{"id":194,"date":"2013-10-14T14:43:07","date_gmt":"2013-10-14T13:43:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-kroedel.de\/wp\/?p=194"},"modified":"2013-10-14T14:43:48","modified_gmt":"2013-10-14T13:43:48","slug":"nachtag-gleichnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=194","title":{"rendered":"Nachtrag Gleichnis"},"content":{"rendered":"<p>Ich komme immer mehr zur Erkenntnis, welche mich schon Jahrzehnte besch\u00e4ftigt, meine Art, mich auszudr\u00fccken ist zu oft von so tiefen Widerspr\u00fcchen, Missverst\u00e4ndnissen Fehlschl\u00fcssen behaftet, bin eben auch nur Mensch, ich biete zum wiederholten Male an, wenn Ihr konkrete Themen angehen wollt, ich bin zeitlich in der Lage, Euch zuzuarbeiten, aber wie ebenso oft geschrieben, das eigene Denken, eigene Schl\u00fcsse Eurerseits kann ich NIEMAND abnehmen, in dem Sinne m\u00f6chte ich mich zuk\u00fcnftig, wollte ich mich eigentlich schon immer einbringen, was Ihr davon abfordert, ist rein Euer Anliegen. Stehe zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nIch werde nur noch auf spezielle Anfragen meine feste \u00dcberzeugung, MEINEN Standpunkt darlegen \u2013  Gr\u00fcnde s.o.<br \/>\nHinweis auf: \u201eWarum schreibt Kr\u00f6del so wenig\u201c<br \/>\nEs ist viel geschrieben, wozu also noch mehr.<br \/>\n\u201eGleichnis\u201c Zitate noch als Erg\u00e4nzung<br \/>\nIn der Schule haben wir B\u00fccher, Texte, Gedichte behandelt, mein \u201egro\u00dfer Hass\u201c bestand damals bis heute darin, dar\u00fcber einen Aufsatz schreiben zu m\u00fcssen, \u201emit eigenen Worten\u201c, was soll man an diesen Zitaten anders \u201eumschreiben\u201c, anstelle sie endlich in die Tat umzusetzen? Hier liegt ein gro\u00dfer Fehler menschlichen Denkens aus meiner Sicht, \u201eMillionen schrieben vor hunderten, tausenden Jahren das Gleiche,, entsprechend ihrer gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse und schreiben es heute auch, nur, was \u00e4ndert dies.<br \/>\nHier nun in Erg\u00e4nzung von neulich, weitere Zitate, welche belegen, wo ein Ausweg liegt, aufgearbeitet, mit Quellen versehen, f\u00fcr all die, die ein \u201eErkl\u00e4ren\u201c m\u00f6chten, ja, das Wort, die Betonung, m\u00f6chten!<\/p>\n<p>\u201eFAUST. Habe nun, ach! Philosophie,<br \/>\n    Juristerei und Medizin,<br \/>\n    Und leider auch Theologie<br \/>\n    Durchaus studiert, mit hei\u00dfem Bem\u00fchn.<br \/>\n    Da steh&#8216; ich nun, ich armer Tor,<br \/>\n    Und bin so klug als wie zuvor!<br \/>\n[Goethe: Faust. Eine Trag\u00f6die. Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, S. 49871<br \/>\n(vgl. Goethe-HA Bd. 3, S. 20)<br \/>\nhttp:\/\/www.digitale-bibliothek.de\/band1.htm ] <\/p>\n<p>\u201eFAUST. Das also war des Pudels Kern!<br \/>\n    Ein fahrender Skolast? Der Casus macht mich lachen.<br \/>\nMEPHISTOPHELES.<br \/>\n    Ich salutiere den gelehrten Herrn!<br \/>\n    Ihr habt mich weidlich schwitzen machen.<br \/>\nFAUST. Wie nennst du dich?<br \/>\nMEPHISTOPHELES.Die Frage scheint mir klein<br \/>\n    F\u00fcr einen, der das Wort so sehr verachtet,<br \/>\n    Der, weit entfernt von allem Schein,<br \/>\n    Nur in der Wesen Tiefe trachtet.<br \/>\nFAUST. Bei euch, ihr Herrn, kann man das Wesen<br \/>\n    Gew\u00f6hnlich aus dem Namen lesen,<br \/>\n    Wo es sich allzudeutlich weist,<br \/>\n    Wenn man euch Fliegengott, Verderber, L\u00fcgner hei\u00dft.<br \/>\n    Nun gut, wer bist du denn?<br \/>\nMEPHISTOPHELES.Ein Teil von jener Kraft,<br \/>\n    Die stets das B\u00f6se will und stets das Gute schafft.<br \/>\nFAUST. Was ist mit diesem R\u00e4tselwort gemeint?<br \/>\nMEPHISTOPHELES.<br \/>\n    Ich bin der Geist, der stets verneint!\u201c<br \/>\n[Goethe: Faust. Eine Trag\u00f6die. Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, S. 49913<br \/>\n(vgl. Goethe-HA Bd. 3, S. 46-47)<br \/>\nhttp:\/\/www.digitale-bibliothek.de\/band1.htm ] <\/p>\n<p>Hier mu\u00df ich mal meinen \u201cSenf\u201d einf\u00fcgen: Faust hat also das \u201ematerielle\u201c als auch das \u201eideelle\u201c studiert, verschreibt sich im Sinne der Theokratie des Satan, Teufel, \u201eMEPHISTOPHELES\u201c, die Form der ideellen heutigen Weltsicht, kommt zu Erkenntnissen, nur, auch all diese Zitate habe ich weitergeleitet, leider beschreiben zu versucht,  es kann jeder jederzeit darauf zugreifen, nur alles bleibt Theorie, wo ist der Ausweg? Weiterer Nutzen ist f\u00fcr mich nach wie vor nicht erkennbar!