\u00dffolgern aus Eindr\u00fccken, logischen Vergleichen und nervlichen Verarbeitungen von Erfahrungen (Empirie und Logik).<br \/>\nErl\u00e4uterungen zum Bild:<br \/>\nICH WERDE GEBOREN.<br \/>\nMein K\u00f6rper wird nun gesteuert vom eigenen Hirn. Ich kann atmen, mich bewegen, f\u00fchlen. Mein Herz-Kreislaufsystem arbeitet. Ich kann Nahrung aufnehmen und somit ist eine eigene Entwicklung m\u00f6glich.<br \/>\nICH LEBE:<br \/>\nIch kann reagieren; zun\u00e4chst mit Schreien als Protest oder Lachen als Ausdruck des Wohlf\u00fchlens, stelle erste Kontakte zur Umwelt her. Meine Sinne werden aktiviert. Ich warte Reaktionen bewu\u00dft ab und verarbeite sie zu einen Schlu\u00df<br \/>\nDIE empirische Erkenntnis.<br \/>\nAus den Erfahrungen heraus Gelerntes, Erworbenes anwenden zu einer gezielten Reaktion im Kopf durch Denken ergibt dann<br \/>\n\t\t\t\t\t\tDIE logische Erkenntnis.<br \/>\nMir wird mein SEIN BEWUSST. Ich lerne.<br \/>\nDas Fragen, das Suchen, das Finden \u2013 ich verarbeite zu einem Schlu\u00df und steuere meinen K\u00f6rper; mich selbst. Ich veranlasse SELBSTBEWUSST <\/p>\n<p>DIE TAT!<\/p>\n<p>Nachsatz und These:<br \/>\nDer Mensch lebt immer im Kampf zwischen dem, was ihm an Erkenntnis zum Leben in diesem Moment reicht und dem, was er an Wissen sucht.<br \/>\nDer Entwicklungstrieb ist prim\u00e4r.<br \/>\nDenkt dar\u00fcber nach. Ob \u201c2000\u201d oder \u201cZUKUNFT\u201d, die Geschichte der Menschheit endet im Chaos, wenn es nicht gelingt, da\u00df sich der Mensch wieder als Bestandteil der Natur BEWUSST wird!<\/p>\n<p>Mit einem Spruch des Jahrhunderts \u201cTROTZ ALLEDEM\u201d bleibe ich wie immer FREIDENKER<\/p>\n<p>Euer A. Kr\u00f6del<\/p>\n<p>Versuch eines \u201c3. Unwortes zum Sonntag\u201d des Herren Kr\u00f6del zu Guben \u2013 November 1999<\/p>\n<p>Das Zitat:  \u201cDu sollst nicht l\u00fcgen\u201d (BIBEL)<br \/>\nErstens kann ich mich nach wie vor nicht auf die Stufe einer bekannten Fernsehsendung stellen, und habe so den Titel etwas ge\u00e4ndert.<br \/>\nZweitens bin ich am Sonntag erwacht und habe mich ins Bad geschlichen. Frau und Kinder schlafen noch. Das Klopapier hat den gr\u00fcnen Punkt; also umweltfreundlich.<br \/>\nZahnpasta vom feinsten \u2013 mein Mund, meine Z\u00e4hne sind topfit, ich trockne mir mit dem Kuschelhandtuch, gewaschen nat\u00fcrlich mit &#8230;..das Gesicht und gehe in die K\u00fcche \u2013 Fr\u00fchst\u00fcck.<br \/>\nDie Eier nat\u00fcrlich von freilaufenden, gesunden H\u00fchnern, Marmelade, Kaffee sind Spitzenprodukte und als absoluter Preisknaller, als Schn\u00e4ppchen errungen.<br \/>\nVormittags dann etwas f\u00fcr Gesundheit, wir essen einen Apfel aus dem sonnigen Holland, Vitamin pur.<br \/>\nMittagessen: Schnitzel, gesundes Fleisch aus deutschen Landen, Mischgem\u00fcse ohne Konservierungsstoffe, Kartoffeln.<br \/>\nMittagsruhe mit der guten Anti-Rheuma-schlaf-gesund-Decke der letzten Werbefahrt.<br \/>\nAm Nachmittag kommt ein guter Bekannter, den ich zehn Jahre nicht gesehen habe. Er ist da an eine Gesch\u00e4ftsidee gekommen, die haben alles \u2013 die g\u00fcnstigste Versicherung f\u00fcr jede Lebenslage, neueste Erkenntnisse zur Ern\u00e4hrung mit einem Pillenpaket, die besten Waschmittel, Wassersparsysteme, Staubsauger gegen Milben und Fensterputzmittel mit Anti-Statik-Schmutzbremse und alles nat\u00fcrlich, schonend, sparend mit einander \u00fcbertreffenden Umweltengelchen&#8230;&#8230;. Nach einigen Stunden geht er endlich.<br \/>\nNoch etwas Radio mit neusten Werbegedanken, Abendbrot aus K\u00f6rnern, da\u00df Bier dazu nat\u00fcrlich nach dem Reinheitsgebot und endlich ist der Fernsehabend da. Abwechslungsreich, durch Werbung aufgelockert sieht man den Sonntagskrimi.<br \/>\nGute Nacht.<br \/>\n\u201cDu sollst nicht l\u00fcgen\u201d, steht geschrieben; was aber ist an so einem Sonntag doch alles L\u00fcge und Betrug. \u2013 denkt dar\u00fcber nach!<\/p>\n<p>Ich bin und bleibe Freidenker.<\/p>\n<p>@t online.de (kroedel)<br \/>\nDatum: 08. Dez 1999 19:22<br \/>\n&#8230;..<br \/>\nHier MAK,<br \/>\n&#8230;&#8230;<br \/>\n&#8230;&#8230;.<br \/>\nNoch ein kurzes Unwort zum Sonntag:<\/p>\n<p>&#8222;Wenn Wahlen etwas ver\u00e4ndern w\u00fcrden, w\u00e4ren sie schon lange verboten&#8220; Spruch an einer Gubener Hauswand<\/p>\n<p>Wenn es Demokratie geben w\u00fcrde, m\u00fc\u00dfte sie in der heutigen Gesellschaft damit beginnen, da\u00df eine vom Volk gew\u00e4hlte Regierung gegen die Macht des Kapitals Interessen der W\u00e4hler vertritt. Im Gubener Krankenhaus wird die Gyn.- geburtshilfliche Station geschlossen, weil nach den Rechnungen der Krankenkassen etwa 800 Behandlungen (davon 140 Geburten) pro Jahr nicht ausreichen, den Aufwand an \u00c4rzten und Schwestern zu rechtfertigen. Die n\u00e4chsten Kliniken liegen 35 40km entfernt, f\u00fcr den Besuch meiner Frau &#8222;akzeptabel&#8220;?!? Eilige Geburt   lange Strecke   mehr Risiko?!? Alles uninteressant! \u00dcber 8900 Unterschriften gegen die Schlie\u00dfung wurden gesammelt und dem Minister \u00fcbergeben (Guben hat noch ca.28000 Einwohner)!! Alles uninteressant! Mehrheit des Volkes oder Diktatur des (Krankenkassen)-kapitals!! Wo ist hier Demokratie?<\/p>\n<p>                                                                              \u00ac<\/p>\n<p>Nachdem der Mensch die globale Katastrophe ausgel\u00f6st hatte, blieben nur ganz wenige Formen des Lebens erhalten, darunter einige wenige Menschen. Nun gingen die Tiere mit den Menschen um, wie der Mensch mit den Tieren bisher. Die menschliche Spezies verschwand von der Erde   Vorteil und M\u00f6glichkeit der Natur??? Grausige Utopie von G.G.M<\/p>\n<p>Betrachtung zum \u201cWeltethos\u201d<br \/>\nWieviel Normen, Werte, Ethos braucht der Mensch?<br \/>\nJahrtausendwechsel  1999-2000<br \/>\n \u201cDer Mensch ist gut\u201d Meng Tse<br \/>\nOft steht doch einfach die Frage, was ist denn \u201cgut\u201d oder \u201cb\u00f6se\u201d. Menschen mit positivem Denken sehen das \u201cGute\u201d als Ausgangspunkt der Entwicklung, die \u201cBIBEL\u201d sieht den Menschen als \u201cb\u00f6se\u201d an, als schuldig, das Paradies (den Stand der geistigen Dummheit, das Nichtunterscheiden eben von gut oder b\u00f6se) wegen des Apfels der Erkenntnis verwirkt zu haben. Was aber ist mit den Millionen Menschen, die in der \u201cBIBEL\u201d hingeschlachtet werden, V\u00f6lker werden ausgemerzt, selbst im von Gott auserw\u00e4hltem Volk wird brutal ausgesondert, was nicht f\u00fcgig sein will, die ganze Welt wird ers\u00e4uft \u2013 aber alles ist doch demnach Produkt des einen Gottes und \u201ces war gut\u201d\t\t\t.(vgl. Kurt Kauter \u2013 \u201eWas ist denn&#8230;.\u201c A.Lenz-Verlag)<br \/>\nWas aber ist denn nun gut?<br \/>\nThese: Gut ist, was \u00fcberlebt. Gut ist vor der Natur, was bestehen kann. Gut ist, was sich anpassen, auf neue Dinge einstellen, sich entwickeln kann. Gut ist, was stark ist.<br \/>\nNach Kant kommen beim Menschen drei Dinge zusammen, die eine Bewertung zulassen \u2013 das Leben, die Vernunft und die F\u00e4higkeiten. Das Tier ist Leben. Der Mensch ist Leben und Vernunft. Pers\u00f6nlichkeiten unterscheidet man nach ihrer Zurechnungsf\u00e4higkeit.<br \/>\nNormal gilt nach den Sitten der jeweiligen Zeit, dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis, dem Gefangensein im jeweils gesellschaftlichen Sein, wer sich anpa\u00dft. Viel normaler aber sind all die Freigeister, die immer schon geistige Enge sprengten, neue Betrachtungen erhoben und die Entwicklung vorantrieben. Das ist dialektischer Materialismus.<br \/>\nDer Mensch ist ein hochentwickeltes Naturprodukt oder vielleicht ein Auswuchs auf dem Weg zum Ende, zum sich &#8211; selbst &#8211; zerst\u00f6ren bestimmt. Leider leben viele unserer Mitmenschen so!<br \/>\nKein Tier braucht Gef\u00e4ngnisse oder begeht Selbstmord.<br \/>\nIst der Mensch gut im Sinne der Natur, mu\u00df er sich, seinen Nachkommen, seiner Art ein Bestehen, Weiterleben, Weiterentwickeln erm\u00f6glichen, er mu\u00df mit Brutalit\u00e4t gegen andere Arten \u00fcberleben \u2013 dann ist er gut im Sinne der Natur. Was aus diesem Naturgesetz gemacht wurde, pr\u00fcfe doch jeder an seiner Tat, denn es gibt das Gute auch als moralischen Anspruch!!!<br \/>\nEigentlich ist doch alle klar.<br \/>\nDie Steine, das Wasser, die Luft sind Produkte, entstanden durch chemische Prozesse. Die Pflanzen und all die Tiere vom Einzeller bis zum Affen sind Produkte aus biologischen Verbindungen der Materie. All diese Verbindungen haben sich als spezieller Teil der spezifischen Art auf diesem Kr\u00fcmel \u201cErde\u201d unter Ausnutzung der nat\u00fcrlichen Gegebenheiten entwickelt. Alles, was gut genug war, sich weiterzuentwickeln, hat \u00fcberlebt, alles, was zu schwach war, ist vergangen.<br \/>\nDann kam der Mensch, ein hochentwickeltes Wesen der Natur mit dem Verm\u00f6gen, aus Reflexen und Reaktionen Schl\u00fcsse zu ziehen \u2013 zu denken. Vorausschauendes und bewu\u00dftes Steuern von Handlungen wurden m\u00f6glich.<br \/>\nPl\u00f6tzlich entstand die Frage, die Geist und K\u00f6rper trennte, die Frage, die aus Unwissenheit G\u00f6tter als Erkl\u00e4rung des Nichtwissens entstehen lie\u00df, den Gott&#8230;und den Gott&#8230;! Ursache sind Unerkl\u00e4rlichkeiten und reine Angst \u2013 gepaart mit dem Wissen Einzelner, als Priester, Verk\u00fcnder usw. Macht zu erheischen.<br \/>\nAnstelle Auswege zu suchen im logischen Schlu\u00df verf\u00e4llt der Mensch der Scharlatanerie der Religion; und opfert und schlachtet und f\u00fchrt Kriege um den \u201cwahren Gott\u201d \u2013 er vergi\u00dft, da\u00df es \u00fcberhaupt keinen Gott braucht, um konstruktiv frei denkend seine Handlung im Sinne des Erhaltens der Art fruchtbringend einzusetzen.<br \/>\nDenken ist die Weiterentwicklung von Reflexen aus dem Tierreich auf h\u00f6herem Niveau. Diese Entwicklung hat ihren eigenen Untergang mitgeschaffen, den heutigen Egoisten Mensch, dem Ausbund, der nicht weiter denkt, als er selbst sehen kann zu seinem Vorteile, dem selbst die Zukunft seiner eigenen Kinder egal ist, Hauptsache, ER ist reich, hat Macht. Dieser Mensch ist mit Sicherheit ein fundamentales Gegenst\u00fcck zum Erhalt der Art, zum Guten.<br \/>\nMacht haben, Macht erheischen, Macht gleich Geld und Einflu\u00df; Macht ist herrlich f\u00fcr die, die sie haben \u2013 im Kleinen und im Gro\u00dfen \u2013 M\u00e4chtig toll! Wem interessieren da Ethik und Normen? Hier liegt eine Wurzel des Unterganges.<br \/>\nEs hat sich also ein Antagonismus eingeschlichen zwischen dem Sein des Menschen in der Natur und den angeblich \u201cmoralischen\u201d Anspr\u00fcchen der Gegenwart. Die Anforderungen z.B. aus \u201cden Traditionen des christlichen Abendlandes\u201d lassen Irrt\u00fcmer und Fehler nur zu deutlich erkennen, sie wirken dem Erhalt der Menschheit zu oft entgegen.<br \/>\nBeantworten dem Verstande nach mu\u00df jeder Mensch selbst, vor sich und seinen Kindern, seinem Gewissen \u2013 was ist gut, wie gut er ist \u2013 und es m\u00fc\u00dften alle Humanisten sein!<br \/>\nDie gro\u00dfe Frage nach dem \u201cGut\u201d oder \u201cB\u00f6se\u201d soll doch immer wieder nicht nur von uns Freidenkern gestellt werden \u2013 es gibt eine moralische Pflicht dazu in \u00dcberall und Nirgendwo!<br \/>\nMit gro\u00dfer Sicherheit haben Religionen und Moralisten einen gro\u00dfen Beitrag dazu geleistet, da\u00df wir heute wissen, was gut ist und was b\u00f6se. Es gibt sie halt, die Vorstellung von Ethik. Leider haben solche Schriften immer eigene Grenzen, Grenzen, die jeder Schreiber mit jeder Schrift durch die Enge seines Geistes und den Verst\u00e4ndlichkeiten seiner Zeit gesetzt bekommt. Selbst gr\u00f6\u00dfte Barbaren vermochten ihre Armee so zu motivieren, da\u00df der Soldat mit \u00dcberzeugung, er k\u00e4mpfe f\u00fcr \u201cDas Gute\u201d in den Krieg zog.<br \/>\nEs gab mal eine Anfrage, ob das \u201cT\u00f6ten Einzelner im Interesse des \u00dcberlebens einer Gesellschaft, eines Volkes oder der Menschheit an sich ethisch sei\u201d; also vertretbar.<br \/>\nMeine Sicht beantwortet dies mit \u201cNein\u201d!, ebenso wie ich jegliche Kriege und Mittel der Gewalt als Versagen der Politik, des Verstandes und Sieg des Kapitales werte und hart verurteile. (Kommt mir an dieser Stelle nicht mit Politik und Verstand schlie\u00dfen einander aus; oder \u201cDemokratie&#8220;, wir haben ja gew\u00e4hlt ) \u2013 Politiker sind in dieser Gesellschaft nun mal die \u201cMarionetten\u201d des Kapitals \u2013 und Kapital verdient am Krieg.<br \/>\nF\u00fcr uns Deutsche kommt noch der Aspekt hinzu, da\u00df es einen ethischen Schwur gibt, da\u00df eben \u201cvon deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf!!!\u201d<br \/>\nImmer h\u00e4ufiger stellt sich die Frage, wieweit der Mensch geht, mit Gewalt, Kriegen, deren Zerst\u00f6rung der Umwelt in Gr\u00f6\u00dfenordnungen das eigentliche \u201cKriegsziel\u201d \u00fcbersteigt, mit Technik, Biomedizin, eigener Auslese, aber auch mit Vermarktung von Tieren zum Nahrungsprodukt; selbst die Z\u00fcchtung von nie faulendem und nie von Maden befallenem Obst und Gem\u00fcse, wo sind die Grenzen????<br \/>\nKann ein \u201cWeltethos\u201d oder bestehende Moralansichten \u00fcber Gut und B\u00f6se den Kapitalismus aufhalten, \u00e4ndern? Kann man hier nicht verzweifeln am Sein?<br \/>\n\u201cTrotz alledem\u201d, f\u00fcr mich der mutige Ruf dieses Jahrhunderts gibt es Menschen, die t\u00e4glich mit Ihrer Tat Gutes tun, Humanisten sind; Menschen, die mit Ihrem Wort helfen; die zuh\u00f6ren; die Schreiben oder eine Mahnwache gegen den Krieg veranstalten.<br \/>\n Ich habe gro\u00dfe Achtung vor denen, die nicht verzweifeln!<\/p>\n<p>Schwarzschrift 2000<\/p>\n<p>Weil ich die Vergangenheit nicht verherrliche, schau ich auf die Gegenwart.<br \/>\nSeine eigene Grundlage vernichtet nur der Mensch.<br \/>\n\u201cUnser Zivilisationszeitalter.(ist)..mit hochgez\u00fcchteter Kultur befrachtet.\u201d (L.Brandes).<br \/>\nDie zum Perfektionismus streben, kommen nie ans Ziel.<br \/>\nWir haben heute keine \u201csoziale Marktwirtschaft\u201d (dies ist ein medienspezifisches Unwort deutscher Sprache, dessen sich gerne regierende Parteien bedienen), wir haben den Kapitalismus, der in seiner hohen Form nach Imperialismus strebt.<br \/>\n\u201cMacht\u201d haben hier alle, die Kapital besitzen (\u201cGeld regiert die Welt\u201d); da sind Banken, Versicherungen und Industrie und sie lassen den Menschen genau soviel \u201dLuxus\u201d, damit er nicht an Revolution denkt.<br \/>\nSchaut man einige Jahre zur\u00fcck, so anno 1988\/89, wir finden vor einen Staat, der sich als \u201cDiktatur des Proletariates\u201d &#8211; Auslegung: Herrschaft der Mehrheit (arbeitende Menschen, die Werte schaffen) \u00fcber Minderheiten (die durch Besitz, Geburt oder Macht reich sind); bezeichnet. Der Staat ist Mitglied der UNO, anerkannt durch vielseitige diplomatische Vertr\u00e4ge, Botschaften usw.; er geh\u00f6rt rechnerisch zu den zehn f\u00fchrenden Industriestaaten der Welt.<br \/>\nSprechen wir in der Sprache dieses Staates selbst, so war hier die Politik festzementiert, unflexibel, bewegungsunf\u00e4hig durch eigene auferlegte Dogmen \u2013 Auslegung: unf\u00e4hig, die PV den Anforderungen der Zeit anzupassen, dadurch stockt die Entwicklung der PK.<br \/>\nEin politischer Dogmenstaat mit \u00fcberperfektem \u00dcberwachungsapparat , wo politische Entscheidungen h\u00f6her wertig waren als wirtschaftliche Notwendigkeiten, die Wirtschaft zur statistischen Rechnungsgr\u00f6\u00dfe verkam, das war ein Ergebnis.<br \/>\nWas die wenigsten zu ahnen wagten, aber \u00fcberall Praxis war \u2013 auch die kleinsten \u201cKader\u201d bereicherten sich,  zogen Vorteile aus ihrer Macht, so, wie es die \u201cGro\u00dfen\u201d vormachten.  Die kapitalistische Methode der Selbstbereicherung h\u00f6hlte die Grundwerte aus und entzog dem Staatswesen moralisch die Berechtigung zum Weiterbestehen, das war ein weiteres Ergebnis.<br \/>\nMittels von allen hochgesch\u00e4tzten Formen der Gewaltlosigkeit gelang es den Menschen, dieses blockierende System zu zerschlagen; sie standen aber vor den politischen Tr\u00fcmmern und vermochten nicht, ihr eigen Land zu erbauen.  Die \u201cRevolution\u00e4re\u201d warfen sich dem Kapitalismus  im Freudentaumel in die Arme.<br \/>\nAber, und das sage ich allen, Nichts, nichts hat sie dazu legitimiert;<br \/>\nnicht all der politische Schmutz des Staates und seine marode Wirtschaft, nicht der Schrei nach \u201cMeinungsfreiheit\u201d (Auslegung: gibt es Nirgendwo.); Reisefreiheit<br \/>\n ( Auslegung: wird heute vom Geld begrenzt,) und Bananen; die Notwendigkeit des Zerschlagens eines Machtapparates von Partei und \u201cStasi\u201d (Auslegung: daf\u00fcr Unterordnung unter Kapital und seine politischen \u201cMarionetten\u201d);<br \/>\nNichts rechtfertigt die Verbrechen, die dann geschahen!<br \/>\nDer Kapitalismus griff nat\u00fcrlich zu!<br \/>\nEs erfolgten v\u00f6llig rechtswidrig all die Verbrechen, \u201cdie eigentlich keiner wollte\u201d:<br \/>\nEnteignung der \u201cOstdeutschen\u201d von IHREM \u201cVolkseigentum\u201d<br \/>\n\u00dcberst\u00fclpen des Kapitalismus und Zerst\u00f6rung winziger Keime wahrer \u201cDemokratie\u201d<br \/>\nbrutalste \u201cSiegerjustiz\u201d.<\/p>\n<p>Die Menschen auf der Stra\u00dfe, die das verkommene System im Staate wegfegten, sie waren leider blind ( Auslegung: oder schon gekauft vom Kapital) auf dem Auge der Zukunft!<br \/>\n\u201cNichts ist unendlich\u201d (Karusell).<br \/>\nKaum an der Macht praktizierten sie Gleiches, wie ihre Vorg\u00e4nger und Nachfolger. Sie sicherten sich ihre privaten Vorteile!<br \/>\nWorte wie \u201csozial\u201d, \u201cdemokratisch\u201d oder \u201cfreiheitlich\u201d sind mit dem Kapitalismus ebensowenig in Einklang zu bringen wie eine schon oben genannte \u201csoziale Marktwirtschaft.\u201d. Dies alles wurde damals den Menschen vorgegauckelt.<br \/>\nDer gro\u00dfe geschichtliche Vorwurf an diese friedliche Revolution besteht darin, da\u00df aus der Einigkeit und der Kraft heraus, da\u00df es so nicht geht, ein Zwangsstaat zwar beseitigt wurde, man sich aber unterw\u00fcrfig sofort dem neuen Zwangsstaat unterordnete.<br \/>\nMan verschenkte das Land, statt es selbst zu bebauen.<br \/>\nDies ist im eigentlichem Sinne Verrat am eigenen Volk.<\/p>\n<p>Nun rechnen Statistiker die Vorteile des Kapitalismus gegen die \u201cVorz\u00fcge des Sozialismus\u201d und dr\u00e4ngen die Frage auf: \u201cNa, es geht dir doch heute besser!!\u201d Mu\u00df es, &#8211; es mu\u00df!<br \/>\nAuf jedem Fall sind wir \u201cKleinen\u201d \u00e4rmer geworden, \u00e4rmer an Rechten,  oft auch finanziell und vor allem geistig.<br \/>\nWiederholen wir also das Fragespiel:<br \/>\nKorrupte Politiker\t&#8211;\t\t\thatten wir;<br \/>\nWirtschaftsverbrechen-\t\t\thatten wir;<br \/>\nUmweltverbrechen\t&#8211;\t\t\thatten wir;<br \/>\nUnterdr\u00fcckung Andersdenkender\t&#8211;\thatten wir;<br \/>\n\u201cwas ist gescheh\u00b4n?\u201d.<br \/>\nDie gro\u00dfe Reisefreiheit wird vom Gelde begrenzt und die Meinungsfreiheit von der Justiz (oder vom Mob, der Todeslisten schreibt!). Da steht zwar geschrieben , die W\u00fcrde und die Freiheit, auch der Kernsatz, da\u00df Schuld dir zu beweisen ist und nicht du deine Unschuld beweisen mu\u00dft; selbst solch Papier ist  halt nur Papier in der gegenw\u00e4rtigen Realit\u00e4t.<br \/>\nAber Bananen gibt es \u00fcberall und Fleisch und&#8230;aber alles was billig, ist chemisch verseucht, bestrahlt oder giftig, eine \u201cZivilisationskrankheit\u201d; wieder ein falscher Begriff; richtig mu\u00df es lauten \u201cKrankheiten infolge des Kapitalprofitstrebens\u201d (was z\u00e4hlen da schon Menschenleben \u2013 und au\u00dferdem kann man mit Krankheit wieder neu verdienen \u2013 ihre Krankenkasse!), jagt  die andere.<br \/>\nAber die Medienverbl\u00f6dung und der Werberummel versprechen ihnen wieder-<br \/>\n\u201cDEN GOLDENEN WESTEN\u201d.