{"id":109,"date":"2012-03-27T17:07:11","date_gmt":"2012-03-27T15:07:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/kroedel\/wp\/?p=109"},"modified":"2012-03-27T17:07:11","modified_gmt":"2012-03-27T15:07:11","slug":"das-freigeistige-wort-zum-sonntag-den-01042012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-kroedel.de\/?p=109","title":{"rendered":"&#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;, den 01.04.2012"},"content":{"rendered":"<p>Hinweis zu &#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;: Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche  dann diskutiert werden kann.<\/p>\n<p>Die Redaktion liegt bei Andreas Kr\u00f6del. Das bedeutet, das an seine Adresse  (an-kroedel@t-online.de) jederzeit unter der Bemerkung &#8222;WzS &#8211; Entwurf&#8220; Texte gesendet werden k\u00f6nnen und diese dann zeitlich eingeordnet und dann in der Freidenker-ML jeweils am Sonnabend oder Sonntag ver\u00f6ffentlicht werden. Ich hoffe auf aktive Vielfalt. F\u00fcr die Texte ist der jeweilige Autor selbst verantwortlich.<br \/>\nDargestellte Meinungen m\u00fcssen nicht mit der Meinung der Redaktion \u00fcbereinstimmen. <\/p>\n<p>Das freigeistige Wort zum Sonntag, den 01.04.2012 von Andreas Kr\u00f6del<\/p>\n<p>\u201eNachhaltigen Einfluss auf den Geschichtsverlauf erzielten allein die revolution\u00e4ren Teile der Arbeiterbewegung. Sie ersetzten in den L\u00e4ndern, in denen sie siegten, den kapitalistischen Staat durch ihren eigenen. Der dient als Organisationsform zur sozialen und kulturellen Umgestaltung der Gesellschaft und zu deren Schutz. Gewiss doch, auch deren Zukunftsziel ist die Gesellschaft ohne Staat. Bis dahin muss daf\u00fcr die reale Voraussetzung geschaffen werden.<br \/>\nKein Individuum wird kraft Reichtums, Besitztums oder Stellung, Macht \u00fcber andere Menschen oder gar eine ganze Gesellschaft auszu\u00fcben haben! Diese Revolution\u00e4re nennen solche Gesellschaft Kommunismus.<br \/>\nTriumphgeheul seiner Gegner: Den gibt es doch auch nirgends! Stimmt! Kommunismus bedarf im Vergleich zum Kapitalismus h\u00f6here Wirtschaftskraft, gr\u00f6\u00dfere Arbeitsproduktivit\u00e4t. Die zu erreichen, durchkreuzten bisher B\u00fcrgerkriege. Kalte und hei\u00dfe Kriege, unentwegt inszeniert vom bis heute international m\u00e4chtigen Imperialismus.<br \/>\nAber die Auseinandersetzung ist voll im Gange. Und die fr\u00fcheren Siege der Revolution\u00e4re sind mit der b\u00f6sen Niederlage in Europa vor zwei Jahrzehnten keineswegs ausgel\u00f6scht! Sie schufen vielmehr den Wachstumsboden f\u00fcr die un\u00fcbersehbaren heutigen antiimperialistischen Bewegungen und Staaten.<br \/>\nHans Stahl\u201c<\/p>\n<p>\u201eRoter Brandenburger\u201c 17. Jahrgang Nr.4 S.3 \u201eZivilgesellschaft\u201c<br \/>\n(auf Nachfrage kann ich die gesamte Ausgabe als PDF \u2013 Datei gerne zusenden, ich denke, dies ist auch im Sinne der Verfasser)<\/p>\n<p>Ich habe selten in der letzten Zeit so viel Optimismus gelesen, so viel an Kraft, wie in dieser Zeitung, welche mir per Mail zugesandt wurde. Ein sehr interessantes Werk von Landesvorstand der brandenburger DKP.<br \/>\nJa, Worte wie Kommunismus sind besudelt, schon bei deren Nennung wird der \u201eVerfassungsschutz hellh\u00f6rig\u201c. Doch eine Geschichtsaufarbeitung dieser Art empfinde ich pers\u00f6nlich als \u00e4u\u00dferst wichtig. Der heute so verbreitete Slogan: \u201eWir k\u00f6nnen eh nichts \u00e4ndern!\u201c wird so ad Absurdum gef\u00fchrt.<br \/>\nAntiimperialistische Bewegungen sind weltweit zu erleben, ob bei den Friedensinitiativen, in Verb\u00e4nden, Protesten gegen die Finanzherrschaft, Menschenrechts- und Umweltschutzaktionen, aber auch in klaren Details wie gegen \u201eStuttgart 21\u201c, gegen den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche (eine St\u00e4tte, wo preu\u00dfischer Militarismus, deutscher Faschismus, Soldaten und Krieger von der Kirche \u201egesegnet\u201c wurden). Gleiche Kr\u00e4fte haben verhindert, dass die Ruppiner Heide als Bombenabwurfplatz der Bundeswehr genutzt wird.<br \/>\nDies sind nur wenige Beispiele, die aber deutlich aufzeigen, welche Kraft dort geb\u00fcndelt ist, sehe ich die Kundgebung zum Tag der Ermordung von Karl und Rosa, den ersten Mai oder die Erfolge bei Gegendemonstrationen gegen Naziaufm\u00e4rsche, jetzt aktuell anstehend die Osterm\u00e4rsche, ja, das gibt Mut!