<\/p>\n<p>\u201eFAUST. Ein Sumpf zieht am Gebirge hin,<br \/>\n    Verpestet alles schon Errungene;<br \/>\n    Den faulen Pfuhl auch abzuziehn,<br \/>\n    Das Letzte w\u00e4r&#8216; das H\u00f6chsterrungene.<br \/>\n    Er\u00f6ffn&#8216; ich R\u00e4ume vielen Millionen,<br \/>\n    Nicht sicher zwar, doch t\u00e4tig-frei zu wohnen.<br \/>\n    Gr\u00fcn das Gefilde, fruchtbar; Mensch und Herde<br \/>\n    Sogleich behaglich auf der neusten Erde,<br \/>\n    Gleich angesiedelt an des H\u00fcgels Kraft,<br \/>\n    Den aufgew\u00e4lzt k\u00fchn-emsige V\u00f6lkerschaft.<br \/>\n    Im Innern hier ein paradiesisch Land,<br \/>\n    Da rase drau\u00dfen Flut bis auf zum Rand,<br \/>\n    Und wie sie nascht, gewaltsam einzuschie\u00dfen,<br \/>\n    Gemeindrang eilt, die L\u00fccke zu verschlie\u00dfen.<br \/>\n    Ja! diesem Sinne bin ich ganz ergeben,<br \/>\n    Das ist der Weisheit letzter Schlu\u00df:<br \/>\n    Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,<br \/>\nDer t\u00e4glich sie erobern mu\u00df.<br \/>\n    Und so verbringt, umrungen von Gefahr,<br \/>\n    Hier Kindheit, Mann und Greis sein t\u00fcchtig Jahr.<br \/>\n    Solch ein Gewimmel m\u00f6cht&#8216; ich sehn,<br \/>\n    Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.<br \/>\n    Zum Augenblicke d\u00fcrft&#8216; ich sagen:<br \/>\n    Verweile doch, du bist so sch\u00f6n!<br \/>\n    Es kann die Spur von meinen Erdetagen<br \/>\n    Nicht in \u00c4onen untergehn. \u2013<br \/>\n    Im Vorgef\u00fchl von solchem hohen Gl\u00fcck<br \/>\n    Genie\u00df&#8216; ich jetzt den h\u00f6chsten Augenblick.\u201c<br \/>\n[Goethe: Faust. Eine Trag\u00f6die. Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, S. 50413<br \/>\n(vgl. Goethe-HA Bd. 3, S. 348)<br \/>\nhttp:\/\/www.digitale-bibliothek.de\/band1.htm ] <\/p>\n<p>\u201eJedenfalls steht es ganz au\u00dfer Zweifel, da\u00df es in jeder Etappe eines Entwicklungsprozesses nur einen einzigen Hauptwiderspruch gibt, der die f\u00fchrende Rolle spielt.<br \/>\nHieraus folgt: Wenn ein Proze\u00df mehrere Widerspr\u00fcche enth\u00e4lt, mu\u00df einer von ihnen der Hauptwiderspruch sein, der die f\u00fchrende und entscheidende Rolle spielt, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen nur eine sekund\u00e4re, untergeordnete Stellung einnehmen. Infolgedessen mu\u00df man sich beim Studium eines komplizierten Prozesses, der zwei oder noch mehr Widerspr\u00fcche enth\u00e4lt, die gr\u00f6\u00dfte M\u00fche geben, den Hauptwiderspruch herauszufinden. Sobald dieser festgestellt ist, kann man alle Probleme leicht l\u00f6sen.\u201c<br \/>\nhttp:\/\/www.infopartisan.net\/archive\/maowerke\/mao_001.htm<\/p>\n<p>\u201ePawel Kortschagin ( der Held im Roman von Nikolai Ostrowski \u201e Wie der Stahl geh\u00e4rtet wurde \u201e ) :<\/p>\n<p>\u201eDas Kostbarste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur einmal gegeben, und leben soll er so, dass nicht sinnlos vertane Jahre ihn schmerzen, dass nicht die Scham um eine sch\u00e4bige und kleinliche Vergangenheit ihn brennt und dass er im Sterben sagen kann: Mein ganzes Leben und all meine Kr\u00e4fte habe ich hingegeben f\u00fcr das Sch\u00f6nste der Welt &#8211; den Kampf um die Befreiung der Menschheit.\u201c<br \/>\nhttp:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wie_der_Stahl_geh%C3%A4rtet_wurde<\/p>\n<p>Weiteres Fazit, dies hier ist schon wieder zu lang!<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<br \/>\nAndreas Kr\u00f6del<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich komme immer mehr zur Erkenntnis, welche mich schon Jahrzehnte besch\u00e4ftigt, meine Art, mich auszudr\u00fccken ist zu oft von so tiefen Widerspr\u00fcchen, Missverst\u00e4ndnissen Fehlschl\u00fcssen behaftet, bin eben auch nur Mensch, ich biete zum wiederholten Male an, wenn Ihr konkrete Themen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=194\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,7],"tags":[],"class_list":["post-194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-entfremdung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=194"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":197,"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/194\/revisions\/197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}