<br \/>\nGlaubt es doch, glaubt an das \u201cSch\u00e4ppchen\u201d und den \u201cPreishammer\u201d; glaubt an die \u201cehrlichen Politiker\u201d, die das B\u00f6se entlarven und glaubt auch an die \u201cFreiheit\u201d, an \u201cRecht\u201d und \u201cDemokratie\u201d, glaubt an den guten Onkel von der Versicherung und<br \/>\n\u201c den Tip \u201d aus der Presse.<br \/>\nEs besuchte ein Volk die Schule des Lebens und der Lehrer schreibt:<br \/>\nNichts begriffen, nichts gelernt\t&#8211;\tOberfl\u00e4chenwissen gen\u00fcgend<br \/>\nWerbetexte sehr gut\t\t&#8211;\tKreuzwortr\u00e4tsel gut!<br \/>\nSchade \u2013 deutsches Volk oder Schande dem&#8230;.?<\/p>\n<p>Es gab einmal einen Begriff, der so richtig auf \u201cDAS B\u00d6SE\u201d der Menschheit pa\u00dfte : \u201dMIK\u201d (deutsch: Milit\u00e4risch-Industrieeller-Komplex) , ich mu\u00df dies im Interesse  der Nichtdiskriminierung anderer V\u00f6lker um einen Buchstaben erweitern.<br \/>\nIch schreibe also in Zukunft \u201cMMIK\u201d (deutsch: Medien-Milit\u00e4risch-Industrieller-Komplex) und meine damit alle Verbrechen des Kapitals, wie zum Beispiel Ausrottung von Urbev\u00f6lkerungen, Gewalt und Gewaltverherrlichung,  Streben nach Weltherrschaft, Kriegsf\u00fchrung und Androhung von Krieg, Medienperversation ohne R\u00fccksicht auf Leben, W\u00fcrde oder Recht, Zerst\u00f6rung  der Umwelt, Vernichtung und Verpestung \u2013 letztlich alles, was den Untergang des Globus f\u00f6rdert unter dem \u201cfr\u00f6hlichem Geschrammel und Geblende\u201d m\u00f6rderischer Medien.<br \/>\nAuch Journalisten sind M\u00f6rder.<br \/>\nEs ist aus heutiger geschichtlicher Sicht schon schlimm, zu erkennen, da\u00df ein Volk geblendet vom Siegestaumel des eigenen Erfolges, aus Freude dar\u00fcber, etwas \u00fcberwunden zu haben; &#8211; selbst Verbrechen begeht und nicht bemerken will, da\u00df andere in seinem Namen neue, gr\u00f6\u00dfere Verbrechen vorbereiten und durchf\u00fchren;<br \/>\nda\u00df es zum Vollstrecker einer der gro\u00dfen unblutigen Annexionen in diesem Jahrhundert wurde;<br \/>\nda\u00df es w\u00e4hrend der eigenen Siegesfeier noch verraten, verkauft und versklavt wurde;<br \/>\nund bis heute hat es Nichts begriffen!<\/p>\n<p>Versuch eines Unwortes zum Sonntag im Januar 2000 von Herrn A. Kr\u00f6del<\/p>\n<p>\u201cJede Stufe der Entwicklung der Idee der Freiheit hat ihr eigent\u00fcmliches Recht, weil sie das Dasein der Freiheit in einer ihrer eigenen Bestimmung ist&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. , nur das Recht des Weltgeistes ist das uneingeschr\u00e4nkt absolute.\u201d<br \/>\nG.W.F. Hegel<br \/>\n\u201cGrundlinien der Philosophie des Rechts&#8230;&#8230;.\u201d<\/p>\n<p>Noch immer gefangen im Studium des \u201cWeltethos\u201d bin ich bei Herrn Hegel gelandet und behaupte nun, ob es ihm pa\u00dft oder nicht, sein \u201cWeltgeist\u201d ist auch das sich \u00fcber viele tausende Jahre herausentwickelte menschliche Gewissen der Vernunft; eine verallgemeinerungsw\u00fcrdige Sammlung menschlicher Grundwerte.<br \/>\nDas dies nicht mit heutigem Rechtsverst\u00e4ndnis harmoniert oder der eigentlich vorgegauckelten Demokratie widerspricht, beweist die \u00dcberf\u00e4lligkeit des bestehenden Systems. Leider habe ich kein komplettes Neusystem in der Schublade, noch m\u00f6chte ich als Staatsfeind verstanden werden, aber zumindest als ernsthafter Kritiker.<br \/>\nWo es m\u00f6glich ist, mittelst\u00e4ndige Unternehmen ohne Verletzung von Gesetzen durch Nichtzahlung von Rechnungen kaputtzumachen; wo die W\u00e4rmeversorgung abgedreht wird, obwohl ich an meinen Vermieter bezahlt, dieser aber nicht an die Energieunternehmen; wo sich sogenannte Architekten ihr Gehalt selbst bestimmen, so wie sie es von Politikern gelernt haben \u2013 und ; ich h\u00f6re auf; das gegenw\u00e4rtige Recht ist in sich selbst und seine Verklausulierung nicht mehr dem gegenw\u00e4rtigen Anspruch der Freiheit gewachsen. Daraus resultiert dann eine Wirrwarrkette von scheinbar im Einzelfall abartigen Rechtsentscheidungen, deren Basis ist aber nur die Ausgefuchstheit des einzelnen Anwaltes ist, um seine Mandantschaft zu entlasten.<br \/>\nSicher wird es in der Geschichte des Rechts immer zu Zweifelsf\u00e4llen kommen, zu Konflikten mit dem \u201cWeltethos\u201d, aber das gegenw\u00e4rtige Recht mu\u00df baldigste gerechter werden.<\/p>\n<p>Versuch eines 2.Unwortes zum Sonntag im Januar 2000 von Herrn A. Kr\u00f6del:<\/p>\n<p>\u201c Das Kapital hat einen Horror von Abwesenheit von Profit oder sehr kleinen Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird das Kapital k\u00fchn. Zehn Prozent sicher, und man kann es \u00fcberall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; f\u00fcr 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetzte unter seinen Fu\u00df; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.\u201d     von T.J.Dunning aus MEW Bd.23 S.788<\/p>\n<p>Man h\u00e4tte 1989\/90 nicht alle Literatur der sogenannten \u201cKlassiker\u201d (hier gemeint die der Philosophie) auf den M\u00fcll der Geschichte werfen sollen, speziell nicht die B\u00e4nde des \u201cKapital\u201d.<br \/>\nAlle h\u00e4tten sich durchstudieren m\u00fcssen, befassen m\u00fcssen mit dem, was da auf uns zukam. Vielzuoft h\u00f6re ich Menschen fragen, was denn aus der Welt geworden sei, \u00fcberall Gewalt, Ungerechtigkeit, Korruption, Verfall von Werten im materiellen wie bei Moral und Ethik; Geld regiert und wer mit dem Geld Macht erheischt wird selbst im Kleinsten zum Tyrann. Dies sind Grundgesetze des Kapitalismus. Selbst am breiten Angebot, an \u201cReisefreiheit\u201d und \u201cMeinungsfreiheit\u201d verdient der Kapitalist.<br \/>\nBeweis: obiges Zitat<\/p>\n<p>Welche \u201cFarbe\u201d die Politiker haben in solch Kapitalismus ist eigentlich gleich, wer regiert mu\u00df Marionette des Kapitals sein, den Weg \u00f6ffnen durch entsprechendes \u201cRechtssystem\u201d, damit die Reichen noch reicher und das Volk auf dem niedrigsten Niveau gehalten wird, welches so ertr\u00e4glich ist, da\u00df es nicht rebelliert. Keiner dieser Gedanken ist von mir, aber ich werde gefragt, warum Deutschland wieder Krieg will: Es ist das Kapital, welches am Krieg verdient und dann gelten nicht Gesetz noch \u201cWeltethos\u201d.<br \/>\nBeweis: obiges Zitat<\/p>\n<p>Wer so schreibt und denkt, k\u00f6nnte ja Zuh\u00f6rer finden, Menschen, die etwas ver\u00e4ndern wollen am Kapitalismus. Da h\u00f6rt dann wohl die \u201cMeinungsfreiheit\u201d, die \u201cFreiheit f\u00fcr die Andersdenkenden\u201d auf.<br \/>\nBeweis: die Gegenwart<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach.<br \/>\nDas Leben ist hart, Freidenker sein ist h\u00e4rter.<\/p>\n<p>AaG<\/p>\n<p>Montesquieu \u2013 \u201cVom Geist der Gesetze..\u201d:<\/p>\n<p>\u201cEs gibt wohl kein Wort, dem man mehr unterschiedliche Bedeutungen gegeben h\u00e4tte als dem Wort Freiheit&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Es stimmt, da\u00df in den Demokratien das Volk scheinbar machen kann, was es will. Jedoch bedeutet politische Freiheit nicht, da\u00df man machen kann, was man will. In einem Staat, das hei\u00dft einer mit Gesetzen ausgestatteten Gesellschaft, kann Freiheit lediglich bedeuten, da\u00df man zu tun vermag, was man wollen soll und man nicht zu tun gezwungen wird, was man nicht wollen soll&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Freiheit ist das Recht, alles zu machen, was die Gesetze gestatten&#8230;&#8230;&#8230;..Die politische Freiheit ist nur unter ma\u00dfvollen Regierungen anzutreffen. Indes besteht sie selbst in ma\u00dfvollen Staaten nicht immer, sondern nur dann, wenn man die Macht nicht mi\u00dfbraucht. Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, da\u00df jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mi\u00dfbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen st\u00f6\u00dft.&#8220;<br \/>\n(erschienen 1784 in Genf)<\/p>\n<p>Finden wir hier den Weg \u00fcber Freiheit und Demokratie und lassen die \u201cMacht\u201d an die Grenze sto\u00dfen oder liegt hier die Aufforderung,  zu machen, was man soll, so, wie es die Menschen immer unter den \u201cM\u00e4chtigen\u201d zu tun hatten???<\/p>\n<p>Fast m\u00f6chte ich dies so ohne weiterem Kommentar stehenlassen; zuviel steht geschrieben \u00fcber die \u201cFreiheit\u201d, die als \u201cabsolute Freiheit\u201d \u201dnegativ\u201d ist, sagt Hegel; oder die \u201cFreiheit der Andersdenkenden\u201d nach Rosa (auch wir sind \u201cAndersdenkende\u201d \u2013 gebt unserer Freiheit eine Chance \u2013 so interpretiert G.G:M Lennon!) ; von \u201cEinsicht in die Notwendigkeit\u201d wieder Hegel bis zum \u201cWille zur Macht\u201d nach Nietzsche. Der Drang nach Macht und die Ausnutzung dieser sind als Gegenbeispiel der Freiheit in der Geschichte ebenso h\u00e4ufig beschrieben und finden t\u00e4glich ihre perversesten Best\u00e4tigungen. Rousseau spricht von einem Vertrag, einen \u201cGesellschaftsvertrag\u201d, einer Vereinbarung mehrerer Parteien, die ihr pers\u00f6nliches Interesse so weit einschr\u00e4nken, um in einer Gemeinschaft zu \u00fcberleben. Ein solcher Vertrag kann auch etwas Freiwilliges, Lebensverwirklichendes beinhalten.<br \/>\nEs gibt Vorstellungen vom \u201cGuten Staat\u201d als nutzbringende Vereinigung von t\u00e4tigen und freien Menschen, Grundrechte und Grundwerte seit Menschen denken bis in die Neuzeit; Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rungen, Menschenrechtserkl\u00e4rungen, Verfassungen und auch utopische Staatsphilosophien, es gibt Gesetze, die es verdient h\u00e4tten, das Miteinander zu regeln; Normen, die ein Maximum an Freiheit zulassen f\u00fcr den Einzelnen und die Existenz der Gesellschaft nicht gef\u00e4hrden, alles ist aufgeschrieben, es steht im \u201cWeltethos\u201d und anderswo und setzt die Achtung des Menschen durch den Menschen und die Achtung des Menschen vor der Natur voraus; denkt dar\u00fcber nach.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t aber ist eben eine andere. Wir haben den Vorteil, schon zwei politische Systeme bisher \u00fcberlebt zu haben. Es waren immer die \u201cM\u00e4chtigen\u201d im Vorteil; sie haben die Macht des Geldes in allen seinen vielschichtigen Erscheinungsbildern und alle Politiker, Juristen, \u201cGesetzgeber\u201d sind eben nur die Kasperlepuppen der wahren Macht. Das \u201cVolk\u201d bekommt, was es an Minimum ben\u00f6tigt, um still zu halten, nicht aufzubegehren. (Wo ist eigentlich mein Volk geblieben, fragt G.G.M und wer darf das \u201cVolkseigentum\u201d eines von der UNO anerkannten Staates, wo auch noch das Volk mit eigener Kraft Mi\u00dfwirtschaft und politische Fesseln wegfegte; verkaufen, einnehmen, \u00fcbernehmen, beanspruchen oder ver\u00e4u\u00dfern \u2013 der \u201cWeltrichter\u201d w\u00fcrde sagen: `Nur das Volk selbst`.)<br \/>\nDas Volk hat niemand dazu legitimiert. Hier fand unter dem Aspekt der totalen Verblendung ein Verbrechen statt, welches weltweit  an kapitalistischer Raffinesse und Menschenverachtung seines Gleichen sucht. Es ist wieder ein Beweis angetreten, da\u00df der Kapitalismus \u00fcberall lautstark von Freiheit und Gerechtigkeit spricht und zur gleichen Zeit alles au\u00dfer Kraft setzt, was  Menschenw\u00fcrde, -rechte und \u2013werte betrifft. Gegenw\u00e4rtig \u201copfert\u201d er gerade das Gesundheitswesen (der soziale Teil der \u201cMarktwirtschaft\u201d) und die Bildung unter \u201cTr\u00e4nen\u201d seiner Geldgier, das Recht ist schon lange vom \u201cGrundgesetz\u201d entfernt, denn da sollen Gedanken stehen, da\u00df einem Beschuldigten seine Schuld bewiesen werden mu\u00df und nicht er seine Unschuld und da\u00df man solange unschuldig ist, bis die Schuld richterlich best\u00e4tigt und bewiesen ist, da\u00df Parteien \u00fcber Spenden \u00f6ffentlich Auskunft zu geben haben ($21), da\u00df alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind.<br \/>\n\u201cEin Sumpf zieht am Gebirge hin&#8230;..den faulen Pfuhl auch abzuziehn, das letzte w\u00e4r das h\u00f6chst Errungene\u201d (Goethe).<\/p>\n<p>In keinem bisherigem System ist es bisher gelungen, Macht so zu begrenzen, da\u00df ein fairer \u201cGesellschaftsvertrag\u201d im Interesse des Fortbestehens der menschlichen Art entstand, winzige Anf\u00e4nge wurden 1989\/90 \u201cverwestlicht\u201d; es gibt einige gute theoretische Vorstellungen, die aber alle an der Machtgier der Herrscher und dem Egoismus des Einzelnen scheitern.<br \/>\nUm bei Goethe zu bleiben ist hier eben nicht der Punkt, an dem es sich erhellt. In diesen Minuten ist die Menschheit dabei, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck der Natur ihrem  Finanzinteresse der Gegenwart zu opfern, ohne nur einen Blick in die Zukunft.<br \/>\nWir sind auf dem Weg der \u201cBIBEL\u201d Richtung Untergang der Menschheit, aber weder ich noch G.G.M glauben an ein Leben danach!<br \/>\nWie kann ein Neuanfang aussehen, ist es nicht h\u00f6chste Zeit, bisheriges Tun zu beenden???<br \/>\n   Denkt dar\u00fcber nach!<br \/>\nViel Zeit l\u00e4sst uns schon die Natur nicht mehr!<\/p>\n<p>Demokratie 00<\/p>\n<p>Nun bin ich schon lange als Kritiker des Weltsystems unterwegs, wie soll die Welt aber aussehen, wenn die Kapital-Macht-Maschine sich selbst zerst\u00f6rt hat?<br \/>\nDemokratisch! Das Volk soll herrschen! \u201cWir sind das Volk\u201d!<br \/>\nInternationale Grundvoraussetzung w\u00e4re eine von allen V\u00f6lkern anerkannte Institution, die das Recht jedes Volkes auf Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung garantiert und die nach den Prinzipien eines freien \u201cWeltethos\u201d urteilt und RECHT spricht. Jedes Volk in seiner kulturhistorischen Entwicklungsphase hat das Recht auf eigenes Territorium  und seine eigene Kulturaus\u00fcbung. Nach Anerkennung der Grenzen durch das einzelne Volk und dem \u201cWeltrichter\u201d hat niemand mehr das Recht, Grenzen anzuzweifeln. Alles entwickelt sich und nichts darf zum Dogma erstarren, die Welt mu\u00df materialistisch und dialektische zugleich betrachtet werden. So k\u00f6nnen sich V\u00f6lker zusammenschlie\u00dfen oder trennen, Neues kann entstehen und sein \u201cICH\u201d einfordern; es ist EIN Richter da, der nach dem Prinzip der Mehrheit wahrlich demokratisch entscheidet, denn er ist gew\u00e4hlt von den V\u00f6lkern. Jegliche Gewalt, Kriege sind undenkbar. Unterschiede der Denkweisen k\u00f6nnen im fruchtbaren Streit der Meinungen ausgetragen werden, niemals aber mit Waffen oder Milit\u00e4r. Waffen sind nur als sportliche Disziplin im Sinne von Olympia noch denkbar.<br \/>\nDie V\u00f6lker in sich bilden auf der Grundlage von \u201cGesellschaftsvertr\u00e4gen\u201d Staaten. Hier wird auf freiwilliger Basis des Beitrittes vom Einzelvolk eine Verfassung beschlossen, welche den Umgang und die Sitten in diesem speziellen Volk einrahmen.. Keiner darf jemals zu einer Zwangshaltung verpflichtet werden und keiner kann ohne Zustimmung des Volkes in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Das Volk ist der Souver\u00e4n .<br \/>\nIm Inneren herrschen vom Volk best\u00e4tigte und den Sitten der Gegenwart entsprechende Gesetze.<br \/>\nDie Menschen haben auf freiwilliger Basis einen Staat gegr\u00fcndet, ein \u201cMachtinstrument der herrschenden Klasse\u201d \u2013 hier immer die Mehrheiten des Volkes, denn jede \u201cDemokratie\u201d hat auch \u201candersdenkende\u201d Minderheiten, die als frei anerkannt werden, deren Meinung geh\u00f6rt wird, die sich aber nach einer \u201cWahlniederlage\u201d nur noch frei entscheiden k\u00f6nnen, ob sie die Mehrheiten im Staat anerkennen wollen und damit die vom Volk beschlossenen Gesetze, oder ob sie den Staat verlassen m\u00f6chten.<br \/>\nEs wird im fruchtbaren Meinungsstreit \u00fcber die Inhalte, Grundwerte und Normen verhandelt, die diesem Staat seine spezielle Pr\u00e4gung verleihen sollen. Die Menschen w\u00e4hlen eine Verfassung, deren st\u00e4ndige Aktualisierung vom Volke aus betrieben, zusammengefa\u00dft und mindestens alle f\u00fcnf Jahre in \u00fcberarbeiteter Form vom Volk neu best\u00e4tigt werden mu\u00df; und ein politisches Organ, welches die \u00f6ffentliche Meinung nach Aussen und im Inneren zu vertreten hat; eine Regierung. Sie ist zusammengesetzt aus den gew\u00e4hlten Kandidaten der einzelnen St\u00e4dte und Regionen nach dem Schl\u00fcssel der Einwohnerzahl und hat nur die Aufgabe, die Interessen der W\u00e4hlermehrheit zu vertreten.<br \/>\nParteien und Verb\u00e4nde sind zugelassen Abgeordnete des Volkes in einer Regierung d\u00fcrfen nie einem Parteienstatut unterworfen werden, sie haben nur die vom Wahlkreis gewollte Position zu vertreten und zu verhandeln.<\/p>\n<p>Die Aufgaben des Staates sind:<br \/>\nSchutz der B\u00fcrger nach au\u00dfen &#8211; Verteidigung,  niemals aber Angriffspotential<br \/>\nRecht\/ Justiz im Sinne der Menschen im inneren(Grunds\u00e4tze der Gerechtigkeit, Verurteilung erst nach erwiesener Schuld), hier geht es um eine Gerechtigkeit, wie wir als Menschen empfinden, wie es die wahren Richter der Volkssitten schon immer gefordert haben im echten Sinne von \u201cJustizia\u201d. Vor einem solchen Gesetz sind alle gleich zu behandeln und jeder hat das Recht auf gute Verteidigung.<br \/>\nGesundheitswesen &#8211; Jeder hat das Recht auf eine maximale pers\u00f6nliche medizinische Versorgung, unabh\u00e4ngig seiner Eink\u00fcnfte, seines Herkommens oder anderer Faktoren \u2013 Gesundheit darf nie mit Geld in Verbindung gebracht werden!<br \/>\nBildung (hier gilt der Anspruch, je h\u00f6her die Bildung im Universellen und je ausgepr\u00e4gter die Bildung in Speziellen, je h\u00f6her ist die M\u00f6glichkeit des Volkes, sich international einbringen zu d\u00fcrfen)<br \/>\nKontrolle der Wirtschaft. Es m\u00fcssen Bedingungen und Normen, Vorschriften entwickelt werden, um ein Ausufern der Wirtschaft zu Lasten der Menschen (k\u00f6rperlich, psychisch) und der Natur und damit der Umwelt zu verhindern. Hier hat der Staat eine Hauptaufgabe. Den Menschen als Lebewesen darf keine Belastung aus \u00f6konomischen Gr\u00fcnden zugemutet werden. Der Staat ist als Machtorgan des Volkes den aktuellem Stand der Wissenschaft entsprechend verpflichtet, nur Produktionsprozesse zuzulassen, die nicht gegen die Interessen der Natur und deren Bestandteil Mensch Schaden anrichten.<br \/>\nder Staat ist f\u00fcr seinen Grund und Boden verantwortlich. Er regelt die Stra\u00dfen- und Verkehrsbedingungen und die Nutzung \u00f6ffentlicher Gel\u00e4nde ebenso wie die Erschlie\u00dfung und den Anschlu\u00df an Medien. Privateigentum ist unantastbar, aber die gew\u00fcnschten Versorgungen \u00fcber staatliche Gebiete sind kostenpflichtig.<br \/>\nVer- und Entsorgungsunternehmen (Energie, Wasser, Gas, M\u00fcll usw.) unterliegen einer gesonderten Kontrolle, die in jedem Fall eine monopolistische Ausbeutung der Staatsb\u00fcrger verhindert. Unter strengster Kontrolle darf dem Einzelb\u00fcrger nur der Teil berechnet werden, den er auch wirklich verursacht.<\/p>\n<p>Der Staat finanziert sich aus den Einnahmen seiner Mitglieder. Es werden Steuern bezahlt berechnet zum Anteil auf die Einnahmen des B\u00fcrgers f\u00fcr Verteidigung, Justiz,  Gesundheitswesen und Bildung.<br \/>\nEs werden Steuern bezahlt f\u00fcr den Anteil der Nutzung und Belastung, z.B. bei \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen, Pl\u00e4tzen, W\u00e4lder und sonstigen Hoheiten.<br \/>\nJeder Versto\u00df gegen das bestehende Recht, gegen Normen und Auflagen wird ebenfalls mit hohen Geldbu\u00dfen f\u00fcr den Verursacher geahndet. Hier ist nicht nur die Entsch\u00e4digung f\u00fcr den Gesch\u00e4digten zu zahlen, sondern auch eine zus\u00e4tzliche Abgabe an den Staat. Eine Haftstrafe ist, wenn jemand moralisch und finanziell f\u00fcr den von ihm mutwillig verursachten Schaden nicht aufkommen kann; er hat dies dann in Form von Arbeit aufzuwiegen.<br \/>\nIn der Gesamtheit der Zahlungen der B\u00fcrger ist zu ber\u00fccksichtigen, da\u00df jeder alte, &#8211; kranke, &#8211; oder behinderte Mensch ein volles Recht auf optimale Lebensweise haben mu\u00df.<br \/>\nDer Staat kann Aufgaben delegieren oder durch Private\/Wirtschaftsunternehmen wahrnehmen lassen, er darf niemals aber seine Kontrollpflicht vergeben.