{"id":126,"date":"2012-10-04T18:32:52","date_gmt":"2012-10-04T16:32:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/kroedel\/wp\/?p=126"},"modified":"2012-10-04T18:32:52","modified_gmt":"2012-10-04T16:32:52","slug":"das-freigeistige-wort-zum-sonntag-den07102012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=126","title":{"rendered":"&#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;, den07.10.2012"},"content":{"rendered":"<p>So, dies auch mal wieder eine offizielle Abmeldung meinerseits, bin bis ca. 15.10. in Sachsen bei meinen Eltern, damit nicht erreichbar.<br \/>\nAndreas Kr\u00f6del<\/p>\n<p>Hinweis zu &#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;: Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche  dann diskutiert werden kann.<\/p>\n<p>Die Redaktion liegt bei Andreas Kr\u00f6del. Das bedeutet, das an seine Adresse  (an-kroedel@t-online.de) jederzeit unter der Bemerkung &#8222;WzS &#8211; Entwurf&#8220; Texte gesendet werden k\u00f6nnen und diese dann zeitlich eingeordnet und dann in der Freidenker-ML jeweils am Sonnabend oder Sonntag ver\u00f6ffentlicht werden. Ich hoffe auf aktive Vielfalt. F\u00fcr die Texte ist der jeweilige Autor selbst verantwortlich.<br \/>\nDargestellte Meinungen m\u00fcssen nicht mit der Meinung der Redaktion \u00fcbereinstimmen. <\/p>\n<p>Das freigeistige Wort zum Sonntag, den 07. 10.2012 von Andreas Kr\u00f6del<\/p>\n<p>\u201eDas freut mich ja wirklich, wenn ich Ihnen helfen konnte. Da wir gerade &#8222;emailen&#8220;, m\u00f6chte ich Ihnen ein Gedicht vorstellen (s.Anhang), das ich neulich wiederentdeckt habe und das mir ein bisschen hilft, ohne gro\u00dfe Depressionen die Zust\u00e4nde auf unserer Welt zu ertragen. Dies Gedicht ist wohl mindestens 230 Jahre alt und zeigt mir, dass die damaligen Zust\u00e4nde auch nicht viel anders oder gar besser waren. Es wird immer die gleiche Musik gespielt, nur auf anderen, neuen Instrumenten. Egoismus und Gier des Einzelnen und Herrschsucht der &#8222;Machthaber&#8220; sind wohl immer ziemlich gleich. Der Umkehrschluss muss aber auch erlaubt sein: Wir anderen, die die Herrschenden kritisieren und die Zust\u00e4nde \u00e4ndern wollen, werden keine Wunder vollbringen und schlagartig eine zufriedenstellende Welt schaffen k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen mit kleinsten Schritten in die richtige Richtung zufrieden sein.<br \/>\nDas war mein Wort zum Sonntag!<br \/>\nIn diesem Sinne &#8211; eine sch\u00f6ne kommende Woche!\u201c<\/p>\n<p>Die Zufriedenheit<br \/>\nText: Christian Felix Wei\u00dfe 1726-1804<br \/>\nMusik: Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791<br \/>\nKomponiert 1785 in Wien; KV: 473<\/p>\n<p>Wie sanft, wie ruhig f\u00fchl&#8216; ich hier<br \/>\nDes Lebens Freuden ohne Sorgen!<br \/>\nUnd sonder Ahnung leuchtet mir<br \/>\nWillkommen jeder Morgen.<br \/>\nMein frohes, mein zufried&#8217;nes Herz<br \/>\nTanzt nach der Melodie der Haine,<br \/>\nUnd angenehm ist selbst mein Schmerz,<br \/>\nWenn ich vor Liebe weine.<br \/>\nWie sehr lach&#8216; ich die Gro\u00dfen aus,<br \/>\nDie Blutvergie\u00dfer, Helden, Prinzen!<br \/>\nDenn mich begl\u00fcckt ein kleines Haus,<br \/>\nSie nicht einmal Provinzen.<br \/>\nWie w\u00fcten sie nicht wider sich,<br \/>\nDie g\u00f6ttergleichen Herr&#8217;n der Erden!<br \/>\nDoch brauchen sie mehr Raum als ich,<br \/>\nWenn sie begraben werden?\u201c<\/p>\n<p>Nun, so k\u00f6nnte man fragen, was wiegt schwerer, diese Meinung eines Freundes meinerseits aus dem Norden, \u00fcber zweihundert Jahre Geschichte oder von mir aus auch einige tausende Jahre, 63 Jahre DDR, davon nur 40 Jahre \u201eselbstst\u00e4ndig\u201c, abh\u00e4ngig vom \u201egro\u00dfen Bruder\u201c, den Devisen aus dem Westen und der Zwangsma\u00dfnahmen, welche aus dem \u201ekalten Krieg\u201c zu erbringen waren;<br \/>\nder \u00f6konomische Krieg gegen Griechenland, Spanien oder der milit\u00e4rische Krieg gegen Syrien ala Libyen, Afghanistan?