dfWzS 19.01.2014

Das freigeistige Wort zum Sonntag, den 19.01.2014 von Andreas Krödel

„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“
http://www.kuhle-wampe-mc-quadrat.de/brecht/

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noch einmal zu Karl und Rosa

Morgen ist der 15. Januar, der Tag, an dem Karl und Rosa ermordet wurden, der Tag, wo in Deutschland die letzten wirklichen Bestrebungen nach Freiheit und Demokratie ausgelöscht wurden und bis heute ausgelöscht werden.
Ja, es gibt überall viele Aufrufe zu Demonstrationen, Protesten oder Konferenzen, das ist gut so, eben fand ich etwas im Internet, was ich Euch nicht vorenthalten will:
Zitat:
„Wer den proletarischen Internationalismus vergisst, wer vergisst, dass „ das Proletariat zunächst (…) die politische Herrschaft erobern, sich zur nationalen Klasse erheben, sich selbst als Nation konstituieren muss“, aber gleichzeitig gilt, dass „die Arbeiter kein Vaterland haben“, der wird heute dem Standortdenken auf den Leim gehen, läuft Gefahr sich zum Rassismus zu wenden und sitzt letztendlich mit der Bourgeoisie in einem scheinbaren gemeinsamen Boot, einem Boot, das heute auf dem Mittelmeer patrouilliert und hunderte, tausende Menschen in den Tod treibt.
Wer sich von diesem Opportunismus nicht trennt, der landet dort, wo die SPD 1914 landete oder, wo sie heute in der großen Koalition sitzt.
Deswegen steht für uns die Schande von 1914 in einem untrennbaren Zusammenhang zum Mut des Jahreswechsels von 17/18, dem endgültigen Bruch mit dem stinkenden Leichnam SPD, der Gründung der KPD. Wann soll man dies besser betonen, als bei der Konferenz mit dem Namen von Rosa und am Vorabend der Demonstration im Namen von Rosa, Karl und für uns auch immer noch Wladimir. Sie zogen aus Reformismus, Revisionismus und Kriegsbegeisterung der Sozialdemokratie die Notwendigkeit der autonomen Organisation der Kommunisten, sie hatten recht – bis heute.
Haben sie recht ? – Guck Dir Euren Laden doch an. Die Gesichter sind alt, die Zahl ist klein, viele sagen Schmuddelkinder und wollen nicht mit uns spielen. Andere wollen mit uns spielen, wenn wir denn aufhören davon zu reden, dass man die Diktatur des Kapitals durch die Herrschaft der Arbeiterklasse ablösen müsse.
Aus meiner Sicht wird uns das alles nicht helfen. Wir werden nicht um das „Trotz alledem“ von Liebknecht und Luxemburg herumkommen, wir werden nicht um die zähe Kleinarbeit herumkommen, deren zentrale Botschaft und Inhalt die Notwendigkeit der Stärkung der kommunistischen Komponente ist – das ist kein Widerspruch zur Stärkung der fortschrittlichen Bewegung, sondern eine dialektische Einheit und Voraussetzung.“
Zitat Ende
Quelle:
http://news.dkp.de/2014/01/lll-wochenende-rede-des-dkp-vorsitzenden-auf-der-veranstaltung-der-dkp/