<br \/>\nUm an echter, wertvoller Arbeit seiner B\u00fcrger interessiert zu werden, erhalten Kommunen (St\u00e4dte und Regionen) Anteile vom Gewinn der einzelnen Unternehmen per Gesetz. Diese Mittel werden zur Finanzierung des geistig-kulturellen und sportlichen Lebens direkt im gleichen Bereich gerecht aufgeteilt.<\/p>\n<p>Irgendwo hier kommt ein Punkt, wo es nicht weiter geht. Der Mensch von heute ist in jedem Fall \u00e4rmer, selbst die \u201cReichen\u201d sind Arme im Sinne ihres Wohlf\u00fchlens; denn jeder sieht die Zerst\u00f6rung der Natur, den Verfall der Sitten, die Medienperversion. Krankheiten nehmen zu, Natur- (menschgemachte-) Katastrophen, Elend und Verrohung; Arbeitslosigkeit auf der einen Seite; \u00dcberlastung derjenigen, die Arbeit haben bis zum Gesundheitsrisiko und trotzdem niemand, der Ordnung h\u00e4lt in Gemeinde, Flur und Wald &#8211; Arbeit ist da. Ich mu\u00df an dieser Stelle die Aufz\u00e4hlung der kapitalistischen Menschenverachtung kra\u00df unterbrechen, dies ist hier nicht Thema.<br \/>\nEs mu\u00df also der Punkt gefunden werden, der zun\u00e4chst dies alles wegwischt (fr\u00fcher nannte man das Revolution). Schon in der Phase des Umsturzes m\u00fcssen Kr\u00e4fte an die Spitze des Volkes, die aus dem dann vorherrschenden Chaos oben ertr\u00e4umte Staaten bilden. Diese Menschen werden Fehler machen, der Sieg ist auch noch dahingehend unklar, wie die Gesamtheit der Wirtschaft ihre jetzigen Machtpositionen preisgibt und sich dann zwar frei, aber eben unter strenger Kontrolle zum Vorteil der Natur entwickelt.<br \/>\nDer gesamte \u00dcbergang mu\u00df ohne Gewalt verlaufen, hier gibt es gute Erfahrungen, deren Anf\u00e4nge von Demokratie dann aber dem Kapital geopfert wurden, Verbrechen, aus denen man lernen mu\u00df.<br \/>\nAn dieser Stelle stellt sich auch die Frage, ob ein solches System, welches im umfassenden Sinn die Rettung der Natur als Ganzes, ihre Wiederherstellung und das Weiterbestehen der Gattung MENSCH in dieser Natur \u00fcberhaupt erm\u00f6glicht, nicht eigentlich als \u201cWeltrevolution\u201d, also international und \u00fcberall realisiert werden mu\u00df.<br \/>\nDie Antwort ist einfach, nat\u00fcrlich mu\u00df dieser MMIK (Medien-Milit\u00e4risch-Industrieller Komplex) weltweit beseitigt werden, um richtige \u201cDEMOKRATIE\u201d zu schaffen.<br \/>\nWir sollten es sein, die die Theorie dazu ausarbeiten, die diese Theorie in die Praxis tragen und zur Massenbewegung werden lassen.<br \/>\nUps,- sicher etwas zu hoch gegriffen, aber wollen\/k\u00f6nnen  wir uns auf Andere verlassen?<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach.<br \/>\nDas Leben ist hart, Freidenker sein wird h\u00e4rter.<\/p>\n<p>A. Kr\u00f6del<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;@t-online.de (kroedel)<br \/>\nDatum: 19. M\u00e4rz 2000 10:52<br \/>\n&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br \/>\nBetreff: FrWozSo<\/p>\n<p>Hier MAK,<br \/>\nText: &#8222;Zitat: &#8222;Wir machen keine Anzeige.&#8220;<br \/>\n Gubener B\u00fcrger Faschingszeit, Zampern; die Jugendlichen haben viel Spass; ein Wirt bereitet ,all die Eierkuchen und R\u00fchereier mit Speck, beste Stimmung; nur wenige hundert Meter entfernt eine ganz andere Fete, Nazis gr\u00f6len ihre Parolen, die Polizei war schon mal, da, weil sich Nachbarn beschwerten. Die Faschingskinder m\u00fcssen nach Hause. Die Nazis beginnen .die Jugendlichen zu jagen, zwei M\u00e4dchen werden verpr\u00fcgelt. Springerstiefel in die Rippen! Verzweifelt kommen die Kinder nach Hause. Die Eltern telefonieren, treffen sich; \u201eWir machen keine Anzeige&#8220; ist das Fazit; die Kinder haben Angst, in der Schule weiter gehetzt zu werden, die Eltern f\u00fcrchten sich vor Anschl\u00e4gen auf Leib und ,Hab. Die Nazis sind bestens organisiert. Kennt Jemand noch &#8222;Die Jagd nach dem Stiefel&#8220;   einer sagte es drastisch: &#8222;Wir sind kurz vor 1933!&#8220; wo sind wir denn schon wieder hingekommen?!!!!!!!<br \/>\nDenkt&#8216; dar\u00fcber nach und lasst uns handeln, Dem Einhalt zu gebieten<\/p>\n<p>Soweit das Neuste aus Guben geschrieben mit Verzweiflung<br \/>\nEuer AaG<\/p>\n<p>I<\/p>\n<p>Versuch eines Unwortes zum Sonntag im April 2000 von Herrn A. Kr\u00f6del:   <\/p>\n<p>Zwei Extreme:<\/p>\n<p>\u201c Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt \u00fcber ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit au\u00dfer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.\u201d<br \/>\nDie \u201cBIBEL\u201d `R\u00f6mer 13`<\/p>\n<p>Auch der heutige Kapitalismus nutzt die Religion und best\u00e4rkt sie in ihrer Macht und umgekehrt.<br \/>\nStill sollst du sein, dich beugen vor der Macht und beten \u2013 du sollst nicht schreien: \u201cWir sind das Volk\u201d und du sollst nicht wissen um \u201cDEINE MACHT\u201d.<br \/>\nEs gibt aber Menschen, die das Verbrechen durchschauen.<\/p>\n<p>\u201c Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.\u201d<\/p>\n<p>Friedrich Nietzsche<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach.<br \/>\nDas Leben ist hart, Freidenker sein ist h\u00e4rter.<\/p>\n<p>Andreas aus Guben<\/p>\n<p>Versuch eines 2.Unwortes zum Sonntag im April 2000 von Herrn A. Kr\u00f6del:   <\/p>\n<p>\u201cHumana non sunt turpia.\u201d<br \/>\n(Was menschlich ist, ist keine Schande.)<br \/>\nr\u00f6mischer Grundsatz<\/p>\n<p>Es gibt Philosophen, die versuchen, DAS GANZE der Welt, des Lebens, der Menschen mit einem Satz auszudr\u00fccken, sie streben nach DEM PERFEKTEN SATZ.<br \/>\nAber all die Werte der Materie in ihren dialektischen Zusammenh\u00e4ngen zu erfassen vermag nicht der Mensch und nicht die Gesellschaft und auch keine \u201cdissidentischen Streitbl\u00e4tter\u201d und es ist auch nicht Aufgabe.<br \/>\nLasst uns doch (gewi\u00df auch utopisch) fruchtbar philosophieren und unsere Erkenntnis als Tat auf die gegenw\u00e4rtige Gesellschaft wirken.<br \/>\nDer dem \u201chumanistischen Weltethos\u201d in seiner F\u00fclle verpflichtete \u201cWeltb\u00fcrger\u201d der aktiven Tat sei unser einfaches Ziel.<br \/>\nUnterw\u00fcrfigkeit ist nicht menschlich.<br \/>\nMenschlich ist freies Denken und Handeln.<br \/>\nMenschsein ist human sein und wahrlich keine Schande.<br \/>\nDie Definition des \u201cMENSCHSEINS\u201d in den Normen, Gesetzen und Sitten ( die sich \u00e4ndern, reiben, der Entwicklung der geistigen Potentiale der Menschen verpflichtet sind) finden wir doch wohl eher im Ethos der Freidenker als im \u201cEvangelium\u201d.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach.<br \/>\nDas Leben ist hart, Freidenker sein ist h\u00e4rter, der Mensch mu\u00df sich selbst einbringen.<\/p>\n<p>Andreas aus Guben<\/p>\n<p>Versuch eines 3.Unwortes zum Sonntag im April 2000 von Herrn A. Kr\u00f6del: <\/p>\n<p>Zwischen \u201cOsterspaziergang\u201d (Goethe) und Ostermarsch!<\/p>\n<p>\u201cVom Eise befreit sind Strom und B\u00e4che&#8230;.\u201d <\/p>\n<p>Wann erleben wir als Menschen wieder einen \u201cFr\u00fchling\u201d?  Im \u201cdumpfen Gemach\u201d des Kapitalismus harren wir, machen \u201cdas Beste daraus\u201d aus dieser zunehmenden Massenverelendung.<br \/>\nStellt euch vor, da ist ein Krankenhaus auf einem Gel\u00e4nde  eines Landkreises. Ein Landkreis ist verpflichtet, entsprechende Immobilien f\u00fcr das Gesundheitswesen vorzuhalten. Deshalb ein Vertrag zur Nutzung mit dem Krankenhausbetreiber. Nun verkauft das Landratsamt das Gel\u00e4nde an einen Wessi. Der anerkennt nat\u00fcrlich nicht den Vertrag und klagt auf sofortige R\u00e4umung oder entsprechende Miete.<br \/>\nKeine Krankenkasse akzeptiert eine \u201cMiete\u201d als finanzielle Belastung.<br \/>\nJustizia, die Gerechtigkeit entscheidet; das Krankenhaus mu\u00df zahlen, der Wessi hat \u201cRECHT\u201d.<br \/>\n\u201cWir m\u00fcssen uns von dem Gedanken verabschieden, da\u00df im Gesundheitswesen f\u00fcr alle gleichberechtigt eine maximale Betreuung stattfindet;\u201d sagte mir neulich ein Kollege.<br \/>\nIrgendwann sieht man dir nicht mehr nur dem Gebi\u00df nach an, wieviel Geld du hast (an die paar tausend Mark haben wir uns ja schon gew\u00f6hnt) &#8211;  irgendwann entscheidet das Geld, ob das Medizin \u2013 Krankenkassen \u2013 Imperium dir noch \u201cerste Hilfe\u201d gew\u00e4hrt oder ob du lieber sterben darfst \u2013 vielleicht ist das sogar manchmal besser!<\/p>\n<p>Schwarzmalerei, dem dumpfen Druck des Kapitals ideologisch Vorschub leisten oder vorbereitende Gedanken, um aussprechen zu k\u00f6nnen in einer Zukunft:<br \/>\n\u201cHier ist des Volkes wahrer Himmel,<br \/>\nZufrieden jauchzet gro\u00df und klein;<br \/>\nHier bin ich Mensch, hier darf ich`s sein!\u201d<\/p>\n<p>Frohe Ostern<br \/>\nAndreas<br \/>\nFreidenker sein ist Menschsein,<br \/>\nund jeder noch so kleine Versuch, mehr Menschlichkeit im Alltag zu vollziehen, ist Freidenkertat.<br \/>\nJeder Freidenker ist doch auch ein Philosoph.<\/p>\n<p>Ein kleiner Zitatestreit der Herren Johann Gottlieb Fichte und<br \/>\nFriedrich Nietzsche mit Zwischeneinw\u00fcrfen eines gewissen G.G.M zum Thema Denkfreiheit<\/p>\n<p>Zitate aus: \u201cJohann Gottlieb Fichte \u2013 Schriften zur franz\u00f6sischen Revolution \u2013 Reclam<br \/>\nFriedrich Nietzsche- Um Leib und Leben \u2013 Bertelsmann)<\/p>\n<p>\u201c..- ja, ihr erlaubt uns, zu denken, da ihr es nicht hindern k\u00f6nnt; aber ihr verbietet uns, unsere Gedanken mitzuteilen; ihr nehmt uns also nicht unser unver\u00e4u\u00dferliches Recht, frei zu denken, ihr nehmt blo\u00df das, unser frei Gedachtes mitzuteilen, in Anspruch:\u201d<\/p>\n<p>\u201cFrei denken zu k\u00f6nnen ist der auszeichnende Unterschied des Menschenverstandes vom Tierverstande.\u201d<\/p>\n<p>\u201cSolange die Menschen nicht weiser und gerechter werden, sind alle ihre Bem\u00fchungen, gl\u00fccklich zu werden, vergebens.\u201d<\/p>\n<p>\u201cNein, F\u00fcrst, du bist nicht unser Gott. Von ihm erwarten wir Gl\u00fcckseligkeit, von dir die Besch\u00fctzung unserer Rechte. G\u00fctig sollst du nicht gegen uns sein; du sollst gerecht sein.\u201d<\/p>\n<p>\u201c So ist es z.B. ewige menschliche und g\u00f6ttliche Wahrheit, da\u00df es unver\u00e4u\u00dferliche Menschenrechte gibt, da\u00df die Denkfreiheit darunter geh\u00f6rt \u2013 da\u00df derjenige, dem wir unsere Macht in die H\u00e4nde geben, um unsere Rechte zu besch\u00fctzen, h\u00f6chst ungerecht handelt, wenn er sich eben dieser Macht bedient, sie, und besonders die Denkfreiheit, zu unterdr\u00fccken.\u201d<\/p>\n<p>\u201cDieser in euch wohnende gemeinsame Wille bestimmt dann auch die Wahrheit. Wahr ist demnach das, wovon ihr wollt, da\u00df es wahr sei, falsch ist das, wovon ihr wollt, da\u00df es falsch sei.!\u201d<br \/>\nsoweit Herr Fichte<\/p>\n<p>Ihr Verh\u00e4ltnis zwischen Staat, Denken und Macht \u00e4u\u00dfert die christliche Kirche in der \u201cBIBEL\u201d \u2013 \u201cR\u00f6mer 13\u201d:<br \/>\n\u201cJedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt \u00fcber ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit au\u00dfer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.\u201d<\/p>\n<p>Dazu G.G.M : Da es nun aber keine Gott gibt, sondern Gott nur das gedachte Unverm\u00f6gen der Menschen ist, die wahre Realit\u00e4t wissenschaftlich zu erfassen \u2013 so wird hier die Machtgier der Kirche als Institution voll sichtbar. Jesus war ein bescheidener und barmherziger Mensch, der vielleicht eine Ideologie begr\u00fcndete, der gerecht sein wollte, die Kirche ist sp\u00e4ter entstanden und will noch heute `Macht` und Millionen Menschen und Milliarden Tiere wurden und werden  \u201cDEM GOTT\u201d geopfert. Solcher Glaube ist ein gro\u00dfer Einschnitt in die Denkfreiheit, denn er verlangt auch die geistige Unterordnung.<\/p>\n<p>Nun Herr Nietzsche:<br \/>\n\u201cIhr Einsamen von heute, ihr Ausscheidenden, ihr sollt einst ein Volk sein; aus euch, die ihr euch selbst ausw\u00e4hltet, soll ein auserw\u00e4hltes Volk erwachsen \u2013 und aus ihm der \u00dcbermensch.\u201d<br \/>\n\u201cDer Mensch der Erkenntnis mu\u00df nicht nur seine Feinde lieben, er mu\u00df auch seine Freunde hassen k\u00f6nnen.\u201d<\/p>\n<p>\u201cDie Heraufkunft des christlichen Gottes, als des Maximal-Gottes, der bisher erreicht worden ist, hat deshalb auch das Maximum des Schuldgef\u00fchles auf Erden in Erscheinung gebracht.\u201d<\/p>\n<p>\u201cAtheismus und eine Art zweiter Unschuld geh\u00f6ren zu einander.\u201d<\/p>\n<p>\u201c Man wird bereits errathen haben, was eigentlich mit dem Allen und unter dem Allem geschehen, jener Wille zur Selbstpeinigung, jene zur\u00fcckgetretene Grausamkeit des innerlich gemachten, in sich selbst zur\u00fcckgescheuchten Thiermenschen, des zum Zweck der Z\u00e4hmung in den `Staat`Eingesperrten, der das schlechte Gewissen erfunden hat, um sich wehe zu thun, nachdem der nat\u00fcrliche Ausweg dieses Wehe-thun-wollens verstopft war,- dieser Mensch des schlechten Gewissens hat sich der religi\u00f6sen Voraussetzung bem\u00e4chtigt, um seine Selbstmarterung bis zu ihrer schauerlichsten H\u00e4rte und Sch\u00e4rfe zu treiben.\u201d<\/p>\n<p>\u201c Dieser Mensch der Zukunft, der uns ebenso vom bisherigen Ideal erl\u00f6sen wird, als von dem, was aus ihm wachsen musste, vom grossen Ekel, vom Willen zum Nichts, vom Nihilismus, dieser Glockenschlag des Mittags und der gro\u00dfen Entscheidung, der den Willen wieder frei macht, der der Erde ihr Ziel und dem Menschen seine Hoffnung zur\u00fcckgiebt, dieser Antichrist und Antinihilist , dieser Besieger Gottes und des Nichts \u2013 er mu\u00df einst kommen.\u201d<\/p>\n<p>\u201cIch bin da \u201c\u2013 ruft G.G.M \u2013 \u201cIch stehe hier. Ich begreife die neue Gr\u00f6\u00dfe! Ich bin irrsinnig und gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig \u2013 nach der heutigen, alten Norm \u2013 ich verstehe mich wieder als Teil der Natur und weise den Weg aus dem Elend! Ich bin kein Gott- ich bin der denkende Mensch und der Freidenker der Zukunft.\u201d<\/p>\n<p>G.G.M lehnt sich zur\u00fcck und denkt \u00fcber die gro\u00dfen Worte nach.<br \/>\n\u201cVon der Freiheit des Denkens gibt es immer Reibepunkte zur gegenw\u00e4rtigen Macht. Die Raffinesse, so einfach wie m\u00f6glich ein Leben im Gl\u00fcck entsprechend des jeweiligem Intelligenzniveaus zu f\u00fchren, ist tierisch, aus den Gesetzen der Natur gegeben. Denken unterscheidet Mensch und Tier. Einst kommen die Menschen zur Vernunft, genau dann, wenn sie ihre Bequemlichkeit so teuer erkaufen m\u00fcssen, da\u00df es ein Umdenken erfordert.<br \/>\nBis dahin wird zerst\u00f6rt und vernichtet, betoniert und verkabelt, bestrahlt und geklont, den Gesetzen der Natur widersprochen.<br \/>\nDas alles erkennt man auch, wenn man Politik zu begreifen versucht. Macht haben ist herrlich!<br \/>\nThese: Nur ein dummes Volk schaut schweigend zu, wie sich aus seinem gew\u00e4hltem Souver\u00e4n eine Diktatur entwickelt \u2013 oder \u2013 man messe die Intelligenz eines Volkes an der Anzahl seiner Diktaturen in seiner Geschichte.<br \/>\nIn diesem Sinne nun gibt es keine Freiheit des Einzelnen und keine Freiheit des Volkes, es gibt nur Kompromisse, die ein Zusammenleben von Milliarden Menschen erm\u00f6glichen. Wenn, wie in der Gegenwart aber Reichtum und Macht diese Kompromisse (oder auch `Gesetze`) aushebeln k\u00f6nnen, ohne daf\u00fcr bestraft zu werden; wenn vieles errungen wird auf Kosten des Ursprunges, zu Lasten eben DER NATUR, dann mu\u00df schon ein Widerstand gegen dies erwachen.\u201d<br \/>\nG.G.M: \u201cIn diesem Sinne werde ich leben und t\u00e4tig sein, werde ich anderen Menschen helfen und den Mi\u00dfbrauch von Macht bek\u00e4mpfen. Lasst uns endlich den Menschen als Teil der Natur begreifen und leben.<br \/>\nWoher wir kommen und warum der Mensch entstanden ist, das kann die Wissenschaft St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck entr\u00e4tseln (es waren aber auf jedem Fall Prozesse der Natur); wohin wir aber im Moment gehen ist der Weg ins Chaos.\u201d<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<br \/>\nZusammengestellt von A. Kr\u00f6del<br \/>\n(ein Satz sei auch mir erlaubt: Lassen wir uns nicht viel zu viel gefallen, im Kleinen wie im Gro\u00dfen und sind wir nicht selbst zu gerne Egoist? \u2013 Lasst uns mit der Revolution bei uns allein anfangen!)<\/p>\n<p>Versuch eines Unwortes zum Sonntag im Juli 2000:<\/p>\n<p>\u201eHunde tun mir leid\u201c<\/p>\n<p>Der Hund ist ein Raubtier und wird seit Jahrhunderten von Menschen benutzt wie viele anders Tiere auch, um eigene Schw\u00e4chen zu \u00fcberbr\u00fccken.<br \/>\nDer Hund ist leicht zu dressieren und vererbt auch relativ schnell erlernte F\u00e4higkeiten. Urspr\u00fcnglich als Helfer bei der Jagd und bei den Viehz\u00fcchtern ausgebildet entwickelten sich Wachhund, Blindenhund, Sp\u00fcrhund u.v.m. bis hin zum Scho\u00dfh\u00fcndchen als \u201eSpielzeug\u201c; der Hund ist flexibel, kann Rauschgift aufsp\u00fcren und findet Versch\u00fcttete im Schnee.<br \/>\nDer Hund ist gut f\u00fcr den Menschen, aber er ist und bleibt Raubtier.<br \/>\nNun kommt wieder die Perversit\u00e4t von Menschen. Es werden Killerrassen gez\u00fcchtet, T\u00f6tungsmaschinen, nicht mehr kontrollierbare Mutationen, Hunde werden \u201escharf gemacht\u201c, in \u201eBlutrausch versetzt\u201c \u2013 und \u2013 die verbl\u00f6deten Medien schreiben grell von der \u201eGefahr Hund\u201c und die Politiker reagieren wie immer falsch, sie lassen die Hunde t\u00f6ten und verbieten ganze Rassen, beschr\u00e4nken die Existenz von Hunden.<br \/>\nAn diesem Beispiel offenbart die Gegenwart ihre wahren Probleme. Menschen brechen aus Normen aus (die da z.B. sagen: Hunde in der Stadt an die Leine, in \u00f6ffentlichen Bereichen Maulkorb tragen usw.) und der verantwortliche Staat bestraft die Kreatur Hund f\u00fcr den Fehler von Menschen, deren Irrsinnigkeit und Bestialit\u00e4t.<br \/>\nLasst die Hunde leben und bestraft die Menschen, die daf\u00fcr verantwortlich sind!<br \/>\nBek\u00e4mpft die Ursache und nicht die Wirkung!<\/p>\n<p>G.G.M.<\/p>\n<p>WEGWEISER IN DIE ZUKUNFT<\/p>\n<p>Freies Forum f\u00fcr Menschsein in dieser Welt,<br \/>\nf\u00fcr Menschen, die eine Zukunft wollen!<\/p>\n<p>von A. Kr\u00f6del und seinem Anonymus G.G.M.<br \/>\ngeschrieben im Jahr 2000<\/p>\n<p>\u201eDer Mensch, der aus dem Dunkel kommt, mu\u00df das Licht erst begreifen lernen.\u201c<br \/>\nThese von G.G.M.<br \/>\n\u201eDie Gegenwart hat keine Philosophie.\u201c<br \/>\nThese von G.G.M.<\/p>\n<p>Eine Arbeit f\u00fcr die Zukunft und nicht gegen die Gegenwart.<\/p>\n<p>Diese Arbeit beinhaltet zun\u00e4chst eine Reihe von Zitaten und Thesen gro\u00dfer Philosophen, aber auch von uns.<br \/>\nDanach folgen kurze Aufs\u00e4tze, die immer zum eigentlichen Schlu\u00df gelangen:<br \/>\nHauptaufgabe der Philosophie mu\u00df sein, dass Bewu\u00dftsein der Menschen vorzubereiten auf die \u00dcberwindung des gegenw\u00e4rtigen Kapitalismus und die Ausarbeitung von Theorien der Zukunft als M\u00f6glichkeit des Lebens von Menschen in einer Gemeinschaft und in der Natur<\/p>\n<p>Nicht die Angst, die aus der Gegenwart entspringt und nicht die Kenntnis von Elend und Not der Gegenwart, schon gar nicht die heutige Bestialit\u00e4t der Menschen \u2013 der Wille zur Gestaltung der Zukunft (positiv) und nicht die Verurteilung des gegenw\u00e4rtigen Seins (negativ) soll Grundsatz unseres Handelns sein.<\/p>\n<p>Ich danke L.B. daf\u00fcr, dass sie genau dies positive Herangehen auf den Punkt brachte.<\/p>\n<p>Da die Aufs\u00e4tze und Schriften auch einzeln verwendet werden k\u00f6nnen, bitte ich Dopplungen zu entschuldigen.<\/p>\n<p>Leider ist auch diese Arbeit nicht `aus einem Gu\u00df`; das Schreiben unterliegt ebenso H\u00f6hen und Tiefen wie unser Gem\u00fct. Thesen, Gedankenans\u00e4tze k\u00f6nnen sich als falsch herausstellen, theoretisch gewonnene Erkenntnisse lassen sich praktisch nicht umsetzen und Manches wird ewig Utopie bleiben.<br \/>\nEs gibt immer Widerspr\u00fcche im Text und verschiedene Blickwinkel.<br \/>\nNichts ist vollkommen \u2013 hier sollen Grundlagen geschaffen werden, wie in fruchtbarem Meinungsstreit und in hoher Streitkultur Wege in die Zukunft er\u00f6ffnet werden k\u00f6nnen.