<br \/>\nDie Erkenntnis, dass es einen langen Weg gab und gibt, der Reiche, ob Sklavenhalter, Feudalherren, K\u00f6nige oder Bismarck zu Hitler und aber weiter eben bis in die heutige \u201eBRD- GmbH\u201c, den USA, der NATO bis Israel .usw. usf. gibt, d\u00fcrften denkende Menschen schon lange haben. Aber am Rande dieses Weges liegen Leichen, ganze Berge, ermordet, ausgegrenzt durch \u201eSparpl\u00e4ne\u201c oder \u201eReformen\u201c immer der gleichen Herrscher, ob Hartz oder Renten, steigende Strom- und Energiepreise, zu teure Lebensmittel, immer weniger Geld aus einem Gesetzesdschungel f\u00fcr Kranke und Behinderte, in Bildung, ja, wenn es noch ein Schulessen gibt, dann teuer f\u00fcr die Eltern, aber billig f\u00fcr den Staat, da k\u00f6nnen schon mal so 8000 oder mehr Sch\u00fcler\/ innen etwas \u201evergiftet\u201c werden, \u00e4hnliche F\u00e4lle, meist nie aufgekl\u00e4rt im Gesundheitswesen, eigentlich \u00fcberall.<br \/>\nWenn also z.B. eine Frau Arbeit hat, 6 Stunden f\u00fcr 4,50 \u20ac Netto Stundenlohn, bei einer Reinigungsfirma, sie bekommt immer mehr R\u00e4ume zum Putzen zugewiesen, \u00dcberstunden werden nicht bezahlt, \u201eabbummeln\u201c geht aus Zeitgr\u00fcnden nicht; der Mann arbeitslos, zwei Kinder \u2013 keine Chance, da mit dem Geld hinzukommen! Liegt da nicht die eigentliche Ursache f\u00fcr Hygienem\u00e4ngel? Gleiches gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr viele andere \u201eSkandale\u201c, deren Ursprung selbst von den Mainsdreammedien immer verschwiegen wird.<br \/>\nDa ist jemand, der hat einen guten Job, hat so zwei oder auch drei tausend \u20ac im Monat netto, noch einen Dienstwagen und ein Spesenkonto zur Verf\u00fcgung, reich? Bei einer fast unbegrenzten Arbeitszeit, total fertig, zu nichts mehr in der Lage? N\u00f6!<br \/>\nDa ist jemand, der arbeitet bei einem Vertriebsunternehmen, f\u00e4hrt t\u00e4glich hunderte Kilometer, ist durch den Absatz von Produkten am Gewinn beteiligt, nun aber mu\u00df er st\u00e4ndig steigende Kosten f\u00fcr Treibstoff usw. bezahlen, kann er davon leben? Nein!<br \/>\nDie anderen, unsere ja ach so frei gew\u00e4hlten Politiker und all die sonstigen Bonzen,  haben Beziehungen, Nebeneink\u00fcnfte von Banken, Anwaltsb\u00fcros, Versicherungen und Konzernen, machen Urlaub auf Steuerkosten; in der DDR gab es mal so ein ironisches Wort:<br \/>\n\u201eBeim Bau einer neuen Abteilung eines Betriebes mu\u00df schon f\u00fcr den Direktor und den Parteisekret\u00e4r ein H\u00e4uschen abfallen.\u201c  Nun, was hat sich ge\u00e4ndert? Offensichtlich Nix!<\/p>\n<p>Nun ist der 03.10. Tag der \u201edeutschen Wiedervereinigung\u201c (?), mir sein dazu nur ein Gedanke gestattet:<br \/>\nWarum gibt es noch Ost und West, z.B. bei L\u00f6hnen, Renten, Statistiken, Preisen usw.? So etwas nach mehr als zwanzig Jahren, die Zahl unter der \u201ePolitprominenz\u201c, die sich gegen Gelder f\u00fcr den \u201eAufschwung Ost\u201c aussprechen, irgendwo kann ich sie verstehen, wo nichts ankommt, umgesetzt wird, sollte man nichts hinschicken \u2013 schei\u00df Ironie, aber das trifft auch f\u00fcr Griechenland zu, und w\u00fcrde man aber Gleiches tun, um die Kriegsparteien in Syrien eben nicht zu finanzieren, mit Waffen und Logistik ausr\u00fcsten, betont sei, alle Seiten, ja, dann w\u00e4re der Krieg schon lange vorbei und die UNO m\u00fcsste nicht aufrufen, um Milliarden f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge aufzubringen.<br \/>\nNun kann man seine ergaunerten Milliarden, all das Geld, die Luxusjacht oder den Privatjet, Gold und sonstigen Reichtum mit ins Grab nehmen, da br\u00e4uchte man schon mehr Platz als unsereins, aber wo ist der Sinn?<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach<br \/>\nAndreas Kr\u00f6del<br \/>\nP.S.: Ab heute ist in Syrien offener Krieg ausgebrochen, nur mal so \u201enebenbei\u201c!?!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, dies auch mal wieder eine offizielle Abmeldung meinerseits, bin bis ca. 15.10. in Sachsen bei meinen Eltern, damit nicht erreichbar. 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