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Unendlichkeit und Menschen

Menschen wollen Unendlichkeit begreifen, nur, sie können es nicht!
Dieses Thema spielt in der Geschichte der Menschheit eine besondere Rolle. Es wird geforscht und gegrübelt, der Mensch will alles wissen, Milliarden Bücher sind geschrieben worden, noch mehr Wissen steht inzwischen per Internet zur Verfügung.
Aber Fakt ist, das Unendliche jemals voll zu begreifen, dazu ist kein menschliches Gehirn in der Lage.
Nicht unendlich sondern ungeheuerlich, aber begreifbar für jeden sind heute die Preise. Solche Vergleiche „hinken“, aber hier können wir Protest einlegen, dagegen kann man etwas tun.
Z.B.: 47 Cent für eine Semmel, das sind 94 Pfennig der BRD, oder 1,88 Mark der DDR, damals haben wir 10 Pfennig (einen Alugroschen) dafür bezahlt,
oder nun eben 60 Cent für einen Brief, gleiches Spiel, gleiches Muster,
Energiewende, Kraftstoffe, Heizkosten, Mieten usw., Lebensmittel und nun auch Wasser quasi alles, was man zum Leben braucht, wird immer teurer und wenn man wie ich gar keinen Fernseher besitzt, muss man per Gesetz seine „Rundfunkgebühr“ bezahlen, obwohl auch die „öffentlich rechtlichen Anstalten/ Sender“ Offen oder versteckt („Das Wetter wurde ihnen präsentiert von…“) Werbung machen und dafür reichlich Geld kassieren, welches die Unternehmer ja von der Steuer absetzen dürfen, hier bezahlen wir ja auch!
All die Kriegswaffen, Bomber und Drohnen, Hubschrauber für den „Häuserkampf“, radioaktive Munition, „High- Speed- Waffen“ und noch ein paar Kriegsschiffe und Flugzeugträger, Atom-U-Boote, damit lässt sich ja viel Geld „verdienen“;
gut, einen Nachrichtensatellit lasse ich mir ja noch gefallen, der ermöglicht schnelle Informationen, Wissensaustausch, nur wozu all die Spionagesatelliten, die Satelliten, die es ermöglichen, das der so „gute Papa“ von seinem Wohnzimmer aus todbringende Drohen in alle Welt schießen kann, zwischendurch hat er ja Zeit, mit den Kindern zu spielen!
gut, ob man wissen muss, ob es auf dem Mars Wasser gibt oder welche Rohstoffe der Mond hat, mir ist das egal;
Fazit ist und bleibt, nur von diesen Geldern könnte die ganze Welt sich vernünftig ernähren, kleiden, wohnen, es müsste weder Hunger noch Armut geben, Kriege schon gar nicht. Und die Erforschung neuer Medikamente, die Bekämpfung von Krankheiten, das wäre alles für jeden Menschen dieser Welt zugänglich und auch bezahlbar! Nur heute sind Krankenhäuser, Ärzte, Forschung „Kostenfaktoren“, „unrentables Muß“; ebenso Bildung und Kultur, Sport ist zur Geldsache degradiert!
Als es Deutschland gut ging, wollte kein Arbeiter mehr den Müll wegfahren, da rief man die „Türken“, heute, wo das dominante Deutschland ganze Staaten finanziell in den Abgrund schickt, dürfen „Flüchtlinge“ möglichst nicht mehr ins Land, nur, wo sind denn die Menschen damals untergekommen, als Hitler in Deutschland gewütet hat, waren sie nicht auch Flüchtlinge, um sich vor dem sicheren Tod im KZ zu bewahren.

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Karl Rosa KPD heute

Zitat:
„Die KPD verstand sich wegen dieser Erfahrungen von Beginn an als Gegensatz und Gegengewicht zur SPD. Sie wollte deren ursprüngliches Ziel, den Sozialismus, weiterverfolgen und damit den deutschen Arbeitern eine revolutionäre Alternative zum Bürgertum angepassten Reformismus anbieten. Sie verstand sich als Massenpartei und wollte die sozialistische Räterepublik von der Betriebsebene aus verwirklichen, die durch die SPD und Gewerkschaftsführungen verhindert und durch die USPD nicht energisch genug angestrebt worden war.
Am 29. Dezember 1918 beschloss der Spartakusbund die Trennung von der USPD und die Gründung einer eigenen Partei. Dies geschah bereits einen Tag später am 30. Dezember im Festsaal des Berliner Abgeordnetenhauses, wo der bis zum 1. Januar 1919 andauernde Gründungsparteitag der KPD begann.“
Zitat Ende
Quelle:
http://internetz-zeitung.eu/index.php/1317-geburtsstunde-der-linken-als-massenpartei-links-der-spd-gr%C3%BCndung-der-kpd-am-1-1-1919-vor-95-jahren

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