<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tA.K.<\/p>\n<p>Spr\u00fcche, Thesen, Behauptungen<\/p>\n<p>\u201e &#8230;.so gingen den Menschen hierr\u00fcber doch die Augen auf. Er entdeckte in sich ein Verm\u00f6gen, sich selbst eine Lebensweise auszuw\u00e4hlen und nicht gleich anderen Thieren an eine einzige gebunden zu sein.\u201c\t\t\t\tK6S.175<\/p>\n<p>\u201e Sekte \u2013 Gruppe dogmatischer Menschen, die in der Gesamtheit ihres Lebens sich unterordnen eine Idee; sie suchen den Ausweg, nicht selbst denken zu m\u00fcssen, ihrer Verantwortung zu entfliehen durch Selbstaufgabe \u2013 die Mitglieder opfern ihr Habe und ihre Vernunft einer dogmatischen IDEE \u2013 viele selbst das Leben.<br \/>\nSekten sind Ausdruck menschlicher Schw\u00e4chen und Erb\u00e4rmlichkeiten wie alle Religionen..\u201c\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201e Pazifisten \u2013 Menschen ohne Gewalt, selbst gewaltlos, die aber damit ` im Strom schwimmen \u00b4, die einfach nicht gegen etwas sein wollen, alle Gewalt und was sie darunter verstehen, nicht mitmachen, sie verkennen die Gegenwart indem sie sich nur heraushalten. Sie unterwerfen sich Dogmatas. Wenn sie keine Waffe anfassen, d\u00fcrften sie weder f\u00fcr Olympia eintreten, noch Schach oder Skat spielen. Fast alle Sportarten sind der friedliche Gegenpol zum Krieg!\u201c\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eMensch \u2013 wozu brauchst du Staat?  Reicht nicht eine Demokratie (so etwas gibt es bis heute im Jahre 2000 noch nicht) ? Mu\u00df die Spezies Mensch nicht eine Einheit darstellen zum \u00dcberleben auf diesem Planet ?!\u201c     \t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201e Ich verteidige ungern Politiker \u2013 was aber die Medien in ihren `Ver\u00f6ffentlichungen` an S\u00e4tzen aus dem Zusammenhang rei\u00dfen, an privatem Leben ins falsche Licht zerren, nur hungrig auf das Perverse, ist grauenerregend. Die Politiker im gegenw\u00e4rtigem System werden gehalten wie die Schweine des Kapitals, sie dienen zum geistigen Sattmachen des Volkes.\u201c\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eAufkl\u00e4rung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unm\u00fcndigkeit. Unm\u00fcndigkeit ist das Unverm\u00f6gen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unm\u00fcndigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel  des Verstandes, sondern der Erschlie\u00dfung und des Muthes liegt, sich seiner ohne eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe den Muth dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Ist also der Wahlspruch der Aufkl\u00e4rung&#8230;&#8230;..<br \/>\nEs ist so bequem, unm\u00fcndig zu sein.\u201c\t\t\t\t\tK6S.162<\/p>\n<p>\u201eDieses Werk Kants hebt den Mensch endg\u00fcltig in den Mittelpunkt der Philosophie und n\u00e4hrt die tausendj\u00e4hrigen Wurzeln der humanistischen Philosophie. Es stellt die endg\u00fcltige Absage an Religionen dar, auch wenn der `Mu\u00df-Christ`-Kant das noch nicht so darstellen konnte wie Feuerbach.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eJedem nach Leistung \u2013 wer beurteilt die Leistung \u2013 wer kann was und wie viel leisten? Jedem nach Bed\u00fcrfnis \u2013 wer beurteilt das Bed\u00fcrfnis \u2013 was braucht wer\/ brauche ich? Nehmen und Geben m\u00fcssen ausbalanciert sein \u2013 heute `Mensch sein` geht nicht. Die Ver\u00e4nderung der `Vernunft` (Bewusstsein der Massen) ist Grundvoraussetzung f\u00fcr eine m\u00f6gliche Zukunft \u2013 Hauptaufgabe der Philosophen der Gegenwart.\u201c\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<br \/>\n\u201e &#8230;der Mensch ist ein Thier&#8230;und ob er gleich als vern\u00fcnftiges Gesch\u00f6pf ein Gesetz w\u00fcnscht, welches die Freiheit Aller Schranken setze, so verleitet ihn doch seine selbsts\u00fcchtige thierische Neigung, wo er darf, sich selbst auszunehmen. Er bedarf also einem Herrn, der ihm den eigenen Willen breche und ihn n\u00f6thige, einen allgemeing\u00fcltigen Willen, dabei jeder frei sein kann, zu gehorchen.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tK6 S.150\/151<\/p>\n<p>\u201e Was wir Vernunft nennen, ist nichts anderes als die Wahrheit, die von der Erfahrung enth\u00fcllt, durch Nachdenken \u00fcberpr\u00fcft und auf die Lebensweise angewendet wurde&#8230;..Der Philosoph ist ein Mensch, der den Wert der Wahrheit kennt&#8230;..der ist ein Weiser, der ihre Lehren zur Anwendung bringt.  Wahrheit, Weisheit, Vernunft. Tugend, Natur sind gleichwertige Begriffe, sie bezeichnen das, was dem Menschengeschlecht n\u00fctzt.\u201c\t\t\t\t\td`Hollbach in L\/S S.129<\/p>\n<p>\u201e Die Philosophie ist nichts anderes als die Anwendung der Vernunft `raison `auf verschiedene Gegenst\u00e4nde, in denen sie ihre Wirkung beweisen kann.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\td`Alembert in L\/S S.127<\/p>\n<p>\u201c Nichts ist deutlicher Machtbeweis der Kirche als der `Brief Paulus an die R\u00f6mer` \u00ecn  der `BIBEL` (R\u00f6mer 13.1.: `Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt \u00fcber ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit au\u00dfer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.)\u201c\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eMit der Bewusstwerdung des eigenen Bewu\u00dftseins kann die Erhaltung der menschlichen Art nur in der Erhaltung des Friedens der Menschen untereinander, aber viel wichtiger der Menschen mit ihrem Ursprung, der Natur, liegen!\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eDie Kritik mu\u00df bereits am Selbstverst\u00e4ndlichen beginnen.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tB S.11<\/p>\n<p>\u201e Denn wir tragen schlie\u00dflich nicht nur die Verantwortung f\u00fcr die Bewertung und Durchsetzung unserer pers\u00f6nlichen Ziele, sondern mit deren Verwirklichung auch die Verantwortung f\u00fcr das, was die Menschheit in ihrer Gesamtheit anrichtet.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tB S.19<\/p>\n<p>\u201e Im Extremfall kann damit eine nat\u00fcrliche Neigung perverse Z\u00fcge annehmen, f\u00fcr uns ist das Wort `sensationsl\u00fcstern` schon allt\u00e4glich geworden. Und weil es so etwas wie Abstumpfung gibt, \u00fcberbieten sich die Medien gegenseitig im Anbieten von immer auff\u00e4lligeren Sensationen.\u201c\t\t\t\t\t\tB S.21<\/p>\n<p>\u201eVieles, sehr Vieles  meiner Theorien hat nat\u00fcrlich den Sinn und Ursprung bei Marx, ich m\u00f6chte ihn weiterschreiben, auf ihn aufbauen, Fehler der Gegenwart zu neuen Schl\u00fcssen hineinarbeiten \u2013 den `Klassiker` auch zu  der Ehre zu verhelfen, die ihm geb\u00fchrt \u2013 so entstand gerade in der Auseinandersetzung mit den modernen Medien, welche f\u00fcr mich den absoluten Anspruch der Massenverdummung und \u2013verbl\u00f6dung im Interesse des Kapitals voll erf\u00fcllen, die Erweiterung des Begriffes `Milit\u00e4risch-Industrieller Komplex` auf  `Medien-Milit\u00e4risch-Industrieeller Komplex`.<br \/>\nDer offene Krieg und die physische Gewalt sind f\u00fcr das Kapital riskant geworden, es bedarf heute `feinere` Arten der Kriegsf\u00fchrung und der gestresste Mensch sucht `Entspannung` eben im Perversen !? Die modernen Medien filmen lieber V\u00f6lkermord, anstatt ihn zu verhindern. Diese Journalisten sind wirkliche M\u00f6rder und jeder Mensch, der zuschaut und nicht Hilfe leistet, macht sich schuldig.  Die verdienen auch noch Geld damit!!!\u201c\t\t\t\t\t\t\tA.K.<\/p>\n<p>\u201eThese: Es gibt keinen Zufall als philosophische Kategorie. Alles beruht als Notwendigkeit auf Ursache und Wirkungen nat\u00fcrlicher Gesetze.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tA.K.<\/p>\n<p>\u201eWir erkennen durch die eigene Philosophie Ursache und Wirkungen aus der Geschichte zur Ber\u00fccksichtigung in der Gegenwart und zur Gestaltung der Zukunft.<br \/>\nEinzelne Philosophen helfen mit Theorien, Gedankeng\u00e4ngen und schl\u00fcssigen Beweisen, meine eigene Philosophie zu untersetzen, Fehler zu korrigieren um zun\u00e4chst ein eigenes Weltbild zu konstruieren f\u00fcr mein Selbstverst\u00e4ndnis.<br \/>\nDaraus leite ich dann Schl\u00fcsse ab und stelle sie zur Diskussion.<br \/>\nThese: Jeder Mensch hat seine eigene Weltsicht, seine Vorstellungen von gut oder b\u00f6se, seinen Freiheitsanspruch, den er ausleben m\u00f6chte. Dies ist gepaart mit dem Willen (Drang), mehr zu erreichen, sich besser auszuleben (Reichtum erheischen, denn der bedeutet Macht!).  Es gibt also auch beim (Tier-) Mensch `Rangk\u00e4mpfe.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tA.K.<\/p>\n<p>\u201e Jeder hat das Recht auf die Freiheit seines Glaubens.<br \/>\nDie Institutionen aber, die sich anma\u00dfen, als Machtorgan ihren Anspruch mit einem Glauben zu manifestieren, verfallen unweigerlich in Dogmata und bereiten den Boden f\u00fcr Gewalt.<br \/>\nNicht die Religionen bringen Mord und Krieg und geistige Versklavung, das sind die Kirchen und dagegen mu\u00df etwas getan werden.\u201c\t\t\tA.K.<\/p>\n<p>\u201eEs bleibt also nur ein \u201eWeltgesetz\u201c, welches in st\u00e4ndiger Vervollst\u00e4ndigung Leben und \u00dcberleben der Menschen an sich und dem Quell seines Seins, der Natur, regelt.<br \/>\nEs mu\u00df eine Unterordnung Einzelner unter die Interessen der Masse geben.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tA.K.<\/p>\n<p>\u201eDann wird sich auch vielleicht die Erkenntnis einstellen, dass wir das Recht, das wir f\u00fcr uns beanspruchen, das eigene Leben ausleben zu d\u00fcrfen, zu teilen haben mit allem, was auch leben will.\u201c\t\t\t\t\t\tB S. 208<\/p>\n<p>\u201eIm System des Kapitalismus der Gegenwart ist all dies nicht m\u00f6glich, weil das Kapital sich selbst und seine Helfershelfer aus `Recht` und `Gesetz` herausnimmt.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eThese: Es dauerte Milliarden von Jahren, bis sich der heutige Mensch in der Natur entwickelt hat. Der Mensch hat durch sein Tun die gesamte Welt unmittelbar bis zu dem Punkt gebracht, wo der Untergang ins Chaos beginnt. Ob sich die Natur in Milliarden Jahren vom Menschen erholt haben wird, darf bezweifelt werden.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eStreitthese: Wo Gewalt anf\u00e4ngt, h\u00f6rt der Verstand auf \u2013 oder zur\u00fcck ins Tierreich, da gibt es nur stark und schwach \u2013 stark \u00fcberlebt!\u201c\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201e &#8230;der Mensch trat aus dem Garten EDEN in das Sorgental, nachdem er mit Denken begonnen hatte. Mit diesem Entwicklungsstand war es mit dem Tierleben (Fressen, Saufen, Vermehren, Sch\u00fctzen) noch nicht vorbei. Er wollte Macht, \u00fcber die Erde, die Tiere und \u00fcber andere Menschen und da liegt der Urfehler der Spezies Mensch.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eLehrthese 1: Es sind weit mehr Menschen get\u00f6tet, verbannt und gefoltert worden im Namen DER Religion als irgendwann im Namen weltlicher Diktaturen \u2013 die meisten Diktaturen haben ihr religi\u00f6ses Scheinm\u00e4ntelchen \u2013 das Geld aber bestimmt in Wahrheit.<br \/>\nLehrthese 2: G\u00f6tter helfen nicht, sie sind nur erfunden zur Beruhigung der Massen. Sei dumm, glaube und sei dem\u00fctig. So braucht dich dein Herr!<br \/>\nWo Licht ist, ist auch Schatten, wo H\u00f6hen sind auch Tiefen \u2013 daran f\u00fchrt auch der beste Glaube nicht vorbei.<br \/>\n`..uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten..`(Karat), `&#8230;kein Gott kein Kaiser noch Tribun&#8230;`(Internationale) und `..der Himmel schweigt..` (Silli).<br \/>\nLehrthese 3: Kriege, Gewalt, Terror sind immer zu verurteilen \u2013 sie sind drastische Zeichen, wenn Vernunft und Ethos, Sitte und Gesellschaftsvertrag der Gewalt, der Gier des Kapitals geopfert werden.<br \/>\nLehrthese 4: Alle M\u00e4chtigen haben bisher nicht den Menschen und nicht der Natur gedient; sondern sie waren Marionetten, Instrumente derjenigen, die Geld, Macht, Kapital besitzen und es vermehren wollen.<br \/>\nPrimitive Ans\u00e4tze, wo ein Volk herrschen wollte zum Wohle der Gemeinschaft (Demokratie) wurden immer von Macht- und Geldsucht im Keime erstickt.<br \/>\nLehrthese 5: Wo Geld regiert, werden alle Regeln des Verstandes, der Vernunft aufgehoben, es gelten nicht mehr die Normen des Lebens von Moral und Sitte.<br \/>\nLehrthese 6: Glauben an G\u00f6tter und \u00dcbernat\u00fcrlichkeiten ist der Ausdruck des Einzelnen, sich nicht der Realit\u00e4t des Lebens zu stellen, sondern in die Absurdit\u00e4t scheinbar fertiger Heilsformeln zu fliehen. Nat\u00fcrlich kann der Glaube an Etwas helfen, Kraft geben, aber das, was die Scharlatane der Kirchen tun,  ist Ausnutzen des Bed\u00fcrfnisses, geborgen zu sein, ist Erziehung zu Dummheit und Demut, so, wie es die Kapitalisten brauchen.<br \/>\nLehrthese 7: Unterw\u00fcrfigkeit, kein eigenes Denken, blindes Vertrauen \u2013 das w\u00e4re im Tierreich immer t\u00f6dlich. Kirchen verlangen das von Menschen. Alle Religion ist immer Produkt von Menschen, die Macht wollen \u00fcber Menschen, die die Schw\u00e4chen der Zeit gut erkannten.<br \/>\nLehrthese 8: Wer sich \u00fcber die Gesetze der Natur hinwegsetzen will, wird als Art nicht bestehen. Nur der Mensch begeht Selbstmord und macht Gefangene. Nur der Mensch ist bisher in der Lage, alles zu zerst\u00f6ren \u2013 hier liegt die gr\u00f6\u00dfte Gefahr!<br \/>\n\u201eDER MENSCH\u201c mu\u00df sich als Teil der Natur (wieder-) erkennen und einordnen, sonst stirbt die Spezies aus wie alles, was nicht in das Entwicklungsstadium der Natur passt.\u201c\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eEiner von drei Faktoren wird es eines Tages dazu bringen, dem Leben auf dieser Erde ein Ende zu bereiten. Der erste Faktor ist der unvermeidliche Kollaps der Sonne &#8230;.., der zweite besteht aus einem Irrl\u00e4ufer in Form eines Kometen&#8230;&#8230;.Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings nicht so gro\u00df wie die dritte M\u00f6glichkeit, dass die Menschheit sich selbst ausrottet\u201c\t\t\t\t\t\tB S.279<\/p>\n<p>\u201eMan kommt immer mehr zu dem Schlu\u00df, dass alles, was man vor\/ver-\/schreibt\/ordnet Gleichmacherei ist und die ist negativ. Jeder Mensch ist einmalig und so einmalig soll er auch leben und bleiben, wenn er es w\u00fcnscht.<br \/>\nZahncreme und Behandlung machen den Zahnarzt reich; die Pillen den Pharmakonzern und an allem verdienen auch noch die `Kassen`; der Mensch bleibt krank und wird arm, denn es wird nur die Auswirkung, nicht die Ursache von Krankheiten bek\u00e4mpft. Aus dem humanistischen Hilfsgedanken ist ein eiskaltes Gesch\u00e4ft geworden. Der Mensch wird nicht mehr als Teil der Natur behandelt, er wird zum `Sterilgut` gez\u00fcchtet. Je h\u00f6her die Erkenntnisse  der Medizin, umso kranker scheint der Mensch und alles scheint ungesund f\u00fcr den Menschen.<br \/>\nEs stellt sich also die Frage, ob die Medizin in ihrer Gier den Menschen schon soweit vergiftet hat, dass er nicht mehr \u00fcberleben kann!\u201c\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201e Der Mensch ist das Lebewesen, dass sich die Instrumentarien seines eigenen Unterganges in einer Riesenauswahl selbst geschaffen hat.<br \/>\nNachdem der Mensch die globale Katastrophe ausgel\u00f6st hatte, blieben nur noch wenige Pflanzen, Tiere und einzelne Menschen am Leben.<br \/>\nMit den letzten Menschen nach der Katastrophe werden die Tiere nicht umgehen wie die Menschen jetzt mit ihnen.<br \/>\nDie Natur wird sich nach der Katastrophe Mensch regenerieren. Ob die Spezies Mensch eine zweite Lebenschance bekommt, darf bezweifelt werden. Sollte es trotzdem geschehen, w\u00e4re es kein Vorteil f\u00fcr die Natur.\u201c\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>\u201eWahrheit aber beruht auf der \u00dcbereinstimmung mit dem Objecte, in Ansehung dessen folglich die Urtheile eines jeden Verstandes einstimmig sein m\u00fcssen..\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tK2 S.664<\/p>\n<p>\u201eGrundlagen:<br \/>\nDer Mensch wird in Zeit und Verh\u00e4ltnisse hineingeboren, welche ihn das Leben lang pr\u00e4gen ( verschiedene Gruppen von Menschen haben zu verschiedenen Zeiten verschiedene Vorstellungen von Moral, Vernunft und von der Welt, verschiedene Kultur \u2013 das alles geben sie durch Erziehung an ihre Kinder weiter.).<br \/>\nDer Mensch beginnt, wahrzunehmen und Erfahrungen zu sammeln \u2013 empirisch (mit den Sinnesorganen nimmt er Gef\u00fchle, Geschmack usw. auf, nimmt Dinge wahr), speichert deren Eindr\u00fccke und reflektiert dann Begriffe und Erfahrungen aus dem Ged\u00e4chtnis. Das schafft die Grundvoraussetzung, sp\u00e4ter dann Verkn\u00fcpfungen herzustellen. Der Mensch denkt. Er erlangt Bewusstsein, indem er unterscheidet; indem er die Frage stellt, was ist gut oder schlecht. Er ist voll verantwortlich f\u00fcr sein Tun.<br \/>\nDamit haben wir den frei denkenden Menschen. Seine Handlung unterliegt aber einer anderen Zwangslage, seine Tat mu\u00df er unterordnen unter das menschliche Gesetz der Gegenwart, selbst wenn sein Gef\u00fchl der Gerechtigkeit ihm nach allen Moralvorstellungen `RECHT` gibt; das mu\u00df heute und hier nicht Recht sein.<br \/>\nDer, der aber die Erkenntnis des Neuen hat, Ungerechtigkeit beseitigen, neue Wege weisen will; der kann sich noch als `Andersdenkender` einordnen lassen; als `Staatsfeind` gef\u00e4hrdet er seine Existenz. Das alles nur, weil er erkennt, dass im Sinne der dialektischen Weiterentwicklung gegen erstarrende Lehren und Dogma angek\u00e4mpft werden und den gegenw\u00e4rtigen Machthabern im Sinne des Fortschrittes die Basis entzogen werden mu\u00df!<\/p>\n<p>Grundfragen:<br \/>\nEs ist also ein langer Weg, die Vernunft\/ das Bewu\u00dftsein der Menschheit neu zu formen, das Ende ist nicht absehbar.<br \/>\nAngefangen vom ehrlichen, humanistischen Gewissen um die Ordnung der eigenen Philosophie mu\u00df der frei denkende Mensch st\u00e4ndig an der Gestaltung der Zukunft arbeiten.<br \/>\nEs gibt also die Philosophie des Einzelnen; hier als M\u00f6glichkeit des Auslebens, des `Sich-Selbst-Findens` und des T\u00e4tigwerdens &#8211;  maximale pers\u00f6nliche Freiheit durch Selbstverwirklichung praktisch gestaltet.<br \/>\nUnd es gibt die Philosophie des Ganzen; hier a priori als Regelwerk der Vernunft, Moral und Sitten f\u00fcr ein Zusammenleben der Menschen miteinander als Sekund\u00e4res und dem Leben des Menschen in der Natur als Primat.<br \/>\nUnd es gibt die Utopie.<br \/>\nDies alles so in den Einklang zu bringen, dass die notwendige Macht wirklich als `Einsicht in die Notwendigkeit` von allen anerkannt wird, ist Hauptaufgabe der Philosophie der Gegenwart.\u201c\t\t\t\t\t\tA.K.<\/p>\n<p>\u201eEs bedarf der Erkenntnis der Machtgier des Einzelnen in der Gegenwart, um realistisch einzusch\u00e4tzen, dass die Spezies `Mensch` in geschichtlich kurzer Zeit beendet sein wird. Es bedarf der Erkenntnis der Vernunft, dass es einen Weg geben mu\u00df, der das \u00dcberleben von Mensch (als Teil) und Natur (an sich) erm\u00f6glicht.\u201c<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<br \/>\n\u201eBesser ist noch die Schrift als der Computer, durch den uns Andere ihr System aufzwingen!\u201c\t\t\t\t\t\t\t\t\tG.G.M.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<\/p>\n<p>Literaturnachweis\/ Quellenangaben:<\/p>\n<p>K  \u2013\u201e Immanuel Kant &#8211; Werke in sechs B\u00e4nden \u2013 K\u00f6nemann Verlagsgesellschaft mbH 1995 \/ ISBN 3-89508-075 \u20136\u201c ; die erste Zahl nach dem `K` bezeichnet den Band<\/p>\n<p>L\/S \u2013\u201e Losurdo\/ Sandk\u00fchler (Hrsg.) &#8211; Philosophie als Verteidigung des Ganzen der Vernunft \u2013 Pahl-Rugenstein Verlag GmbH K\u00f6ln \u2013 1988 \/ ISBN 3-7609-1218-4\u201c<\/p>\n<p>B  \u2013\u201e Lothar Brandes \u2013 Die Erfindung des Bewu\u00dftseins \u2013 Angelika Lenz Verlag \u2013 1995 \/  ISBN 3-9804597-0-5\u201c<\/p>\n<p>Aufgabe Zukunft<br \/>\nDie erste Aufgabe der Gegenwart.<\/p>\n<p>Wer wirklich Zukunft erleben will, mu\u00df Wege aufzeichnen, (Ideen ohne Tabu)!