{"id":113,"date":"2012-05-05T10:13:31","date_gmt":"2012-05-05T08:13:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/kroedel\/wp\/?p=113"},"modified":"2012-05-05T10:13:31","modified_gmt":"2012-05-05T08:13:31","slug":"das-freigeistige-wort-zum-sonntag-den-06052012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=113","title":{"rendered":"&#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;, den 06.05.2012"},"content":{"rendered":"<p>Hinweis zu &#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;: Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche  dann diskutiert werden kann.<\/p>\n<p>Die Redaktion liegt bei Andreas Kr\u00f6del. Das bedeutet, das an seine Adresse  (an-kroedel@t-online.de) jederzeit unter der Bemerkung &#8222;WzS &#8211; Entwurf&#8220; Texte gesendet werden k\u00f6nnen und diese dann zeitlich eingeordnet und dann in der Freidenker-ML jeweils am Sonnabend oder Sonntag ver\u00f6ffentlicht werden. Ich hoffe auf aktive Vielfalt. F\u00fcr die Texte ist der jeweilige Autor selbst verantwortlich.<br \/>\nDargestellte Meinungen m\u00fcssen nicht mit der Meinung der Redaktion \u00fcbereinstimmen. <\/p>\n<p>Das freigeistige Wort zum Sonntag, den 06.05.2012 von Andreas Kr\u00f6del<\/p>\n<p>\u201eSeht mir doch diese \u00dcberfl\u00fcssigen! Krank sind sie immer, sie erbrechen ihre Galle und nennen es Zeitung. sie verschlingen einander und k\u00f6nnen sich nicht einmal verdauen.<br \/>\n    Seht mir doch diese \u00dcberfl\u00fcssigen! Reicht\u00fcmer erwerben sie und werden \u00e4rmer damit. Macht wollen sie und zuerst das Brecheisen der Macht, viel Geld &#8211; diese Unverm\u00f6genden!\u201c<br \/>\n[Nietzsche: Also sprach Zarathustra, S. 65. 100 Werke der Philosophie, die jeder haben muss, S. 32731 (vgl. Nietzsche-W Bd. 2, S. 315)]<\/p>\n<p>Geld, Geld gleich Macht, Geld als Mittel, andere Menschen zu \u00fcbertrumpfen, egal wof\u00fcr.<br \/>\nDoch was ist Geld? Es wird zu einer virtuellen Gr\u00f6\u00dfe ohne Praxisbezug.<br \/>\nGehe ich durch die Stra\u00dfen, lese ich in fast jedem Schaufenster, \u00fcberall auf bunten Plakaten Begriffe wie \u201eSale\u201c, \u201eSonderaktion\u201c, man verspricht \u201eRabatte\u201c ja bis zu 70 %, alles wird billig angeboten, \u201eSchn\u00e4ppchen\u201c sind \u00fcberall zu haben.<br \/>\nLese ich die Nachrichten, da ist von Milliarden, gar Billionen die Rede, welche da hin und hergeschoben werden.<br \/>\nKaum eine Stadt, kaum ein Staat, der nicht hoch verschuldet ist und sich weiter verschuldet. Dort aber, wo das Geld seine wirkliche Rolle entfalten mu\u00df, fehlt es.<br \/>\n\u201eGespart!\u201c (heute eines der ganz gro\u00dfen Unw\u00f6rter) werden mu\u00df bei solchen Dingen wie Sozialausgaben \u2013 das Gesundheitswesen mutiert selbst zu einem kranken Wesen  &#8211; L\u00f6hne, Renten bleiben unterhalb der \u201eInflationsrate\u201c \u2013 Billigjobs, Hartz IV, Zeitarbeitsfirmen mit durchschnittlich 30% weniger Bezahlung h\u00f6hlen tarifgebundene Stammbelegschaften aus \u2013 Kultur, Sport sind schon lange nicht mehr f\u00fcr die Menschen da, viele Menschen k\u00f6nnen sich dies einfach nicht mehr leisten \u2013 bei Kinderg\u00e4rten, Schulen, im gesamten Bildungsbereich mu\u00df \u201egespart\u201c werden \u2013 aber notwendige Dinge wie Brot und Wasser, Energie, die Fahrt mit Bus oder Bahn, Benzin; Mieten, all das steigt auf immer h\u00f6here Preiseebenen.