{"id":122,"date":"2012-08-11T15:36:43","date_gmt":"2012-08-11T13:36:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/kroedel\/wp\/?p=122"},"modified":"2012-08-11T15:36:43","modified_gmt":"2012-08-11T13:36:43","slug":"gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=122","title":{"rendered":"Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p>Gesundheit realistisch<\/p>\n<p>\u201eBei meiner Aufnahme in den \u00e4rztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich:<br \/>\nmein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.<br \/>\nIch werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.<br \/>\nIch werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und W\u00fcrde aus\u00fcben.<br \/>\nDie Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.<br \/>\nIch werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch \u00fcber den Tod des Patienten hinaus wahren.<br \/>\nIch werde mit allen meinen Kr\u00e4ften die Ehre und die edle \u00dcberlieferung des \u00e4rztlichen Berufes aufrechterhalten.<br \/>\nMeine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Br\u00fcder sein.<br \/>\nIch werde mich in meinen \u00e4rztlichen Pflichten meinem Patienten gegen\u00fcber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangeh\u00f6rigkeit, politische Zugeh\u00f6rigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.<br \/>\nIch werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine \u00e4rztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.<br \/>\nDies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.\u201c<br \/>\nQuelle: Internet \u201eWikipedia\u201c   Genfer Deklaration des Welt\u00e4rztebundes<\/p>\n<p>Der Arzt, er hat lange studiert, Menschen zu heilen. Die aber sind milliardenfach unterschiedlich.<br \/>\nEin Patient kommt zum Arzt, \u201eich habe das\/ dies Problem\u201c; Arzt untersucht, l\u00e4sst sich von Fachkollegen, durch modernste Technik beraten (\u00dcberweisungen, Spezialuntersuchungen); fertigt eine Diagnose. Darauf aufbauend w\u00e4hlt er die Mittel aus, um das Problem des Patienten zu l\u00f6sen, Behandlung durch\/ mit z.B. n\u00f6tigen Medikamenten, helfenden Methoden wie z.B. Physiotherapie oder Einweisung in eine Klinik.<br \/>\nSo sollte es sein.<br \/>\nJetzt kommen aber da Gesetze, Verordnungen, Finanzen. Die Pharmaindustrie will maximalen Profit. Das ist Nummer 1. Ihre Handlanger, die Krankenkassen wollen das Gleiche. So entsteht ein Geschrei durch Politik und Medien wirkungsvoll verkauft; \u201e..das Gesundheitswesen ist zu teuer&#8230;wir m\u00fcssen sparen\u201c; hier reagiert der Staat wie immer im Interesse der Konzerne. Kranke werden so zu Schmarotzern der \u201eGesellschaft\u201c, zu einem Problem f\u00fcr die \u201eVolkswirtschaft\u201c (schon dies ist ein Unwort an sich f\u00fcr die imperialistische Marktwirtschaft!).<br \/>\nDamit werden \u00c4rzte, auch Apotheken zu Sklaven des Geldes vergewaltigt.<br \/>\nDer Arzt w\u00e4hlt also eine Behandlung f\u00fcr einen Patienten aus; aber er hat ein \u201eBudget\u201c, pro Quartal darf er nur so und so viel Behandlungen, Medikamente usw. verordnen. Die Apotheken haben die Aufgabe, das billigste Medikament zu verkaufen.<br \/>\nAlso Problem gro\u00df A: Geld entscheidet \u00fcber medizinische \u201eNotwendigkeit\u201c!<br \/>\nProblem gro\u00df B: B\u00fcrokratie!<br \/>\nEin Arzt mu\u00df so nebenbei ! einen riesigen Berg an Formularen, Stellungnahmen und sonstigen Papierkram bew\u00e4ltigen, um vor den \u201eArbeitgebern\u201c, Kassen, Beh\u00f6rden seine Behandlung zu belegen, er mu\u00df sich quasi f\u00fcr seine Entscheidungen \u00f6ffentlich rechtfertigen.<br \/>\nEs werden dann auch noch \u201eVerhandlungen\u201c gef\u00fchrt zwischen Kassen und der Pharmaindustrie, welche dann den Apotheken vorschreiben, welches Medikament als billigstes Mittel eingesetzt werden mu\u00df, \u00fcber die \u00c4rzte hinweg.<br \/>\nIn der Praxis bedeutet dies, Patient X ist vom Arzt auf Medikament Y eingestellt worden, erfolgreich. Nun erweist sich aber dies als \u201ezu teuer\u201c, also bekommt der Patient ein anderes Medikament von der Apotheke zwangsverordnet, ist dies aber auch wirklich gleich bei  Effektivit\u00e4t\/ Nebenwirkungen usw.?<br \/>\nNein, niemals, jeder menschliche Organismus reagiert verschieden auf die Substanzen, welche ihm zugef\u00fchrt werden. \u00c4ndert sich dies auch nur geringf\u00fcgig, sind negative Beschwerden vorprogrammiert. Das geht schon damit los, dass die Psyche rebelliert, wenn das Medikament nur von einer anderen Firma unter anderem Namen verordnet wird.<br \/>\nFazit: Arzt und Geld plus B\u00fcrokratie behindern sich, das kann auf Dauer nur das kranke Gesundheitswesen hervorbringen, welches wir zurzeit in Realit\u00e4t erleben m\u00fcssen. Dies ist sicher auch der Grund daf\u00fcr, dass die \u00c4rzte in Deutschland nicht die moderne Form des  hippokratischen Eides in Form der \u201eGenfer Deklaration\u201c ablegen.<br \/>\nLetztlich tragen auch \u201eZuzahlungen\u201c, Praxisgeb\u00fchren\u201c und steigende Beitragss\u00e4tze dazu bei, so wie auch weitere \u201eReformen\u201c; das Patienten immer mehr zahlen m\u00fcssen, damit Kassen und Pharmaindustrie Milliarden \u00dcbersch\u00fcsse einstreichen k\u00f6nnen. Einen Staat kann man am besten einsch\u00e4tzen, wie sozial er ist, wenn man sich sein Gesundheitssystem anschaut.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<br \/>\nAndreas Kr\u00f6del<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesundheit realistisch \u201eBei meiner Aufnahme in den \u00e4rztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich: mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen. 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