<br \/>\nWer das Bestehende ver\u00e4ndern will, mu\u00df Zukunft darstellen.<br \/>\nMenschsein darf nicht in der Kritik des Seins enden. Menschsein beginnt mit den Gedanken \u00fcber die Zukunft. Positives Denken darf nicht im Ersticken im Selbstmitleid \u00fcber Alltagsprobleme enden, nicht in Einseitigkeiten oder Engstirnigkeit und schon gar nicht im Psychoterror gegen die Mitmenschen. Dogmata hatten wir genug.<br \/>\nDen Stre\u00df, den wir haben, den haben wir selbst gemacht. Den Kapitalismus, den wir haben (MMIK) haben wir selbst erduldet, selbst gew\u00e4hlt in sch\u00f6nster Scheindemokratie. Er ist auch positiv, leider aber nur f\u00fcr das Kapital und nicht f\u00fcr die Menschen und schon gar nicht f\u00fcr die Umwelt! Die \u201ePol\u201c-itiker sind Marionetten, \u201eDruckablassventile\u201c, die Reichen werden immer reicher, die Armen immer \u00e4rmer.<br \/>\nWas wir brauchen ist der \u201eFriede den H\u00fctten und Krieg den Pal\u00e4sten\u201c.<br \/>\nDer Kapitalismus ist die Diktatur des Geldes und er tritt nicht freiwillig ab, das haben bisher die Wenigsten begriffen.<br \/>\nWo beginnt die Zukunft?<br \/>\nDie Zukunft beginnt in einer Demokratie, einem \u201eGesellschaftsvertrag\u201c. Staaten m\u00fcssen nicht sein. Menschen treten einem Vertrag bei, freiwillig und ordnen sich nicht unter sondern ein. Es gibt nur ein Ziel, das maximale Leben des Einzelnen in der Gemeinschaft von Milliarden im Einklang mit der Natur; dass eben in der Zukunft noch Leben m\u00f6glich ist.<br \/>\nZur Betrachtung der Welt kommt bisher der dialektische Materialismus der Realit\u00e4t am n\u00e4chsten, lasst uns diese Ans\u00e4tze weiterentwickeln und vor allem anwenden. Wissenschaftliche Betrachtungsweise der Entwicklung des Seins, das Anerkennen der Verkn\u00fcpfungen und der stetigen Weiterentwicklung sind bei mir Voraussetzung des Verst\u00e4ndnisses. Trotzdem bin ich immer offen f\u00fcr Theorien und neue Erkenntnisse, das ist eine Grundvoraussetzung f\u00fcr Freidenkerleben.<br \/>\nAuch in naher Zukunft sind aus jetziger Sicht noch Normen, Gesetze \u2013 Justiz als Garant der Gerechtigkeit, notwendig. Verteidigung \u2013 von was vor wem scheint mit dem Gesellschaftsvertrag des Menschen an sich als Weltb\u00fcrger zu entfallen (..b\u00fcrger. .kommt von B\u00fcrgertum = herrschende Klasse im Kapitalismus? \u2013 also lieber Weltmensch!).<br \/>\nEigentum \u2013 DAS Eigentum wird zur Frage. Was ben\u00f6tige ICH, was sind meine Bed\u00fcrfnisse \u2013 kapitalistisches Denken hier zu \u00fcberwinden scheint Das Hauptproblem philosophischer Aufkl\u00e4rung \u2013 weg vom Raffen, Ausnutzen; von Gier und Machtstreben, Ellenbogengesellschaft \u2013 hat aber nicht die Natur dieses Prinzip biologisch vorgegeben (schwach stirbt \u2013 stark \u00fcberlebt &#8211; `fressen, oder gefressen werden ` ). Tritt der Mensch mit der \u00dcberwindung des Kapitalismus endg\u00fcltig aus der Natur hinaus?<br \/>\nWie forme ich das Bewu\u00dftsein des Menschen und welche Formen des Eigentumes an PM (Produktionsmittel \u2013 Marx) erm\u00f6glichen, dass der Mensch sein Tun einbringt im Interesse Aller (Natur und Gesellschaft) und nur nimmt nach seinen Bed\u00fcrfnissen?<br \/>\nNach der Feststellung, dass der Mensch ein Regelwerk ben\u00f6tigt als Grundvoraussetzung des gleichberechtigten Nebeneinanderbestehens, einen \u201eGesellschaftsvertrag\u201c (Rousseau) auf freiwilliger Basis; stellt sich eine weitere Frage: Was ist mit denen, die nicht beitreten, wie verfahre ich mit \u201eAndersdenkenden\u201c? Lasse ich sie den Kapitalismus weitermachen, mu\u00df ich mich vor dem \u201eB\u00f6sen\u201c sch\u00fctzen, die machen weiter Krieg und Kapital und perverse Medien; oder ich mu\u00df unterdr\u00fccken!<br \/>\nThese:<br \/>\n1.\tMenschsein ist immer Diktatur!<br \/>\n2.\tDer Mensch hat die Staatsform, die er verdient \u2013 frei nach Brecht \u2013 f\u00fcr wen also lohnt sich Kopfzerbrechen?<br \/>\n3.\tEs gibt immer \u201eAndersdenkende\u201c und sie werden immer unterdr\u00fcckt. Fehler macht, wer ehrlich ist.<br \/>\n4.\tFreiheit f\u00fcr alle ist eine absurde Illusion<br \/>\n5.\tLasst den Menschen in diesem dumpfen Auf und Ab des Kapitalismus \u2013 es kommt seiner Natur am N\u00e4chsten<br \/>\n6.\tEhrlichkeit, das Prinzip des Gebens entsprechend dem Leistungsverm\u00f6gen und das Nehmen entsprechend den Bed\u00fcrfnissen sind uns fremd.<br \/>\n7.\tJeder hat seine Machtgier im Kleinen; Geld und Geltungssucht macht uns zum Tyrannen gegen den Schw\u00e4chern (Mea Culpa)<\/p>\n<p>Wir sind in der Lage, die Fehler und Schw\u00e4chen aus Geschichte und Gegenwart aufzudecken \u2013 aufzuzeigen. Wir sind noch nicht in der Lage, Alternativen zu finden und zu realisieren! Lasst uns arbeiten an dieser Aufgabe der Menschheit an sich!!!<\/p>\n<p>So sicher wie der Tod der Saurier ist der Tod (hier Aussterben) der Menschen, wenn sie so weiter leben wie jetzt. Noch im Millionen Jahren werden noch Reste \/ Rudimente des Menschseins gefunden werden, von wem, bleibt fraglich.<br \/>\nAlso einfach Abfinden mit der Gegenwart, mit diesem dumpfen Kapitalismus (MMIK) oder etwas Neues erdenken \u2013 realistisch gesehen bleibt wieder nur der Kampf gegen die Zust\u00e4nde; auch wenn es ein Kampf f\u00fcr die Zukunft ist.<br \/>\nWer kann denn die Aufgabe Zukunft l\u00f6sen wenn nicht die Philosophen?<br \/>\nHeute bek\u00e4mpft man mit viel Geschrei und Get\u00f6se die Auswirkungen \u2013 spielt Scheingefechte vor \u2013 jammert um die Auswirkungen der kapitalistischen Vergangenheit \u2013 warnt vor dem Untergang, dem Chaos an sich. Die Ursachen aber, das was als Produktionsweise bezeichnet wird und dort speziell das Privateigentum an Produktionsmitteln; das alles bleibt im Dunkel.<br \/>\nSolche Zusammenh\u00e4nge sind schon von Marx herausgefunden worden, sie sind also nicht neu. Das Ganze m\u00fcndet dann in gesamtgesellschaftliches Eigentum und in Demokratie dem wirklichen Worte nach.<br \/>\nEs gibt ganze Zweige von Scheinwissenschaftlern, die zum Beispiel die Notwendigkeit von Religion bis in die Politik zu begr\u00fcnden suchen, wenige Gedanken der Logik und Vernunft beweisen das Gegenteil. Es gibt kaum Philosophen, die sich mit dem Menschsein nach dem Kapitalismus besch\u00e4ftigen.<br \/>\nThese: Das wird auch nicht notwendig sein, denn nach dem Kapitalismus gibt es keine Menschen mehr.<br \/>\n\u201eDer Schmerz der Fesseln, die Schl\u00e4ge der Gegenwart \u00fcbertreffen alles Vergangene und lassen die Bestialit\u00e4t der Zukunft erahnen!\u201c\t\tG.G.M:<br \/>\nBegriffe wie `Freiheit` oder `Vaterland` sind ausgeh\u00f6hlt, man kann selbst die steigenden Arbeitslosenzahlen mit dem ` k\u00f6rperlichen Heraustreten der Menschen aus dem Produktionsproze\u00df` zu begr\u00fcnden suchen und die Korruption von Regierungen mit der ungen\u00fcgenden Kontrolle des Volkes in der sogenannten `Demokratie` entschuldigen. Dem Begriff des `Kommunismus` hat man auch missbraucht, er ist fast zum Drohwort geworden.<br \/>\nAber irgendwo in solchen Worten liegt der Keim der Zukunft.<br \/>\n\u201eEs ist so bequem, unm\u00fcndig zu sein.\u201c (Kant). Es ist eben einfacher, die n\u00f6rgelnde Strecke des Selbstmitleides zu beschreiten, `ich tu mir leid; wir tun uns alle leid ` &#8211; solche Menschen haben die Bedingungen, die sie verdienen;  als zu sagen, ich denke dar\u00fcber nach, das will ich verbessern, L\u00f6sungen suchen, Zukunft gestalten.<\/p>\n<p>Die Arbeit am Projekt Zukunft auf der Basis der Gegenwart ist schwer. Freiwillig gibt das Kapital nicht auf, es bedarf also der Weltrevolution. Das dies auch friedlich geht, haben wir schon einmal bewiesen. Grundziel ist die Beseitigung der gegenw\u00e4rtigen Produktionsverh\u00e4ltnisse und Strukturen als Basis der Macht des Kapitals und seines gesellschaftlichen \u00dcberbaues, hier dann der politischen Macht und die Staaten an sich, einbegriffen. Es mu\u00df eine \u201eTabula raca\u201c (wei\u00dfe Fl\u00e4che, unbeschriebenes Blatt) geschaffen werden, eine Neuorientierung vor allen und im Besonderen in den K\u00f6pfen der Menschen!<br \/>\nAuf einer solchen Basis ist es m\u00f6glich, eine Welt zu errichten. Diese Welt ohne Grenzen und ohne Unterscheidung von arm und reich, mein oder dein, sie bietet den Menschen gleich welcher `Rasse` die M\u00f6glichkeit, sich frei und unabh\u00e4ngig dort anzusiedeln, wo er sich am besten zu verwirklichen denkt.<br \/>\nEs gibt einen Weltvertrag und dem werden die Menschen mit ihrer Geburt unterworfen \u2013 soviel Gewalt mu\u00df sein!<br \/>\nDer Weltvertrag regelt zukunftsweisend Normen und Werte und wird st\u00e4ndig weiterentwickelt, unb\u00fcrokratisch den Erfordernissen der gegenw\u00e4rtigen Entwicklung angepasst. Er stellt den Rahmen dar, den V\u00f6lker, Sprach- oder Kulturgruppen einhalten m\u00fcssen; aber auch ausleben sollen. Es gibt nur eine aus\u00fcbende Gewalt \u2013 die Kontrolle und Einhaltung des Weltvertrages und eine vollziehende Gewalt, die als Gericht in menschenw\u00fcrdiger, aber harten und abschreckenden Art urteilt und bestraft.<br \/>\nEs gibt eine lebendige Demokratie, das ist die gesetz- (Regeln der Vernunft-) gebende Mehrheit der Meinungen.<br \/>\nDieses System der Vernunft mu\u00df ausgebaut werden.<\/p>\n<p>Abart<br \/>\nEs ist mir gelungen, mich \u00fcber Religionen und Irrlehren hinauszuschwingen ( hier wieder die 2000 Jahre Christentum und viel mehr Jahre andere Religionen im Gegensatz zur Tatsache, dass die Blinden und Tauben nicht verstanden, wohin der Sozialismus sollte\/wollte. Die Machtgierigen machten den Spro\u00df der Demokratie zur Diktatur, zum verparteilichten Dogma. Das Volk erkannten dann die Fehler, machten eine friedliche Revolution und hatten wieder den Spro\u00df der Demokratie in den H\u00e4nden, es verschenkte das Land, statt es selber zu bebauen \u2013 Elend dem Gedanken! Jetzt haben wir eben wieder kapitalistisches Kirchenchristentum im Staat.)<br \/>\nAlle die da beten und hoffen, alle die da barmen und so keusch erscheinen, alle die hoffen auf eine Besserung nach dem Tod, die da fasten (um sich anschlie\u00dfend zu \u00fcberfressen), und die da kriechen vor ihrem Gott m\u00fcssten nach der \u201eBIBEL\u201c leben, dann h\u00e4tte sich das Problem von selbst erledigt.<br \/>\nEs ist mir gelungen, mich \u00fcber das Abfinden mit dem gegenw\u00e4rtigem Sein hinauszuschwingen (hier nach der Analyse des Kapitalismus durch Marx und der eigenen Philosophie des gesunden Menschenverstandes), es ist dialektischer Materialismus meiner Pr\u00e4gung. Es mu\u00df nun meine Aufgabe sein, den m\u00f6glichen Beitrag zu leisten f\u00fcr eine Zukunft der Menschen an sich. Jeder winzige Pflasterstein auf der Stra\u00dfe der Unendlichkeit z\u00e4hlt, hat Ursprung, Denken, Erkenntnis (kann sich aber auch als Stolperfalle erweisen). Deshalb immer die Kette von Analyse zum Beweis.<br \/>\nIch bin \u00fcber das Stadium des Selbstmitleides und des Schw\u00e4chetums herausgetreten. Ich denke positiv im Interesse der Menschen, der Sache, die ich vertrete und verlange den Erfolg. Der Nutzen, den die Menschen aus meinem Teil zogen, ist Beweis genug. Die Schwachen sehen nur den Zwang, die Winkelz\u00fcge \u2013 sie verstehen nicht das Ziel oder die Idee und die heute Starken f\u00fchlen sich zurecht gest\u00f6rt. Da ist also nichts mit gro\u00dfem Freundeskreis (hier wirklich Freunde und nicht Speichellecker oder Neider).<br \/>\nIch h\u00f6r\u00b4 sie klagen:<br \/>\n\u00b4Ein geistig Wrack ist aus mir geworden, ein elend Menschenwurm,<br \/>\nin kriechender Schw\u00e4che heruntergebeugt vor ich weiss nicht wen,<br \/>\nSelbstmitleid und ewig meckern \u2013 das ist alles, was ich noch kann:<br \/>\n\u00b4ich kann nicht mehr lachen und Tr\u00e4nen habe ich auch keine mehr!`<br \/>\nDumpfer Zwist mit allem Sein;<br \/>\nich geben mich auf in der Dem\u00fctigung eines Nichts,<br \/>\nherabgew\u00fcrdigt in die moderne Sklaverei \u2013<br \/>\nund die Herren Million\u00e4re, die Reichen, Nimmersatten, auch sie sind Sklaven des Geldes; der Gier!<br \/>\nBesorgt, verst\u00f6rt und st\u00e4ndig bedroht,<br \/>\nvon der Medienmafia selbst beim Sex noch belauscht,<br \/>\ndas schrille Schreien der Geknechteten, es wird vom k\u00fcnstlichen Geschrammel und dem Riesenrummelzirkus \u00fcbert\u00f6nt \u2013<br \/>\n\u201edie Totenglocken l\u00e4uten\u201c!`<\/p>\n<p>Auf Grund des gegenw\u00e4rtigen Daseins im Kapitalismus ist der Mensch an sich noch nicht bereit (es geht ihm noch zu gut oder besser noch nicht zu schlecht, soda\u00df er still h\u00e4lt) f\u00fcr eine Weltrevolution.<br \/>\nDumpf- und Stumpfsinn und Nihilismus sind dominierend. Bis auf wenige Menschen haben alle erkannt, dass die gegenw\u00e4rtigen kapitalistischen Machenschaften das Ende der Menschheit und der Natur darstellen \u2013 allein es fehlt der Wille, dem entgegenzutreten, lass doch die Politiker, die werden\u00b4s schon richten; was soll mir passieren, was geht es mich an???<br \/>\nEs ist schlimm, wenn ein Volk geblendet vom Siegestaumel des eigenen Erfolges dar\u00fcber, etwas \u00fcberwunden zu haben<br \/>\nselbst Verbrechen begeht und nicht bemerken will, dass Andere in seinem Namen neue und gr\u00f6\u00dfere Verbrechen vorbereiteten und aus\u00fcbten;<br \/>\ndass es zum Vollstrecker einer der gro\u00dfen unblutigen Annektionen des Kapitals wurde, das Volk selbst feierte, doch es war verraten und verkauft und man hat das bis heute nicht begriffen!<br \/>\nDie Frage krass gestellt: Ich lebe in den Tag ohne Gedanken Richtung Zukunft, das Chaos wird sowieso immer gr\u00f6\u00dfer und was nach dem Inferno kommt, weiss keiner! Also sind Alternativen von N\u00f6ten.<\/p>\n<p>Noch ein Gedichtsversuch, Herr Goethe m\u00f6ge mir verzeihen:<br \/>\nDer alte Kapitalismus in seiner Schw\u00e4che,<br \/>\nzog sich in alte Religionen zur\u00fcck;<br \/>\ngeschw\u00e4cht und ins helle Licht gezerrt, sinkt dies dumpfe Kirchenschiff,<br \/>\nvorbei sind Dummheit und Stumpfsinn<br \/>\nund selbst von ideologisch fernen Pfaden<br \/>\nleuchten dich bunte Erkenntnisse an;<br \/>\nwir feiern die Erkenntnis der Vernunft,<br \/>\ndenn wir haben uns selber gefunden,<br \/>\nsind nun endlich ausgebrochen aus allen Diktaturen<br \/>\nund schwingen uns auf in die Freiheit des Denkens.<br \/>\nWir bauen am realistischen Weg Zukunft<br \/>\nUnd es wird die Spur von unseren Erdentagen,<br \/>\nnicht in der Geschichte untergeh`n,<br \/>\nWir sind das Licht und weisen den Weg,<br \/>\naus dem Dunkel der Gegenwart<br \/>\nhin zur Zukunft in menschlicher Freiheit!`<\/p>\n<p>Die Frage, was ist richtig oder was ist falsch, ich kann sie ebensowenig beantworten wie ein Politiker oder der nichtvorhandene Gott.<br \/>\nIm Moment ist es aus meiner Sicht notwendig,<br \/>\ndas Bewu\u00dftsein der Menschen zu ver\u00e4ndern zum Begreifen in Verantwortung der eigenen Tat, Begreifen und bewusst handeln \u2013 viel Zeit ist nicht mehr!<br \/>\ndas neue Leben dem Menschen anzubieten, bewusst zu machen in den K\u00f6pfen \u2013 den Menschen die Freiheit bewusst zu machen<br \/>\ndie Theorie des Weltvertrages pr\u00fcfen, an der Praxis reiben lassen \u2013 erlebbar gestalten<br \/>\ndie Weltrevolution, nach dem Begreifen der Theorie durch die Massen nur noch ein Vollzug der \u00c4nderung, als friedliche Revolution realisieren!<\/p>\n<p>\u201eKeiner von uns ist f\u00fcr den Bestand der Welt unentbehrlich, wir sind alle ersetzbar:\u201c<br \/>\n\u201e Albert Stein \u2013 Katechismus f\u00fcr fromme Heiden \u2013 Angelika Lenz Verlag \u2013 1996 \u2013 ISBN 3-9804597-3-X) S.79\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Natur hat immer gegen\u00fcber dem Denken recht, nicht umgekehrt. Die menschliche Vernunft hat also der Welt keine Befehle zu erteilen, sondern sollte auf sie h\u00f6ren&#8230;&#8230;.Der Mensch ist wieder in den Kreis der \u00fcbrigen Lebewesen zur\u00fcckgekehrt und versteht sich als einen Teil der Welt und nicht als ihren letzten Zweck.\u201c<br \/>\n\u201eebenda S. 87\u201c<\/p>\n<p>Hoffentlich dauert das nicht l\u00e4nger als der Untergang!<\/p>\n<p>\u201eJede m\u00f6gliche Freiheit zu gew\u00e4hrleisten, ist f\u00fcr den Staat auch insofern ein Gebot der Klugheit, als die ` Menschen ihrer Natur nach nichts weniger vertragen k\u00f6nnen, als dass Meinungen, die sie f\u00fcr wahr halten, als Verbrechen gelten sollen.`\u201c<br \/>\n\u201eNach Spinoza \u2013 aus `H.J. St\u00f6ring \u2013 Weltgeschichte der Philosophie \u2013 Bertelsmann Club GmbH \u2013 S. 332\u201c<\/p>\n<p>\u201eVernunft mu\u00df deshalb das Streben nach Gl\u00fcck leiten und z\u00fcgeln&#8230;&#8230;.Seinen Frieden findet, wer die Furcht vor G\u00f6ttern ebenso abgestreift hat wie die Angst vor dem Tode, welcher, da er jenseits des Erfahrbaren liegt, f\u00fcr das Leben irrelevant ist.\u201c<br \/>\n\u201e Nach Epikur \u2013 ebenda S.198\/199\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir bemerken, dass Gen\u00fcgsamkeit, Ma\u00dfhalten, innere Ausgeglichenheit und Seelenfrieden nach chinesischer Auffassung zum menschlichen Gl\u00fcck unerl\u00e4sslich sind&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.den Satz des Meng Tse: \u201eDer Mensch ist gut,..\u201c<br \/>\n\u201eebenda S.117\u201c<\/p>\n<p>\u201ehuman \u2013 lat.: menschlich, menschenfreundlich; mild, gesittet; zug\u00e4nglich (DUDEN)\u201c<\/p>\n<p>Humanismus \u2013 Streben nach Menschlichkeit ohne Gott; der Mensch lebt durch seine Tat und sein Denken als Menschenfreund \u2013 bleibt das alles Utopie?\u201c<br \/>\nG.G.M.<\/p>\n<p>Vernunft oder IQ<br \/>\nAuf keinen Fall ist die sogenannte Intelligenz in Abh\u00e4ngigkeit von Rasse, Volk oder Geschlecht zu beurteilen.<br \/>\nAusschlaggebend sind hier vielmehr die konkret vorgefundenen Bedingungen und die damit gestellten Anforderungen an die spezielle Entwicklung des Gehirnes.<br \/>\nW\u00fcrde man etwa den Verstand eines Buschmannes mit dem eines heutigen Gro\u00dfstadtmenschen vergleichen \u2013 ein absurdes Spiel \u2013 es ist der Vergleich zwischen Stein und Computer \u2013 v\u00f6llig andere Spezifika bei doch analogen mineralischen Ursprungsstoffen. Treiben wir das verbotene Spiel weiter.<br \/>\nDer Buschmann ist in der Lage, sich aus dem vorgefundenen Angebot heraus mit Nahrung zu versorgen; er vermag sich durch k\u00f6rperliche T\u00e4tigkeit vor Wettereinfl\u00fcssen zu sch\u00fctzen und kennt aus empirischer Erfahrung und dem weitergegebenen Wissen z.B. die Wirkung von Heilpflanzen. Er lebt.<\/p>\n<p>Einf\u00fcgung und Streitthese: Ich habe hohen Blutdruck, sagt mein Arzt. Ich soll blutdrucksenkende Tabletten einnehmen, sagt mein Arzt.<br \/>\nIch sage, sie sind Arzt, ich bin Techniker und Philosoph; sie haben wieder den typischen Fehler der heutigen Finanzmedizin gemacht, sie bek\u00e4mpfen ein Erscheinungsbild, ein Syndrom; das mag zwar helfen dem Scheine nach, aber es heilt nicht, beseitigt nicht die Ursache; ich w\u00fcrde erst einmal suchen \u2013 ist die Pumpe kaputt oder das Rohrsystem oder die Fl\u00fcssigkeit nicht in Ordnung oder kommt der Fehler von der Steuerung???  Dann erst ist eine Reparatur m\u00f6glich!<br \/>\nDie verordneten Pillen senken vielleicht meinen Blutdruck, aber ihre Nebenwirkungen zerst\u00f6ren mir langsam die Leber, Galle, Magenschleimhaut usw.; die Leber z.B. ben\u00f6tige ich aber im vollen Umfang, um mein Leben \u2013 hier gutes Essen und ein Bier, oder auch drei \u2013 ausleben zu k\u00f6nnen, da ist f\u00fcr die Inanspruchnahme durch Pillen einfach kein Spielraum.<br \/>\nAuch er ist gegen Chemie und Pillen; aber bis heute sind nur bei 5% der F\u00e4lle von Bluthochdruck die Ursachen ermittelbar. Geld f\u00fcr Forschung ist knapp!?!<br \/>\nDer Buschmann war selbst sein Arzt und er kannte kein Geld, f\u00fcr ihn w\u00e4ren solche Behandlungsmethoden immer t\u00f6dlich!!!<\/p>\n<p>Setzt man den Buschmann nun in eine Gro\u00dfstadt heutiger Scheinmoderne, so kann er vielleicht durch Lernen und Anpassen \u00fcberleben. Dreht man umgekehrt den Gro\u00dfst\u00e4dten den Strom ab \u2013 keine Heizung, kein Wasser, keinen K\u00fchlschrank, keine Kochm\u00f6glichkeit, keine Kommunikation, nicht einmal mehr der Fernsehdocktor hilft!