<br \/>\nAber ein Kilo Bananen ist schon so ab 2,- \u20ac zu haben und t\u00e4glich werden tonnenweise Lebensmittel in v\u00f6llig einwandfreiem Zustand weggeworfen, vernichtet!<br \/>\nIch habe trotz des Aufklebers \u201eKeine Werbung\u201c etwas 3 kg Zeitungen voller Werbung und sonstigem M\u00fcll pro Woche im Briefkasten, oft auf Hochglanzpapier, also nicht einmal auf dem Klo zu verwenden, das sind Ressourcen, wo Material, Rohstoffe, Energie verschwendet wird in Gr\u00f6\u00dfenordnungen.<br \/>\nEtwa ein Drittel der Menschen leben in Armut. Sie m\u00fcssen elende Prozeduren \u00fcber sich ergehen lassen, um wenigstens das ihnen zustehende zu bekommen. 99 % der Menschen dieser Erde leben als Sklave des Geldes. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer \u00e4rmer.<br \/>\nSinnvolle Projekte z.B. der nachhaltigen, sinnvollen Nutzung von Energie von ihrer Erzeugung bis zum Verbrauch werden durch Kapitalinteressen und ihren politischen Vasallen ausgebremst, mitunter sogar behindert.<br \/>\nDer eigentliche Nutzen der Wissenschaften  f\u00fcr die Menschheit unterliegt heute eher den \u00f6konomischen Interessen von Monopolen, Banken und Kapital. Ethik, soziale und \u00f6kologische Faktoren werden zu oft ausgegrenzt bzw. nur als Worth\u00fclsen im \u201eFeigenblattaspekt\u201c verwendet.<\/p>\n<p>Was jetzt folgt, zieht sich wie ein roter Faden durch viele Ver\u00f6ffentlichungen:<br \/>\nDie Menschen, die arbeiten d\u00fcrfen, sind v\u00f6llig ausgelaugt, Menschen, welche als Arbeitslose, Behinderte, Rentner ihr Dasein fristen m\u00fcssen, haben mit sich selbst und ihrem eigentlichen \u00dcberleben zu tun; da \u201eentspannt\u201c man sich eher bei einem Krimi, einer Ratesendung oder bei Fu\u00dfball und Musik, die Werbung dazwischen st\u00f6rt zwar, aber da kann man ja bei so etwa 60 Sendern mal hin und herschalten. Sie sind \u201ezufrieden\u201c, geben in Umfragen an: \u201eEs geht uns doch relativ gut.\u201c.<br \/>\nEs gibt auch viele Menschen, die die Entfremdung im gegenw\u00e4rtigen System erkennen, die aufstehen, auf die Stra\u00dfe gehen, schreiben, protestieren, aber sie sind in Gr\u00fcppchen, Verb\u00e4nden, Initiativen, Bewegungen zersplittert, kochen ihre eigene Suppe, anstatt gemeinsam daf\u00fcr zu sorgen, das alle Menschen satt werden.<br \/>\nSie nutzen auch die modernen Medien, durch Foren, Internetver\u00f6ffentlichungen oder soweit es ver\u00f6ffentlicht wird, Zeitungen und Medien. Doch da gibt es Zensur und Verbote, da wacht die Staatssicherheit, pardon, heute heist es wohl Staats- oder Verfassungsschutz, obwohl wir \u00fcberhaupt keine Verfassung haben.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<br \/>\nAndreas Kr\u00f6del<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis zu &#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;: Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche dann diskutiert werden kann. Die Redaktion liegt bei Andreas Kr\u00f6del. 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