<br \/>\nAuch in meinem pers\u00f6nlichen Umfeld sind wir zusammengewachsen, da helfen sich Behinderte gegenseitig, wir trotzen der schei\u00df B\u00fcrokratie Rechte und Forderungen unsererseits ab, welche uns eigentlich zustehen, da wurde ein Mitglied der sozialen Bewegung in Brandenburg sich klar, dass er eben kein Arbeitnehmer ist, sondern Arbeiter\/ Proletarier, solche Erkenntnisse zeigen deutlich, dass der \u201eWachstumsboden\u201c bereits viele Knospen hervorbringt, auch wenn dies alles vom Staat kriminalisiert, von den Medien verzerrt und verlogen wird; sie sind da!<br \/>\nDort erlebt man \u00fcberall wirkliche Solidarit\u00e4t!<br \/>\nMit solchen Erfolgen kann man sicher Seiten f\u00fcllen, ich m\u00f6chte es hierbei mal belassen, denn die Praxis zeigt, das durch die totale Zudr\u00f6hnung der Menschen durch die Medien, nur durch Tagesstre\u00df, ob bei denen, die noch arbeiten d\u00fcrfen, bei denen, die in \u201e\u00c4mtern\u201c oder bei Agenturen, \u00c4rzten anstehen m\u00fcssen, quasi \u201ekriechen\u201c m\u00fcssen f\u00fcr ein paar Pfennige das Ma\u00df dann voll ist, sie alle sind nicht mehr in der Lage, dann noch lange Texte zu bew\u00e4ltigen.<br \/>\nMein Ziel ist nach wie vor, \u00fcber diesem Boden ein \u201eGew\u00e4chshaus\u201c zu errichten, welches in einer gro\u00dfen Breite all diesen Kr\u00e4ften gemeinsam besseres Wachstum zu erm\u00f6glichen, falsche Einfl\u00fcsse abzuwehren (ein Gew\u00e4chshaus nat\u00fcrlich nicht im Sinne z.B. holl\u00e4ndischer Tomatenzucht auf k\u00fcnstlich, chemischer Vergewaltigung des Bodens!!).<br \/>\nIch m\u00f6chte schlie\u00dfen mit einem weiteren Zitat aus gleicher Quelle wie oben, wo eingeladen wird zu einem Film eines Zeitzeugen in Libyen:<br \/>\n\u201eWas k\u00f6nnen wir tun?<br \/>\nJugoslawien, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien?, Iran? Russland? China?<br \/>\nAn alle Menschen auf der Welt:<br \/>\nEuer Schweigen hei\u00dft ja!!\u201c<\/p>\n<p>Zu dieser Aufz\u00e4hlung m\u00fcssen wir aber auch Griechenland, Ungarn, Portugal usw. hinzuf\u00fcgen, welche zwar nicht milit\u00e4risch direkt von Krieg bedroht sind, die aber finanziell, politisch und ideologisch so gegei\u00dfelt werden, dass jeglicher Gedanke, etwas f\u00fcr das Volk zu tun, abgew\u00fcrgt wird.<br \/>\nWo die Kirchen dabei stehen? Eben auf \u201eT-Online. Nachrichten\u201c hereingekommen:<br \/>\n\u201ePapst Benedikt XVI. hat die Kubaner zum Aufbau einer &#8222;offenen und erneuerten Gesellschaft&#8220; aufgerufen. Die Kubaner sollten &#8222;mit den Waffen des Friedens, der Vergebung und des Verst\u00e4ndnisses&#8220; zum Aufbau einer &#8222;besseren Gesellschaft&#8220; beitragen, die &#8222;menschenw\u00fcrdiger&#8220; sei, sagte das katholische Kirchenoberhaupt bei einer Messe mit 200.000 Teilnehmern in Santiago de Cuba.\u201c<br \/>\nIch habe in diesem Zitat fast zehn Unwahrheiten, L\u00fcgen, Verf\u00e4lschungen gefunden und ich f\u00fcge hinzu, auch die Bibel lehnt solche Dinge ab!<br \/>\nIch behaupte, das dieser Mi\u00dfbrauch von Worten und Begriffen auch hier beweist, wie pervers und verlogen dieses imperialistische System vor sich hinfault.<\/p>\n<p>Denkt dar\u00fcber nach!<br \/>\nAndreas Kr\u00f6del<\/p>\n<p>Wer am Weiterlesen interessiert sein sollte, meine Internetseite: www.andreas-kroedel.de.vu oder meine E-.Mail- Adresse:  an-kroedel@t-online.de   biete ich jederzeit an, um Kommentare, Fragen, Kritiken zu empfangen. Habt aber bitte Verst\u00e4ndnis, das ich als Rentner auch viel unterwegs bin, also da doch einmal etwas Geduld \u2013 danke.<br \/>\nLetzter Gedanke: Die Weiterverbreitung\/ Ver\u00f6ffentlichung meiner Texte ist ausdr\u00fccklich erlaubt und gew\u00fcnscht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis zu &#8222;Das freigeistige Wort zum Sonntag&#8220;: Die Idee besteht darin, dass ausgehend von einem Zitat eine kurze Meinungsdarstellung verschiedener Autoren ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber welche dann diskutiert werden kann. Die Redaktion liegt bei Andreas Kr\u00f6del. 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