<br \/>\nAuf lange Sicht gesehen kann ein solcher Zustand f\u00fcr gro\u00dfe Menschenmassen den Tod bedeuten.<br \/>\nEs braucht also ebenso ein Eskimo andere \u00dcberlebenstechniken als ein Steppenbewohner und selbst der, der im Elendsviertel der Gro\u00dfstadt haust und der gro\u00dfe Chefminister \u2013 r\u00e4umlich gesehen wohnen sie nur wenige Kilometer voneinander \u2013 man kann sie nicht dem Verstande nach vergleichen!<br \/>\nBeenden wir das b\u00f6se Spiel. Die un\u00fcberwindliche H\u00fcrde sind die anzusetzenden Ma\u00dfst\u00e4be und Kriterien, wer darf denn \u00fcberhaupt Bewertungsmodi festlegen, aufstellen \u2013 Stein oder Computer?<br \/>\nEs kommen dann Absurdit\u00e4ten ans Licht, wo pl\u00f6tzlich dies Volk Bettler und Diebe sind, da ist ein reiches Volk und dies ist arm, die sind klug und die alle dumm und dann kommt vielleicht noch ein \u00dcbervolk, oder ein `ausgew\u00e4hltes Volk` &#8211; wer \u00fcberhaupt solche Thesen verbreitet, verkennt wie mein Arzt die Suche nach dem eigentlichen Ziel.<br \/>\nDie Frage stellt sich doch nach dem Ursprung von arm und reich; nach dem, wie sich der Mensch f\u00fchlt in seiner Umwelt (sind kalte Tage oder langes Pech bei der Jagd mehr Stre\u00df als ein Arbeitstag eines B\u00fcrokraten?); nach der M\u00f6glichkeit, \u00fcberhaupt dieser Lebensform entfliehen zu k\u00f6nnen. Verbrechen sind der Beweis, dass es L\u00fccken in Politik und Justiz gibt, welche erm\u00f6glichen, dass z.B. durch Diebstahl, Betrug oder Spekulation mehr zu erheischen ist als durch offizielle M\u00f6glichkeiten des Erwerbes. Hier erhellt sich das Grundproblem des Werteverfalles in der Moderne. Der Mensch wird nicht gebraucht, seine Arbeit nicht und nicht sein Denken, er hat keine Chance, sich in die Gesellschaft einzubringen. Je weiter dieser Proze\u00df fortschreitet, um so weiter verfallen die menschlichen Grundwerte. Deshalb k\u00f6nnen wir nicht warten, bis irgendwelchen \u00d6konomen die Wirtschaft der Zukunft einf\u00e4llt; wir als Philosophen m\u00fcssen Zukunft, die morgen schon beginnen mu\u00df im kleinen Detail, in das Bewu\u00dftsein der Menschen hineintragen.<\/p>\n<p>Es geht also in Summe um die Aspekte der pers\u00f6nlichen Freiheit \u2013 wer ben\u00f6tigt dazu welches Wissen, um sich selbst zu verwirklichen! Das kann keine Maschine berechnen.<\/p>\n<p>Ketzersatz: Wie hoch mag der IQ eines Christen sein, der hat f\u00fcr alles die fertige Lehre seines `\u00dcbermenschen GOTT` und f\u00fcr jede S\u00fcnde seinen Priester!<\/p>\n<p>So ergibt sich schnell die Frage, ob der Mensch an sich f\u00fcr sein Tun eine Verantwortung tr\u00e4gt?<br \/>\nJa, ja und nochmals ja. Das Eingreifen als aktives Individuum bei der Lebensgestaltung, Politik usw. und das aufmerksame Mitgestalten, dass Eintreten f\u00fcr Recht und Sitte im pers\u00f6nlichen und dienstlichen Umfeld \u2013 wenn alle dies real tun w\u00fcrden; dieses Ausleben der Freiheiten im Rahmen der Gesetze \u2013 damit w\u00e4re schon eine viel humanistischere Welt erreichbar. Da\u00df auch die Gesetze weiterentwickelt werden m\u00fcssen, dem Stand der Zeit angepasst und f\u00fcr jeden nachvollziehbar werden m\u00fcssen, setze ich als bekannt voraus, auch wenn die Realit\u00e4t wie immer weit hinter den klaren Gedankennotwendigkeiten herzottelt.<br \/>\n` Der Mensch tritt nach und nach aus dem direkten Proze\u00df der k\u00f6rperlichen Produktion heraus, er hat nur noch Steuer- und \u00dcberwachungsfunktion \u2013 die Menge der gesamtgesellschaftlichen Arbeit \u00e4ndert ihren Charakter und nimmt mengenm\u00e4\u00dfig ab` so kann man das \u201eKapital\u201c interpretieren. Also geh\u00f6rt doch den Computerspezialisten, dem Techniker die Zukunft und der Rest der Menschheit bleibt ungebraucht \u00fcbrig?!?<br \/>\nWer urteilt dann, Stein oder Computer?<br \/>\nWer legt fest, was mit welchem Aufwand zu produzieren ist, welche Ressourcen werden verwendet. Die Maschine tut, was der Mensch in sie hineingearbeitet hat. Im gesellschaftlichem Bereich kann der Computer helfen, logische Abl\u00e4ufe beschleunigen \u2013 das Urteil aber f\u00e4llt der Mensch!<br \/>\nWas passier mit den freiwerdenden Potentialen an Arbeitskraft, hier vielleicht an Denkleistung? Gibt es dann wieder mehr Philosophen, nehmen dann wieder mehr Menschen aktiv an der Politik teil?<br \/>\nFragen \u00fcber Fragen \u2013 ich sehe die Gegenwart und sehe den Weg, den die Menschheit im Moment geht. Ich kann mahnen und schreiben, ich kann \u00c4nderungen vorschlagen und mein Leben vorleben; allein mir fehlt der Weg und die Massen in eine bessere Zukunft.<br \/>\nIch bef\u00fcrchte, dass durch das gegenw\u00e4rtige Sein soviel Humanismus zerst\u00f6rt ist, dass ein Zusammenbruch des Kapitalismus zusammenf\u00e4llt mit dem Chaos an sich.<br \/>\nWer, und ich mu\u00df dieses Kapitel mit einer Frage abschlie\u00dfen, wer ist in der Lage, eine neue Gesellschaft theoretisch darzustellen und dann in die Praxis umzusetzen. Wer nimmt sich dabei der Aufgabe an, das Bewu\u00dftsein und Handeln von Milliarden von Menschen zum Positiven hin zu \u00e4ndern \u2013 ohne dabei selbst wieder zum Diktator zu werden? Ist das Chaos \u00fcberhaupt noch zu verhindern oder sollten wir lieber an einer Arche bauen?<\/p>\n<p>Nochmals: Die Arbeit der Philosophen in der Gegenwart mu\u00df mit der Gestaltung des Bewusstseins anfangen. Die gegenw\u00e4rtigen herrschenden Denkformen haben das niedrigste Niveau seit Menschen gedenken an Achtung vor der Natur und den Mitmenschen sowie deren Tat und Produkt erreicht. Nie wurde soviel \u00fcber Demokratie und Freiheit geredet und gleichzeitig Menschenrechte gr\u00f6blichst verletzt wie in der Gegenwart. Und dies wird noch als \u201echristliches Abendland\u201c gepriesen. Zum MMIK passen die Dogmen der Kirche; es ist doch alles Absicht. Da zanken sich die Politiker in ihren Parteien um die Macht, Fl\u00fcgelk\u00e4mpfe, dann neue Politiker, neue Sensationen, alles soll offen wirken \u2013 Korruptionen werden schonungslos scheinaufgedeckt; alles ist Verbrechen, denn es ist nicht die Umsetzung des Volks \u2013hier W\u00e4hler- willens, sondern perverse Schau kapitalabh\u00e4ngiger Marionetten.<br \/>\nBilligstes Geschrammle, abartige visuelle Gaukelei und Gewaltverherrlichung (z\u00e4hlt mal Waffen, die nur im Kinderprogramm bis zu H\u00f6llenvernichtungsmaschinen mit scheinbar absoluter Treffsicherheit gezeigt werden), diese politischen Kaspereien und die daraus resultierende reale Tragik \u2013 das ist der Ersatz f\u00fcr eine ehemals bl\u00fchende Weltkultur!?!<br \/>\n Man braucht den dummen Menschen der alles glaubt, man braucht den Menschen, der nicht selbst denkt, sondern denken l\u00e4sst, man braucht den Schmalspurspezialist.<\/p>\n<p>Erinnerungsthese: Demokratie als Volksherrschaft beinhaltet, dass aus dem Volk vom Volk Menschen gew\u00e4hlt werden, die die Interessen des Einzelnen mit dem Willen der Mehrheit in \u00dcbereinstimmung bringen sollen.<br \/>\nEs ist ein Staat da, dessen Aufgaben sich auf den Schutz des Volkes<br \/>\nvor Angriffen von au\u00dfen,<br \/>\nvor Verbrechen gegen das vom Volke beschlossene Gesetz,<br \/>\nvor Betrug und Gef\u00e4hrdung durch die Industrie im weitesten Sinne;<br \/>\nauf eine umfassende Bildung aller entsprechend dem Drang zum maximalen Ausleben der eigenen Pers\u00f6nlichkeit durch Selbstverwirklichung;<br \/>\nauf eine maximale und f\u00fcr alle auf dem h\u00f6chst m\u00f6glichen Stand der Wissenschaft stehenden (beginnend mit umfassender Vorsorgebehandlung) medizinischen Gesundheitsversorgung.;<br \/>\nund auf die F\u00f6rderung von Staatseigentum; richten.<br \/>\nDazu nimmt der Staat Steuern ein.<\/p>\n<p>Dies funktioniert aber nur, wenn es Menschen gibt, die ihren eigenen Geist (Bewu\u00dftsein) einbringen, andere wachr\u00fctteln, zum eigenen Denken anregen, gemeinsam an eigenen Modellen der Zukunft arbeiten, echte Demokratieformen entwickeln und in h\u00f6chster Konsequenz an der Frage arbeiten, wie viel Freiheit des Einzelnen mit dem Interesse der Gesellschaft vereinbar sind.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<br \/>\nWarum f\u00e4llt der Mensch aus der Rolle der Organismen?<\/p>\n<p>Logik, Dialektik, Materialismus \u2013 Gesellschaft, Natur, Vernunft, alles Begriffe h\u00f6chster Bedeutung. Der einzige Unterschied zwischen anderen Organismen und dem Menschen liegt im Denken verborgen.<br \/>\nDaraus entstanden sind doch Arbeitsteilung, Ungleichheit, Mi\u00df \u2013 produktionsweisen.<br \/>\n\u201eDer Mensch will Eintracht, aber die Natur wei\u00df besser, was f\u00fcr seine Gattung gut ist: sie will Zwietracht:\u201c, schreibt Kant (K6 S.149). Also auch hier wie in anderen B\u00fcchern und Texten der Ansatz, dass der Mensch `hineingeboren` wird, er kann nichts f\u00fcr sein Tun, er ist nicht verantwortlich f\u00fcr seine Tat, er ist eben b\u00f6se an sich, bei den einen durch einen Gott oder einen Urknall oder die Stellung der Sterne und Planeten bei anderen.<br \/>\nSolchen Thesen mu\u00df mit Arbeiten, Aufs\u00e4tzen widersprochen werden, denn sie bergen die Gefahr, die Lebensform der Gegenwart mit all ihrer R\u00fccksichtslosigkeit zu legitimieren und lassen daraus auch noch ableiten, man k\u00f6nne ja so weitermachen.<br \/>\nDer \u201eHerr\u201c (K6 S.151); die Macht, die der Mensch ben\u00f6tigt, um aus dem Reich des Einzelnen \u00fcber das Reich der Notwendigkeit in das Reich der gesamtgesellschaftlichen Freiheit zu gelangen (international f\u00fcr alle Menschen!); diese Menschen tragen die gr\u00f6\u00dfte Verantwortung, sie leben im st\u00e4ndigen Zwist zwischen der moralischen Verantwortung einerseits und den ihnen innewohnenden Drang\/ Verlangen\/ Bed\u00fcrfnis, die erhaltene Macht auszunutzen, sich zu bereichern und tr\u00e4ge zu werden (hier das Interesse an einer st\u00e4ndigen Weiterentwicklung zu verlieren; Dogmen zu zementieren), weil das Reiben der Theorie und die immer erneute Pr\u00fcfung an der Praxis zu anstrengend wird).<br \/>\nDemokratie sagt eigentlich auch, dass die vom Volke gew\u00e4hlten Vertreter immer das Beste f\u00fcr das Volk tun m\u00fcssen und damit eine Rechenschaftspflicht vor dem Volke haben. Also bedarf es dem Ansporn und der Kontrolle im Interesse des geistigen Fortschrittes. Nur der denkende Mensch kann es erreichen, dass der Mensch an sich in seine Rolle zur\u00fcckfindet.<br \/>\nQuell und Wurzeln dieser Fehlfunktion des Menschen sind schnell gefunden in eigentlich nat\u00fcrlichen Vorgaben wie die Notwendigkeit des Weiterentwickelns durch Anpassen und Erkennen der Schw\u00e4chen der anderen, dem Sichern des \u00dcberlebens der Rasse als Basis zum Weiterbestehen der St\u00e4rkeren. Also wieder die Entschuldigung, es ist die Natur!<br \/>\nIrrtum! Der Mensch hat in der Natur Bedingungen gefunden, die diese Spezies heranreifen lie\u00df, die Denken und bewusstes Handeln erm\u00f6glicht. Aber der entstandene Vernunftverstand ist doch ausgebildet bei jedem Einzelmensch, er wird nur unterdr\u00fcckt, er mu\u00df wachger\u00fcttelt werden.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<\/p>\n<p>Zu Krieg und Gewalt<\/p>\n<p>Selbst unter der Akzeptanz, dass es der menschlichen Natur vom Tierreich her eigen ist, Kr\u00e4fte zu messen und z.B. durch Erweiterung des Einflussfeldes mehr Macht, besseres und bequemeres Leben zu erheischen \u2013 f\u00fcr mich ist jeder Krieg ungerechte Gewalt, jede Gewalt, ob physisch oder psychisch ist ein Versagen von Verstand.<br \/>\nEs soll Menschen geben, die milit\u00e4rische R\u00fcstung und Forschung positiv werten, weil sie unter dem ihnen eigenen Mantel der Geheimhaltung und des Schweigens gerade in Zeiten, wo Krieg kurz vor dem Ausbruch steht; hohe wissenschaftliche Leistungen vollbringen.<br \/>\nEs soll Menschen geben, die Kriege insofern positiv beurteilen, als dass durch sie Diktaturen, dogmatische Regierungen samt ihren Theorien hinweggefegt werden; dass durch einen Krieg vorl\u00e4ufig Situationen entspannt werden und das das Vorhalten von Armeen, Vorbereitung und Durchf\u00fchrung von Krieg einen enormen wirtschaftlichen Faktor (und viele Arbeitspl\u00e4tze) darstellen.<br \/>\nEs werden dem Krieg positive Aspekte zuerkannt und der Krieg wird als im Wesen der Menschen verankertes Notwendiges akzeptiert.<br \/>\nWas interessieren demzufolge einige Millionen Tote und Zerst\u00f6rung im Gegenpol zu gesellschaftlichem Fortschritt und wirtschaftlichen Erfolgen?<br \/>\nUnd der Mensch kann nichts daf\u00fcr!<br \/>\nPfui, sch\u00e4mt euch solcher Gedanken und gebt dem Frieden eine Chance.<br \/>\nMit Sicherheit ist bis zum Erreichen des Zustandes vom ewigen Friedens ohne jegliches Milit\u00e4r noch ein langer Weg. Bis dahin ist es Aufgabe der einzelnen Staaten, das Volk zu sch\u00fctzen, hier speziell vor \u00e4u\u00dferer Gewalt \u2013 mit minimalsten Aufwand eine hohe Abschreckung erzielen.<br \/>\nAuch hier wieder und wieder die Analyse aus dem \u201eKapital\u201c:<br \/>\nAm Krieg; auch an dem scheinbaren Frieden als momentaner Nicht \u2013 Krieg, an der R\u00fcstung verdient der Kapitalist\/ Militarist\/ Imperialist in solch hohen Profitraten, dass er Krieg selbst auf die Gefahr des eigenen Unterganges hin sucht.<br \/>\nEs soll Religionen geben, die Kriege segnen.<br \/>\nPolitische Regierungen sind die Machtinstrumente der herrschenden Klasse. Also streben auch sie nach Krieg, denn sie haben zu dienen dem Volke nur dem Scheine nach, aber sie haben zu gehorchen den M\u00e4chtigen.<br \/>\nIn der nachvollziehbaren Zeit der Menschenexistenz gab es von Anf\u00e4ngen abgesehen immer nur Diktaturen des Reichtums. Das Volk wird ben\u00f6tigt als Konsument, zum Schaffen des Profites, man kann es einfach nicht abschaffen .Es kann sich seiner Macht bewusst werden und die Produktionsverh\u00e4ltnisse beiseitefegen, Machtverh\u00e4ltnisse \u00e4ndern und das k\u00f6nnte unangenehm werden f\u00fcr die Herren Kapitalisten, k\u00f6nnte Machtverlust bedeuten. Ergo mu\u00df man das Volk immer sch\u00f6n bei Laune halten, winken mit dem h\u00f6heren Gehalt, mit ablenkender Medienpolitik und hinf\u00fchren zu dem, was der geldhungrige Kapitalist ben\u00f6tigt, auch den Krieg.<br \/>\nDas dies beherrschbar ist und er dabei selbst \u00fcberhaupt nicht verd\u00e4chtig auff\u00e4llt, das beweist die Klugheit, die aus der Gier entsteht!<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<\/p>\n<p>Wurzeln<\/p>\n<p>Die Wurzeln der Ungleichheit der Menschen sind in der Teilung der Arbeit zu finden. Je weiter die Arbeitsteilung voranschritt, um so gr\u00f6\u00dfer wurden die M\u00f6glichkeiten der Ungerechtigkeit; z.B. das sich selbst Bereichern auf Kosten der Anderen oder der Allgemeinheit. Die notwendigen Regulaarien (Gesetze) wurden immer bestimmt von den `Reichen` und bevorteilen diese. Mit Aufkommen des B\u00fcrokratismus hinken die Gesetze immer der Wirklichkeit hinterher.<br \/>\nReichsein war schon immer verbunden mit Macht und Macht zu haben selbst im kleinsten Ansatz ist herrlich.<br \/>\nWo aber liegt der Trugschlu\u00df? Die Arbeitsteilung wurde notwendig (oder nicht?), um die wachsenden Anspr\u00fcche der Menschen durch Spezialisierung befriedigen zu k\u00f6nnen. Das Zusammenleben von immer mehr Menschen erfordert Regeln, die m\u00fcssen auf ihre Einhaltung hin \u00fcberwacht werden, es mu\u00df befunden werden, ob der Einzelne die Grenzen \u00fcberschritten hat, wir haben Polizei und Justiz.<br \/>\nJeder Mensch beansprucht ein Maximum an Freiheit f\u00fcr sich selbst. Die Gesellschaft (hier als Schutzorgan gemeinschaftlicher Werke in deren stetigen Weiterentwicklung \u2013 heute noch Utopie) beansprucht Disziplin und Unterordnung des Einzelwesens unter das Gemeinwohl im Sinne des \u00dcberlebens der Spezies.<br \/>\nDie Natur beansprucht eigentlich nur f\u00fcr jeden ihrer Teile die Erf\u00fcllung der Aufgaben im Gesamtbild. Hier ist die Entwicklung vom Niederen zum H\u00f6heren ebenso Bestandteil wie die Nahrungsketten und die sich daraus z. B. durch zeitweiligen Mangel oder \u00dcberflu\u00df ergebenden Folgen. Scheinbare Naturkatastrophen sind das Umschlagen von angesammelten Quantit\u00e4ten in neue Qualit\u00e4ten; Teil der nat\u00fcrlichen, gesetzm\u00e4\u00dfigen Prozesse. Echte Katastrophen haben ihre Ursache im menschlichen Tun, seine Eingriffe in die Natur zur Bereicherung seiner selbst unter Missachtung eben der nat\u00fcrlichen Gesetze; sie sind Produkt des Versuches, aus dem Tier (-Natur-) \u2013reich herauszutreten in ein `\u00fcber der Natur dasein wollender Mensch`.<br \/>\nEs ist das Nichtbegreifen, dass Naturgesetze zwar erkennbar und nutzbar sind, aber vom Menschen keine Naturgesetze machbar sind.<br \/>\nDie Erkenntnis des Christentums liegt auch hier wieder sehr einfach im `S\u00fcndenfall`. Solange der Mensch nicht gut oder b\u00f6se unterscheiden konnte, nicht werten \u2013 sprich denken \u2013 konnte; solange war der Mensch gut. Alles was aber denkt, ist s\u00fcndig und b\u00f6se, denn es kann die Machtverh\u00e4ltnisse begreifen und \u00e4ndern wollen.<br \/>\nEs soll Menschen geben, die bis heute glauben an Paradies, S\u00fcnde und Jungfrauengeburt.<br \/>\nDie Religion und ihre Institutionen predigen nach dem untergeordnetem Menschen, dumm und somit \u201ebrav\u201c, der alle Dinge der Obrigkeit f\u00fcr g\u00f6ttlich gegeben akzeptiert und dem\u00fctig gebeugt seine irdische S\u00fcndenlast ertr\u00e4gt \u2013 vielleicht wird es im Jenseits besser.<br \/>\nWirklich besser geht es auch Dank solcher Helfer den M\u00e4chtigen und damit f\u00e4llt auch ein Brocken f\u00fcr die Kirche ab. Hier handeln gleiche Marionetten wie in der Politik.<br \/>\nWo aber kommen die Reichen, die M\u00e4chtigen her, wie sind sie entstanden?<br \/>\nJede Herde, Rotte, Rudel usw. hat Leittiere; das sind die erfahrensten, kr\u00e4ftigsten \u2013 sprich kl\u00fcgsten \u2013 Tiere. Das war beim Tier Mensch ebenso. Dann lief die menschliche Entwicklung in ein neues Stadium der Entwicklung. Denken, Arbeitsteilung, Arbeit an sich hoben den Menschen aus dem Tierreich heraus, hervor; er will unabh\u00e4ngig sein von den Gewalten ( hier Gesetzen) der Natur, aber er schafft sich damit die Basis seines Unterganges. Nicht die aber, die als Leitmensch sich ehrlich um Fortschritt m\u00fchten, Verbesserungen suchten, Lebenserleichterungen anstrebten f\u00fcr alle und\/ oder praktische Hilfen ersannen, nicht die waren die Reichen und M\u00e4chtigen. Im Gegenteil, aller Fortschritt (geistig und wissenschaftlich) wurde (und wird) gebremst und verteufelt, wenn er etwa durch Erleichterung oder neue Erkenntnisse an den angestammten Machtverh\u00e4ltnissen oder am Profit Abstriche auch nur erahnen lie\u00dfe.<br \/>\nEs hat die Macht das Verbrechen, das aus der Arbeit von Tausenden sich den gro\u00dfen Gewinn absch\u00f6pft.<br \/>\nDer Logik Schlu\u00df mu\u00df also bei der Beseitigung solcher Ungerechtigkeiten einsetzen; in Form der Aufkl\u00e4rung als erster Schritt; in Form der Entwicklung eines Vernunftbewu\u00dfseins der Massen als zweiter Schritt und schlie\u00dflich in der Beseitigung des Unrechts.<br \/>\nGenau zu diesem Zeitpunkt mu\u00df aber auf Theorien des Lebens Einzelner in der Gesamtgesellschaft, einen Weltvertrag, eine politische Gesellschaftsvereinbarung und eine g\u00fcltige und anerkannte Sammlung von Menschenwerten und Menschennormen zugegriffen werden k\u00f6nne.<br \/>\nEs ist notwendig, eine Lehre zu entwickeln, die das Erlangen von Reichtum auf Kosten Anderer dauerhaft ausschlie\u00dft, Gleichheit vor dem Gesetz nicht mit Gleichmacherei verwischt und die maximal m\u00f6gliche Freiheit des Einzelnen innerhalb dieser Weltordnung immer weiter ausbaut. So k\u00f6nnte der Mensch nach seinen Bed\u00fcrfnissen leben und sein Ich einbringen in den stetigen Proze\u00df der Verbesserung von Produktion und Verh\u00e4ltnissen. , er kann aus dem k\u00f6rperlichen Produktionsproze\u00df heraustreten zum \u00dcberwachen und Steuern, denn hier kann er wissen, was er produzieren mu\u00df. Er bettet sich ein in den Gesamtproze\u00df der Naturentwicklung.<br \/>\nSchon sind wir wieder bei der Hauptaufgabe der Philosophie der Gegenwart betrachtet aus einem Winkel, ohne aber die Gesamtheit aus dem Auge zu verlieren.<br \/>\nDie These von Marx k\u00f6nnte auch lauten:<br \/>\nDie Philosophen haben zum Abstrakten hin geforscht,<br \/>\nes kommt darauf an, das Leben zu gestalten.<\/p>\n<p>Die Erforschung, Forschung im Detail, dass Erstellen von Einzeldefinitionen in der Philosophie ist eine m\u00fc\u00dfige, wenn auch lohnende und notwendige Arbeit ohne ein absolutes Endergebnis.<br \/>\nDie Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit l\u00e4sst sich erst im Zusammenhang, im Zusammenspiel der Elemente, in ihrem Reiben an der praktischen Wahrheit erkennen. Tausende hervorragende Philosophen haben analysiert und erkannt, studiert und neue Wege gewiesen \u2013 ich habe mir den Materialismus des einen, die Dialektik des anderen, die \u00d6konomie von weitern; Staatstheorie und Zuwendung der Philosophie zum Menschen sowie Gedanken der Aufkl\u00e4rung von wieder anderen durch Studium angeeignet. Ich m\u00f6chte keine Namen nennen, die sind bekannt, zu gro\u00df aber ist das Risiko, jemand zu vergessen.<br \/>\nVon dieser Ausgangsposition und deren Verarbeitung\/ Vereinigung habe ich Denkstrukturen dargestellt. Ich habe die Philosophie mit den Gegebenheiten der Gegenwart, mit modernen Ansichten in gro\u00dfer Vielfalt verglichen, die Meinung heutiger (Frei-)-Denker dazugezogen und eigene Theorien abgeleitet.<br \/>\nDies stellt in der Philosophie eine notwendige Arbeitsweise dar, sie ist notwendig, um nicht das ber\u00fchmte Fahrrad das zweite Mal zu erfinden und sie kann auch nicht als geistiger Diebstahl bezeichnet werden; es geht um ein Gut der Menschen und um die Gestaltung humanistischer Philosophie; die Schaffung von Lebensbildern der Zukunft. um Menschsein an sich, den Menschen als Einzelwesen in der Gesellschaft und in der Natur.<br \/>\nDie Menschen m\u00fcssen begreifen, wenn sie weiter bestehen wollen und es mu\u00df eine Alternative zur kapitalistischen Produktionsweise geschaffen und in die Praxis umgesetzt werden, bevor das Chaos irreparabel wird.<br \/>\nGreifen wir hier einen Gedanken von L.Brandes noch einmal auf, wo er die M\u00f6glichkeiten des Unterganges dieser Lebensform Erde sucht. Da sind das Erl\u00f6schen der Sonne, ein Zusammensto\u00df mit einem Kometen und als gr\u00f6\u00dfte Wahrscheinlichkeit ein Untergang durch Menschenhand aufgef\u00fchrt.<br \/>\nDas die Energie der Sonne eines Tages zu Ende geht, ist dem Naturwissenschaftler klar, spielt aber im Alltagsbewusstsein keine gro\u00dfe Rolle, ebenso wenig wie die Ersch\u00f6pfung vieler Naturressourcen, obgleich der Zeitpunkt daf\u00fcr viel fr\u00fcher liegt.<br \/>\nLassen wir der Phantasie freien Lauf:<br \/>\nGeht die Sonne schlagartig aus (z.B. durch eine Explosion) ist die Erde dunkel und k\u00fchlt aus. Aus meiner heutigen Sicht w\u00e4re dies das Ende des Lebens. Hinzu kommt, dass bei einer wesentlichen \u00c4nderung des Sonnengewichtes sich auch die Kr\u00e4fte der Anziehung und Gravitation im gesamten Sonnensystem ver\u00e4ndern, die Auswirkungen sind rein spekulativ zu werten.<br \/>\nErlischt die Sonne langsam (\u00fcber Millionen von Jahren), k\u00f6nnten sich Pflanzen und Lebewesen (auch der Mensch?) an immer weniger Licht und an zunehmende K\u00e4lte vielleicht sogar gew\u00f6hnen.<br \/>\nNostardamus sagte wohl f\u00fcr 2035 den gro\u00dfen Krieg um das letzte `Erdpech` voraus; sicher keine bewiesene oder wissenschaftliche Erkenntnis, aber denkbar angesichts der heutigen Realit\u00e4t.<br \/>\nLohnt es sich \u00fcberhaupt, nachzudenken, gerechte Gesellschaftsmodelle der Humanit\u00e4t f\u00fcr alle zu konstruieren? Immer wieder tauchen solche Fragen auf, das Ende an sich komme sowieso \u2013 egal ob mit dem Ende von Naturressourcen oder dem Erl\u00f6schen der Sonne. Ich kann hier nur warnen vor solcher Scharlatanerie.<br \/>\nSicher ist leider, dass dieses Gef\u00fcge der Moderne nicht mit der Natur harmoniert und nicht der geistig freie Mensch sondern ein selbstzerst\u00f6render Mob die Oberhand hat. Dem damit verbundenen Zerst\u00f6ren, Vergiften, Vergasen, Abholzen und Zubetonieren der Natur wird kaum etwas entgegengesetzt, weil es an notwendigem Ansto\u00df fehlt; jeder ist Egoist gegen\u00fcber dem schw\u00e4cheren Glied, bis eben zur Natur.<\/p>\n<p>Lasst uns endlich wachr\u00fctteln, mischt euch ein in den Disput \u00fcber die Zukunft, bezieht immer mehr Menschen ein; lasst uns im t\u00e4glichen Leben vorleben und arbeitet an der Philosophie Zukunft!<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<\/p>\n<p>Versuch eines Unwortes zum Sonntag im Oktober 2000<\/p>\n<p>\u201eMaterialismus und Dialektik verschmolzen in der marxistischen Philosophie zu einer Einheit; hierauf begr\u00fcndete sich ihre Wissenschaftlichkeit und Entwicklungsf\u00e4higkeit bei der Erkenntnis der Gesetze der Natur, der Gesellschaft und des Denkens.\u201c<br \/>\n\u201ePhilosophie f\u00fcr eine Welt\u201c Dietz Verlag Berlin 1888 S.9<\/p>\n<p>Kann man doch so voll inhaltlich mitgehen, das sind auch Grundlagen meiner eigenen Philosophie. Heute, 51. Jahre nach der Gr\u00fcndung der DDR und zehn Jahre nach der \u201eWende\u201c ist ein Proze\u00df der Aufarbeitung dieser historischen Entwicklung nicht abgeschlossen, auf dem philosophischen Gebieten gibt es nur wenige gute Schlussfolgerungen Richtung Gestaltung der Zukunft.<br \/>\nEs war nicht alles schlecht in dieser DDR; aber der Amtsmissbrauch (den es auch heute gibt) und das \u00dcberst\u00fclpen und Glorifizieren der Politik als Dogma und das H\u00f6herstellen politischer Entscheidungen \u00fcber wirtschaftliche Notwendigkeiten, all diese Dinge f\u00fchrten beim Volk selbst zum Schlu\u00df, das es so nicht weitergehen kann.<br \/>\nDas o.g. Zitat steht also im Gegensatz zum t\u00e4glichen Leben. Die Menschen der DDR hatten damals einen Funken von wirklicher Demokratie in der Hand, als sie diese unblutige Revolution durchf\u00fchrten.<br \/>\nLeider ist daraus nie eine Fackel geworden.<br \/>\nTrotzalledem sollte man weder die Kultur der Arbeiterklasse noch viele anderen Dinge und Traditionen ungesehen auf den M\u00fcllplatz der Geschichte werfen, man darf nicht blind Verherrlichen, wir m\u00fcssen Schlussfolgerungen ziehen aus guten Absichten und b\u00f6sen Betrug, aber auch ungewollte Fehler analysieren.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<\/p>\n<p>Andreas aus Guben<\/p>\n<p>Versuch eines zweiten Unwortes zum Sonntag im Oktober 2000<\/p>\n<p>\u201e\u00dcber das individuelle Recht zum Selbstmord l\u00e4sst sich reden, \u00fcber das Recht der Menschheit zum Selbstmord nicht\u201c<br \/>\nHans Jonas \u201eDas Prinzip Verantwortung\u201c S.76<\/p>\n<p>Was wir eigentlich begrenzt von der Natur bekommen haben, ist Zeit. Wir haben sicher das Recht, unsere Zeit individuell zu gestalten und auch im Sinne der Lebenszeit zu beenden. Die Zeit aber als reiner Faktor der Leistungsbewertung, der Zwang, in einer bestimmten Zeit etwas bestimmtes schaffen zu m\u00fcssen und der daraus entstehende sogenannte Stre\u00df; das sind Dinge, die wir uns vom Kapital aufzwingen lassen. Das Kapital (Diktatur des Geldes als gegenw\u00e4rtig herrschende Gesellschaftsform \u2013 \u00fcbrigens auch in Deutschland!) l\u00e4sst nur soviel Zeit und Geld dem, der ihm selbst den Reichtum schafft, wie wir unbedingt ben\u00f6tigen, um uns zu erhalten (Akkumulation) und nicht auf den Gedanken zu kommen, uns selbst umzubringen und ihm damit die Basis zu nehmen \u2013 oder aber logischerweise die Macht zu begreifen, nachzudenken und ihn hinwegfegen in die B\u00fccher der Geschichte.<br \/>\nWas kein Lebewesen des Universums kann, ist Selbstmord \u2013 nur der Mensch ist ausgenommen \u2013 er kann auch als Einziger denken. Was auch nur die menschliche Gattung unter den bisherigen Verh\u00e4ltnissen hervorgebracht hat, ist die Zerst\u00f6rung ihrer eigenen Lebenswelt. Wir stehen sicher vor dem Selbstmord der menschlichen Art an sich.<br \/>\nStellt man die Frage, wie das von uns vor unseren Kindern verantwortbar ist, die Einen ordnen sich unter, um das Beste draus zu machen, die Anderen geben sich auf; Andere wollen sich raushalten \u2013 keine Meinung \u2013 machen nicht mit; Wenige heben die Stimme, schreiben, demonstrieren \u2013 und das Kapital verdient weiter am Selbstmord der Menschheit. L\u00f6sung Selbstmord ist wie weglaufen vor der Verantwortung, Flucht in das scheinbare Gl\u00fcck \u2013 gegauckelt und verlogen und gepriesen \u2013 es ist eben unverantwortbar vor unseren Kindern und vor uns selbst, so weiter zu leben, weiterzumachen.<br \/>\nAuch ich mu\u00df dienen, denn Alles braucht Geld, um zu sein \u2013 so ist der Schein. Ich versuche aber immer, denkend t\u00e4tig zu sein f\u00fcr die Gestaltung der menschenwerten Zukunft, wo keiner sich oder die Menschheit umbringen will und mu\u00df!?!<\/p>\n<p>G.G.M<br \/>\nDenkt dar\u00fcber nach!<br \/>\nAlles Gute zum Geburtstag an Liane nat\u00fcrlich auch von MAK!!<\/p>\n<p>Marx und die Zeit<br \/>\n(Gedanken beim Studium von \u201eMARX und MORITZ\u201c von  Rainer Thiel)<\/p>\n<p>These: \u201eZwischen dem Wechsel zweier Diktaturen liegt oft ein St\u00fcck Demokratie.\u201c<br \/>\nG.G.M<br \/>\nThese: \u201e Es gibt soviel Reichtum auf dieser Erde, da\u00df alle satt sein k\u00f6nnen, ein zu Hause haben, maximal gesund und gebildet sind und ihre Arbeitskraft in ihrem T\u00e4tigkeitsfeld als Teil der Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung einbringen als Bed\u00fcrfnis.<br \/>\nAllein das Problem der Ungerechtigkeit ist die Verteilung dieses Reichtumes.\u201c<br \/>\nA. Kr\u00f6del<br \/>\nDer Wert der `Zeit` liegt im antagonistischen Widerspruch zwischen Kapital und M\u00f6glichkeit. Richtig ist, da\u00df die ungeheuere Produktivit\u00e4t der Gegenwart f\u00fcr alle Menschen maximale Bedingungen, Bildung, Gesundheit und freie Zeit der Entwicklung bietet; da\u00df ein sorgsamer Umgang mit der Natur und ein sparsamster Umgang mit den Ressourcen m\u00f6glich ist; ein sinnvoller Konsum, der die Bed\u00fcrfnisse abdeckt \u2013 all das f\u00fcr wirklich alle Menschen (alle Menschen dieser Erde \u2013 alle!) w\u00e4re m\u00f6glich dem Reichtum nach \u2013 hier als M\u00f6glichkeit.<br \/>\nDas Kapital l\u00e4sst nur soviel Zeit und Geld dem, der ihm selbst den Reichtum schafft, wie der unbedingt ben\u00f6tigt, um sich zu erhalten und nicht auf den Gedanken zu kommen, nachzudenken; seine Macht zu begreifen, von seinem Arm Gebrauch zu machen, und von seinem Hirn \u2013 an Revolution zu denken.<br \/>\nGleiches trifft f\u00fcr das `Machtinstrument`, den Staat zu. Kein Staat ist arm; oft sind Staaten einfach unf\u00e4hig, diese Riesensummen sinnvoll zu verwalten; aber auch der Staat erh\u00e4lt vom Kapital nur ein Minimum zur Erf\u00fcllung der notwendigsten Aufgaben. Ob Steuern, Zwangsversicherung \u2013 an allem verdienen die Versicherungen und Banken \u2013 hier als Mittel des Kapitals \u2013 und sie investieren geschickt in Medienrummel und Geschrammel, das lenkt ab und verbl\u00f6det so sch\u00f6n, etwas Werbung dazwischen lockert auf und reizt zum Kauf (Konsum \u2013 wichtige Quelle des Reichtumes f\u00fcr das Kapital \u2013 man spart soviel, macht `Schn\u00e4ppchen `usw. und merkt nicht, wie man beschissen wird! vgl.:\u201eDie Schr\u00e4nke sind voll und voller.\u201c<br \/>\n( R.T. `M..M` S.77).<br \/>\nEntscheidend erscheint die Bezugsh\u00f6he zu sein; wie viele Einheiten erh\u00e4lt wer f\u00fcr wie viel Arbeitszeit in welchem Verh\u00e4ltnis zum Endprodukt \u2013 und das ist Geheimsache; \u00fcbersetzt: Was kann ich f\u00fcr meine Arbeit kaufen?<br \/>\nEs gibt allein in Deutschland Millionen von Menschen, die arbeiten k\u00f6nnten \u2013 sie werden nicht gebraucht, sie werden bezahlt mit dem Hungerminimum, um Nichts zu tun!! Im Gegensatz dazu schuften Menschen f\u00fcr ein \u201eGehalt\/ Lohn\u201c; \u00dcberstunden sind normal, Sonderleistungen verlangt; schamlos ausgenutzt im `Interesse des Betriebserhaltes` und der `Sparsamkeit`, allein aber das Kapital verdient sich damit den Reichtum \u2013 es ist ein Prinzip der Menschenverachtung!<br \/>\nMenschenm\u00fcll; die Einen nicht gebraucht; die Anderen ausgesaugt bis aus Blut \u2013 alle landen auf dem M\u00fcll und selbst an der `Entsorgung` verdient das Kapital.<br \/>\nWas Marx einst analysierte, wird heute von der Dreistigkeit des Kapitals; aber auch von der Unterw\u00fcrfigkeit der Massen \u00fcberboten.<\/p>\n<p>Das Schlimmste, was solch Leben hervorbringt, sind Selbstqu\u00e4ler, M\u00e4rtyrer, Sicht-selbst-leid-tuende Menschen, im eigenen Selbstmitleid zerflie\u00dfend, Nihilisten (deutsch. Tr\u00e4nens\u00e4cke) und Menschen ohne eigene Meinung \u2013 solche, die sich raushalten; Stimmenthaltung! All die braucht das Kapital, es sind die, die nicht Denken!<br \/>\nW\u00fcrde man ihre Selbstqual in Produktivit\u00e4t wandeln, man w\u00fcsste nicht wohin mit dem Reichtum!<\/p>\n<p>\u201e..Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit f\u00fcr alle und Erschlie\u00dfung wachsender Freizeit zum Entdecken der Pers\u00f6nlichkeit, des menschlichen Reichtums, Schulen statt Kaufh\u00f6fe.\u201c<br \/>\n( R.T. `M..M` S.63)<br \/>\nAchtung! Die heute gepriesene Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit hat damit nichts zu tun. Es wird von der Kanzel gefaselt, Arbeit f\u00fcr alle als Ziel; aber der Fehler besteht im scheinbar notwendigen `Verzicht` auf Gehalt bei steigenden Preisen und Steuern.<br \/>\nRichtig ist, da\u00df in immer k\u00fcrzerer Zeit immer `Mehr-`Wert geschaffen wird (oft sinnlos!); der Lohn `mu\u00df aus Sparsamkeitsgr\u00fcnden` stabil bleiben trotz h\u00f6herer Anforderungen oder er sinkt mit der Arbeitszeit (da hat Einer schon das personallose Krankenhaus im Blick!).<br \/>\nDie Preise steigen \u2013 Staat und Kapital verdienen sich zum Wahnsinn und schreien gleichzeitig nach `Solidarit\u00e4t und Verst\u00e4ndnis`. Gleich wie weit die Schere der Ungerechtigkeit ge\u00f6ffnet ist; ihre Spitzen weisen immer ins Unendliche.<br \/>\nAber der gro\u00dfe Reichtum hat auch noch andere Schattenseiten. Einen Kampf gegen die Natur hat bisher immer der Mensch verloren. Wir werden auch jetzt wieder eingeholt von Viren und Bakterien, von Schimmelpilzen, Fliegen, Wespen und Maden, aber auch von Schaben und Ratten. Alles wird dicht abgeschottet, es wird geimpft, gespr\u00fcht und gejagt \u2013 der Mensch wird zum Krankheitsbild an sich und wieder schreit das Kapital \u2013 hier als Krankenkasse \u2013 nach mehr Geld und `Opfer f\u00fcr die Gesundheit`.<br \/>\nDer Kapitalist baut auf die Unvernunft der Massen, ihren Kauf- und Reisewillen. Jetzt k\u00f6nnte man folgenden Gedanken formulieren, um den ganzen Spuk ein Ende zu bereiten:<br \/>\n Wo nicht Vernunft sein will, mu\u00df H\u00e4rte sein; denn wer nicht begreift den Fortschritt, wird zum Hindernis und wer Hindernis ist, dem kann man noch Hilfe anbieten \u2013 wer aber auch die Hilfe nicht versteht, der ist dann im Wege und wird \u00fcberrollt \u2013 die Schuld tr\u00e4gt der allein, der dogmatisch war.<br \/>\nIch bin Mensch und ich denke \u2013 ich suche die Zukunft; ich bin Philosoph und lebendiger Mensch, ich reibe mich an der Gegenwart; ich bin ich und brauche Milliarden, um gemeinsam aus dem Stumpfsinn wieder Leben zu machen!<br \/>\nEs tut mir leid um die Schwachen \u2013 sie haben ihre Macht nicht erkannt \u2013 das ist schade; aber nicht mehr; denn den Schaden haben wir auszubaden.<br \/>\nMit Sicherheit mu\u00df man nach dem Lesen von Texten von Rainer Thiel erkennen, da\u00df es nicht ein \u201eUmsturz\u201c sein kann, der die Welt des Kapitals beseitigt. Schon wenige Augenblicke danach kommt die Frage, `was nun`. Es ist aber die Aufgabe \u2013 Marx zu studieren \u2013 \u201eLernt Freizeit zu gebrauchen. Auch f\u00fcr die Kinder. Ihr kennt den Flug nach Mallorca. Kennt ihr die Philosophien der Welt, die Literatur?\u201c (ebenda S.155).<br \/>\nWas wir lernen m\u00fcssen ist das Suchen nach Antworten; ist das Vorbereiten der Zukunft, denn uns wird man fragen: \u201eWie weiter?\u201c Es ist ein langer Proze\u00df, aus dem Elend der Gegenwart wieder eine wirkliche humanistische Gesellschaft aufzurichten; und es geht sicher nicht ganz ohne Gewalt \u2013 diese Gewalt aber auf ein Minimum zu reduzieren ist schon Aufgabe genug. Wirtschaft und Kultur im Interesse des Menschen, Politik, Recht \u2013 lasst es uns gestalten, bevor man uns die Fragen danach stellt. Das Kapital und seine Steigerungsformen haben ihre Antworten schon fertig; wir wissen mindestens seit Marx, das dies nicht die Zukunft sein kann!!<br \/>\nLest Marx und Thiel und denkt dar\u00fcber nach!<\/p>\n<p>Kr\u00f6del<br \/>\nVersuch eines Unworte zum Sonntag des Herren Kr\u00f6del im November 2000 <\/p>\n<p>\u201eDie Preise steigen.\u201c<br \/>\n\u00dcberall und Nirgendwo<\/p>\n<p>\u00d6l und Benzin, Gas und Strom und&#8230;.alles wird teuer.<br \/>\nTeuer wird etwas, weil es gebraucht wird.<br \/>\nGestattet einige spitze Fragen:<br \/>\nReicht im Wohnzimmer nicht, wenn 18 Grad Raumtemperatur sind? Gab es nicht einmal Schafwollsocken, Pullover und Decken?<br \/>\nWielange mu\u00df ein Fernsehger\u00e4t am Tag laufen oder wieviel Information und Ablenkung kann man \u00fcberhaupt verarbeiten?<br \/>\nWieoft w\u00e4re ich mit dem Fahrrad noch schneller am Ziel als mit dem Auto?<\/p>\n<p>Diese Fragen sind nicht gestellt aus der Armut heraus, sie haben zwei Wurzeln der Vernunft:<br \/>\n1.\tAlles was wir auf diesem Gebiet sparen ist Klassenkampf, denn es stellt sich gegen die Ideologie des Kapitals und den Thesen vom scheinbaren Reichtum des \u201ekleinen Mannes\u201c.<br \/>\n2.\tAlles Tun auf diesem Gebiet ist ein St\u00fcck Vernunft im Umgang mit nat\u00fcrlichen Rohstoffen, ein St\u00fcck Erhalten von Lebensgrundlage f\u00fcr unsere Enkel.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach<br \/>\nAaG<\/p>\n<p>Versuch eines zweiten Unwortes des Herrn Kr\u00f6del im November 00<\/p>\n<p>\u00dcberall ist R\u00e4tsel und Quiz, Spiel und Preise (lenkt wunderbar ab von der Realit\u00e4t \u2013 G.G.M.) und \u00fcberall ist Rummel.<br \/>\nSo dachte ich mir, auch ein R\u00e4tsel zu stellen \u2013 als Wohngebiets\u00e4rmster aber fehlen mir die Finanzen f\u00fcr den Millionenhauptgewinn oder den \u201eSteinzedes\u201c; &#8211; vielleicht findet jemand die L\u00f6sung trotzdem. Ich stelle hier einige Zitate vor (nicht von mir und nicht von G.G.M.) und frage also nach dem Ursprung:<br \/>\n\u201eDenn wo viel Weisheit ist, da ist viel Gr\u00e4men, und wer viel lernt, der mu\u00df viel leiden.\u201c<br \/>\n\u201eBesser eine Hand voll Ruhe als beide F\u00e4uste voll mit M\u00fche und Haschen nach dem Wind.\u201c<br \/>\n\u201eDenn wo viel M\u00fche ist, da kommen Tr\u00e4ume und wo viel Worte sind, da h\u00f6rt man den Toren.\u201c<br \/>\n\u201eEs ist besser, zu gebrauchen, was vor Augen ist, als nach anderem zu verlangen.\u201c<br \/>\n\u201eSei nicht allzu gerecht und nicht allzu weise, damit du dich nicht zugrunde richtest.\u201c<\/p>\n<p>Meine Philosophie ist dies nat\u00fcrlich nicht, es passt aber zur Gegenwart und dem Motto \u2013 lieber am Fernseher verbl\u00f6den, als f\u00fcr mein Recht streiten. Philosophisch k\u00f6nnte man diese Zitate sogar zum Aufruf nach dem Weg der goldenen Mitte, weg von Extremen werten \u2013 gut, sehr weit hergeholt, aber halt denkbar.<\/p>\n<p>Viel Spa\u00df beim R\u00e4tseln \u2013 es soll auch zum Denken anregen!!<br \/>\nAaG Versuch eines Unwortes zum Sonntag des Herrn Kr\u00f6del zu \u201eWeihnachten\u201c (Dez.00)<\/p>\n<p>\u201eBald nun ist Weihnachtszeit&#8230;.\u201c<br \/>\nVolkslied<\/p>\n<p>Die Vermutung liegt nahe, da\u00df der Ursprung der ganzen Geschichte in der Tatsache liegt, da\u00df Menschen sich Zeitvorstellungen suchten und der Ursprung des Festes darin liegt, da\u00df die Tage nun wieder l\u00e4nger, sprich angenehmer werden (sogesehen von der Nordhalbkugel aus die Wintersonnenwende \u2013 n\u00e4heres vgl. R.John vom 12.12.00 und Onkel ACF in seinen j\u00e4hrlichen Reden).<br \/>\nIch stimme ein in den Chor derjenigen, die z.B. das krampfhafte Schenkenm\u00fcssen; das sich Dar\u00fcberfreuenm\u00fcssen, dieses gezwungene Friedlichseintun und Christkindleinliedersingen als Belastung empfinden. Das w\u00fcrde ich f\u00fcr mich gerne abschaffen \u2013 auch den Juleclub os\u00e4. Kaum einer liest in der BIBEL, zu Weihnachten fr\u00f6nen sie dem falschen, aufgepfropften Testament der Kirche und fressen und saufen und wer nicht artig war (im Sinne eines Christen? \u2013 Weihnachtsmannes??) kriegt die Rute \u2013 Gewalt wollten wir aber ausschlie\u00dfen am&#8230;.am Tag und in der Nacht<br \/>\nKaum trau ich mir die Frage nach der Wissenschaftlichkeit zu stellen \u2013 es ist der Unsinn als solcher l\u00e4ngst bewiesen&#8230;! Da haben doch einige verarmte Menschen beim Vorbeiflug des Kometen eine Geschichte ersonnen von der Herabkunft der Gerechtigkeit auf diese Erde vom Himmel her \u2013 sie haben es als ein Wunderm\u00e4rchen erz\u00e4hlt und getr\u00e4umt und irgendwann kamen die Gebr\u00fcder&#8230;..und haben es aufgeschrieben. Dann kam die \u201eKirche\u201c und die `Macht` in Einigkeit und machten `Opium.`<br \/>\nWas ich erhalten m\u00f6chte, sind viele mit dem Fest zusammenh\u00e4ngende Br\u00e4uche der V\u00f6lker \u2013 in meiner Heimat Sachsen sind das alte Traditionen der Bergm\u00e4nner und der Textilindustrie, es sind Traditionen, Licht zu machen, Kerzen anzuz\u00fcnden am dunkelsten Tag (B\u00e4ume zu f\u00e4llen, damit ich das wenige Gr\u00fcn in der Wohnstube habe, sollte vielleicht auch nicht unbedingt beibehalten werden \u2013 ein Weihnachtsspaziergang durch den kaum verschneiten Wald kann das ersetzen und soll auch noch ges\u00fcnder sein).<br \/>\nAuch diese Traditionen haben als Hintergrund oft Aberglauben und Sehns\u00fcchte der Menschen nach W\u00e4rme und Geborgenheit vereint. Sie haben aber nicht die Ausnutzung durch die Macht erfahren wie das Christentum und sind oft dem Ursprunge nach nicht an Religionen gebunden.<br \/>\nWas bleibt nach dem Glaube, wenn der Mythos nicht bleibt \u2013 es bleibt die Kultur und die Tradition und die Vernunft.<br \/>\nWenigstens beschert uns die Staatskirche zwei Feiertage.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach<br \/>\nAndreas<\/p>\n<p>Wie sieht Gott eigentlich aus? &#8211; Hier als ernstgemeinte Frage!! &#8222;Ein Joker ist ein kleiner Narr, der anders ist als alle anderen.<br \/>\nEr ist nicht Kreuz oder Karo, nicht Herz oder Pik. Er ist nicht Acht<br \/>\noder Neun und nicht K\u00f6nig oder Bube. Er steht au\u00dferhalb und geh\u00f6rt<br \/>\nnicht wirklich zu den anderen. Er steckt im selben Packen wie die<br \/>\nanderen Karten, aber er ist dort nicht zu Hause. Deshalb kann er auch<br \/>\nentfernt werden, ohne da\u00df irgendwer ihn vermi\u00dft.&#8220;<\/p>\n<p>Jostein Gaarder: Das Kartengeheimnis, M\u00fcnchen 1995<\/p>\n<p>Genug der Worte<br \/>\nJens<\/p>\n<p>&#8212;<br \/>\nhttp:\/\/www.jpberlin.de\/j.oldenburg<\/p>\n<p>Der Joker ist da, er kann Alle ersetzen, also mu\u00df er gut sein; er mu\u00df klug sein und flexibel. Er mu\u00df immer bereit sein, denn man kann nie wissen, wann er gebraucht wird. Eigentlich wird er \u00fcberhaupt nicht ben\u00f6tigt, trotzdem f\u00fchlen sich die Spieler wohl, wenn sie ihn haben.<br \/>\nEtwas ist da, es wird genutzt und damit gebraucht (sagte doch mal Jemand sinngem\u00e4\u00df: \u201eIch brauche es, gebraucht zu werden.\u201c). Er ist Werkzeug und Ding an sich, er ist Gegenstand wie alle Anderen auch. Kann man ihn mit der Krankenschwester vergleichen, dem Arzt \u2013 Menschen, die dasind, wenn sie gebraucht werden? Ist er K\u00fcnstler oder Philosoph \u2013 Menschen, die auch nicht gebraucht werden, deren Dasein aber Lebensfreude und Lebenssinn vermitteln? Denkt dar\u00fcber nach!<br \/>\nDas Spiel mit den Karten kann Ablenkung sein, Zeitvertreib (warum mu\u00df man aber Zeit ` vertreiben `?); es f\u00f6rdert die Geselligkeit, man lernt verlieren \u2013 aber es basiert eben mehr auf Zufall und nur begrenzt auf K\u00f6nnen. Es kann zur Sucht werden.<br \/>\nIst der Joker gar der Weihnachtsmann, der mir einen Wunsch in Erf\u00fcllung gehen l\u00e4sst; etwas, was ich bisher nur ertr\u00e4umt habe, weil es eigentlich nicht lebensnotwendig ist; aber es ist sch\u00f6n, es zu besitzen?<br \/>\nNehmt doch einfach die Fragezeichen weg und nehmt vom Joker, was ihr braucht, setzt ihn ein, wie ihr ihn braucht; er ist da, um gebraucht zu werden. Alle Parallelen zum wirklichen Leben sind gewollt.<br \/>\nDer Joker ist da.<\/p>\n<p>A.Kr\u00f6del<\/p>\n<p> Versuch eines Unwortes zum Sonntag des Herren Kr\u00f6del zum Jahreswechsel 00\/01<\/p>\n<p>\u201eWirklich menschlich kann der Mensch nur in einer Atmosph\u00e4re sein, in der er hoffen kann, das er und seine Kinder das kommende Jahr und noch viele Jahre dar\u00fcber hinaus erleben.\u201c<br \/>\n(Erich Fromm \u201eDie Seele&#8230;.\u201c S.103)<\/p>\n<p>Erleben, \u00fcberleben als Unterordnung unter die Verh\u00e4ltnisse der Gegenwart oder besser leben im Sinne des Verwirklichens seiner Selbst?<br \/>\nIch denke schon, da\u00df Menschen frei sein k\u00f6nnen, indem sie sich einbringen, indem sie gebraucht werden. Das sind Humanisten, die in diesem Kapitalismus nie den materiellen Wert ihrer Arbeit erhalten werden, die aber im Inneren zufrieden sind.<br \/>\nEs gibt auch noch Philosophen, die Bahnen f\u00fcr eine menschliche Zukunft suchen. Auch sie f\u00fchlen sich gebraucht, denn wir wollen unseren Kindern und Enkeln die Hoffnung des \u00dcberlebens geben.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach.<\/p>\n<p>AaG<\/p>\n<p>1.\t Brief f\u00fcr das Jahr 2001<br \/>\nKennt noch jemand meinen ersten Brief im Jahre 1998?<br \/>\n\u201eEs ist bequem, unm\u00fcndig zu sein.\u201c Kant<br \/>\nZeit, etwas was st\u00e4ndig vergeht.<br \/>\nDie Zeitmessung hat man auf wissenschaftlicher Basis ganz gut hinbekommen; ein Tag ist einmal eine Erddrehung; der Monat ist eine Umrundung des Mondes und das Jahr ist die Zeit f\u00fcr eine Sonnenumrundung. Das alles ist nat\u00fcrlich vielen Einflussfaktoren ausgesetzt und verliert in Millionen oder Tausenden von Jahren ein paar Stunden, wissen wir; f\u00fcr die Betrachtung der Zeit ist es v\u00f6llig uninteressant im Sinne des Einzelwesens; die Wissenschaftler behalten das Thema im Auge.<br \/>\nNun stand neulich geschrieben, da\u00df mit der Geburt Jesus eine neue Zeitrechnung begann. Ich, bl\u00f6de wie ich bin, also geschaut und nach Quellen gesucht. Nach den Astronomen konnte man nicht gehen, die sind zu wissenschaftlich.<br \/>\nAber der Engel (logisch Komet) und die hellen Sterne lassen auf Ende Dezember tippen, vor ca. 2000 Jahren. Einigen wir uns g\u00fctlich auf den 24.12. und beginne zu z\u00e4hlen; dann ist heute, nach amtlichen Kalender z.B. 31.12.00 in Wirklichkeit der 07.01.2001; jetzt k\u00f6nnte man ja festlegen, da\u00df die Konstellation des Mondes und der Erde und der Sonne am Punkt Bethlehem aus gemessen die Zeit f\u00fcr die Menschen angibt (wer hat eigentlich Greenwich als Nullmeridian festgelegt?).<br \/>\nWie sp\u00e4t ist es eigentlich? Drei Jesu vor vier Engeln! Oder schauen wir lieber, wie weit die Missionare mit uns sind und rechnen in Einheiten bis zur Erl\u00f6sung?<br \/>\nEs kann nat\u00fcrlich auch in anderen Religionen gerechnet werden oder in Weltanschauungen oder als Sportkalender.<br \/>\nNun hat\u2019s den Verr\u00fcckten wirklich endg\u00fcltig erwischt, aber als Denksportaufgabe ist auch die Zeit wie ein Joker Spielball.<br \/>\n3&#215;3=9; -3x-3=9; Plus ist gleich Minus und die Null ist nicht neutral, sondern Positiv oder Negativ; man soll alles in Zweifel stellen; ohne selbst zu verzweifeln. Alles hat seine Grenzen, was Verstand besitzt. Begriffe wie Zeit, Unendlichkeit oder `Nicht definiert` sind f\u00fcr den Alltagsmenschen kein Thema, er hat Essen und Trinken; er hat ein Dach \u00fcber den Kopf, Frau und Kinder vielleicht, den Fernseher und das Radio; eine Religion vielleicht noch dazu oder die neueste Fassung des Internetspieles, ein Funktelefon macht ihn immer erreichbar und in der Garage steht das Traumauto; am Wochenende gewinnt die Traummannschaft oder nicht, das gibt Thema f\u00fcr den Stammtisch. Etwas mehr oder weniger davon reicht zu, f\u00fcr den Alltagsmenschen. Es k\u00f6nnte noch eine Zeitung sein, eine die ins Bild passt, zum Lesen oder ein Karnickel im Stall.<br \/>\nPhilosophie, nein Danke. Politik, Verdrossenheit; da machen doch sowieso, was DIE wollen; schimpfen kann man immer.<br \/>\nDann gibt es welche, die machen sich Gedanken, die Schreiben, verschicken die Texte; die werden an neue Medien herangef\u00fchrt, verschicken Disketten; werden weiter zum Neuen motiviert, verschicken Mail; &#8211; komisch, da sind keine Reaktionen und wenn, dann nur erzwungenerma\u00dfen oder zum technischen Stil.<br \/>\nFragte doch neulich Einer, wieso wir uns Freidenker nennen. Recht hat er. Jegliches freies Denken in all seinen historischen Wurzeln beinhaltet den philosophischen Meinungsstreit, die Weiterentwicklung humanistischer Gedanken in hoher Streitkultur zur Verbesserung des menschlichen Lebens in der Gegenwart und zur Gestaltung einer menschlichen Zukunft. Dies kann und mu\u00df eine Aufgabe sein, haben wir uns schon vom `ganzen Freidenkertum` verabschieden m\u00fcssen. Dies kann auch in allen zur Verf\u00fcgung stehenden Datentr\u00e4ger im heutigen Deutsch erfolgen; der Eine mag dies, der Andere dies, um sich auszutauschen. Wichtig ist doch aber, da\u00df man sich austauscht auch \u00fcber weite Entfernungen, Einer ist eben nicht da, wo das Zentrum ist; der Andere ist weit weg; &#8211; sicher ist das pers\u00f6nliche Gespr\u00e4ch in der Gruppe am konstruktivsten, wo haben wir es aber schon gepackt, zu philosophieren? Es gibt die Gleichen und die Wenden, das ist wertvoll und gut. Dazwischen liegen aber Zeiten der Stille und des falschen Auffassens, Zeiten des Missverstehens und des \u00c4rgerns und vor allem Zeiten des Schweigens, Nichtantwortens, Nichtreagierens. Das mu\u00df sich \u00e4ndern, denn wir haben einen Anspruch erstritten von diesem Lande aus in das gesamte Deutschland; da k\u00f6nnen auch keine pers\u00f6nlichen Hemmschwellen eine Rolle spielen \u2013 dazu gibt es noch Briefe \u2013 und letztendlich auch ein Telefon.<br \/>\nNicht ICH habe diese Vielheit der M\u00f6glichkeiten gewollt, IHR habt sie bundesweit f\u00fchrend aufgebaut \u2013 nun sind sie da, wir reagieren entsetzt, wer da was alles mitlesen k\u00f6nnte \u2013 ich habe da Nichts zu verbergen und manchen Leser des \u201eFreidenker\u201c w\u00e4re etwas meiner Kost sicher besser bek\u00f6mmlich als die stets abgerundeten Beitr\u00e4ge der Alleinphilosophietextverfassergr\u00f6\u00dfen. Wenn es nicht einen acf g\u00e4be, dann w\u00fcssten viele da nicht, da\u00df die Deutschen jetzt ein Land sind (der Theorie nach) und auch im Osten Philosophie ein Thema ist. Man w\u00fcrde R.T. die B\u00fccher aus der Hand rei\u00dfen und t\u00e4glich brennen nach dem Neusten aus dem Lande B; aber alles ist verzettelt, verklauselt und vieles liegt im Giftschrank \u2013 weil \u2013 weil keiner will, das man auff\u00e4llt. Ich bin aber auff\u00e4llig, weil ich Freidenker gelernt habe, weil ich die ideologischen Schranken nicht akzeptiere; weil ich f\u00fcr das freie Denken etwas riskiere \u2013 ich bin nicht Freidenker dem Namen nach; sondern dem Sinne nach. Ich lese und publiziere \u2013 aber es hat sich noch Keiner gefunden, der mit mir fruchtbar streitet im Sinne der Weiterentwicklung meiner Ans\u00e4tze und Theorien.<br \/>\nEin normaler Mensch w\u00fcrde sich abwenden von dieser Struktur und die Erf\u00fcllung in anderen Formen der Organisation suchen, die oben genannten Inhalt besser erf\u00fcllen. Allein ich kenne die Szene zu gut und die Macht und die Herrlichkeit \u2013 ich sende an EUCH.<br \/>\nNicht mehr in die Liste, sondern wie fr\u00fcher an die GRO\u00dfEN F\u00dcNF gehen meine Texte und wenn das nicht so richtig meinen Vorstellungen als Egoist entspricht, an den DFV. Denen werde ich schon Ostphilosophie zu verstehen geben \u2013 und ich bin sicher, die lesen auch Marx oder R:T.<br \/>\nNoch einmal also einige Grundz\u00fcge: Alles was ist, mu\u00df beleuchtet werden von allen Winkeln aus. Der Mensch ist nicht das Wesen, welches durch Geburt in Umst\u00e4nde hineingeboren wird, aufw\u00e4chst und durch die vorgefunden Bedingungen geleitet wird und schlie\u00dflich stirbt, so, als k\u00f6nne er Nichts f\u00fcr sein Leben und sein Tun.<br \/>\nGenau da liegt der falsche Ansatz des Themata. Jeder Mensch tr\u00e4gt zur Weiterentwicklung der Menschheit an sich genau in seinem Lebensfeld bei. Ich sage es wieder und wieder, die Hauptaufgabe f\u00fcr die Philosophen besteht darin, das er lernt, dies bewu\u00dft zu tun, da\u00df er sich als gesellschaftliches Wesen verstehen und begreifen lernt.<br \/>\nDie Natur bietet einen gewaltigen Fundus, der Mensch als Teil  mu\u00df begreifen lernen, dies im Einklang mit der Natur zu nutzen, statt Raubbau und Zerst\u00f6rung zu betreiben.<br \/>\nEs sind f\u00fcr alle Menschen Lebensbedingungen realisierbar, die eine freie, pers\u00f6nliche Entwicklung durch Teilnahme und Verwirklichung in der Gesellschaft erm\u00f6glichen, das Ausleben der pers\u00f6nlichen Tat zum Menschenwohl (in meiner Sprache der dialektische \u2013 materialistische Humanismus).<br \/>\nEine wichtige Wurzel des Menschseins an sich ist das Gef\u00fchl, gebraucht zu werden, sich einbringen zu d\u00fcrfen, sich selbst durch Menschentat zu verwirklichen. Sind alle am Werk befriedigt, fallen Egoismus, Gewalt und Neid.<br \/>\n\u201eDas Individuum als Ensemble gesellschaftlicher Verh\u00e4ltnisse m\u00f6ge sich erkennen und gestalten. Es m\u00f6ge sich selbst ernst nehmen statt der Reklame im Briefkasten. Es braucht die Schule des Teilnehmens an Produktion und ihrer Leitung.\u201c (R.Thiel \u201eMarx und Moritz\u201c S. 118).<br \/>\n\u201eDas Entscheidende dabei ist nicht die St\u00e4rke seines Willens oder das Ausma\u00df seiner Freiheit&#8230;., sondern die Tatsache, da\u00df der Mensch eine absolute Passivit\u00e4t nicht ertr\u00e4gt.\u201c (Erich Fromm \u201e\u201cDie Seele des Menschen..\u201c S. 27).<br \/>\n\u201eDas einzige Heilmittel dagegen ist die Entwicklung des sch\u00f6pferischen Potentials im Menschen, die Entwicklung seiner F\u00e4higkeit, produktiven Gebrauch von seinen menschlichen Kr\u00e4ften zu machen\u201c (ebenda S. 29).<br \/>\n\u201eEs geht darum, ob die Prinzipien des Lebens denen der Mechanisierung untergeordnet werden oder ob die Prinzipien des Lebens die Oberhand behalten. Offensichtlich hat unsere industrialisierte Welt bisher noch keine Antwort auf die Frage gefunden, die sich hier stellt, n\u00e4mlich wie man einen humanistischen Industrialismus im Gegensatz zu den b\u00fcrokratischen Industrialismus, der heute unser Leben regiert, zuwege bringen k\u00f6nnte.\u201c (ebenda S. 63).<br \/>\nDagegen steht aber: \u201eEs ist so bequem, unm\u00fcndig zu sein.\u201c (Kant).<br \/>\nGedanken zu nachdenken.<br \/>\nAlle beschreiben die Gegenwart in den dunkelsten Worten, die leider viel zu oft Wahrheit sind; aber die Massen sind blind durch den Konsum vor dem Licht, das so begreifbar nahe liegt.<br \/>\nWir kennen alle das B\u00f6se und seine t\u00e4glichen Verbrechen; aber die Masse nimmt es zur Kenntnis und schweigt \u2013 ich nicht!<br \/>\nDie Gestaltung der Zukunft scheint einfach \u2013 sie beginnt beim bewussten Umgang mit der Zeit; allerdings gestaltet sie sich aus heutiger Startposition kompliziert und schwierig, aber l\u00f6sbar in einem langen Proze\u00df.<br \/>\nDie Philosophie mu\u00df erarbeitet sein als Grundger\u00fcst, immer weiter zu entwickeln als Leitfaden.<br \/>\nDas Bewu\u00dftsein, das Denken der Massen mu\u00df aktiviert werden als Grundvoraussetzung, Neues zu gestalten.<br \/>\nDer Mensch hat die Triebkraft des Gebrauchtwerdens, des Wohlf\u00fchlens in produktiver Verwirklichung an sich als Teil der Natur \u2013 es m\u00fcssen nur alle begreifen lernen.<br \/>\nNoch einmal: Wenn solche humanistischen Gedanken per Brief, Buch, Fax oder in elektronischer Versandart \u2013 wie auch immer \u2013 nicht in den Freidenkerkreisen debattiert werden, wenn solche Grundfragen im winzigen Klein-Klein nicht in fruchtbaren Meinungsstreit zumindest er\u00f6rtert werden \u2013 dann beginnt f\u00fcr mich der Abbruch \u2013 solches Freidenken kann ich nicht mittragen!<br \/>\nNochmals und nochmals; nie letztmals: Wir haben die Aufgabe, eine Aufgabe, Philosophie zu bearbeiten, die Zukunft im Bewu\u00dftsein der Massen vorzubereiten, gemeinsam mit allen, die Humanismus wollen!<br \/>\n\u201eEntfremdung des Individuums von der Gattung besteht auch im Unverm\u00f6gen, sich als Gattungswesen zu durchschauen.\u201c (R.Thiel \u201eMarx und Moritz\u201c S.57).<\/p>\n<p>Alles, was werden soll, tappt im philosophischen Dunkel &#8211; ich m\u00f6chte Licht und ich will etwas daf\u00fcr tun!<br \/>\nDem Verstande nach scheint alles klar \u2013 das Benehmen ist unverst\u00e4ndlich.<br \/>\nDenkt dar\u00fcber nach nicht nur in 2001!<\/p>\n<p>Andreas<\/p>\n<p> Gedicht vom &#8222;armen&#8220; AK<\/p>\n<p>Merkst du nicht,<br \/>\nda\u00df Keiner dich will,<br \/>\nda\u00df du \u00fcberall nur st\u00f6rst<br \/>\nda\u00df Niemand deine Texte liest!<\/p>\n<p>Merkst du nicht,<br \/>\nda\u00df du Alle nur nervst,<br \/>\nda\u00df dich Keiner begreift,<br \/>\nda\u00df Niemand dich versteht!<\/p>\n<p>Ich will nicht Papst sein, noch weltlicher Diktator,<br \/>\nich wei\u00df, da\u00df keiner mich will,<br \/>\n ich bin Mensch und Philosoph<br \/>\nich will zum menschlichen Philosophen werden<br \/>\nim t\u00e4glichen Tun und Sein<br \/>\nund in meiner Theorie &#8211;<br \/>\ndem materialistischen &#8211; dialektischen Humanismus<br \/>\npraktisch vorleben und theoretisch ausbauen.<br \/>\nSo bin und so bleibe ich unbequem!<\/p>\n<p>Mail zur Antwort und Aufl\u00f6sung<br \/>\nAusz\u00fcge aus Mail vom 27.12.00 an BFV-Liste<\/p>\n<p>\u201eda war meine Frage, wie sieht Gott aus? ist mir nicht selbst eingefallen,<br \/>\nhabe ich irgendwo geh\u00f6rt &#8211; ganz einfach war die Antwort: BIBEL lesen , da<br \/>\nsteht im alten Testament: &#8222;&#8220;und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde,<br \/>\nzum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib.&#8220;<br \/>\n (1.Mose1.27)<br \/>\nWieso er dann sp\u00e4ter noch einmal eine Frau aus der Rippe von Adam schnitzte,<br \/>\nist unklar wie vieles in diesem Buch.<\/p>\n<p> Zum Ratespiel &#8211; einige haben mitgemacht, andere nachgedacht &#8211; hier die<br \/>\nAufl\u00f6sung:<br \/>\nEs sind alles Empfehlungen aus der BIBEL und stehen im nur sieben Seiten<br \/>\numfassenden Text &#8222;Der Prediger Salomon (Kohelet)&#8220;. Wer schon einmal etwas<br \/>\nvon mir gelesen hat, kennt den &#8222;Psalm des Kommunismus&#8220; und h\u00e4tte da den<br \/>\nBezug auf diesen Text finden k\u00f6nnen; es ging um eine Philosophie des<br \/>\nMittelweges, die der Deutsche nicht kann.<\/p>\n<p>2xBIBEL &#8211; man sollte doch einmal hingreifen und lesen &#8211; nicht als Anleitung<br \/>\nzum Glauben; aber als Zeit-, Recht,- und Wertekatalog nutzbar gegen die<br \/>\nAusw\u00fcchse kirchlicher Erdenmacht!<\/p>\n<p>Nachsatz zum 1. Teil<\/p>\n<p>Rein aus redaktionellen Gr\u00fcnden beende ich hiermit den 1. Teil und beginne sofort im Anschlu\u00df mit dem 2. Teil. Da dies ein Endloswerk ist, halte ich diesen Schritt f\u00fcr notwendig, um erste Dinge ver\u00f6ffentlichen zu k\u00f6nnen. Der Zeitpunkt zwischen zwei Jahrtausenden scheint mir ebenfalls g\u00fcnstig.<br \/>\nA. Kr\u00f6del<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ZYKLUS eines Freidenkers A. Kr\u00f6del und Anonymus G.G.M. Vorwort zur ersten Ausgabe Ende 2000 Dies ist mein Werk. Es endet mit meinem Tod. Die ersten Gedichte entstanden etwa 1973. Es ist die erste Auflage mit zum Teil \u00fcberarbeitenden Texten. 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